{"id":41888,"date":"2011-09-05T17:23:42","date_gmt":"2011-09-05T15:23:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=41888"},"modified":"2011-09-05T17:23:42","modified_gmt":"2011-09-05T15:23:42","slug":"uksh-weiht-neue-notaufnahme-am-campus-lubeck-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/uksh-weiht-neue-notaufnahme-am-campus-lubeck-ein\/","title":{"rendered":"UKSH weiht neue Notaufnahme am Campus L\u00fcbeck ein"},"content":{"rendered":"<p>Erstversorgung von Notfallpatienten auf h\u00f6chstem Niveau<\/p>\n<p>Am Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus L\u00fcbeck, ist am 29. August im Rahmen einer Feierstunde die neue Notaufnahme eingeweiht worden.<!--more--><\/p>\n<p>In den neuen R\u00e4umen profitieren die Patienten von der engen interdisziplin\u00e4ren Zusammenarbeit der beteiligten klinischen Disziplinen und einer optimierten Infrastruktur mit modernster Medizintechnik. Durch die verbesserte Ablauforganisation wird lebenswichtige Zeit gewonnen. Das Geb\u00e4ude wurde im Rahmen des Konjunkturprogramms II mit rund 6,1 Millionen Euro (Baukosten ohne Baunebenkosten) zu 25 Prozent vom Land Schleswig-Holstein und zu 75 Prozent vom Bund finanziert. Die Aufnahme des Patientenbetriebes ist f\u00fcr den 12. September geplant.<br \/>\nModernster Standart bei Versorgung von Notfallpatienten<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Die Versorgung von Notfallpatienten in Schleswig-Holstein erreicht mit dem Neubau der Notaufnahme des Universit\u00e4tsklinikums Schleswig-Holstein, Campus L\u00fcbeck, modernsten Standard&#8220;&#8220;, sagte Staatssekret\u00e4rin und UKSH-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Cordelia Andre\u00dfen in ihrem Gru\u00dfwort. &#8222;&#8220;Die Patienten des einzigen Maximalversorgers im Land erhalten damit die bestm\u00f6gliche Erstversorgung.&#8220;&#8220;<br \/>\nMehr als 30.000 Patienten j\u00e4hrlich<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Mehr als 30.000 Patienten werden jedes Jahr in der interdisziplin\u00e4ren Notaufnahme am Campus L\u00fcbeck versorgt &#8211; Tendenz steigend. Der Neubau, den wir heute einweihen, verf\u00fcgt \u00fcber gro\u00dfz\u00fcgige R\u00e4umlichkeiten und modernste Medizintechnik, um diese gro\u00dfe Zahl von Patienten jetzt noch schneller und besser behandeln zu k\u00f6nnen&#8220;&#8220;, sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH anl\u00e4sslich der Schl\u00fcssel\u00fcbergabe. Die neue Notaufnahme mit ihrer geb\u00fcndelten fachlichen Expertise biete Erstversorgung f\u00fcr Notfallpatienten auf h\u00f6chstem Niveau.<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Der gro\u00dfe Fortschritt liegt darin, dass wir nicht nur die \u00dcberwachungs- und Diagnosem\u00f6glichkeiten verbessern, sondern auch den Komfort f\u00fcr unsere Patienten erheblich steigern k\u00f6nnen. So sind jetzt auch notfallm\u00e4\u00dfig ambulante und kurzstation\u00e4re Behandlungen in Ein- oder Zwei-Bett-Zimmern m\u00f6glich&#8220;&#8220;, erkl\u00e4rte Prof. Dr. Heribert Schunkert, Direktor der Medizinischen Klinik II, Campus L\u00fcbeck.<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Wir freuen uns sehr, dem UKSH heute den symbolischen Schl\u00fcssel zur neuen Notaufnahme \u00fcberreichen zu k\u00f6nnen&#8220;&#8220;, sagte Henrik Harms, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Geb\u00e4udemanagement Schleswig-Holstein A\u00f6R (GMSH). &#8222;&#8220;Der Neubau mit einer Nutzfl\u00e4che von 1400 Quadratmetern wird sowohl den medizinischen und technischen Anspr\u00fcchen an eine moderne Notaufnahme als auch dem Bed\u00fcrfnis der Patienten nach mehr Privatsph\u00e4re gerecht&#8220;&#8220;, f\u00fcgte Harms hinzu. &#8222;&#8220;Durch die Verwendung von Fertigmodulen ist es uns gelungen, die Bauzeit erheblich zu verk\u00fcrzen, so dass das Geb\u00e4ude nach dem Richtfest im Dezember vergangenen Jahres bereits heute bezogen werden kann.