{"id":424084,"date":"2022-05-02T11:48:58","date_gmt":"2022-05-02T11:48:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/pol-se-wedel-falscher-polizeibeamter-erbeutet-bargeld-einer-rentnerin-2\/"},"modified":"2022-05-02T11:48:58","modified_gmt":"2022-05-02T11:48:58","slug":"pol-se-wedel-falscher-polizeibeamter-erbeutet-bargeld-einer-rentnerin-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-se-wedel-falscher-polizeibeamter-erbeutet-bargeld-einer-rentnerin-2\/","title":{"rendered":"POL-SE: Wedel &#8211; Falscher Polizeibeamter erbeutet Bargeld einer Rentnerin"},"content":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211;   Am Freitag (29.04.2022) ist es einem falschen Polizeibeamten gelungen, eine Rentnerin um ihr Erspartes zu bringen.  Nach bisherigem Erkenntnisstand nahm der T\u00e4ter um 12.30 Uhr telefonisch Kontakt zu der Rentnerin auf.<!--more--> Der T\u00e4ter, der sich als Polizeibeamter der Landespolizei Hamburg ausgab, erkl\u00e4rte, dass der Sohn der Seniorin einen Verkehrsunfall in Hamburg schuldhaft verursacht habe.  Im Laufe des Gespr\u00e4ches \u00fcbergab der vermeintliche Polizeibeamte den Telefonh\u00f6rer an eine m\u00e4nnliche Person, die sich als Sohn der Wedlerin ausgab und seine &#8222;vermeintliche Mutter&#8220; weinend um Geld bat.  Man verst\u00e4ndigte sich, dass die Gesch\u00e4digte bei ihrer Hausbank Bargeld abheben solle und sich dann im Anschluss zu einer \u00dcbergabe des Geldes bei dem falschen Polizeibeamten meldet.  Die Geld\u00fcbergabe fand dann in der Stra\u00dfe &#8222;Am Freibad&#8220; statt. Zu der konkreten Schadensh\u00f6he k\u00f6nnen keine Angaben get\u00e4tigt werden.  Der T\u00e4ter wird als m\u00e4nnlich, mit schwarzem, vollem Haar und mit einem Alter von 30 Jahren beschrieben.  In diesem Betrugsfall hat die Kriminalpolizei in Pinneberg die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen, die die Geld\u00fcbergabe gegen 14:00 Uhr beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zur Identit\u00e4t des T\u00e4ters geben k\u00f6nnen.  Vor dem aktuellen Hintergrund warnt die Polizei zum wiederholten Male vor betr\u00fcgerischen Anrufen.  Derartige Anrufe sind ein bundesweites Ph\u00e4nomen, das oftmals durch \u00fcber\u00f6rtliche T\u00e4ter begangen wird. Unbekannte Anrufer versuchen immer wieder mittels dieser Masche an Bargeld und Wertgegenst\u00e4nde zu kommen.  Der Fantasie der Betr\u00fcger sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Nicht selten werden sie am Telefon aufdringlich oder betteln regelrecht um Hilfe. Oftmals verf\u00fcgen die Betr\u00fcger sogar \u00fcber Detailwissen und verunsichern die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dadurch enorm. Die Zielrichtung ist dabei immer dieselbe. Die &#8222;Opfer&#8220; sollen Bargeld besorgen und es den Betr\u00fcgern aush\u00e4ndigen.  Die Polizei ruft insbesondere \u00e4ltere Menschen dazu auf, bei derartigen Anrufen hellh\u00f6rig zu werden und umgehend die Polizei zu informieren. Dar\u00fcber hinaus r\u00e4t die Polizei j\u00fcngeren Familienangeh\u00f6rigen, ihre lebens\u00e4lteren Verwandten und Bekannten f\u00fcr das Thema zu sensibilisieren.  Zudem k\u00f6nnen sich besorgte B\u00fcrger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit derartigen Anrufen an jede \u00f6rtliche Polizeidienststelle oder gleicherma\u00dfen an das Sachgebiet Pr\u00e4vention der Polizeidirektion Bad Segeberg wenden (Bad Segeberg 04551 884-2141, Pinneberg 04101 2020). Dort erhalten vermeintliche Opfer, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter \u00f6rtlicher Geldinstitute, entsprechende Hinweise.  Wertvolle Sicherheitstipps f\u00fcr Senioren sind dem Bereich der Pr\u00e4vention der Homepage der Landespolizei Schleswig-Holstein unter  https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/Landesregierung\/POLIZEI\/Praevention\/Senioren\/_artikel\/sicherheitstipps_artikel.html  sowie der Internetpr\u00e4senz der Polizeilichen Kriminalpr\u00e4vention der L\u00e4nder und des Bundes unter  https:\/\/www.polizei-beratung.de\/themen-und-tipps\/betrug\/enkeltrick\/  unmittelbar zu entnehmen.  