{"id":435995,"date":"2024-06-07T10:30:05","date_gmt":"2024-06-07T08:30:05","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/eigentumswohnungen-diese-regionen-bieten-investitionschancen\/"},"modified":"2024-06-07T10:30:05","modified_gmt":"2024-06-07T08:30:05","slug":"eigentumswohnungen-diese-regionen-bieten-investitionschancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/eigentumswohnungen-diese-regionen-bieten-investitionschancen\/","title":{"rendered":"Eigentumswohnungen: Diese Regionen bieten Investitionschancen"},"content":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; <\/p>\n<p>HWWI berechnet, wo K\u00e4ufer*innen in Deutschland noch gute Bedingungen finden<\/p>\n<p>34 Regionen bieten moderate Vervielf\u00e4ltiger und prognostizierte Preiszuw\u00e4chse bis 2035<\/p>\n<p>Rund 41 Prozent der Landkreise und St\u00e4dte weisen ein geringes Preisniveau in Relation zur Miete auf<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien in Deutschland sind vielerorts gesunken: 2023 mussten K\u00e4ufer*innen in 384 von 400 Landkreisen und kreisfreien St\u00e4dten f\u00fcr eine durchschnittliche Eigentumswohnung inflationsbereinigt weniger ausgeben als im Vorjahr. In 95 Prozent der Regionen ist der durchschnittliche Kaufpreis auch im Vergleich zu den \u00f6rtlichen Jahresnettokaltmieten f\u00fcr eine gleich gro\u00dfe Wohnung gesunken, ergibt eine Analyse des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) f\u00fcr die Postbank. Mit Blick nach vorne erwarten die Fachleute reale, also inflationsbereinigte, Preisanstiege bis 2035 insbesondere in den sieben gr\u00f6\u00dften Metropolen und ihrem Umland, in vielen weiteren Gro\u00dfst\u00e4dten sowie in Landkreisen im S\u00fcden und Nordwesten. Mit sinkenden Preisen rechnen die Fachleute dagegen in l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Gebieten Ostdeutschlands jenseits der K\u00fcsten und Gro\u00dfst\u00e4dte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Trotz gesunkener Preise in vielen deutschen Regionen sind die Kaufpreise f\u00fcr Immobilien weiterhin hoch &#8211; vor allem in Metropol- und Ferienregionen. Investitionen in Eigentumswohnungen k\u00f6nnen sich dem Postbank Wohnatlas zufolge jedoch auch bei hohen Preisniveaus in Deutschland noch lohnen &#8211; unter zwei Voraussetzungen: verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig moderate Kaufpreise im Vergleich zur Nettokaltmiete und die Aussicht auf weitere reale Wertsteigerungen. Beide Bedingungen erf\u00fcllen derzeit vor allem 34 Regionen in Deutschland, haben Fachleute des HWWI f\u00fcr den &#8222;Postbank Wohnatlas 2024&#8220; berechnet. <\/p>\n<p>Der seit Jahren bestehende Trend, dass die Kaufpreise st\u00e4rker als die Mieten steigen, hat sich 2023 umgekehrt: Die Nettokaltmieten verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt \u00fcber alle Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte nominal um 4,9 Prozent, bei den Kaufpreisen ergab sich hingegen ein Minus von 4,2 Prozent nominal. Im Vorjahr hatten die Kaufpreise noch um 6,2 Prozent zugelegt. Der Mietpreisanstieg fiel mit einem Plus