{"id":436180,"date":"2024-06-13T08:56:30","date_gmt":"2024-06-13T06:56:30","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/der-norden-zwischen-preisverfall-und-trendwende-in-fast-2-von-3-kreisen-sinken-die-immobilienpreise-zum-vorjahr\/"},"modified":"2024-06-13T08:56:30","modified_gmt":"2024-06-13T06:56:30","slug":"der-norden-zwischen-preisverfall-und-trendwende-in-fast-2-von-3-kreisen-sinken-die-immobilienpreise-zum-vorjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/der-norden-zwischen-preisverfall-und-trendwende-in-fast-2-von-3-kreisen-sinken-die-immobilienpreise-zum-vorjahr\/","title":{"rendered":"Der Norden zwischen Preisverfall und Trendwende: In fast 2 von 3 Kreisen sinken die Immobilienpreise zum Vorjahr"},"content":{"rendered":"<p>N\u00fcrnberg (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Ein Vorjahresvergleich der Angebotspreise von Wohnungen in den Stadt- und Landkreisen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Bremen und Hamburg von immowelt zeigt:<\/p>\n<p>&#8211; In 25 von 42 untersuchten Stadt- und Landkreisen kosten Wohnungen aktuell weniger als vor einem Jahr<br \/>\n&#8211; R\u00fcckg\u00e4nge in Gro\u00dfst\u00e4dten wie Hamburg (-1,7 Prozent), Kiel (-1,0 Prozent), Osnabr\u00fcck (-2,8 Prozent) und Oldenburg (-5,3 Prozent) -st\u00e4rkstes Minus in Bremerhaven (-14,1 Prozent)<br \/>\n&#8211; Steigende Kaufpreise in vielen l\u00e4ndlichen Regionen sowie Bremen (+1,8 Prozent) und Rostock (+1,5 Prozent)<\/p>\n<p>Gute Nachrichten f\u00fcr Immobilienk\u00e4ufer im Norden. Die Zinsen f\u00fcr Baudarlehen sind niedriger als vor einem Jahr und die Europ\u00e4ische Zentralbank hat mit der Leitzinssenkung die Grundlage f\u00fcr weitere Zinsr\u00fcckg\u00e4nge gelegt. Zudem sind die Kaufpreise deutlich zur\u00fcckgegangen: In beinahe zwei Drittel der untersuchten Stadt- und Landkreise im Norden Deutschlands sind die Angebotspreise von Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr g\u00fcnstiger geworden. Das zeigt eine aktuelle Analyse von immowelt, in der die durchschnittlichen Angebotspreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Stock, Baujahr 1990er-Jahre) in ausgew\u00e4hlten Stadt- und Landkreisen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Bremen und Hamburg untersucht wurden. Die Analyse verdeutlicht aber auch, dass sich der Immobilienmarkt am Wendepunkt befindet. Die verbesserten Finanzierungsbedingungen haben dazu gef\u00fchrt, dass sich in einem Drittel der norddeutschen Kreise die Kaufpreise verglichen mit dem Vorjahr wieder verteuert haben. <\/p>\n<p>&#8222;Wer aktuell eine Immobilie kaufen m\u00f6chte, sollte nicht allzu lange warten. Denn das Zeitfenster f\u00fcr den idealen Kaufzeitpunkt schlie\u00dft sich: In vielen norddeutschen Regionen steigen die Kaufpreise bereits wieder an&#8220;, sagt immowelt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Felix Kusch. &#8222;Sollten die Bauzinsen im Laufe dieses Jahres weiter sinken, k\u00f6nnte sich die Trendwende bei den Immobilienpreisen weiter ausweiten und es wieder fl\u00e4chendeckend zu Verteuerungen kommen.