{"id":431670,"date":"2024-05-13T17:39:08","date_gmt":"2024-05-13T15:39:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=431670"},"modified":"2024-05-13T17:39:08","modified_gmt":"2024-05-13T15:39:08","slug":"vermieterumfrage-2023-des-dfv-un-dtv-ferienhausvermieter-schliessen-2022-mit-einem-plus-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/vermieterumfrage-2023-des-dfv-un-dtv-ferienhausvermieter-schliessen-2022-mit-einem-plus-ab\/","title":{"rendered":"Vermieterumfrage 2023 des DFV un DTV: Ferienhausvermieter schlie\u00dfen 2022 mit einem Plus ab"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Energiekrise ist gr\u00f6\u00dfte Herausforderung<\/li>\n<li>Erwartungen an die Ferienimmobilie steigen<\/li>\n<li>Urlauber buchen tendenziell kurzfristiger<\/li>\n<\/ul>\n<p>Berlin, 25.02.2023. Nach dem Rekordsommer 2021 k\u00f6nnen Vermieter von Ferienwohnungen auch 2022 mit einem Wachstum im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 abschlie\u00dfen. Das Umsatzwachstum betrug durchschnittlich 5,1 Prozent, das Buchungswachstum lag bei 4,8 Prozent. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse aus der Vermieterbefragung, die der Deutsche Ferienhausverband gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband durchgef\u00fchrt hat. Vom 15. Dezember 2022 bis zum\u00a010. Januar 2023 haben insgesamt 4.616 private und gewerbliche Vermieter von Ferienh\u00e4usern und Ferienwohnungen an der Online-Umfrage teilgenommen. <!--more-->Der ausf\u00fchrliche Ergebnisbericht mit allen Grafiken kann unter <a href=\"https:\/\/t6d0811e4.emailsys1a.net\/c\/48\/6447611\/7947\/0\/36225195\/189\/491171\/888a1738bf.html\">www.deutscher-ferienhausverband.de\/vermieterumfrage-2023<\/a> heruntergeladen werden.<\/p>\n<p><strong>Steigende Energiekosten sind aktuell gr\u00f6\u00dfte Herausforderung<\/strong><br \/>\nIm Ranking der aktuell gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr die Vermieter nimmt die Energiekosten-Explosion die Spitzenposition ein, gefolgt von einem \u00dcberma\u00df an B\u00fcrokratie und einer gewissen Buchungszur\u00fcckhaltung. \u201eW\u00e4hrend gro\u00dfe Objekte meist fr\u00fchzeitig gebucht werden, sind es eher die kleineren Ferienwohnungen, die noch auf G\u00e4ste warten\u201c, sagt Michelle Schwefel, Gesch\u00e4ftsstellenleiterin des Deutschen Ferienhausverbands \u201eViele Urlaubsg\u00e4ste mit kleineren Budgets reagieren momentan besonders preissensitiv und warten die Preisentwicklung weiterhin ab. Da die Buchungen aber seit Ende Januar anziehen, erwarten wir, dass es ein gutes Jahr f\u00fcr die Ferienhausbranche wird.\u201c<br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><strong><br \/>\nPersonalflaute hat indirekte Effekte \u2013 auch auf private Vermieter<\/strong><br \/>\nPrivate Vermieter betreiben ihre Ferienimmobilien zu 96,5 Prozent im Nebenerwerb und k\u00fcmmern sich nebenbei um die Vermietung. Viele Arbeiten \u00fcbernehmen sie selbst, sodass sich ein Gro\u00dfteil dieser Gastgeber (80,9 Prozent) wenig oder gar nicht vom Personalmangel betroffen f\u00fchlt. Allerdings gibt es nicht zu untersch\u00e4tzende indirekte Effekte: Da Freizeitangebote, Gastronomie und Einzelhandel aufgrund von fehlenden Arbeitskr\u00e4ften vielerorts ihr Angebot einschr\u00e4nken m\u00fcssen und nicht mit den steigenden \u00dcbernachtungszahlen mithalten k\u00f6nnen, entsteht ein Ungleichgewicht, das sich in den Urlaubsregionen nachteilig auf Qualit\u00e4t und G\u00e4stezufriedenheit auswirken kann.<\/p>\n<p>DTV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Norbert Kunz zu den Folgen des Fachkr\u00e4ftemangels: \u201eDer Urlaub in Ferienwohnungen wird in Deutschland immer beliebter. Aber damit das so bleibt, muss auch das Umfeld stimmen. Dazu geh\u00f6ren eine moderne und intakte kommunale Infrastruktur genauso wie attraktive Kultur- und Freizeitangebote, Gastronomie oder Einzelhandel. Wenn G\u00e4ste aufgrund von Personalmangel keine Einkehr mehr finden oder weniger unternehmen k\u00f6nne, kann sich das negativ auf eine ganze Urlaubsregion auswirken. Dasselbe gilt f\u00fcr reduzierte Mobilit\u00e4tsangebote oder aufgeschobene Infrastrukturinvestitionen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mietpreissteigerungen liegen unter der Inflationsrate<\/strong><br \/>\n59,6 Prozent der Vermieter haben ihre Preise aufgrund von Kostensteigerungen f\u00fcr 2023 erh\u00f6ht, 28,2 Prozent haben sie so belassen. Die Preissteigerungen liegen im Schnitt bei knapp sechs Prozent und damit unter der aktuellen Inflationsrate. Durchschnittlich 13.000 Euro Mieteinnahmen im Jahr verbuchen die Vermieter mit einem Objekt \u2013 allerdings variiert der Vermietungserfolg stark, abh\u00e4ngig von Lage, Ausstattung und Vermarktung. 