von 4,5 Prozent etwas schw\u00e4cher aus. <\/p>\n<p>Diese Entwicklung der steigenden Miet- und sinkenden Kaufpreise spiegelt sich auch im sogenannten Vervielf\u00e4ltiger wider, der abbildet, wie viele Jahresnettokaltmieten f\u00fcr eine vergleichbare Eigentumswohnung zu zahlen w\u00e4ren. Er sank 2023 binnen Jahresfrist im Durchschnitt \u00fcber alle Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte um 2,6 auf 26,3 Jahresnettokaltmieten. Von 2020 auf 2021 hatte er sich noch um 2,8 Jahresmieten erh\u00f6ht, 2022 flachte die Entwicklung mit einem Plus von 0,4 bereits ab. Nur noch 18,5 Prozent der Regionenweisen mit einem Vervielf\u00e4ltiger gr\u00f6\u00dfer als 30 noch ein sehr hohes Kaufpreisniveau im Vergleich zum \u00f6rtlichen Mietpreisniveau auf. Im Vorjahr war der Anteil mit 36,3 Prozent etwa doppelt so hoch. Betroffen von hohen Vervielf\u00e4ltigern sind insbesondere die K\u00fcstengebiete, die Big 7, viele weitere Gro\u00dfst\u00e4dte und weite Teile Bayerns. Auch das Umland von Berlin, M\u00fcnchen, Frankfurt, Stuttgart und anderen Metropolen weist hohe Werte auf. Niedrige Vervielf\u00e4ltiger unter 22,5 sind \u00fcberwiegend in den l\u00e4ndlichen Gebieten des mittleren und \u00f6stlichen Mitteldeutschlands zu finden. Beispielsweise in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen, teilweise auch in Niedersachsen. Aber auch in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz gibt es einige dieser Regionen. <\/p>\n<p>Am Meer, in den Bergen und in Metropolen: Hoher Kaufpreis im Vergleich zur Miete<\/p>\n<p>Der Traum von einer Eigentumswohnung an Nord- und Ostsee ist besonders kostspielig. Wer ihn sich erf\u00fcllen m\u00f6chte, muss derzeit sehr viel investieren &#8211; vor allem in Jahresnettokaltmieten ausgedr\u00fcckt. 2023 wies der Landkreis Nordfriesland mit den Ferieninseln Amrum, F\u00f6hr und Sylt erneut den gr\u00f6\u00dften Vervielf\u00e4ltiger (80,1) auf, dieser war im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 9,2 gesunken. In den Top Ten liegen auch die Landkreise Aurich (63,1) und Leer (45,9) mit den ostfriesischen Inseln an der nieders\u00e4chsischen Nordseek\u00fcste. Ebenso die an der Ostsee gelegenen Landkreise Rostock und Vorpommern-R\u00fcgen. Nicht nur die Wohnung am Meer, auch die Immobilie in den Bergen erfordert ein gr\u00f6\u00dferes Budget: In den bayrischen Ferienregionen mit den Landkreisen Miesbach (47,8), Garmisch-Partenkirchen (43,6) und Starnberg (38,7) liegen die Kaufpreise ebenfalls deutlich \u00fcber dem Mietpreisniveau. <\/p>\n<p>Von einer hohen Diskrepanz zwischen Miete und Kaufpreis waren 2023 auch viele Gro\u00dfst\u00e4dte betroffen. Den h\u00f6chsten Vervielf\u00e4ltiger unter den &#8222;Big 7&#8220;-Metropolen hatte Hamburg mit 38,9 &#8211; ein R\u00fcckgang um 4,5 im Vergleich zu 2022. Auch in M\u00fcnchen, Berlin, Frankfurt am Main und D\u00fcsseldorf m\u00fcssen K\u00e4ufer*innen mehr als 30 Jahresnettokaltmieten f\u00fcr eine vergleichbare Eigentumswohnung zahlen. Allerdings ging der Vervielf\u00e4ltiger &#8211; anders als in den Vorjahren &#8211; in allen Regionen zur\u00fcck: Am