{"id":435173,"date":"2022-09-20T08:30:00","date_gmt":"2022-09-20T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/datenauswertung-schere-zwischen-einkommen-und-neubaupreisen-hat-sich-vergroessert-juengste-marktentwicklung-bringt-jedoch-entlastung-fuer-kaeufer\/"},"modified":"2022-09-20T08:30:00","modified_gmt":"2022-09-20T06:30:00","slug":"datenauswertung-schere-zwischen-einkommen-und-neubaupreisen-hat-sich-vergroessert-juengste-marktentwicklung-bringt-jedoch-entlastung-fuer-kaeufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/datenauswertung-schere-zwischen-einkommen-und-neubaupreisen-hat-sich-vergroessert-juengste-marktentwicklung-bringt-jedoch-entlastung-fuer-kaeufer\/","title":{"rendered":"Datenauswertung: Schere zwischen Einkommen und Neubaupreisen hat sich vergr\u00f6\u00dfert, j\u00fcngste Marktentwicklung bringt jedoch Entlastung f\u00fcr K\u00e4ufer"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Die Entwicklung von Neubaupreisen &#038; L\u00f6hnen in den Metropolen im \u00dcberblick:<\/p>\n<p>&#8211;  Nach einer Corona-Delle in 2020 wuchsen die Einkommen in den f\u00fcnf Metropolen 2021 wieder \u00e4hnlich wie in Vor-Corona-Zeiten.<br \/>\n&#8211;  Weil jedoch auch die Neubau-Preise wieder im zweistelligen Prozentbereich anzogen (bis auf Frankfurt), vergr\u00f6\u00dferte sich die Kluft zwischen Einkommen und Neubau-Preisen in allen f\u00fcnf Metropolen.<br \/>\n&#8211;  Am st\u00e4rksten verteuerten sich 2021 Neubauwohnungen in K\u00f6ln. Im Metropolvergleich liegen die Quadratmeterpreise hier jedoch immer noch am niedrigsten (6.420 Euro im Durchschnitt).<br \/>\n&#8211;  In M\u00fcnchen kostet der Neubau-Quadratmeter am meisten (10.650 Euro) und lag 2021 erstmals im f\u00fcnfstelligen Bereich. M\u00fcnchner*innen k\u00f6nnen sich am wenigsten Neubau-Quadratmeter von ihrem Gehalt leisten.<br \/>\n&#8211;  Mit einem Plus von 55 Prozent mussten Frankfurter:innen den gr\u00f6\u00dften Preissprung beim Neubau innerhalb der letzten f\u00fcnf Jahre hinnehmen. In Hamburg fiel die Preissteigerung \u00fcber diesen Zeitraum am geringsten aus.<br \/>\n&#8211;  Berlin tut sich mit den geringsten Bruttol\u00f6hnen hervor (3.631 Euro im Median). Weil die Neubau-Preise rasant anstiegen (um 54 Prozent seit 2017), ist das Verh\u00e4ltnis von L\u00f6hnen und Immobilienpreisen hier nach M\u00fcnchen am ung\u00fcnstigsten. <\/p>\n<p>&#8222;Die Neubau-Preise sind in den Metropolen besonders hoch und deshalb f\u00fcr Menschen mit Durchschnittseinkommen besonders schwer erschwinglich&#8220;, sagt immoverkauf24-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Cinja Kinnemann. &#8222;W\u00e4hrend die L\u00f6hne in den letzten f\u00fcnf Jahren zwischen 10 und 16 Prozent wuchsen, verdoppelten sich die Neubaupreise h\u00e4ufig. Es gibt jedoch auch ermutigende Signale f\u00fcr Kaufwillige: Nicht nur die Immobilienpreise (https:\/\/www.immoverkauf24.de\/immobilienpreise\/) stagnieren inzwischen vielerorts, auch das Immobilienangebot w\u00e4chst. Denn immer mehr Eigent\u00fcmer m\u00f6chten ihre Immobilien jetzt auf den Markt bringen, um von den noch hohen Preisen zu profitieren. Das erfahren wir momentan t\u00e4glich in unseren Beratungsgespr\u00e4chen.&#8220; <\/p>\n<p>Die Entwicklungen von Neubaupreisen und Einkommen pro Metropole im Detail: <\/p>\n<p>Neubaupreise und Bruttol\u00f6hne in Hamburg<\/p>\n<p>Der Quadratmeter einer Hamburger Neubauwohnung kostete 2021 im Schnitt 7.668 Euro und zog um 10,2 Prozent innerhalb eines Jahres an. Innerhalb der letzten f\u00fcnf Jahre stiegen die Hamburger Neubaupreise mit 37 Prozent jedoch geringer als in den anderen Metropolen. <\/p>\n<p>Die Einkommen stiegen 2021 wieder \u00e4hnlich wie in den Vor-Corona-Jahren: um 2,6 Prozent auf 3.962 Euro brutto pro Monat (im Median). Dennoch vergr\u00f6\u00dferte sich die Kluft zwischen Neubau-Preisen und Einkommen noch einmal deutlich. Nur noch zu 52 Prozent k\u00f6nnen Hamburger:innen mit ihrem Bruttoeinkommen den durchschnittlichen Quadratmeterpreis decken. Im Vorjahr waren es noch 56 Prozent, f\u00fcnf Jahre zuvor 64 Prozent. <\/p>\n<p>Neubau-Preise und Bruttol\u00f6hne in Berlin<\/p>\n<p>Der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Berliner Neubau-Wohnungen lag 2021 bei 7.347 Euro und damit im Metropolvergleich relativ niedrig. Nur in K\u00f6ln zahlen K\u00e4ufer:innen weniger. Jedoch zogen die Preise in der Hauptstadt seit dem Vorjahr um rund 11 Prozent an. \u00dcber