{"id":43407,"date":"2011-09-22T13:28:49","date_gmt":"2011-09-22T11:28:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=43407"},"modified":"2011-09-22T13:28:49","modified_gmt":"2011-09-22T11:28:49","slug":"chancengleichheit-von-frauen-und-mannern-auch-beim-arbeits-und-gesundheitsschutz-notig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/chancengleichheit-von-frauen-und-mannern-auch-beim-arbeits-und-gesundheitsschutz-notig\/","title":{"rendered":"Chancengleichheit von Frauen und M\u00e4nnern auch beim Arbeits- und Gesundheitsschutz n\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p>KIEL. &#8222;Geschlechtergerechte Praxis im Arbeitsschutz und in der betrieblichen Gesundheitsf\u00f6rderung&#8220; lautet der Titel eines Berichtes, den eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende Arbeitsgruppe der 21. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der L\u00e4nder (GFMK) im Juni 2011 vorgelegt hat. Der Bericht zeigt auf, wie der Arbeits- und Gesundheitsschutz unter der Perspektive der unterschiedlichen Anforderungen von Frauen und M\u00e4nnern weiter vorangebracht und bei den f\u00fcr Arbeitsschutz Verantwortlichen noch besser verankert werden kann. <!--more-->&#8222;&#8220;Wenn wir Chancengleichheit in der Arbeitswelt herstellen wollen, geh\u00f6ren neben den Themen Entgelt und Karriere auch die Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes dazu &#8211; dies zeigen die Ergebnisse des Berichts in eindrucksvoller Weise auf&#8220;&#8220;, erkl\u00e4rte Schleswig-Holsteins Gleichstellungsminister Emil Schmalfu\u00df als Vorsitzender der 21. GFMK.<\/p>\n<p>Bei den gesundheitsgef\u00e4hrdenden Belastungen und Risiken in der Arbeitswelt, bei den arbeitsbedingten Erkrankungen und Fehlzeiten, bei Berufskrankheiten und Arbeitsunf\u00e4llen reiche der technisch-naturwissenschaftlich gepr\u00e4gte Blickwinkel allein nicht aus. Er m\u00fcsse um die Frage nach den Geschlechtsspezifika und den sozialen Rollen von Frauen und M\u00e4nnern erweitert werden.<\/p>\n<p>So zeigen die Daten und Fakten, dass die sogenannten typischen Frauenberufe keineswegs pauschal als weniger belastend eingestuft werden k\u00f6nnen. L\u00e4rm und k\u00f6rperlich schwere Arbeit wie Heben und Tragen f\u00fchren auch in den von Frauen h\u00e4ufig besetzten Berufsfeldern wie in Kindertagesst\u00e4tten oder in der Pflege zu gesundheitlichen Risiken. Dagegen spielen psychische Belastungen und Erkrankungen auch bei M\u00e4nnern bzw. in den sogenannten typischen M\u00e4nnerberufen eine zunehmende Rolle. Der unterschiedliche Umgang von Frauen und M\u00e4nnern mit ihrer Gesundheit, Krankheit und Gef\u00e4hrdungen wirkt sich auch am Arbeitsplatz und Berufsleben aus.<\/p>\n<p>Das Fazit der GFMK: Diese Aspekte zu erkennen und mit einzubeziehen ist nicht nur ein Muss f\u00fcr Chancengleichheit von Frauen und M\u00e4nnern, sondern auch f\u00fcr wirksamere, passgenauere Pr\u00e4ventionskonzepte im Arbeitsschutz und in der betrieblichen Gesundheitsf\u00f6rderung. Hierf\u00fcr gibt es erste Beispiele guter Praxis, die gleichfalls mit dem vorgelegten Bericht aufgezeigt werden.<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Wir haben hier ein Themenfeld er\u00f6ffnet, das auch im Hinblick auf die Gestaltung des demographischen Wandels in der Arbeitswelt f\u00fcr alle Verantwortlichen von gro\u00dfer Bedeutung ist&#8220;&#8220; erkl\u00e4rte Minister Schmalfu\u00df. Daher habe die Konferenz in ihrem Beschluss zu diesem Thema eine Reihe von Bitten und Anregungen an die Akteurinnen und Akteure des Arbeitsschutzes &#8211; Ministerien, Aufsichtsbeh\u00f6rden, Unfallversicherungstr\u00e4ger und Betriebe &#8211; adressiert, die zu Verbesserungen im Wissensstand und in der Praxis beitragen sollen. Auch die GFMK wird an diesem Thema weiterarbeiten.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nKonferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen -minister, -senatorinnen und -senatoren der L\u00e4nder (GFMK)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. &#8222;Geschlechtergerechte Praxis im Arbeitsschutz und in der betrieblichen Gesundheitsf\u00f6rderung&#8220; lautet der Titel eines Berichtes, den eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende Arbeitsgruppe der<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-43407","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43407"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43407\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}