st\u00e4rksten unter den Big 7 sank er mit -6,9 in Berlin. In M\u00fcnchen sank er um 5,3 Jahresnettokaltmieten, in D\u00fcsseldorf um 4,7, in Frankfurt um 3,6 und in K\u00f6ln um 3,0. <\/p>\n<p>Jenseits der gr\u00f6\u00dften Sieben weisen St\u00e4dte wie Potsdam (34,3) in Brandenburg, Rosenheim (33,9), Landshut (33,7) und Regensburg (33,5) in Bayern sowie Rostock (33,8) in Mecklenburg-Vorpommern mit Werten \u00fcber 30 sehr hohe Vervielf\u00e4ltiger auf. Aber auch hier ging er im Vergleich zum Vorjahr \u00fcberall zur\u00fcck. <\/p>\n<p>&#8222;In rund 380 von 400 deutschen Regionen sind die Kaufpreise in Relation zu den Nettokaltmieten 2023 gesunken, das macht Eigentumswohnungen dort attraktiver als ein Jahr zuvor. F\u00fcr Selbstnutzer*innen kann sich der Kauf einer Eigentumswohnung im Vergleich zur Miete somit fr\u00fcher rentieren&#8220;, sagt Manuel Beermann, verantwortlich f\u00fcr das Immobiliengesch\u00e4ft der Postbank. &#8222;Aber auch bei dieser positiven Entwicklung bedarf der Immobilienkauf in Regionen mit hohem Vervielf\u00e4ltiger einer sorgf\u00e4ltigen Pr\u00fcfung. Denn er birgt immer das Risiko, dass k\u00fcnftige Preissteigerungen bereits in die aktuelle Bewertung eingeflossen sind und beim Wiederverkauf Verluste entstehen.&#8220; <\/p>\n<p>Lohnt sich der Kauf in hochpreisigen Regionen?<br \/>\nWer ein potenzielles Kaufobjekt bewertet, sollte neben dem Verh\u00e4ltnis von Preis und Miete auch die k\u00fcnftige reale Preisentwicklung heranziehen. Die Ertragschancen f\u00fcr Selbstnutzer*innen sind umso h\u00f6her, je niedriger der regionale Vervielf\u00e4ltiger ist und je h\u00f6her die erwartete k\u00fcnftige reale Preissteigerung ausf\u00e4llt. F\u00fcr Vermieter*innen gelten die gleichen Kriterien, da die anf\u00e4ngliche Mietrendite umso h\u00f6her ausf\u00e4llt, je niedriger sich der Vervielf\u00e4ltiger darstellt. F\u00fcr 124 Regionen in Deutschland errechneten sich 2023 Vervielf\u00e4ltiger von 27,5 und mehr &#8211; was ein hohes Preisniveau im Vergleich zu den Mietkosten bedeutet. Darunter befinden sich 27 Gebiete, f\u00fcr die das HWWI eine negative Preisentwicklung vorhersagt, davon 15 mit h\u00f6heren und zw\u00f6lf mit moderaten Preisr\u00fcckg\u00e4ngen bis 2035. In diesen Regionen w\u00fcrden K\u00e4ufer*innen Eigentumswohnungen zu einem sehr hohen Preis erwerben und gehen gleichzeitig ein h\u00f6heres Risiko ein, dass sie k\u00fcnftig Wertverluste hinnehmen m\u00fcssen. F\u00fcr 109 der Regionen mit einem Vervielf\u00e4ltiger von 27,5 und mehr wird eine positive Wertentwicklung vorhergesagt. Die Fachleute prognostizieren f\u00fcr 58 der hochpreisigen Regionen reale Wertzuw\u00e4chse zwischen 0,15 und 1 Prozent pro Jahr und f\u00fcr 42 Landkreise und kreisfreie St\u00e4dte sogar mehr als 1 Prozent pro Jahr bis 2035. Die St\u00e4dte Leipzig, Potsdam und Landshut liegen mit erwarteten realen Wertzuw\u00e4chsen von mehr als 1,9 Prozent pro Jahr an der Spitze des Feldes. <\/p>\n<p>34 Regionen mit guten Investitionschancen<\/p>\n<p>Das HWWI hat aus allen 400 deutschen Regionen die 34 Gebiete herausgefiltert, die aktuell am attraktivsten