{"id":435325,"date":"2024-04-26T11:57:03","date_gmt":"2024-04-26T09:57:03","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutsche-umwelthilfe-begruesst-moratorium-fuer-holzeinschlag-in-berliner-waeldern-und-fordert-weitere-massnahmen-zur-oekologischen-waldentwicklung\/"},"modified":"2024-05-21T14:30:16","modified_gmt":"2024-05-21T12:30:16","slug":"deutsche-umwelthilfe-begruesst-moratorium-fuer-holzeinschlag-in-berliner-waeldern-und-fordert-weitere-massnahmen-zur-oekologischen-waldentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutsche-umwelthilfe-begruesst-moratorium-fuer-holzeinschlag-in-berliner-waeldern-und-fordert-weitere-massnahmen-zur-oekologischen-waldentwicklung\/","title":{"rendered":"Deutsche Umwelthilfe begr\u00fc\u00dft Moratorium f\u00fcr Holzeinschlag in Berliner W\u00e4ldern und fordert weitere Ma\u00dfnahmen zur \u00f6kologischen Waldentwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; <\/p>\n<p>&#8211;  \u00dcberf\u00e4lliger Schritt zum Schutz der W\u00e4lder: Umweltsenatorin Schreiner ordnet Moratorium zur Entnahme von Holz aus Berliner W\u00e4ldern an<br \/>\n&#8211;  DUH unterst\u00fctzt Vorsto\u00df und fordert dauerhaftes Konzept f\u00fcr mehr Naturn\u00e4he: Berliner Stadtwald verdient \u00f6kologische Entwicklung statt vorrangig \u00f6konomischer Bewirtschaftung als Holzplantage<br \/>\n&#8211;  Gerade angesichts der 3,9 Millionen Berliner B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind naturnahe W\u00e4lder und Gr\u00fcnfl\u00e4chen unverzichtbare &#8222;Gr\u00fcne Lungen&#8220; und zwingend notwendig f\u00fcr die Gesundheit der Menschen <\/p>\n<p>Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begr\u00fc\u00dft das von der Berliner Umweltsenatorin Manja Schreiner angeordnete Moratorium zum Holzeinschlag in Berliner W\u00e4ldern als ersten wichtigen Schritt hin zu einer naturvertr\u00e4glichen und klimaangepassten Waldbewirtschaftung. Angesichts der katastrophalen Gesundheitssituation der Berliner W\u00e4lder ist eine strengere Reglementierung des Holzeinschlages unbedingt notwendig. Die DUH fordert, die j\u00e4hrliche Holzernte in Berlin auf 10.000 Festmeter zu begrenzen und den Holzeinschlag in reinen Laubw\u00e4ldern bis auf Weiteres ganz auszusetzen. Zudem m\u00fcssen monotone Nadelbaumplantagen in klimaangepasste naturnahe Mischw\u00e4lder umgebaut werden. Auch die Ausweisung von Bannw\u00e4ldern, in die der Mensch \u00fcberhaupt nicht mehr eingreift, muss forciert werden. <\/p>\n<p>Barbara Metz, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der DUH: &#8222;Hitzesommer und Starkregenereignisse sind auch in Berlin nicht mehr die Ausnahme. Insbesondere in St\u00e4dten steigt die Anzahl an Toten in Hitzesommern stark an. Wir brauchen intakte Stadtw\u00e4lder und Gr\u00fcnfl\u00e4chen als gr\u00fcne Lungen in unseren St\u00e4dten. Nur dann bleibt das Leben in den kommenden Jahrzehnten in den St\u00e4dten ertr\u00e4glich. Deshalb appelliere ich an die F\u00f6rster, eine naturvertr\u00e4gliche Bewirtschaftung der Berliner W\u00e4lder umzusetzen. Dass so etwas geht, zeigt das Stadtwaldkonzept aus L\u00fcbeck. Dort werden W\u00e4lder seit rund einem Viertel Jahrhundert nach dem Konzept der &#8222;naturnahen Waldnutzung&#8220; bewirtschaftet. Diese W\u00e4lder leisten mehr f\u00fcr den Artenschutz, sind klimafester und obendrein wirtschaftlich leistungsf\u00e4higer. Wir Berlinerinnen und Berliner sind auf die k\u00fchlende und gesunde Luft, die Schadstoffreinigung und nicht zuletzt die Erholungsfunktion der Berliner W\u00e4lder angewiesen. Das Moratorium f\u00fcr den Holzeinschlag kann daher nur der Anfang sein! Wir fordern Umweltsenatorin Schreiner auf, jetzt einen konkreten Plan vorzulegen, um die Berliner W\u00e4lder langfristig zu sch\u00fctzen.&#8220; <\/p>\n<p>Deutschlandweit schrumpfen in den dicht besiedelten St\u00e4dten die Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Stra\u00dfen-, Gewerbe- und Siedlungsbau versiegeln zunehmend Fl\u00e4chen, die f\u00fcr ein intaktes Stadtklima und die st\u00e4dtische Biodiversit\u00e4t verloren sind. Zu wenig Gr\u00fcnfl\u00e4chen und schw\u00e4chelnde W\u00e4lder werden damit immer mehr zu einer Frage der Gesundheitsvorsorge. Das gebietet auch das Deutsche sowie das Berliner Waldgesetz: Demnach hat sich jeder Eingriff streng der Erholungs- und Naturschutzfunktion des Waldes unterzuordnen. In dicht bebauten St\u00e4dten wie Berlin muss daher jede Chance der Entsiegelung von Asphalt- und Betonfl\u00e4chen genutzt und weiterentwickelt werden. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Barbara Metz, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin<br \/>\n0170 7686923, metz@duh.de<\/p>\n<p>DUH-Newsroom:<\/p>\n<p>030 2400867-20, presse@duh.de<\/p>\n<p>www.duh.de, www.x.com\/umwelthilfe, www.facebook.com\/umwelthilfe,<br \/>\nwww.instagram.com\/umwelthilfe, www.linkedin.com\/company\/umwelthilfe,<br \/>\nwww.tiktok.com\/@umwelthilfe,<br \/>\nwww.bsky.app\/profile\/umwelthilfe.bsky.social<\/p>\n<p>Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/22521\/5766596<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; &#8211; \u00dcberf\u00e4lliger Schritt zum Schutz der W\u00e4lder: Umweltsenatorin Schreiner ordnet Moratorium zur Entnahme von Holz aus Berliner<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-435325","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=435325"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435325\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=435325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=435325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=435325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}