Die Maschen der T\u00e4ter:  Am Telefon geben sich Betr\u00fcger als vertrauensw\u00fcrdige Personen aus, um Geld zu erbeuten. Die T\u00e4ter schaffen es, \u00e4ltere Menschen am Telefon zu verunsichern oder zu ver\u00e4ngstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die Kriminellen zu \u00fcbergeben. So gehen die T\u00e4ter vor:  Falsche Polizeibeamte  Die T\u00e4ter t\u00e4uschen durch die im Display angezeigte Rufnummer vor, von der Polizei zu sein (z. B. 110 oder Nummer der \u00f6rtlichen Polizeidienststelle).  Die Betr\u00fcger warnen beispielsweise vor einem geplanten Einbruch. Den Betroffenen bieten sie an, Bargeld oder Wertsachen von einem Kriminalbeamten an einen &#8222;sicheren Ort&#8220; bringen zu lassen. Sie geben vor, nach der akuten Gefahr alles zur\u00fcckzubringen.  Weitere Maschen: Betr\u00fcger warnen vor Falschgeld, das \u00fcberpr\u00fcft werden muss, oder vor Kriminellen, die das Konto der Angerufenen pl\u00fcndern wollen.  Enkeltrick  Die Betr\u00fcger rufen meist bei \u00e4lteren und alleinlebenden Personen an und geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus. Immer bitten sie kurzfristig um Bargeld.  Vorget\u00e4uscht wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage, beispielsweise ein Autokauf oder ein Unfall. Die Lage wird immer als \u00e4u\u00dferst dringlich dargestellt, um das Opfer unter Druck zu setzen. Sobald es bereit ist zu bezahlen, wird ein Bote geschickt, um das Geld abzuholen. Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht zu Hause, wird er gebeten, unverz\u00fcglich zur Bank zu gehen, um dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der T\u00e4ter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht zu Fu\u00df bew\u00e4ltigen kann.  Gewinnversprechen  Die Betr\u00fcger versprechen ihren Opfern am Telefon hohe Gewinne. Die Methode ist immer \u00e4hnlich: Vor einer Gewinn\u00fcbergabe werden die Betroffenen aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen. Sie sollen Geb\u00fchren bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anrufen oder an Veranstaltungen teilnehmen, auf denen minderwertige Ware zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen angeboten wird.  Tipps f\u00fcr Ihre Sicherheit     &#8211;  Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie den H\u00f6rer        auf, wenn Ihnen etwas merkw\u00fcrdig erscheint.    &#8211;  Sprechen Sie am Telefon nicht \u00fcber Ihre pers\u00f6nlichen und        finanziellen Verh\u00e4ltnisse.    &#8211;  \u00dcbergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenst\u00e4nde an unbekannte        Personen.    &#8211;  Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten \u00fcber den       Anruf.    &#8211;  Wenn Sie unsicher sind:  Rufen Sie die Polizei unter 110 (ohne        Vorwahl) oder Ihre \u00f6rtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie        nicht die R\u00fcckruftaste.  Das Ziel der Betr\u00fcger ist es, das Vertrauen der Opfer mit erfundenen Geschichten zu erschleichen oder sie unter Druck zu setzen. Diese T\u00e4ter &#8211; getarnt als Polizeibeamte &#8211; m\u00f6chten, dass Bargeld, Schmuck und Wertgegenst\u00e4nde herausgegeben werden. Die Polizei weist ausdr\u00fccklich darauf hin, bei solchen Auftritten oder Anrufen von angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten keine Ausk\u00fcnfte zu erteilen und an niemanden Gegenst\u00e4nde zu \u00fcbergeben. Die Polizei wird sich niemals am Telefon oder an der Haust\u00fcr nach Wertgegenst\u00e4nden, Geld oder Aufbewahrungsorten erkundigen. Lassen Sie sich nicht einsch\u00fcchtern. Verst\u00e4ndigen Sie bitte anschlie\u00dfend Ihre Polizeidienststelle oder rufen Sie bei der 110 an.  <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/19027\/5210759\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211; Am Freitag (29.04.2022) ist es einem falschen Polizeibeamten gelungen, eine Rentnerin um ihr Erspartes zu bringen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-424084","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424084","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=424084"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424084\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=424084"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=424084"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=424084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}