f\u00fcr Kaufinteressierte sind. Die 4 Gro\u00dfst\u00e4dte, 4 Mittelst\u00e4dte und 26 Landkreise in elf Bundesl\u00e4ndern hatten 2023 vergleichsweise moderate Vervielf\u00e4ltiger von unter 25 und versprechen zugleich reale Preissteigerungen der Eigentumswohnungen bis 2035. Mehr als die H\u00e4lfte davon befindet sich in der s\u00fcdlichen H\u00e4lfte Deutschlands &#8211; mit sechs Regionen aus Rheinland-Pfalz, vier in Bad-W\u00fcrttemberg, drei in Hessen, zwei im Saarland und diesmal nur einer in Bayern. 15 Gebiete liegen im nordwestlichen Teil und drei im Nordosten. <\/p>\n<p>Wer den Fokus auf einen m\u00f6glichst geringen Kaufpreis gemessen an den \u00f6rtlichen Nettokaltmieten legt, findet unter den 34 Top-Regionen sechs Landkreise und drei kreisfreie St\u00e4dte mit einem Vervielf\u00e4ltiger von maximal 22,5. Gleichzeitig sind die realen Wertzuw\u00e4chse bis 2035 dort positiv. <\/p>\n<p>Der Landkreis Freyung-Grafenau in Bayern wies 2023 dabei unter diesen neun Top-Regionen mit 18,7 den niedrigsten Wert auf (2022: 19,9). Der \u00f6stlichste Landkreis Bayerns mit seinem hohen Waldanteil ist neu in den Top-Regionen. Das erwartete reale Preisplus betr\u00e4gt dort 0,2 Prozent pro Jahr und liegt damit im unteren Mittelfeld. F\u00fcr die Stadt Delmenhorst in Niedersachsen mit einem Vervielf\u00e4ltiger von 21,5 rechnet das HWWI hingegen nur mit einem Preiszuwachs von 0,07 Prozent pro Jahr. Den st\u00e4rksten Anstieg der Kaufpreise innerhalb der Top-Regionen erwarten die Fachleute mit 0,9 Prozent pro Jahr in der kreisfreien Stadt Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz), die allerdings mit einem Vervielf\u00e4ltiger von 22,5 gerade noch in den Top-9-Regionen landet. <\/p>\n<p>Die Top 9 bei den Investitionschancen in Deutschland <\/p>\n<p>Vervielf\u00e4ltiger 2023* von maximal 22,5 und prognostiziertes Kaufpreisplus 2023 &#8211; 2035** von mindestens 0 Prozent <\/p>\n<p>Rang; Stadt\/Kreis; Vervielf\u00e4ltiger; Preistrend <\/p>\n<p>1. Freyung-Grafenau, Landkreis; 18,7; 0,24% <\/p>\n<p>2. Delmenhorst, Stadt; 21,5; 0,07% <\/p>\n<p>3. Regionalverband Saarbr\u00fccken; 21,7; 0,77% <\/p>\n<p>4. Ludwigslust-Parchim, Landkreis; 21,9; 0,27% <\/p>\n<p>5. Osterholz, Landkreis; 22,0; 0,46% <\/p>\n<p>6. Celle, Landkreis; 22,1; 0,12% <\/p>\n<p>7. Worms, kreisfreie Stadt; 22,3; 0,68% <\/p>\n<p>8. Peine, Landkreis; 22,3; 0,11% <\/p>\n<p>9. Ludwigshafen am Rhein, kreisfreie Stadt; 22,5; 0,92% <\/p>\n<p>* Kaufpreis als Vielfaches der Jahresnettokaltmiete <\/p>\n<p>** in Prozent pro Jahr (real) <\/p>\n<p>Hier sortiert nach niedrigstem Vervielf\u00e4ltiger. <\/p>\n<p>Quellen: BBSR (2021), VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank, 2024), Statistisches Bundesamt und Landes\u00e4mter (2024), Berechnungen HWWI <\/p>\n<p>Auch f\u00fcr den Regionalverbund Saarbr\u00fccken (Saarland) sowie die kreisfreie Stadt Worms (Rheinland-Pfalz) prognostizieren die Fachleute einen vergleichsweise hohen Wertzuwachs bis 2035 bei Vervielf\u00e4ltigern von 21,7 und 22,3. <\/p>\n<p>Zu den 34 Top-Regionen geh\u00f6ren auch 25 St\u00e4dte und Landkreise, deren Vervielf\u00e4ltiger \u00fcber 22,5 und unter 25 liegen. Sieben dieser 25 Regionen stechen dabei mit besonders hohen k\u00fcnftigen Preissteigerungen von mehr als 0,5 Prozent pro Jahr hervor. Der Landkreis Gro\u00df-Gerau sticht mit einem Plus von j\u00e4hrlichen 1,2 Prozent hervor. <\/p>\n<p>Noch g\u00fcnstig und mit deutlich positiver Wertentwicklung <\/p>\n<p>Vervielf\u00e4ltiger 2023* zwischen 22,5 und 25 und prognostiziertes Kaufpreisplus 2023 &#8211; 2035** gr\u00f6\u00dfer als 0,5 Prozent <\/p>\n<p>Rang; Stadt\/Kreis; Vervielf\u00e4ltiger; Preistrend <\/p>\n<p>1. Frankenthal (Pfalz), kfSt; 23,6; 0,59% <\/p>\n<p>2. Grafschaft Bentheim, Ldkr; 24,0; 0,50% <\/p>\n<p>3. Germersheim, Ldkr; 24,4; 0,71% <\/p>\n<p>4. Gifhorn, Ldkr; 24,4; 0,59% <\/p>\n<p>5. Waldshut, Ldkr; 24,7; 0,98% <\/p>\n<p>6. Gro\u00df-Gerau, Ldkr; 24,9; 1,20% <\/p>\n<p>7. Landau in der Pfalz, kfSt; 24,9; 0,62% <\/p>\n<p>Kaufpreis als Vielfaches der Jahresnettokaltmiete <\/p>\n<p>** in Prozent pro Jahr (real) <\/p>\n<p>Hier sortiert nach niedrigstem Vervielf\u00e4ltiger <\/p>\n<p>Quellen: BBSR (2021), VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank, 2024), Statistisches Bundesamt und Landes\u00e4mter (2024), Berechnungen HWWI <\/p>\n<p>In den restlichen 18 Regionen der Spitzengruppe liegen die k\u00fcnftigen Preissteigerungen unter 0,5 Prozent j\u00e4hrlich bei moderaten Vervielf\u00e4ltigern \u00fcber 22,5 und unter 25. Darunter finden sich die nieders\u00e4chsischen Landkreise Verden, Rotenburg (W\u00fcmme) und Stade, die Hansestadt Bremen, die nordrhein-westf\u00e4lischen Landkreise Heinsberg, Kleve, Soest und Rhein-Erft-Kreis sowie die Gro\u00dfstadt Dortmund, der saarl\u00e4ndische Landkreis Saarlouis und die hessischen Landkreise Offenbach und Gie\u00dfen. Baden-W\u00fcrttemberg ist mit den Landkreisen Tuttlingen, G\u00f6ppingen und dem Enzkreis vertreten, Rheinland-Pfalz mit dem Landkreis Alzey-Worms. Die Liste wird vervollst\u00e4ndigt durch den brandenburgischen Landkreis Barnim sowie Magdeburg, die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt. <\/p>\n<p>&#8222;Der Postbank Wohnatlas \u00f6ffnet potenziellen K\u00e4ufer*innen den Blick f\u00fcr St\u00e4dte und Landkreise mit einer g\u00fcnstigen Kombination von erwarteten Kaufpreisrenditen und einem aktuell moderaten Verh\u00e4ltnis von Kaufpreis zu regionalen Mieten&#8220;, sagt Beermann. <\/p>\n<p>Vielversprechende Regionen mit leicht erh\u00f6hten Kaufpreisen<\/p>\n<p>Kaufinteressierte, die bereit sind, f\u00fcr einen h\u00f6heren erwarteten Wiederverkaufswert einen h\u00f6heren Vervielf\u00e4ltiger zwischen 25 und 27,5 in Kauf nehmen, k\u00f6nnten in vier Landkreisen und vier St\u00e4dten f\u00fcndig werden. F\u00fcr den Kreis Segeberg prognostiziert das HWWI ein Plus bei den Kaufpreisen von 1,02 Prozent pro Jahr, denen ein Vervielf\u00e4ltiger von 25,2 gegen\u00fcbersteht. Ebenfalls relativ gute Bedingungen erwarten voraussichtlich K\u00e4ufer*innen von Eigentumswohnungen in den Landkreisen L\u00f6rrach, Ludwigsburg und Biberach in Baden-W\u00fcrttemberg, der Stadt Jena in Th\u00fcringen, den kreisfreien St\u00e4dten Mainz und Trier