&#8220;<\/p>\n<p>R\u00fcckg\u00e4nge in und um Hamburg <\/p>\n<p>Insgesamt sind in 25 von 42 untersuchten Stadt- und Landkreise die Angebotspreise von Eigentumswohnungen von Mai 2023 auf Mai 2024 gesunken. In 9 Kreisen betr\u00e4gt der R\u00fcckgang -5 Prozent und mehr, in 2 Kreisen sogar mehr als -10 Prozent. Auch in vielen teuren Gro\u00dfst\u00e4dten zahlen potenzielle K\u00e4ufer heute deutlich weniger als noch vor einem Jahr. In Hamburg, der zweitteuersten Gro\u00dfstadt Deutschlands, gingen die Angebotspreise innerhalb der vergangenen 12 Monate um -1,7 Prozent zur\u00fcck. Vor einem Jahr lagen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise noch knapp oberhalb der 6.000-Euro-Grenze, inzwischen liegt das Preisniveau darunter. Im Mittel 5.929 Euro werden derzeit pro Quadratmeter verlangt. Auch im Hamburger Umland verbilligten sich teilweise die Immobilienpreise. Dazu z\u00e4hlen Landkreise aus Schleswig-Holstein wie Segeberg (3.071 Euro; -5,2 Prozent) und Pinneberg (3.288 Euro; -2,7 Prozent) genauso wie die Landkreise Harburg (3.126 Euro; -0,9 Prozent) und Stade (2.555 Euro; -0,4 Prozent) auf nieders\u00e4chsischer Seite. <\/p>\n<p>Minus von bis zu 14 Prozent in norddeutschen Gro\u00dfst\u00e4dten <\/p>\n<p>Auch in nieders\u00e4chsischen Stadtkreisen gaben die Preise nach: In Oldenburg (3.183 Euro) verringerten sich die Preise um -5,3 Prozent, in Braunschweig (3.129 Euro) um -1,1 Prozent und in Osnabr\u00fcck (2.857 Euro) um -2,8 Prozent. In Wolfsburg (2.682 Euro) werden f\u00fcr Wohnungen, die in den 1990er-Jahren erbaut wurden, gar -7,7 Prozent weniger verlangt, wenngleich das Preisniveau unter den untersuchten Stadtkreisen Niedersachsens am niedrigsten ist. <\/p>\n<p>Bei den St\u00e4dten in K\u00fcstenn\u00e4he zeigt sich ein \u00e4hnliches Bild: Im schleswig-holsteinischen L\u00fcbeck (3.809 Euro; -1,1 Prozent) und der Landeshauptstadt Kiel (3.614 Euro; -1,0 Prozent) fallen die R\u00fcckg\u00e4nge gering aus. In Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin (2.383 Euro; -5,7 Prozent) ist das Minus hingegen gr\u00f6\u00dfer, Wohneigentum aber generell g\u00fcnstiger. Den st\u00e4rksten R\u00fcckgang aller untersuchter Stadt- und Landkreise weist hingegen die Stadt Bremerhaven auf: Die Angebotspreise sanken um -14,1 Prozent auf durchschnittlich 1.700 Euro pro Quadratmeter. Damit avanciert Bremerhaven zum zweitg\u00fcnstigsten Kreis im Norden. Nur im Landkreis Goslar (1.407 Euro; -2,7 Prozent) ist Wohneigentum noch g\u00fcnstiger. <\/p>\n<p>Steigende Tendenz in Bremen und am nieders\u00e4chsischen Land <\/p>\n<p>Obwohl die Mehrheit der Stadt- und Landkreise im Vergleich zum Vorjahr sinkende Preise aufweist, zeichnet sich bereits eine Trendwende in den letzten Monaten ab: In 17 von 42 Kreisen sind die Preise f\u00fcr Wohneigentum im Jahresvergleich wieder gestiegen. Bei einer vergleichbaren Analyse aus dem vergangenen Jahr (https:\/\/www.immowelt.de\/ueberuns\/presse\/pressemitteilungenkontakt\/2023\/im-norden-fallen-die-preise-eigentumswohnungen-in-90-prozent-aller-kreise-guenstiger-als-vor-einem-jahr\/) verteuerten sich nur in 5 Kreisen die Preise. Unter den Kreisen mit Verteuerungen befinden sich allerdings lediglich 3 Stadtkreise: In Bremen (2.923 Euro) erh\u00f6hten sich die Angebotspreise um 1,8 Prozent, in Rostock (3.787 Euro) um 1,5 Prozent und in Neum\u00fcnster (2.063 Euro) um 3,4 Prozent. <\/p>\n<p>In vielen preiswerten nieders\u00e4chsischen Landkreisen ziehen die Preise f\u00fcr 90er-Jahre-Wohnungen wieder an. Der Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass die h\u00f6heren Bauzinsen in diesen Gebieten weniger Einfluss auf die monatliche Belastung haben als in teureren Regionen. Mehr Menschen sind folglich in der Lage, eine Finanzierung zu stemmen. Den st\u00e4rksten Anstieg aller Kreise