{"id":421468,"date":"2022-03-27T20:12:17","date_gmt":"2022-03-27T20:12:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/cittaslow-das-erste-kooperationsnetz-ohne-grenzen-ist-da\/"},"modified":"2022-03-27T20:12:17","modified_gmt":"2022-03-27T20:12:17","slug":"cittaslow-das-erste-kooperationsnetz-ohne-grenzen-ist-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/cittaslow-das-erste-kooperationsnetz-ohne-grenzen-ist-da\/","title":{"rendered":"CITTASLOW: DAS ERSTE KOOPERATIONSNETZ OHNE GRENZEN IST DA"},"content":{"rendered":"<p>Orvieto, Italien, 27. M\u00e4rz 2022 (ots\/PRNewswire) &#8211;   Das erste lokale Cittaslow-Netzwerk in Deutschland wird k\u00fcnftig die &#8222;Nachhaltigkeitsregion Deutsche Weinstra\u00dfe&#8220; in Zukunft st\u00e4rken.  Ein Netzwerk unter dem Dach von Cittaslow in Deutschland steht auf der Tagesordnung.<!--more--> Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Deidesheim, Neustadt an der Weinstra\u00dfe und Maikammer, um in naher Zukunft ein lokales Cittaslow-Netzwerk zu bilden, das auf der intensiven, aber freien Zusammenarbeit der vergangenen Jahre aufbaut, nach dem Motto &#8222;Zusammenarbeit ohne Grenzen&#8220;. Und das ist aus mehreren Gr\u00fcnden so. Einerseits ist Cittaslow, die internationale Vereinigung der St\u00e4dte des guten Lebens, selbst ein Synonym f\u00fcr den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gemeinschaften und Kulturen in der ganzen Welt, \u00fcber Grenzen hinweg. Zweitens deckt das Netzwerkprojekt verschiedene Bereiche wie Kultur, Tourismus, Wirtschaft, Umwelt und sozialen Zusammenhalt ab. Und nicht zuletzt ist es gemeinsam leichter, durch Synergien und gemeinsame Anreize eine wichtige Rolle in der Region Pfalz zu spielen.  Eine Idee zum Leben erwecken und sie gemeinsam entwickeln  &#8222;Die Pfalz ist stark und wir sind alle stolz auf unsere Heimat. Aber es ist klar, dass man in der globalen Welt nicht erfolgreich sein kann, wenn man nur auf seinen eigenen Glockenturm schaut&#8220;, betont der Deidesheimer B\u00fcrgermeister Manfred D\u00f6rr. Als Koordinator von Cittaslow Deutschland und Vizepr\u00e4sident von Cittaslow International freut er sich darauf, das erste lokale Netzwerk in Deutschland &#8222;mit Leben zu f\u00fcllen und weiterzuentwickeln.&#8220; Sein Ziel ist es &#8211; gemeinsam mit seinen Kollegen, dem B\u00fcrgermeister von Maikammer, Karl Sch\u00e4fer, und dem B\u00fcrgermeister von Neustadt, Marc Weigel &#8211; die in mehr als einem Jahrzehnt der Zusammenarbeit aufgebauten Beziehungen zu vertiefen und auszubauen. &#8222;Auf diese Weise wird eine Verbindung entlang der Weinstra\u00dfe geschaffen, die dazu beitr\u00e4gt, die Idee von Cittaslow in der Region zu verbreiten&#8220;, erkl\u00e4rt D\u00f6rr.  Die beiden rheinland-pf\u00e4lzischen Cittaslow, Deidesheim und Maikammer, liegen nahe beieinander. Die Stadt Neustadt mit ihren Weind\u00f6rfern, geographisch in der Mitte gelegen, kooperiert seit Jahren mit ihren Nachbarn im Bereich des Tourismus. Als Cittaslow-Unterst\u00fctzer bringt sie viele ausl\u00e4ndische Kontakte in das Netzwerk ein, unter anderem in der Slow Roero-Region im Piemont (Italien) oder in den Niederlanden. Als Sitz des Vereins Kulinarisches Erbe (Pf\u00e4lzisches Kulturerbe) und mit guten Kontakten zum Slow Food Convivium Pfalz engagiert sich Neustadt zudem stark f\u00fcr die F\u00f6rderung regionaler Produkte und der Nachhaltigkeit. Die Idee des Netzwerks wurde zun\u00e4chst dem ehemaligen Pr\u00e4sidenten von Cittaslow International, Stefano Pisani, und dem Generalsekret\u00e4r Pier Giorgio Oliveti bei einem Besuch in Deidesheim im September 2019 vorgestellt, sp\u00e4ter dann auch dem