in Rheinland-Pfalz sowie Schwabach in Bayern. <\/p>\n<p>Nicht g\u00fcnstig, aber mit deutlich positiver Wertentwicklung <\/p>\n<p>Vervielf\u00e4ltiger 2023* zwischen 25 und 27,5 und prognostiziertes Kaufpreisplus 2023 &#8211; 2035** gr\u00f6\u00dfer als 1 Prozent <\/p>\n<p>Rang; Stadt\/Kreis; Vervielf\u00e4ltiger; Preistrend <\/p>\n<p>1. Segeberg, Ldkr; 25,2; 1,02% <\/p>\n<p>2. L\u00f6rrach, Ldkr; 25,5; 1,27% <\/p>\n<p>3. Jena, Stadt; 25,8; 1,43% <\/p>\n<p>4. Mainz, kfSt; 26,2; 1,17% <\/p>\n<p>5. Schwabach, kfSt; 26,6; 1,32% <\/p>\n<p>6. Trier, kfSt; 27,0; 1,15% <\/p>\n<p>7. Ludwigsburg, Ldkr; 27,2; 1,08% <\/p>\n<p>8. Biberach, Ldkr; 27,5; 1,15% <\/p>\n<p>* Kaufpreis als Vielfaches der Jahresnettokaltmiete <\/p>\n<p>** in Prozent pro Jahr (real) <\/p>\n<p>Hier sortiert nach niedrigstem Vervielf\u00e4ltiger <\/p>\n<p>Quellen: BBSR (2021), VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank, 2024), Statistisches Bundesamt und Landes\u00e4mter (2024), Berechnungen HWWI <\/p>\n<p>Insgesamt bieten 70 Regionen die f\u00fcr Investoren g\u00fcnstige Kombination von Vervielf\u00e4ltigern ab 25 bis unter 27,5 und prognostizierten um mehr als 0,5 Prozent steigenden Kaufpreisen in den kommenden Jahren. Neben den bereits genannten Regionen fallen darunter acht Landkreise mit einer prognostizierten realen Wertentwicklung zwischen 0,75 und 1 Prozent. Die schleswig-holsteinischen Landkreise Herzogtum-Lauenburg, Pinneberg und Stormarn kombinieren etwa einen Vervielf\u00e4ltiger von maximal 26,1 mit einem prognostizierten Kaufpreiswachstum zwischen 0,77 und 0,88 Prozent pro Jahr bis 2035. Auch die nieders\u00e4chsischen Landkreise Wesermarsch, Cloppenburg und Emsland sowie die baden-w\u00fcrttembergischen Landkreise B\u00f6blingen und Heilbronn erf\u00fcllen beide Kriterien. <\/p>\n<p>F\u00fcr weitere 17 Regionen berechnen die Fachleute j\u00e4hrliche Kaufpreissteigerungen zwischen 0,5 und 0,75 Prozent &#8211; vor allem der Ortenaukreis in Baden-W\u00fcrttemberg mit einem nur leicht erh\u00f6hten Vervielf\u00e4ltiger von 25,1 und einem Kaufpreiswachstum von 0,58 Prozent pro Jahr sticht hervor. Auch die Metropole Stuttgart mit einem Vervielf\u00e4ltiger von 27,4 und einem erwarteten Preisplus von 0,73 Prozent darunter. <\/p>\n<p>Kaufinteressierte, f\u00fcr die ein noch h\u00f6herer Vervielf\u00e4ltiger zwischen 27,5 und 30 in Frage kommt, k\u00f6nnen in weiteren 14 Regionen eine positive Preisentwicklung von mehr als 1 Prozent pro Jahr erwarten. Der h\u00f6chste Wertzuwachs von 1,8 Prozent pro Jahr wird Wohnungsbesitzer*innen im Landkreis L\u00fcneburg (Niedersachsen) mit einem Vervielf\u00e4ltiger von 28,1 in Aussicht gestellt. <\/p>\n<p>Wohneigentum f\u00fcr Selbstnutzer*innen trotz leichter Wertverluste? <\/p>\n<p>In 98 Regionen m\u00fcssen Interessierte beim Kauf einer Eigentumswohnung mit Wertverlusten von mehr als 0,75 Prozent pro Jahr bis 2035 rechnen &#8211; daher ist dort gro\u00dfe Vorsicht geboten. <\/p>\n<p>F\u00fcr Selbstnutzer*innen, die keinen Wiederverkauf anstreben, oder sehr langfristig orientierte Vermieter*innen k\u00f6nnte jedoch ein Investment in 33 