{"id":426297,"date":"2022-06-04T10:00:03","date_gmt":"2022-06-04T10:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/jenseits-von-samba-und-soja-brasiliens-start-up-szene-in-muenchen-beim-global-food-summit-foto\/"},"modified":"2022-06-21T23:47:39","modified_gmt":"2022-06-21T21:47:39","slug":"jenseits-von-samba-und-soja-brasiliens-start-up-szene-in-muenchen-beim-global-food-summit-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/jenseits-von-samba-und-soja-brasiliens-start-up-szene-in-muenchen-beim-global-food-summit-foto\/","title":{"rendered":"Jenseits von Samba und Soja &#8211; Brasiliens Start-up Szene in M\u00fcnchen beim Global Food Summit (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Vertreter der drei brasilianischen Start-ups auf dem Global Food Summit in M\u00fcnchen, und der Leiter von Embrapa Agroenergy. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/128584 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/6ea5168e-cfac-44c0-8949-966fe7e0268e\/Embrapa.jpg\" \/><\/p>\n<p>Berlin\/M\u00fcnchen (ots) &#8211;   Zum Auftritt der drei gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Start-ups aus Brasilien in M\u00fcnchen beim Global Food Summit, am 8. Juni 2022, erkl\u00e4rt der Head and Founder des Global Food Summit, Stephan Becker-Sonnenschien.   Brasilien ist auf dem besten Weg eine &#8222;Start-up-Nation&#8220; zu werden.<!--more--> Alleine zwischen 2020 und 2021 hat Brasilien im Durchschnitt mehr als ein Agtech oder Foodtech pro Tag gegr\u00fcndet. Dadurch hat sich in den letzten f\u00fcnf Jahren die Gesamtzahl der brasilianischen Start-ups mehr als verdreifacht und liegt derzeit bei rund 15.000. Im Jahr 2021 wurden zehn von ihnen zu Einh\u00f6rnern.   Drei der gr\u00f6\u00dften und bekanntesten brasilianischen Start-ups sind auch am 8. Juni 2022 auf dem Global Food Summit in M\u00fcnchen anwesend. Sie alle sind erst in den letzten vier Jahren gegr\u00fcndet worden &#8211; aber bereits global aufgestellt: Future Farm aus Rio de Janeiro, Amazonika Mundi aus Itaquera, und 100% livre aus Sao Paolo.   Sie alle sind auch angetreten mit dem Ziel, etwas zu ver\u00e4ndern: sie produzieren nachhaltig, klimaschonend und leisten einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit f\u00fcr Kleinbauern und zum Erhalt des Amazonas.   Amazonika Mundi aus Itaquera beispielsweise, stellt aus dem Fleisch des Cashew-&#8222;Apfels&#8220; pflanzliche Burger und pflanzliche W\u00fcrste her. Die Cashew-Nuss selbst reift n\u00e4mlich am unteren Ende einer Art Frucht heran, die wie ein Apfel aussieht, in Wirklichkeit aber ein verdickter Fruchtstil ist. Dieser &#8222;Apfel&#8220; wird meistens nach der Ernte der Cashew-N\u00fcsse weggeworfen. Amazonika Mundi verarbeitet nun dieses &#8222;Wegwerfprodukt&#8220; nachhaltig zu pflanzlichem Protein. Gesammelt werden diese Cashew-\u00c4pfel von Kleinbauern und indigenen St\u00e4mmen im Amazonas. Das tr\u00e4gt zum Erhalt des Regenwaldes bei und gibt den Kleinbauern die M\u00f6glichkeit Einkommen zu generieren. Auch bildet Amazonika Mundi die Kleinbauern dazu aus, selbst aus dem Cashew-Apfel Burger und Pats herzustellen und sich so vor Ort eine kleine Proteinproduktion aufzubauen.   100% livre aus Sao Paolo zeigen, warum es auch in einem tropischen Land, in dem fast alles w\u00e4chst, sinnvoll ist, Vertical Farming zu betreiben. Denn Gem\u00fcse und auch Kr\u00e4uter sind sehr empfindlich und weder die Lagerung in tropischem Klima ohne durchgehende K\u00fchlketten, noch die langen Transportzeiten \u00fcberstehen sie gut. Deshalb hat Brasilien bei Gem\u00fcse Nach-Ernteverluste von \u00fcber 50 Prozent. Das ist weder f\u00fcr die Nahrungsmittelversorgung des Landes, noch f\u00fcr die produzierenden Bauern zufriedenstellend. 