{"id":433448,"date":"2023-12-06T14:12:35","date_gmt":"2023-12-06T13:12:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=433448"},"modified":"2023-12-06T14:12:35","modified_gmt":"2023-12-06T13:12:35","slug":"startschuss-fuer-ki-sh-das-netzwerk-fuer-gebuendelte-expertise-bei-der-umsetzung-von-ki-projekten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/startschuss-fuer-ki-sh-das-netzwerk-fuer-gebuendelte-expertise-bei-der-umsetzung-von-ki-projekten\/","title":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr KI.SH: Das Netzwerk f\u00fcr geb\u00fcndelte Expertise bei der Umsetzung von KI-Projekten"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tMinister Dirk Schr\u00f6dter und Staatssekret\u00e4r Guido Wendt sagen F\u00f6rderung in Millionenh\u00f6he zu. Kiel, 06.12.2023. Unternehmen im echten Norden bei der Integration von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) in neue oder bestehende Arbeitsabl\u00e4ufe begleiten und dadurch die Verbreitung von KI-Initiativen in Schleswig-Holstein f\u00f6rdern: Das ist das Ziel des offenen Netzwerks KI.SH, einer starken Vereinigung des KI-Transfer-Hubs SH und KI-Anwendungszentrums SH. Heute, am 6. Dezember 2023, erhielt das Netzwerk zum Startschuss vom Land eine F\u00f6rderzusage in H\u00f6he von insgesamt rund 17 Millionen Euro.<br \/>\n<!--more-->Die K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) findet zunehmend Einzug in unseren Alltag, unser Berufsleben und unsere Bildung, wodurch sie erhebliche wirtschaftliche Chancen f\u00fcr Unternehmen im echten Norden bietet. Ein anschauliches Beispiel hierf\u00fcr ist die \u00dcberwachung kritischer Infrastrukturen, wie Gas- und Wasserstoffpipelines: Hier sind schnelle Reaktionszeiten bei St\u00f6rungen essenziell, um potenzielle Sch\u00e4den zu minimieren. Eine autonome und intelligente \u00dcberwachung, die zudem lernf\u00e4hig ist, erm\u00f6glicht es, zeitgerecht zu reagieren und sogar Wartungsprognosen zu erstellen. Dadurch k\u00f6nnen aufw\u00e4ndige manuelle Kontrollen reduziert und das Personal effektiv entlastet werden. Die Integration von KI in bestehende Prozesse stellt f\u00fcr viele Unternehmen eine gro\u00dfe Herausforderung dar: Insbesondere die Bewertung von Kosten und Nutzen ist anf\u00e4nglich durch Unsicherheiten gekennzeichnet, so dass Investitionen nicht ohne Risiken einhergehen.<\/p>\n<h3>Wissen und Expertise f\u00fcr die Beratung KI-interessierter Unternehmen<\/h3>\n<p>In Schleswig-Holstein haben sich zwei f\u00fchrende Akteure unter dem Namen <strong>KI.SH<\/strong> als offenes Netzwerk zusammengeschlossen, um die Herausforderung der Unternehmen anzugehen: Der <strong>KI-Transfer-Hub SH<\/strong> und das <strong>KI-Anwendungszentrum SH<\/strong>. Ihr Ziel ist, Unternehmen f\u00fcr das Thema KI zu sensibilisieren, sie beim effektiven Einsatz zu beraten und ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen f\u00fcr individuelle Herausforderungen zu entwickeln. Sie bieten ein umfassendes Leistungsportfolio, das sowohl f\u00fcr den Einstieg in die KI als auch den Ausbau von KI-Expertise geeignete Inhalte und Formate liefert. Dar\u00fcber hinaus beraten die Partnerinnen und Partner interessierte Betriebe und Institutionen auch hinsichtlich geeigneter F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Das Projekt KI.SH erh\u00e4lt eine F\u00f6rderung von rund 17 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Landes Schleswig-Holstein. Die Unterst\u00fctzung erstreckt sich \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnfeinhalb Jahren, beginnend im Juli 2023 und endend im Dezember 2028. Dirk Schr\u00f6dter, Chef der Staatskanzlei, und Guido Wendt, Staatssekret\u00e4r im Wissenschaftsministerium, sagen heute die F\u00f6rderung in Millionenh\u00f6he zu und kennzeichneten damit den offiziellen Start von KI.SH. Empf\u00e4ngerinnen sind die Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU) als Tr\u00e4gerin des KI-Anwendungszentrums SH und die WTSH &#8211; Wirtschaftsf\u00f6rderung und Technologietransfer GmbH als Tr\u00e4gerin des KI-Transfer-Hubs SH. Bei dieser Gelegenheit informierten sie sich auch \u00fcber die zuk\u00fcnftigen Ziele des Projekts. Dirk Schr\u00f6dter betont, wie wichtig der Zusammenschluss und jetzige Startschuss des KI-Transfer-Hubs SH und des KI-Anwendungszentrums SH zu KI.SH sind. \u201eOhne den Einsatz und die Anwendung von neuen Technologien wie KI werden Unternehmen k\u00fcnftig im Markt nicht bestehen k\u00f6nnen. Als Landesregierung wollen wir besonders die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig-Holstein fit f\u00fcr KI machen, die Erkenntnisse aus der Wissenschaft anwendungsorientiert zu ihnen bringen und damit auch den Digitalstandort Schleswig-Holstein st\u00e4rken. Dies ist ein wichtiger Teil unserer KI-Strategie\u201c, sagt Digitalisierungsminister Dirk Schr\u00f6dter. \u201eF\u00fcr eine erfolgreiche digitale Transformation braucht es starke Netzwerke wie KI.SH. Zugleich haben wir mit KI.SH eine Marke geschaffen, unter der wir unsere KI-Aktivit\u00e4ten b\u00fcndeln und \u00fcber die Landesgrenzen hinaus noch sichtbarer machen k\u00f6nnen.