{"id":419898,"date":"2022-02-25T10:45:00","date_gmt":"2022-02-25T10:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-oh-grossenbrode-heiligenhafen-oldenburg-fehmarn-abermals-schockanrufe-im-kreis-ostholstein-unbekannte-erbeuten-hohe-summe-bargeld\/"},"modified":"2022-02-25T10:45:00","modified_gmt":"2022-02-25T10:45:00","slug":"pol-hl-oh-grossenbrode-heiligenhafen-oldenburg-fehmarn-abermals-schockanrufe-im-kreis-ostholstein-unbekannte-erbeuten-hohe-summe-bargeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-oh-grossenbrode-heiligenhafen-oldenburg-fehmarn-abermals-schockanrufe-im-kreis-ostholstein-unbekannte-erbeuten-hohe-summe-bargeld\/","title":{"rendered":"POL-HL: OH-Gro\u00dfenbrode-Heiligenhafen-Oldenburg-Fehmarn \/ Abermals Schockanrufe im Kreis Ostholstein &#8211; Unbekannte erbeuten hohe Summe Bargeld"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211;   Am Mittwoch (23.02.) und Donnerstag (24.02.) kam es insbesondere im n\u00f6rdlichen Ostholstein wiederholt zu sogenannten Schockanrufen. Die Anrufer kontaktierten in den bekannt gewordenen F\u00e4llen lebens\u00e4ltere Personen \u00fcber ihre Festnetzanschl\u00fcsse und gaben sich als Polizeibeamte oder Staatsanw\u00e4lte aus.<!--more--> Im Gespr\u00e4ch t\u00e4uschten diese falschen Amtstr\u00e4ger vor, dass ein naher Angeh\u00f6riger oder Bekannter einen t\u00f6dlichen Verkehrsunfall verursacht h\u00e4tte und in Untersuchungshaft sitze. Eine Kaution k\u00f6nne die Freilassung bewirken.  Mindestens sieben F\u00e4lle derartiger Schockanrufe sind am Donnerstag (24.02.) bei der Polizei angezeigt worden. Die Angerufenen reagierten vornehmlich richtig, indem sie sich skeptisch zeigten, das Telefonat beendeten und sich an ihre Polizeidienststelle wandten.  In einem Fall konnten die unbekannten T\u00e4ter jedoch eine f\u00fcnfstellige Bargeldsumme erbeuten. Am fr\u00fchen Mittwochnachmittag (23.02.) nahm eine 83-j\u00e4hrige Frau aus Gro\u00dfenbrode einen Telefonanruf entgegen. Eine m\u00e4nnliche Stimme stellte sich als Polizeibeamter aus L\u00fcbeck vor und gab der Gesch\u00e4digten bekannt, dass ihre Freundin eine rote Ampel missachtet und eine Frau angefahren h\u00e4tte. Diese sei dadurch t\u00f6dlich verletzt worden. Die Unfallfahrerin h\u00e4tte die 83-J\u00e4hrige namentlich benannt, um ihr in Form einer Kautionszahlung zu helfen. Nachdem die Gesch\u00e4digte dem Anrufer ihre Hilfe zusicherte, legte der Mann, der sich nun als Oberstaatsanwalt ausgab, den Kautionsbetrag fest. Bis zur Abholung der Summe sollte die Gesch\u00e4digte niemand \u00fcber das Gespr\u00e4ch informieren. Am Morgen des Folgetages wurde die Seniorin erneut telefonisch kontaktiert und eine Abholung an der Wohnanschrift des Opfers vereinbart, wo das Geld schlie\u00dflich an einen jungen Mann ausgeh\u00e4ndigt wurde. Dieser war etwa 25 Jahre alt, hatte dunkles Haar, einen ungepflegten Bart und trug dunkle Kleidung. Auff\u00e4llig sei ein Handy gewesen, das er durchweg am Ohr hielt.  Die Kriminalpolizeistelle Oldenburg ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die am 24. Februar 2022, in der Zeit zwischen 10:45 Uhr und 11:15 Uhr, in der Stra\u00dfe Am S\u00fcderfeld verd\u00e4chtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise werden unter der Rufnummer 04361-10550 oder per E-Mail an Oldenburg.KPSt@polizei.landsh.de entgegengenommen.  Die Polizei gibt wiederholt folgende Verhaltenshinweise:     -Seien Sie grunds\u00e4tzlich skeptisch gegen\u00fcber fremden Personen am  Telefon     -Lassen Sie sich den vollst\u00e4ndigen Namen des anrufenden Polizisten oder Staatsanwaltes sowie dessen Dienstort und R\u00fcckrufnummer geben  und legen dann auf. Im Zweifel kontaktieren Sie die Polizei \u00fcber 110  oder die n\u00e4chstgelegene Dienststelle und hinterfragen dort den Anruf.     -Geben Sie am Telefon keine Ausk\u00fcnfte \u00fcber pers\u00f6nliche  Lebensverh\u00e4ltnisse, pers\u00f6nliche Daten oder Ihre finanzielle  Situation.     -Die Polizei verlangt am Telefon niemals \u00dcberweisungen auf ein  Konto oder die \u00dcbergabe von Bargeld.  Weitere Informationen finden Sie auch unter www.polizei-beratung.de.  <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/43738\/5156367\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; Am Mittwoch (23.02.) und Donnerstag (24.02.) kam es insbesondere im n\u00f6rdlichen Ostholstein wiederholt zu sogenannten Schockanrufen. 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