39 Prozent der Vermieter haben angegeben, dass sie sich von der Energiekrise belastet f\u00fchlen, 25,3 Prozent sehr stark. Bei den gewerblichen Vermietern ist der Anteil mit 30,6 Prozent noch h\u00f6her. Existenzbedrohend ist die Situation nach Einsch\u00e4tzung der meisten Befragten allerdings nicht. W\u00e4hrend sich in der Pandemie 55,1 Prozent aufgrund von Beherbergungsverboten in ihrer Existenz bedroht f\u00fchlten, sind es derzeit lediglich<br \/>\n2,4 Prozent. 21,9 Prozent wagen noch keine Prognose, wie sich das Gesch\u00e4ft angesichts der anhaltend hohen Kosten entwickeln wird.<\/p>\n<p><strong>Erwartungen an die Ferienimmobilie steigen, G\u00e4ste kommen aus ganz Europa<\/strong><br \/>\nInsbesondere die gewerblichen Vermieter beobachten eine steigende Erwartungshaltung vonseiten der G\u00e4ste. 55,9 Prozent sagen, dass die Anspr\u00fcche gestiegen sind. Qualit\u00e4t und Ausstattung sind damit wichtige Vermarktungsargumente. Regelm\u00e4\u00dfige Renovierungsarbeiten d\u00fcrften die G\u00e4stezufriedenheit sichern: 36,6 Prozent der Befragten renovieren ihre Ferienunterkunft immer dann, wenn es in die Vermietungssituation passt. 42,6 Prozent renovieren alle ein bis drei Jahre. Knapp 2.100 Euro legen die Vermieter pro Jahr und Immobilie f\u00fcr Renovierungsarbeiten zur\u00fcck. Wichtigster ausl\u00e4ndischer Quellmarkt sind mit 30,5 Prozent die Niederlande, gefolgt von der Schweiz (14,5 Prozent) und \u00d6sterreich (7,7 Prozent). 7,5 Prozent der Befragten beherbergen G\u00e4ste aus Polen, worunter sich nach Angaben der Befragten auch Arbeitskr\u00e4fte aus dem Handwerk und Monteure befinden.<br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><strong><br \/>\nEnergetische Sanierung und Nachhaltigkeit gewinnen an Bedeutung<\/strong><br \/>\n75,5 Prozent der Eigent\u00fcmer haben sich bereits mit dem Thema Nachhaltigkeit besch\u00e4ftigt. Fast jeder dritte Vermieter hat in den letzten zwei Jahren seine Ferienimmobilie energetisch aufger\u00fcstet (32,4 Prozent) und beispielsweise die Heizungsanlage erneuert, Fenster ausgetauscht oder die sanit\u00e4ren Anlagen auf den modernsten Stand gebracht. Weitere f\u00fcnf Prozent planen eine energetische Sanierung. 60,9 Prozent der Befragten haben kleinere Energiesparma\u00dfnahmen umgesetzt, wassersparende Duschk\u00f6pfe oder Heizungsregler installiert. Gro\u00dfes Potenzial gibt es noch bei den Smarthome-L\u00f6sungen. Lediglich 8,3 Prozent haben bisher in smarte Technologien investiert.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Vermieterumfrage 2023<\/strong><br \/>\nUm ein aktuelles Stimmungsbild im Segment der Ferienhausvermietung zu erfassen hat der Deutsche Ferienhausverband e. V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tourismusverband e. V. eine ausf\u00fchrliche Vermieterumfrage konzipiert. Mittels eines Online-Fragebogens, der \u00fcber den DTV und die Mitglieder des DFV, Social-Media-Kan\u00e4le und auf den Webseiten bereitgestellt wurde, hatten Eigent\u00fcmer die M\u00f6glichkeit, an der Umfrage teilzunehmen. Zu den Schwerpunkten der Befragung geh\u00f6rten die wirtschaftliche Situation, das Buchungsverhalten der G\u00e4ste und die Effekte der Energiekrise auf die Vermietung. Zwischen dem 15. Dezember 2022 und 10. Januar 2023 haben 4.616 Vermieter an der anonymen Umfrage teilgenommen. Der Ergebnisbericht kann kostenlos heruntergeladen werden unter: <a href=\"https:\/\/t6d0811e4.emailsys1a.net\/c\/48\/6447611\/7947\/0\/36225195\/189\/491171\/888a1738bf.html\">www.deutscher-ferienhausverband.de\/vermieterumfrage-2023<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Energiekrise ist gr\u00f6\u00dfte Herausforderung Erwartungen an die Ferienimmobilie steigen Urlauber buchen tendenziell kurzfristiger Berlin, 25.02.2023. 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