\u201d<\/p>\n<p>Der <strong>KI-Transfer-Hub SH<\/strong> konzentriert sich darauf, vor allem kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen den Einstieg in die Welt der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu erleichtern. Das Ziel des Hubs ist, Firmen aus verschiedenen Branchen bei der Entwicklung ma\u00dfgeschneiderter, innovativer KI-L\u00f6sungen zu unterst\u00fctzen. In enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen werden Daten und Prozesse ausgewertet, praxisorientiert m\u00f6gliche Anwendungen der KI bewertet und \u2013 unter Einbindung der Partner des KI-Anwendungszentrums \u2013Machbarkeitsstudien durchgef\u00fchrt. Der Ausbau und die Pflege des KI-\u00d6kosystems, das die gewonnenen Erkenntnisse aus den Projekten sichtbar macht und als Schau- und Marktplatz f\u00fcr Best-Practice-Beispiele dient, geh\u00f6ren ebenso zu den Aktivit\u00e4ten des Hubs.<\/p>\n<p>Das <strong>KI-Anwendungszentrum SH<\/strong> wurde von Hochschulen des Landes ins Leben gerufen. Es fungiert als Treiber f\u00fcr Innovationen und als Plattform f\u00fcr technologische Entwicklung. Die prim\u00e4re Aufgabe des Zentrums ist es, Unternehmen dabei zu unterst\u00fctzen, wissenschaftliche Forschung in der KI in speziell angepasste L\u00f6sungen zu \u00fcberf\u00fchren, KI-Forschende im Land zu vernetzen und Know-how zu transferieren. Unternehmen sollen dabei bef\u00e4higt werden, KI-Technologien nicht nur anzuwenden, sondern diese auch selbstst\u00e4ndig weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Die Fusion dieser beiden Akteure etabliert KI.SH als eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr fundiertes Fachwissen in diversen Bereichen der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Guido Wendt f\u00fcgt hinzu: \u201eUnsere Vision zielt darauf ab, Unternehmen und Einzelpersonen in Schleswig-Holstein zu inspirieren, eigene KI-Ideen und KI-Projekte in die Tat umzusetzen. KI.SH b\u00fcndelt technische Expertise, Praxisorientierung und wirtschaftliches Know-how. Unser Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure in Schleswig-Holstein noch gezielter und effizienter bei der Implementierung und Anwendung von KI-Technologien zu unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Sowohl die CAU als auch die WTSH sind \u00fcberzeugt, dass das Angebot, welches KI.SH f\u00fcr Unternehmen und Institutionen bereith\u00e4lt, auf gro\u00dfen Anklang sto\u00dfen wird. Prof. Dr. Simone Fulda, Pr\u00e4sidentin der CAU erkl\u00e4rt: \u201cWir sind ein offenes Netzwerk, das Unternehmen und Institutionen unabh\u00e4ngig von ihrem technischen Wissensstand in der Anwendung von K\u00fcnstlicher Intelligenz unterst\u00fctzt. F\u00fcr die zukunftsf\u00e4hige Entwicklung von Schleswig-Holstein wird diese passgenaue Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft von gro\u00dfer Bedeutung sein.\u201d Die WTSH begleitet bereits seit Jahren die Gr\u00fcndung junger Technologieunternehmen und den Ausbau der Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der in Schleswig-Holstein ans\u00e4ssigen Unternehmen. Dr. Hinrich Habeck, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der WTSH f\u00fcgt hinzu: \u201cMit KI.SH \u00f6ffnen wir ein neues Kapitel in der F\u00f6rderung K\u00fcnstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, eine Br\u00fccke zwischen akademischer Forschung und praktischer Anwendung zu schlagen, um so die Innovationskraft im Mittelstand zu st\u00e4rken und Schleswig-Holstein als KI-Standort weiter auszubauen.\u201d<\/p>\n<p><strong>Projektpartnerinnen des KI-Anwendungszentrums SH<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel<\/li>\n<li>Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck<\/li>\n<li>Fachhochschule Kiel<\/li>\n<li>Technische Hochschule L\u00fcbeck<\/li>\n<li>Hochschule Flensburg<\/li>\n<li>Fachhochschule Westk\u00fcste<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Minister Dirk Schr\u00f6dter und Staatssekret\u00e4r Guido Wendt sagen F\u00f6rderung in Millionenh\u00f6he zu. Kiel, 06.12.2023. 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