Pr\u00e4sidenten Mauro Migliorini: Im Juni n\u00e4chsten Jahres wird auf der Cittaslow-Generalversammlung in Orvieto (Italien) das deutsche Pilotprojekt vorgestellt und eine Ad-hoc-Integration der Rechtsvorschriften vorgeschlagen. Das Projekt wird somit zu einem Modell f\u00fcr andere L\u00e4nder und das gesamte internationale Cittaslow-Netzwerk. Die drei pf\u00e4lzischen St\u00e4dte setzen nun die verschiedenen Cittaslow-Vorgaben und Handlungsans\u00e4tze um, um den Menschen in den Mittelpunkt der Stadtentwicklung und der Planung von Lebensr\u00e4umen zu stellen.  Zusammenarbeit zur F\u00f6rderung von neuen Impulsen  Eine Reihe von konkreten Projekten der interkommunalen Zusammenarbeit sind bereits angelaufen. Dazu geh\u00f6ren auch Projekte im kulturellen Bereich. Zwischen den drei St\u00e4dten entwickelt sich eine enge Zusammenarbeit bei koordinierten Kulturprogrammen, der gemeinsamen Vermarktung von Kulturst\u00e4tten und einheitlichen Richtlinien f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen wie Weinfeste. Weitere gemeinsame vorrangige Projekte sind alternative und &#8222;sanfte&#8220; Mobilit\u00e4t, Wasserversorgung und Freib\u00e4der f\u00fcr Bewohner und G\u00e4ste sowie Gesundheitsversorgung. Weitere Ma\u00dfnahmen betreffen die verst\u00e4rkte Verwendung und Vermarktung regionaler Produkte sowie die Zusammenarbeit zwischen Restaurants und Weinkellereien. Erkl\u00e4rtes Ziel der drei Netzwerkpartner ist es, neue Impulse zu setzen und damit die Nachhaltigkeitsregion Deutsche Weinstra\u00dfe und die Pfalz insgesamt weiter zu st\u00e4rken.  Das Interview  &#8222;NACHHALTIGKEIT IST DIE ZUKUNFT&#8220;  Der Koordinator von Cittaslow Deutschland, Manfred D\u00f6rr, sieht Herausforderungen als Chancen.  Warum startete das erste deutsche Cittaslow-Netzwerk in der Pfalz?  Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es einen intensiven Austausch zwischen Neustadt, Maikammer und Deidesheim. Das lokale Cittaslow-Netzwerk ist daher die logische Fortsetzung der kommunalen Zusammenarbeit. Die Idee von Cittaslow als Label allein reicht nicht aus: Es geht darum, das Leitprinzip zu verinnerlichen und es im gesamten Gebiet unter Einbeziehung von Unternehmen und Privatpersonen zu verbreiten. Das Netzwerk bildet damit einen Schwerpunkt in der Nachhaltigkeitsregion der Deutschen Weinstra\u00dfe.  Welche Rolle spielt bei all dem die Nachhaltigkeit?  Es handelt sich um ein wirtschaftliches, \u00f6kologisches und soziales Gleichgewicht, das st\u00e4ndig neu ausbalanciert werden muss. Langfristig ist dies der einzige Weg in die Zukunft, und er ist sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass nachhaltiger Konsum weder als ein Dogma des Verzichts betrachtet werden sollte, noch verlangt er von den Verbrauchern, auf Qualit\u00e4t und Erfahrung zu verzichten. Im Gegenteil: Nachhaltigkeit ist ein Qualit\u00e4tsmerkmal und ein Wettbewerbsvorteil, weil sie die Lebensqualit\u00e4t der Menschen unmittelbar verbessert. Die Chancen der Nach-Covid-\u00c4ra bestehen vor allem in einem qualitativen Wachstum und nachhaltigen Angeboten, die auch zur Entwicklung eines erfolgreichen Images f\u00fchren. Kurzum: Nachhaltigkeit ist die Zukunft.  Kontakt:  Luca Filippetti,redazione@cittaslow.org, +39 0763 341818   Foto: https:\/\/mma.prnewswire.com\/media\/1774001\/Germany_Cittaslow_Network.jpg  Logo: https:\/\/mma.prnewswire.com\/media\/1559015\/Cittaslow_Logo.jpg  Original-Content von: Cittaslow International, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/162272\/5181658\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orvieto, Italien, 27. 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