&#8220;&#8220;<\/p>\n<p>Die Notaufnahme ist administrativ an die Medizinische Klinik II angebunden. Sie wird interdisziplin\u00e4r gef\u00fchrt und versorgt vorwiegend Patienten aus der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Neurologie und der Psychiatrie. Eine weitere chirurgische Notfallambulanz ist in eigenen R\u00e4umlichkeiten untergebracht und k\u00fcmmert sich um Patienten der Unfallchirurgie bzw. Orthop\u00e4die, der Plastischen Chirurgie und der Neurochirurgie. &#8222;&#8220;Durch die r\u00e4umliche N\u00e4he der Notaufnahmeeinheiten und die enge Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen profitieren auch hier die Patienten vom Know-How aller Fachdisziplinen&#8220;&#8220;, meint Dr. Sebastian Wolfrum, Oberarzt in der Medizinischen Klinik II.<br \/>\nSt\u00e4ndig wachsende Patientenzahlen<\/p>\n<p>Der Neubau der Notaufnahme am Zentralklinikum war wegen st\u00e4ndig wachsender Patientenzahlen dringend notwendig geworden. Zum Vergleich: Im Jahr 1991, als die Notaufnahme am Campus L\u00fcbeck den Betrieb aufnahm, wurden dort j\u00e4hrlich rund 13.000 Patienten behandelt, 2010 waren es 32.000.<br \/>\nDie neue Notaufnahme<\/p>\n<p>Die Kapazit\u00e4t der Notaufnahme konnte jetzt durch den Neubau von bisher 14 auf 28 Betten erweitert werden. Der Neubau erg\u00e4nzt die bisherige Notaufnahme und ist direkt mit dem Zentralklinikum verbunden. Im ersten Stock befindet sich au\u00dferdem eine neue Bettenstation mit 17 Zwei-Bett-Zimmern sowie Arzt- und Pfleger\u00e4umen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Notfall-Patienten stehen jetzt acht Ein-Bett-Zimmer und sechs Zwei-Bett-Zimmer zur Verf\u00fcgung. Zwei weitere Zimmer mit jeweils vier Betten sind f\u00fcr die Akutbehandlung vorgesehen. F\u00fcr Patienten, die mit schweren Infektionen eingeliefert werden, gibt es separate Isolationsr\u00e4ume. Auch ein moderner R\u00f6ntgenraum ist in die Notfallaufnahme integriert.<\/p>\n<p>Die neuen R\u00e4umlichkeiten, in denen die Patienten sehr individuell betreut werden k\u00f6nnen, sind mit modernster Medizintechnik ausgestattet. Dazu geh\u00f6ren neue \u00dcberwachungsmonitore, neue Ultraschallger\u00e4te und Defibrillatoren.<\/p>\n<p>Neu ist auch die Computeranlage, mit der vom sogenannten &#8222;St\u00fctzpunkt&#8220; der Notfallaufnahme aus angezeigt wird, welcher Patient am dringendsten \u00e4rztliche Hilfe ben\u00f6tigt. F\u00fcr diese Ersteinsch\u00e4tzung der eintreffenden Patienten setzt die Notaufnahme das standardisierte Manchester-Triage-Verfahren ein. Dabei werden die Patienten nach den Leitsymptomen Lebensgefahr, Schmerzen, Blutverlust, Bewusstsein, Temperatur und Krankheitsdauer in Gruppen eingeordnet.<\/p>\n<p>Jeder Gruppe ist eine maximale Wartezeit zwischen 0 und 120 Minuten zugeordnet. In dieser Zeit soll der Patient sp\u00e4testens behandelt werden. Die Dringlichkeitsstufen sind farbig gekennzeichnet und reichen von &#8222;Sofort\/rot\/0 Minuten&#8220;, &#8222;Sehr dringend\/orange\/10 Minuten&#8220;, &#8222;Dringend\/gelb\/30 Minuten&#8220;, Normal\/gr\u00fcn&#8220; bis hin zu &#8222;Nicht dringend\/blau&#8220;. Ist die Diagnose gestellt, leiten die \u00c4rzte die Akuttherapie ein und bestimmen die Zielstation f\u00fcr die Weiterversorgung der Patienten. Leichtere Notf\u00e4lle werden ambulant versorgt. &#8222;F\u00fcr diese Patienten besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Ambulanz der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung, die nur wenige Meter entfernt ist und die Aufgabe einer haus\u00e4rztlichen Notfallversorgung im Klinikum \u00fcbernimmt&#8220;, erg\u00e4nzt Prof. Schunkert.<\/p>\n<p>Die Notaufnahme wurde als zweigeschossiger Bau in Modulfertigbauweise als ebenengleicher Anbau an die bereits bestehende Notaufnahme errichtet. Neben der GMSH waren das Projektmanagementb\u00fcro BAU-REAL-PMG, ppp Architekten, die KMG Ingenieurgesellschaft Berlin und die Medizintechnikplaner K+P W. Bous + J. Thieme GmbH an dem Bauvorhaben beteiligt.<br \/>\nTag der offenen T\u00fcr<\/p>\n<p>Der \u00d6ffentlichkeit wird die neue Notaufnahme am 10. September 2011 mit einem Tag der offenen T\u00fcr vorgestellt. Von 10 bis 13 Uhr ist das Fachpublikum eingeladen, sich in den neuen R\u00e4umen umzuschauen und zu informieren. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr steht die Notaufnahme interessierten B\u00fcrgern offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstversorgung von Notfallpatienten auf h\u00f6chstem Niveau Am Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus L\u00fcbeck, ist am 29. 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