{"id":422123,"date":"2022-04-04T14:41:50","date_gmt":"2022-04-04T14:41:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-luebeck-st-gertrud-polizeibeamter-von-hund-gebissen\/"},"modified":"2022-04-04T14:41:50","modified_gmt":"2022-04-04T14:41:50","slug":"pol-hl-luebeck-st-gertrud-polizeibeamter-von-hund-gebissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-luebeck-st-gertrud-polizeibeamter-von-hund-gebissen\/","title":{"rendered":"POL-HL: L\u00fcbeck &#8211; St. Gertrud \/ Polizeibeamter von Hund gebissen"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211;   Am Freitag (01.04.2022) kam es in der Schlutuper Stra\u00dfe in L\u00fcbeck aufgrund eines vermeintlich gewaltsamen Streits zu einem Polizeieinsatz. Der Wohnungsnehmer zeigte sich uneinsichtig und aggressiv. Im Verlauf des Einsatzes wurde ein Polizeibeamter von dessen Hund gebissen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.<!--more-->  Gegen 11:30 Uhr meldete eine Zeugin der Polizei, dass es in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu einem lauten Streit komme. Weil sie lautes Poltern und Schreie vernommen hatte, bef\u00fcrchtete sie, dass jemand gewaltt\u00e4tig geworden sein k\u00f6nnte.  Eingesetzte Beamte des 3. Polizeireviers konnten nur nach mehrmaliger Aufforderung den betroffenen Wohnungsnehmer, einen 43-j\u00e4hrigen L\u00fcbecker, zum \u00d6ffnen der T\u00fcr bringen, sodass eine erste Kontaktaufnahme erfolgte. Der Mieter zeigte sich uneinsichtig und verbal aggressiv. Er forderte die Polizeibeamten auf, zu gehen. Dabei hatte er seinen Hund (\u00e4hnlich eines Pitbull-Terriers) zwischen seine Beine geklemmt und am Halsband festgehalten.  Der Polizeipflichtige schloss die T\u00fcr kurz, \u00f6ffnete sie wieder, p\u00f6belte erneut und verschwand sodann wieder in seiner Wohnung. Weil die Beamten Blutanhaftungen an der Hand des Mannes erkennen konnten, bestand der Verdacht, dass sich in der Wohnung eine weitere, wom\u00f6glich verletzte Person befinden k\u00f6nnte, weshalb Verst\u00e4rkung angefordert wurde.  Beamte des 4. Polizeireviers und der Polizeistation L\u00fcbeck Moisling eilten zu Hilfe. Durch die Moislinger wurde am Fenster ein Gespr\u00e4ch mit dem weiterhin uneinsichtigen Mann gef\u00fchrt. Nach mehreren Minuten k\u00fcndigte er an, nun Gassi gehen zu wollen und war im Begriff, zusammen mit seinem Hund an der kurzen Leine gef\u00fchrt, die Wohnung zu verlassen.  Er konnte sich so im Gerangel an den eingesetzten Beamten vorbei aus dem Haus begeben. Als er nun auf eine vor der Haust\u00fcr stehende Beamtin zulief, wurde dem Mann von ihr zur Abwehr eines vermeintlichen Angriffs Pfefferspray ins Gesicht gespr\u00fcht. Davon angeschlagen begab er sich auf eine Rasenfl\u00e4che vor dem Haus und setzte sich dort nieder. Sein Hund nahm neben ihm Platz. In der Zwischenzeit konnte sich ein Beamter des 3. Polizeireviers Zutritt zur Wohnung verschaffen. Eine weitere Person befand sich nicht darin.  Weil eine Behandlung des Herrn nach Angaben der angeforderten RTW-Besatzung nur erfolgen k\u00f6nne, wenn der Hund entfernt w\u00fcrde, erkl\u00e4rte dieser, dass man den Hund gefahrlos am Halsband greifen und wegziehen k\u00f6nne. Nachdem ein Beamter des 4. Polizeireviers das Halsband ergriff, drehte sich der Hund um und schnappte mehrfach nach dem Handgelenk des Polizisten. Mindestens ein Biss verursachte deutlich sichtbare Bissspuren. Dem Hund wurde daraufhin Pfefferspray ins Gesicht gespr\u00fcht.  In der Folge lie\u00df der Hund ab und wurde von seinem Herrchen in die Wohnung verbracht. In der Zwischenzeit trafen weitere Unterst\u00fctzungskr\u00e4fte, unter anderem ein Diensthundef\u00fchrer, am Einsatzort ein. Noch immer uneinsichtig und verbal aufbrausend wurde der L\u00fcbecker zur Entnahme einer Blutprobe mit auf die Dienststelle genommen. Diese durfte er im Anschluss wieder verlassen. Gegen den 43-J\u00e4hrigen wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts des t\u00e4tlichen Angriffs auf und des Widerstandes gegen Polizeivollstreckungsbeamte gefertigt. Der leicht verletzte Polizeibeamte wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.  <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/43738\/5188492\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; Am Freitag (01.04.2022) kam es in der Schlutuper Stra\u00dfe in L\u00fcbeck aufgrund eines vermeintlich gewaltsamen Streits zu<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-422123","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/422123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=422123"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/422123\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=422123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=422123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=422123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}