Regionen mit leicht negativer prognostizierter Preisentwicklung, aber einem Vervielf\u00e4ltiger von weniger als 25 interessant sein. Sechs Gebiete stechen dabei mit Vervielf\u00e4ltigern von maximal 22,5 und nur geringen Preisr\u00fcckg\u00e4ngen von -0,25 bis unter 0 Prozent besonders heraus. Wer in diesen Regionen derzeit eine Wohnung gemietet hat, k\u00f6nnte als Eigent\u00fcmer*in auf l\u00e4ngere Sicht g\u00fcnstiger fahren. Denn je geringer der Vervielf\u00e4ltiger ausf\u00e4llt, desto k\u00fcrzer ist der Zeitraum, bis sich ein Kauf gegen\u00fcber der Miete rechnet. So bieten die St\u00e4dte Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz und Neum\u00fcnster in Schleswig-Holstein bei einem leicht negativen erwarteten Preistrend von -0,01 bzw. -0,03 Prozent pro Jahr niedrige Vervielf\u00e4ltiger von 20,2 bzw. 20,6. Auch die Gro\u00dfst\u00e4dte Oberhausen und M\u00f6nchengladbach sowie die Landkreise Steinburg und D\u00fcren bieten g\u00fcnstige Vervielf\u00e4ltiger bei nur leicht negativer k\u00fcnftiger Preisentwicklung. <\/p>\n<p>&#8222;Wer in diesen Regionen eine Wohnung gemietet hat, k\u00f6nnte als Eigent\u00fcmer*in langfristig g\u00fcnstiger leben. Selbstnutzer*innen profitieren bei einer Eigentumswohnung trotz prognostizierter leichter Wertverluste von mietfreiem Wohnen im Alter oder als Baustein in der Vorsorge&#8220;, sagt Beermann. &#8222;Jedoch k\u00f6nnen sich die jeweiligen Objekte in den Regionen stark in Lage, Ausstattung, Energiestandard und Bausubstanz unterscheiden &#8211; und sollten daher genau gepr\u00fcft werden.&#8220; <\/p>\n<p>Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2024<\/p>\n<p>Der Postbank Wohnatlas ist eine j\u00e4hrlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. F\u00fcr die vorliegende Analyse, die den dritten Studienteil des diesj\u00e4hrigen Wohnatlas darstellt, wurde unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin D\u00f6rte Nitt-Drie\u00dfelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), die Immobilienpreisentwicklung in den 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien St\u00e4dten untersucht. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Postbank<br \/>\nOliver Rittmaier<br \/>\n+49 228 920 12126<br \/>\noliver.rittmaier@db.com<\/p>\n<p>Original-Content von: Postbank, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6586\/5796069<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; HWWI berechnet, wo K\u00e4ufer*innen in Deutschland noch gute Bedingungen finden 34 Regionen bieten moderate Vervielf\u00e4ltiger und prognostizierte<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":435996,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-435995","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=435995"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435995\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/435996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=435995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=435995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=435995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}