verbucht der Landkreis Hildesheim, wo sich die durchschnittlichen Angebotspreise um 6,4 Prozent auf 1.965 Euro pro Quadratmeter erh\u00f6hten. Auch in den Landkreisen Grafschaft Bentheim (+4,7 Prozent), Osnabr\u00fcck (4,5 Prozent) und Osterholz (3,7 Prozent) m\u00fcssen K\u00e4ufer heute mehr zahlen als vor einem Jahr. Das Preisniveau ist in allen drei Kreisen dennoch niedrig &#8211; im Schnitt kostet der Quadratmeter gut 2.000 Euro. <\/p>\n<p>Auch in den mecklenburgischen K\u00fcstenregionen m\u00fcssen K\u00e4ufer einen Aufpreis hinnehmen. Im Landkreis Vorpommern-R\u00fcgen (2.709 Euro) sind es 2,9 Prozent mehr und im Landkreis Vorpommern-Greifswald (2.274 Euro) 1,6 Prozent. <\/p>\n<p>Ausf\u00fchrliche Tabellen zu den 42 untersuchten Stadt- und Landkreisen im Norden stehen hier zum Download bereit. (https:\/\/content.cdn.immowelt.com\/iw_group2\/import\/Redaktion\/Pressemitteilungen\/2024\/2024_06_13_Tabellen_SKLK_Norden_Kauf.pdf)<\/p>\n<p>Berechnungsgrundlage: <\/p>\n<p>Datenbasis f\u00fcr die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote in 42 ausgew\u00e4hlten Stadt- und Landkreisen aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Bremen und Hamburg. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.05.2023 sowie dem 01.05.2024 wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise. <\/p>\n<p>Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich (https:\/\/www.immowelt.de\/ueberuns\/presse\/pressemitteilungenkontakt\/). <\/p>\n<p>\u00dcber immowelt: <\/p>\n<p>Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der f\u00fchrenden Online-Marktpl\u00e4tze f\u00fcr Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit \u00fcber 30 Jahren erfolgreich Eigent\u00fcmer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die immowelt Mission ist es, k\u00fcnftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu digitalisieren, um diese f\u00fcr alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie m\u00f6glich zu gestalten. immowelt unterst\u00fctzt mit datengest\u00fctzten Services die unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer Immobilie und ma\u00dfgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier W\u00e4nde. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so das perfekte Erfolgserlebnis f\u00fcr Mieter und Vermieter, Immobilienprofis, Immobilieneigent\u00fcmer und K\u00e4ufer. <\/p>\n<p>Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group geh\u00f6rt, einem der gr\u00f6\u00dften digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>AVIV Germany GmbH<br \/>\nNordostpark 3-5<br \/>\n90411 N\u00fcrnberg<\/p>\n<p>Barbara Schmid<br \/>\n+49 (0)911\/520 25-808<br \/>\npresse@immowelt.de<\/p>\n<p>www.twitter.com\/immowelt<br \/>\nwww.facebook.com\/immowelt<\/p>\n<p>Original-Content von: immowelt, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/24964\/5800280<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00fcrnberg (ots) &#8211; Ein Vorjahresvergleich der Angebotspreise von Wohnungen in den Stadt- und Landkreisen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-436180","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=436180"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436180\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=436180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=436180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=436180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}