die letzten f\u00fcnf Jahre hinweg sogar um 54 Prozent. <\/p>\n<p>3.631 Euro brutto verdienen Berliner:innen im Median und damit im Metropolvergleich am wenigsten. Obwohl die Einkommenssteigerung mit 4,2 Prozent seit dem Vorjahr relativ deutlich ausfiel, hat sich die Kluft zwischen Einkommen und Neubau-Preisen vergr\u00f6\u00dfert: Nur zu rund 50 Prozent deckt das Berliner Einkommen den durchschnittlichen Quadratmeterpreis von Neubauten, ung\u00fcnstiger ist das Verh\u00e4ltnis nur in M\u00fcnchen. <\/p>\n<p>Neubau-Preise und Bruttol\u00f6hne in K\u00f6ln<\/p>\n<p>K\u00f6ln tut sich im Vergleich mit den g\u00fcnstigsten Neubau-Preisen hervor: &#8222;Nur&#8220; 6.420 Euro kostet der Quadratmeter im Schnitt. Allerdings ist die Preissteigerung seit dem Vorjahr beachtlich: Um rund 26 Prozent zogen die Neubau-Preise an. <\/p>\n<p>Gleichzeitig mussten K\u00f6lner:innen sich mit den geringsten Zuw\u00e4chsen beim Bruttolohn zufriedengeben: Um nur 1,9 Prozent wuchsen die L\u00f6hne im zweiten Corona-Jahr auf 3.988 Euro im Median. Trotz der heftigen Immobilienpreissteigerungen k\u00f6nnen K\u00f6lner:innen mit diesem Lohn im St\u00e4dtevergleich den gr\u00f6\u00dften Teil des Quadratmeterpreises decken, n\u00e4mlich 62 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 70 Prozent, f\u00fcnf Jahre zuvor 86 Prozent. <\/p>\n<p>Neubau-Preise und Bruttol\u00f6hne in Frankfurt<\/p>\n<p>Die Quadratmeterpreise von Frankfurter Neubauten verteuerten sich 2021 im Metropolvergleich mit 8,4 Prozent am geringsten. Dennoch sind die Frankfurter Preise mit 8.290 Euro pro Quadratmeter die zweith\u00f6chsten. \u00dcber f\u00fcnf Jahre hinweg fiel die Teuerung in der Finanzmetropole mit einem Plus von 55 Prozent sogar am st\u00e4rksten aus. <\/p>\n<p>Die Bruttol\u00f6hne in Frankfurt wuchsen im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf 4.605 Euro (Median) und damit fast auf M\u00fcnchner Niveau. Immerhin 56 Prozent des Quadratmeterpreises lassen sich damit decken, besser ist das Verh\u00e4ltnis nur in K\u00f6ln (mit 62 Prozent). <\/p>\n<p>Neubau-Preise und Bruttol\u00f6hne in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>M\u00fcnchner Neubau-Wohnungen kosteten 2021 im Schnitt 10.650 Euro pro Quadratmeter und damit deutliche 15 Prozent mehr als in Vorjahr. Nur K\u00f6lner:innen mussten in diesem Segment einen noch st\u00e4rkeren Preissprung hinnehmen. \u00dcber die letzten f\u00fcnf Jahre hinweg betrug die Preissteigerung rund 47 Prozent. <\/p>\n<p>Obwohl M\u00fcnchner:innen \u00fcber das h\u00f6chste Bruttogehalt verf\u00fcgen, n\u00e4mlich 4.681 Euro im Median, k\u00f6nnen sie sich davon am wenigsten Neubau-Quadratmeter leisten. Nur zu 44 Prozent deckt das Monatsgehalt den durchschnittlichen Quadratmeterpreis; das Verh\u00e4ltnis ist im Metropolvergleich am ung\u00fcnstigsten. <\/p>\n<p>Hier finden Sie die gesamte Meldung mit Zahlen und Diagrammen. (https:\/\/www.immoverkauf24.de\/presse\/pressemitteilungen\/september-2022-entwicklung-neubaupreise-und-einkommen-in-den-metropolen\/)<\/p>\n<p>Quellen: Die Immobilienpreise entstammen den Marktberichten der Gutachteraussch\u00fcsse von Hamburg, Berlin, K\u00f6ln, Frankfurt und M\u00fcnchen f\u00fcr 2021. Die Bruttol\u00f6hne basieren auf Angaben der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, Stichtag 31.12.2021. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>immoverkauf24 GmbH &#8211; ein Unternehmen der Scout24-Gruppe<br \/>\nPressekontakt: Charlotte Salow<br \/>\npresse@immoverkauf24.de<br \/>\nTel.: 040 \/ 300 3965 19<\/p>\n<p>Original-Content von: immoverkauf24, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/105610\/5324966<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Die Entwicklung von Neubaupreisen &#038; L\u00f6hnen in den Metropolen im \u00dcberblick: &#8211; Nach einer Corona-Delle in 2020<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":435174,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-435173","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bauen-wohnen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=435173"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435173\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/435174"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=435173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=435173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=435173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}