100% livre schafft hier Abhilfe, vor allem in Brasiliens Mega-Citys, wo direkt und ohne lange Transportwege, Gem\u00fcse frisch bestellt werden kann. Das Start-up arbeitet eng mit EMPRAPA zusammen, dem staatlichen Forschungsinstitut des Landwirtschaftsministeriums.   Future Farm ist mittlerweile auch in Deutschland bekannt. Nach eigenen Angaben kommen bereits 25 Prozent aller, in Brasiliens Superm\u00e4rkten verkauften pflanzlichen Burger, von Future Farm. Letztes Jahr zeichnete die US-Technologie-Zeitschrift &#8222;Fast Company&#8220; Future Farm mit dem &#8222;2020 World Changing Ideas Award&#8220; aus. Future Farm ist einer der aufsteigenden Stars des pflanzenbasierten \u00d6kosystems in Lateinamerika, mit Niederlassungen in den USA, Chile, Mexiko, Uruguay, Schweden, Gro\u00dfbritannien und in den Niederlanden. Future Farm Burger sind absolut gentechnik- und glutenfrei und die Firma zielt mit ihrem Angebot nicht auf den vegetarischen oder veganen Verbraucher, sondern will Fleischesser \u00fcberzeugen zu wechseln. Daf\u00fcr investiert die Firma viel in die Forschung zur Verbesserung des Geschmacks der pflanzlichen Burger.   Alle Start-ups und auch das Forschungsinstitut EMPRAPA pr\u00e4sentieren sich am 8. Juni 2022 ab 9.00 Uhr in M\u00fcnchen beim Global Food Summit und stellen dort ihre Firmen und Forschungen vor.   Tickets f\u00fcr M\u00fcnchen gibt es hier (https:\/\/www.eventbrite.com\/e\/global-food-summit-ambassadors-of-bioeconomy-tickets-289632477537)  Zum freien Live Stream gehts hier. (https:\/\/globalfoodsummit.live\/event-registrierung\/)  Hier kann man die Pressekonferenz am 7. Juni, um 10.30 Uhr  (https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC4FAgyjnUzZWeKCm-2C2TYQ)verfolgen.  Hier finden Sie unser gesamtes Programm. (https:\/\/globalfoodsummit.com\/img\/uploads\/event_program_button.pdf)  Global Food Summit &#8211; Der Zukunft der Lebensmittel eine Stimme geben  In wachsenden Metropolregionen erwartet die Gesellschaft gesund \u00e4lter werden zu k\u00f6nnen und fordert, entlang der Lebensmittelkette die Nachhaltigkeitsziele 2030 zu ber\u00fccksichtigen. Mit neuen Methoden und Technologien k\u00f6nnen diese Ziele erreicht werden, aber sie ver\u00e4ndern dramatisch, was und wie wir essen.   Der Global Food Summit bringt j\u00e4hrlich Experten aus Wissenschaft, Unternehmen, Verb\u00e4nde, Start-up, Politik und Medien zusammen um zu diskutieren, wie neue Technologien die Lebensmittelkette ver\u00e4ndern werden. Eine Zusammenarbeit der University of California, Berkeley, Universit\u00e4t Wageningen, der Technischen Universit\u00e4t (TUM) M\u00fcnchen, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der Bayerischen Staatsregierung und des Global Food Summit.   Pressekontakt:  Isabella Pfaff isabella.pfaff@globalfoodsummit.com (+49)30 21 96 05 21 Friedrichstra\u00dfe 171 DE-10117 Berlin  Original-Content von: Global Food Summit, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/128584\/5239703\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin\/M\u00fcnchen (ots) &#8211; Zum Auftritt der drei gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Start-ups aus Brasilien in M\u00fcnchen beim Global Food Summit, am<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-426297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=426297"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":427755,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426297\/revisions\/427755"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=426297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=426297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=426297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}