{"id":421725,"date":"2022-03-30T17:23:47","date_gmt":"2022-03-30T17:23:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/fuer-profitabilitaet-muss-quick-commerce-sich-aendern-experteneinblick-von-alvarez-marsal\/"},"modified":"2022-03-30T17:23:47","modified_gmt":"2022-03-30T17:23:47","slug":"fuer-profitabilitaet-muss-quick-commerce-sich-aendern-experteneinblick-von-alvarez-marsal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fuer-profitabilitaet-muss-quick-commerce-sich-aendern-experteneinblick-von-alvarez-marsal\/","title":{"rendered":"F\u00fcr Profitabilit\u00e4t muss Quick Commerce sich \u00e4ndern \/ Experteneinblick von Alvarez &amp; Marsal"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211;   Der traditionelle Lebensmitteleinzelhandel arbeitet zunehmend daran, im Online-Gesch\u00e4ft Fu\u00df zu fassen. Aus diesem Grund investieren diese zum Teil in Quick-Commerce-Startups, die eine Lieferung innerhalb weniger Minuten anbieten, wie etwa REWE bei Flink oder die franz\u00f6sische Carrefour gruppe bei cajoo. Josefine H\u00e4nsel (https:\/\/www.alvarezandmarsal.<!--more-->com\/our-people\/josefine-haensel), Senior Director bei Alvarez &amp; Marsal Deutschland und David Benichou (https:\/\/www.alvarezandmarsal.com\/our-people\/david-benichou), Managing Director, Alvarez &amp; Marsal Frankreich, erkl\u00e4ren den Hintergrund solcher Partnerschaften und wo Quick Commerce auf dem Weg zu einem profitablen Gesch\u00e4ft ansetzen muss.  Die traditionellen Handelsunternehmen m\u00f6chten durch Investitionen in und Partnerschaften mit Quick-Commerce-Startups deren Vorteile f\u00fcr die eigene Position im E-Commerce nutzen. Das Mindset der Startups erm\u00f6glicht eine Agilit\u00e4t, die durch die klassischen Retailer nicht abbildbar ist und erlaubt Experimente sowie eine rasche Expansion. Innerhalb einer etablierten Konzernstruktur w\u00e4re eine \u00e4hnlich aggressive Expansion kaum m\u00f6glich, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Quick Commerce nach wie vor nicht profitabel ist. Das rasche Wachstum ben\u00f6tigt viel Cash und ist f\u00fcr das Erste auf ausreichende Investitionen angewiesen.   Ist Profitabilit\u00e4t im Quick Commerce m\u00f6glich?  Um mittel- und langfristig profitabel arbeiten zu k\u00f6nnen, muss Quick Commerce seine Strukturen an mehreren Stellen optimieren. Daf\u00fcr bestehen mehrere Ansatzpunkte:    &#8211;  Gr\u00f6\u00dfere Warenk\u00f6rbe sind der wichtigste Faktor, auch wenn diese das Einhalten des Versprechens, innerhalb von etwa 15 Minuten zu liefern, erschweren.  &#8211;  Margenst\u00e4rkere Produkte und Premiumprodukte erh\u00f6hen die Profitabilit\u00e4t einzelner Lieferungen und sollten deshalb einen ausreichend gro\u00dfen Teil des Sortiments ausmachen.  &#8211;  Eine Abkehr von der Maxime, Supermarktpreise 1:1 abbilden zu m\u00fcssen, ist m\u00f6glich. Der Service, nicht selbst einkaufen zu m\u00fcssen und die bestellten Waren extrem zeitnah nach Hause geliefert zu bekommen, erlaubt als Ausgleich etwas h\u00f6here Preise. Diese k\u00f6nnen f\u00fcr Kunden weniger abschreckend wirken als deutlich h\u00f6here Liefergeb\u00fchren. Dennoch sollten diese ebenfalls in den Fokus genommen werden: Das dynamische Anpassen der Liefergeb\u00fchren entsprechend der Auslastung bestimmter Zeitfenster sowie die Ber\u00fccksichtigung der Lieferentfernung sollten als Hebel zur Steigerung der Profitabilit\u00e4t in Betracht gezogen werden.  &#8211;  Die Auslastung einzelner Standorte zu optimieren ist ein weiterer Schl\u00fcsselfaktor &#8211; Da die Standortkosten kaum gesenkt werden k\u00f6nnen, ist ein &#8222;lernendes&#8220; Demand Forecasting ein kritischer Erfolgsfaktor f\u00fcr die Optimierung der Personalplanung von &#8222;Pickern und Ridern&#8220;. Es gilt somit, nicht nur die Nachfragemuster bestm\u00f6glich vorherzusagen, sondern auch effiziente Prozesse bei Picking und Lieferung zu schaffen.   Quick Commerce sendet kontraproduktive Marketing-Botschaften  Mehreren dieser Punkte entgegengesetzt sind jedoch die Werbeversprechen, die Quick Commerce \u00fcblicherweise gibt. Diese sind vor allem auf eine sofortige Lieferung, kleine Warenk\u00f6rbe mit wenigen Produkten und zum Teil auch g\u00fcnstige Preise ausgelegt. Zugunsten des Wachstums werden Kunden dadurch in eine Richtung gepr\u00e4gt, die der angestrebten Profitabilit\u00e4t im Wege steht.   Damit Quick Commerce jedoch langfristig profitabel werden kann, ist es notwendig, an den oben angesprochenen sowie an weiteren Hebeln wie etwa im Einkauf anzusetzen. Die Vielzahl der aktuellen Anbieter im Quick Commerce wird nicht nachhaltig \u00fcberleben k\u00f6nnen, mittelfristig k\u00f6nnen wir daher eine Konsolidierung des Marktes erwarten. Wie das Beispiel von Dr. Oetker und Flaschenpost zeigt, ist es dabei durchaus m\u00f6glich, dass traditionelle Lebensmittelh\u00e4ndler demn\u00e4chst mit E-Commerce-Startups nicht nur kooperieren werden, sondern sie \u00fcbernehmen k\u00f6nnten.   Pressekontakt:  PR-Agentur: HBI Helga Bailey GmbH Corinna Voss Tel.: +49 89 99 38 87 -30 aandm@hbi.de  Original-Content von: Alvarez &amp; Marsal, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/118051\/5184863\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Der traditionelle Lebensmitteleinzelhandel arbeitet zunehmend daran, im Online-Gesch\u00e4ft Fu\u00df zu fassen. 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