{"id":425809,"date":"2022-05-26T15:20:52","date_gmt":"2022-05-26T15:20:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/126-deutscher-aerztetag-wissenschaftlichkeit-massgeblich-fuer-qualitativ-hochwertige-aerztliche-ausbildung\/"},"modified":"2022-05-26T15:20:52","modified_gmt":"2022-05-26T15:20:52","slug":"126-deutscher-aerztetag-wissenschaftlichkeit-massgeblich-fuer-qualitativ-hochwertige-aerztliche-ausbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/126-deutscher-aerztetag-wissenschaftlichkeit-massgeblich-fuer-qualitativ-hochwertige-aerztliche-ausbildung\/","title":{"rendered":"126. Deutscher \u00c4rztetag \/ Wissenschaftlichkeit ma\u00dfgeblich f\u00fcr qualitativ-hochwertige \u00e4rztliche Ausbildung"},"content":{"rendered":"<p>Bremen (ots) &#8211;   Der 126. Deutsche \u00c4rztetag hat mehr Studienpl\u00e4tze in der Humanmedizin an staatlichen Universit\u00e4ten gefordert. Bund und L\u00e4nder m\u00fcssten k\u00fcnftig eine \u00e4rztliche Ausbildung sicherstellen, die wissenschaftlich und didaktisch hochwertig ist. &#8222;Wissenschaftlichkeit muss Pr\u00e4misse jeglicher medizinischen Ausbildung in Deutschland sein&#8220;, betonten die Abgeordneten.<!--more--> An staatlichen Universit\u00e4ten best\u00fcnden vielf\u00e4ltige Forschungsm\u00f6glichkeiten und eine dazugeh\u00f6rige akademische Infrastruktur. Unter diesen Voraussetzungen lie\u00dfen sich die erforderliche inhaltliche und wissenschaftliche Breite sowie Aktualit\u00e4t und Qualit\u00e4t eines Medizinstudiums sicherstellen.  Seit vielen Jahren st\u00fcnden jedoch nicht gen\u00fcgend Studienpl\u00e4tze an staatlichen Universit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung, um eine bedarfsgerechte \u00e4rztliche Versorgung in allen Regionen Deutschlands sicherzustellen. Die Nachfrage \u00fcbersteige die limitierte Anzahl der Studienpl\u00e4tze deutlich.  Diese L\u00fccke f\u00fcllten zunehmend private Hochschulen mit eher praxisorientierten Ausbildungsangeboten in der Humanmedizin aus. Die Studienkosten m\u00fcssten von den Studierenden oder ihren Angeh\u00f6rigen in der Regel selbst getragen werden. Aus finanziellen Erw\u00e4gungen heraus werde dieser Prozess von den L\u00e4ndern unterst\u00fctzt. Die zunehmende \u00e4rztliche Unterversorgung in bestimmten Regionen f\u00f6rdere entsprechende Neugr\u00fcndungen. &#8222;Der private Sektor kann Bund und L\u00e4nder nicht von ihrer Verantwortung entbinden, selbst ausreichend Medizinstudienpl\u00e4tze bereitzustellen&#8220;, so der \u00c4rztetag.  Zugleich st\u00fcnden die L\u00e4nder in der Pflicht, private Studieng\u00e4nge kritisch zu begleiten. Zu unterst\u00fctzen seien nur solche Studieng\u00e4nge, die in allen Aspekten die Voraussetzungen eines qualitativ hochwertigen, wissenschafts- und forschungsbasierten Medizinstudiums erf\u00fcllen.  Um die Qualit\u00e4t solcher Studieng\u00e4nge sicherzustellen, m\u00fcssten diese kontinuierlich vom Wissenschaftsrat \u00fcberpr\u00fcft werden. Das sei vor allem aus Gr\u00fcnden der Patientensicherheit dringend geboten.  Der 126. Deutsche \u00c4rztetag tagt vom 24. bis 27. Mai 2022 in Bremen. Informationen zu den Beratungen des \u00c4rztetages (https:\/\/www.bundesaerztekammer.de\/aerztetag\/126-deutscher-aerztetag-2022\/presse-einladung\/)  Pressekontakt:  Bundes\u00e4rztekammer Stabsbereich Politik und Kommunikation Herbert-Lewin-Platz 1 10623 Berlin Tel.: (030) 4004 56 700 Fax: (030) 4004 56 707 E-Mail: presse@baek.de  Original-Content von: Bundes\u00e4rztekammer, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/9062\/5232398\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen (ots) &#8211; Der 126. 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