{"id":431994,"date":"2023-04-03T11:20:51","date_gmt":"2023-04-03T09:20:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=431994"},"modified":"2023-04-03T11:20:51","modified_gmt":"2023-04-03T09:20:51","slug":"fraktion21-buergerraete-in-land-und-kommune-endlich-gesetzlich-regeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fraktion21-buergerraete-in-land-und-kommune-endlich-gesetzlich-regeln\/","title":{"rendered":"Fraktion21: B\u00fcrgerr\u00e4te in Land und Kommune endlich gesetzlich regeln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viele Menschen sind unzufrieden mit der Demokratie in Deutschland. B\u00fcrgerr\u00e4te sind eine M\u00f6glichkeit, B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wirkungsvoller in politische Prozesse einzubeziehen. Die Fraktion21 fordert die Regierungskoalition von CDU und Gr\u00fcnen auf, endlich die entsprechenden Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag zur Einf\u00fchrung von B\u00fcrgerr\u00e4ten gesetzlich umzusetzen.<\/strong>Hierzu erkl\u00e4rt der f\u00fcr B\u00fcrgerbeteiligung und Digitalisierung zust\u00e4ndige Sprecher der Fraktion21 Wolfgang Liedtke:<!--more--> \u201eIm Koalitionsvertrag 2022-2027 zwischen der CDU und Gr\u00fcnen hei\u00dft es auf Seite 82: \u201eWir verankern B\u00fcrgerinnenr\u00e4te und B\u00fcrgerr\u00e4te gesetzlich auf Gemeindeebene und auf Landesebene.\u201d<\/p>\n<p>Bei dieser Form der B\u00fcrgerbeteiligung geht es darum, Meinungsbilder der Bev\u00f6lkerung zu bestimmten politischen und gesellschaftlichen Themen einzuholen. Diese entstehen \u2013 anders als bei Umfragen \u2013 dadurch, dass zuvor neutrale Experten in einer ausf\u00fchrlichen Befassung zu den aufgerufenen Themen f\u00fcr einen sachgerechten Informationsstand gesorgt haben. Das Besondere am Modell der \u201eB\u00fcrgerr\u00e4te\u201c ist die Art ihrer personellen Zusammensetzung. Interessierte melden sich nicht selbst. Wer teilnehmen darf, wird durch ein Zufallsverfahren (z.B. Losverfahren aus der Einwohnermeldekartei) ermittelt.<\/p>\n<p>B\u00fcrgerr\u00e4te k\u00f6nnen nicht allein die Probleme der Demokratie l\u00f6sen, aber sie stellen ein wichtiges Element dar, damit sich Menschen mit ihrem Engagement und ihren Ideen f\u00fcr ihr Gemeinwesen einsetzen. Das gelingt aber nur dann, wenn es die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben, in den Kommunen optimale Beteiligungsprozesse zu organisieren. Durch die aktive Beteiligung an demokratischen Prozessen k\u00f6nnen sich dar\u00fcber hinaus bessere Beziehungen zwischen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sowie die sie repr\u00e4sentierenden Institutionen entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Fraktion 21, Wolfgang Neskovic erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p>\u201eDie Fraktion21 bedauert, dass das Thema \u201eB\u00fcrgerr\u00e4te\u201c im k\u00fcrzlich abgeschlossenen Gesetzgebungsverfahren zu \u00c4nderungen kommunalrechtlicher Vorschriften keine Rolle gespielt hat. Es ist zu bef\u00fcrchten, dass der Disput um B\u00fcrgerbegehren und die Mindestgr\u00f6\u00dfe von Fraktionen dazu f\u00fchren wird, dass andere sinnvolle Verbesserungen der B\u00fcrgerbeteiligung \u2013 wie z.B. die landesgesetzliche Festschreibung von B\u00fcrgerr\u00e4ten \u2013 nunmehr auf die lange Bank geschoben oder sogar in dieser Legislatur \u00fcberhaupt nicht umgesetzt werden. Die Fraktion21 sieht deshalb insbesondere die L\u00fcbecker Landtagsabgeordneten von CDU und Gr\u00fcnen in der Pflicht, die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag \u00fcber die Einf\u00fchrung von B\u00fcrgerr\u00e4ten zu erf\u00fcllen und eine zeitnahe Beschlussfassung hinsichtlich der gesetzlichen Aufnahme dieser Form der B\u00fcrgerbeteiligung herbeizuf\u00fchren. Insbesondere die Gr\u00fcnen schulden Wiedergutmachung, nachdem sie den j\u00fcngst beschlossenen Einschr\u00e4nkungen beim B\u00fcrgerentscheid zugestimmt haben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Menschen sind unzufrieden mit der Demokratie in Deutschland. 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