{"id":423708,"date":"2022-04-27T13:27:55","date_gmt":"2022-04-27T13:27:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/mueller-das-ziel-der-bundesregierung-ist-in-gefahr-auftaktsitzung-buendnis-fuer-bezahlbaren-wohnraum-branche-kaempft-mit-auswirkungen-des-ukraine-kriegs-bauindustrie-legt-10-punkte-plan-vor\/"},"modified":"2022-04-27T13:27:55","modified_gmt":"2022-04-27T13:27:55","slug":"mueller-das-ziel-der-bundesregierung-ist-in-gefahr-auftaktsitzung-buendnis-fuer-bezahlbaren-wohnraum-branche-kaempft-mit-auswirkungen-des-ukraine-kriegs-bauindustrie-legt-10-punkte-plan-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/mueller-das-ziel-der-bundesregierung-ist-in-gefahr-auftaktsitzung-buendnis-fuer-bezahlbaren-wohnraum-branche-kaempft-mit-auswirkungen-des-ukraine-kriegs-bauindustrie-legt-10-punkte-plan-vor\/","title":{"rendered":"M\u00fcller: Das Ziel der Bundesregierung ist in Gefahr \/ Auftaktsitzung B\u00fcndnis f\u00fcr bezahlbaren Wohnraum: Branche k\u00e4mpft mit Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. BAUINDUSTRIE legt 10-Punkte-Plan vor"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211;   Mehr Wohnraum zu g\u00fcnstigen Preisen &#8211; das ist das Ziel der Bundesregierung. Hierf\u00fcr hat Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) ein B\u00fcndnis f\u00fcr bezahlbaren Wohnraum ins Leben gerufen, an dem auch der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie teilnimmt. Das Ziel der Regierung ist enorm &#8211; und steht angesichts der Schwierigkeiten, hervorgerufen durch die Ukraine-Krise, in Frage.<!--more--> Gemeinsam mit dem Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat die Bauindustrie jetzt einen 10-Punkte-Plan vorgelegt mit Rahmenbedingen, die n\u00f6tig sind.   Zum heutigen Auftakt des B\u00fcndnisses sagt Tim-Oliver M\u00fcller, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie: &#8222;Zu wenige Wohnungen, zu teure Mieten: Die dramatische Situation auf dem Wohnungsmarkt ist seit langem bekannt. Es ist gut, dass das B\u00fcndnis jetzt seine Arbeit aufnimmt. Die Zeit dr\u00e4ngt. Das Ministerium muss allerdings einen klaren Fokus auf das Thema Neubau legen, dies sollte das Kernanliegen des B\u00fcndnisses sein. Denn: Weder \u00fcber eine reine Mietenpolitik noch \u00fcber die Sanierung des Bestandes allein k\u00f6nnen wir die Wohnungsnot in den Ballungsr\u00e4umen l\u00f6sen. Zwar sind beide Themen wichtig, Bauen im Bestand schafft aber in der Regel nicht genug neuen Wohnraum. Wer also Entlastung auf dem Mietwohnungsmarkt schaffen m\u00f6chte, muss neue Wohnungen bauen. Neben einer belastbaren F\u00f6rderkulisse sowie der Entschlackung von Vorschriften brauchen wir hierf\u00fcr einen Planungs- und Genehmigungsbooster. Das alles im Kontext des Ukraine-Kriegs, dessen Folgen mit voller Wucht auch die Baustellen hierzulande treffen: Zwar hat die Bundesregierung das Risiko steigender Preise erkannt und einen Bundeserlass zum Einsatz von Stoffpreisgleitklauseln ver\u00f6ffentlicht &#8211; ein weiteres Problem ist aber der Mangel diverser Baustoffe. Preisanstiege und Lieferengp\u00e4sse schrecken wiederum \u00f6ffentliche und private Investoren immer mehr ab. Wir gehen deshalb davon aus, dass es zu einem R\u00fcckgang beim Wohnungsneubau und in letzter Konsequenz auch bei der Baukonjunktur insgesamt kommen kann. Das muss das B\u00fcndnis wissen, denn die ambitionierten Wohnungsbauziele der Bundesregierung stehen damit zumindest in Frage.&#8220;   Axel Gedaschko, Pr\u00e4sident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, hierzu: &#8222;Der dringend ben\u00f6tigte Wohnungsbau und die klimaschonende Sanierung stehen in Deutschland kurz vor dem Erliegen. Die massiven Lieferkettenprobleme seit der Coronakrise dauern an, es herrscht Chaos bei der F\u00f6rderung f\u00fcr bezahlbaren, klimaschonenden Wohnungsbau und der Krieg gegen die Ukraine f\u00fchrt zu weiteren massiven Baupreissteigerungen und Lieferengp\u00e4ssen. Die andauernde Mangelsituation bei Fachkr\u00e4ften und Material versch\u00e4rft sich, die Zinsen steigen und die Energiekosten f\u00fcr Mieter und Vermieter gehen durch die Decke. Diese toxische Mischung von Problemen l\u00e4sst die Wohnungsbau- und Sanierungspl\u00e4ne der sozial orientierten Wohnungsunternehmen regelrecht implodieren. Die Situation ist dramatisch, wie erste Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage in der Wohnungswirtschaft zeigen: Fast alle Neubau- oder Modernisierungsprojekte m\u00fcssen entweder zur\u00fcckgestellt oder ganz aufgegeben werden, wenn sich die Preisdynamik der vergangenen Monate weiter fortsetzt. Preissteigerungen schlagen bei mehr als zwei Drittel aller Modernisierungs- und rund der H\u00e4lfte aller Neubauprojekte zu Buche. Auf drei Viertel der Baustellen kommt es bei den Wohnungsunternehmen bereits jetzt zu Verz\u00f6gerungen. Die politische Zielmarke von 400.000 neuen Wohnungen j\u00e4hrlich, darunter die dringend ben\u00f6tigten 100.000 neuen Sozialwohnungen, ist angesichts der aktuellen Lage absolut illusorisch. Wir brauchen jetzt schnelles und pragmatisches B\u00fcndnis-Handeln: Baulandkapazit\u00e4ten m\u00fcssen aktiviert, regulatorische Baukostentreiber vermieden und die Potenziale des seriellen und modularen Bauens st\u00e4rker genutzt werden. Nachhaltiger und bezahlbarer Wohnungsbau braucht zudem umgehend eine verl\u00e4ssliche, planbare und transparente F\u00f6rderung. Ansonsten sind die Wohnungsbau- und Klimaziele in Deutschland nicht zu erreichen.&#8220;   Hier geht&#8217;s zum 10-Punkte-Plan:   https:\/\/ots.de\/6chdHH  Pressekontakt:  Britta Frischemeyer Pressesprecherin Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Tel. 030 21286-229 \/ E-Mail: britta.frischemeyer@bauindustrie.de  Original-Content von: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/24058\/5207006\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Mehr Wohnraum zu g\u00fcnstigen Preisen &#8211; das ist das Ziel der Bundesregierung. 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