{"id":436359,"date":"2024-06-20T13:31:38","date_gmt":"2024-06-20T11:31:38","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/aktiv-gegen-hautkrebs-watch-out-at-the-beach-uv-warnsystem-von-kuestenregionen-auf-oberbayern-ausgeweitet\/"},"modified":"2024-06-20T13:31:38","modified_gmt":"2024-06-20T11:31:38","slug":"aktiv-gegen-hautkrebs-watch-out-at-the-beach-uv-warnsystem-von-kuestenregionen-auf-oberbayern-ausgeweitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/aktiv-gegen-hautkrebs-watch-out-at-the-beach-uv-warnsystem-von-kuestenregionen-auf-oberbayern-ausgeweitet\/","title":{"rendered":"Aktiv gegen Hautkrebs: WATCH OUT AT THE BEACH \/ UV-Warnsystem von K\u00fcstenregionen auf Oberbayern ausgeweitet"},"content":{"rendered":"<p>Bonn\/Hamburg (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Freizeitaktivit\u00e4ten im Freien genie\u00dfen, gut gesch\u00fctzt vor krebserzeugender UV-Strahlung: Dies ist das Anliegen von WATCH OUT. Das leicht verst\u00e4ndliche UV-Warnsystem wurde 2022 von der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Pr\u00e4vention (ADP) initiiert und gemeinsam mit der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie weiteren Partnern an der K\u00fcste als &#8222;WATCH OUT AT THE BEACH&#8220; umgesetzt. In der diesj\u00e4hrigen Badesaison beteiligen sich erneut 17 Nord- und Ostseegemeinden an der Initiative. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Projekt als &#8222;WATCH OUT&#8220; nun auch in S\u00fcddeutschland umgesetzt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit dabei sind die Chiemsee-Region sowie die benachbarten Landkreise M\u00fchldorf am Inn, Rosenheim und Alt\u00f6tting. Neben der DLRG beteiligen sich in Oberbayern auch regionale Gesundheitsnetzwerke sowie Freizeitanbieter. Sie alle eint ein Ziel: Menschen vor Hautkrebs sch\u00fctzen. <\/p>\n<p>Unsichtbarer Risikofaktor f\u00fcr Hautkrebs<\/p>\n<p>In der Sommerzeit zieht die Nord- und Ostseek\u00fcste j\u00e4hrlich Millionen Besucher an. \u00c4hnlich beliebt zum Entspannen, Sport treiben und Urlaub machen ist die Region Oberbayern. &#8222;Insbesondere am Wasser und in den Bergen wird die Intensit\u00e4t der ultravioletten Strahlen stark untersch\u00e4tzt. Dies ist gef\u00e4hrlich, da sie den gr\u00f6\u00dften Risikofaktor f\u00fcr das Entstehen von Hautkrebs darstellen&#8220;, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Verschiedene Faktoren verst\u00e4rken die UV-Strahlung: Reflektierendes Wasser geh\u00f6rt ebenso dazu wie die H\u00f6he einer Region, denn pro 1.000 H\u00f6henmetern steigt die Intensit\u00e4t um zehn Prozent. &#8222;Leider verf\u00fcgt der Mensch \u00fcber kein Sinnesorgan, um UV-Strahlen wahrzunehmen&#8220;, erkl\u00e4rt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP. &#8222;Wenn die Haut brennt, juckt und sich r\u00f6tet, ist bereits erheblicher Schaden entstanden. Kann der K\u00f6rper diesen nicht vollst\u00e4ndig beheben, entsteht langfristig Hautkrebs.&#8220; Derzeit erkranken rund 336.000 Menschen j\u00e4hrlich an einem Tumor der Haut, 45.000 davon am malignen Melanom. Dieser gilt als besonders gef\u00e4hrlich, da er schnell Metastasen bildet. Etwa 4.400 Betroffene sterben pro Jahr an den Folgen einer Hautkrebserkrankung. <\/p>\n<p>UV-Warnsystem an Orten der Freizeit<\/p>\n<p>Das aufmerksamkeitsstarke Symbol von WATCH OUT (AT THE BEACH) ist ein flirrend bunter Sonnenkranz auf pechschwarzem Grund. Dieser weist auf die Gefahr durch UV-Strahlung sowie auf ein leicht verst\u00e4ndliches Schutzinstrument hin: den UV-Index &#8211; das Kernelement des Pr\u00e4ventionsprojekts. Dabei handelt es sich um eine international g\u00fcltige, markante Farbskala mit Werten von 1 (schwach) bis 11+ (extrem) zur Einsch\u00e4tzung der UV-Bestrahlungsst\u00e4rke. Den einzelnen Wertebereichen sind einfache Schutzempfehlungen zugeordnet. Schatten, sch\u00fctzende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnencreme geh\u00f6ren dazu. <\/p>\n<p>WATCH OUT (AT THE BEACH) 2024 <\/p>\n<p>Auff\u00e4llig platzierte Warntafeln im WATCH OUT-Design f\u00fchren \u00fcber einen QR-Code zu einer Microsite. Mit einem Klick gelangt so der tagesaktuelle UV-Index auf das Smartphone der Nutzerinnen und Nutzer. Dieses Angebot gilt f\u00fcr Badestr\u00e4nde der Nord- und Ostsee sowie des Chiemsees und benachbarter Landkreise, im Frei- und Thermalbad, bei Outdoor-Sport-Anbietern oder auf dem Campingplatz. Auch auf Gro\u00dfveranstaltungen werden die WATCH OUT-Warntafeln erstmals eingesetzt. Geplant ist dies bei der Kieler Woche 2024 (22.-30. Juni), den &#8222;Handball Days L\u00fcbeck 2024&#8220; (27.-30. Juni), dem &#8222;Bergflair Openair Festival 2024&#8220; in Traunreut (1.-3. August), den Deutschen Meisterschaften im Beachhandball in Cuxhaven (2.-4. August), dem &#8222;Moments Festival&#8220; am Chiemsee (10. August) sowie dem Chiemsee Langstreckenschwimmen im Rahmen des &#8222;arena Alpen Open Water Cups&#8220; (1. September). <\/p>\n<p>Betreut wird das Pr\u00e4ventionsprojekt \u00fcberwiegend von DLRG-Ortsgruppen, die insgesamt f\u00fcr \u00fcber 90 UV-Index-Tafeln zust\u00e4ndig sind. &#8222;Unsere ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer sorgen daf\u00fcr, dass Menschen im Wasser sicher sind. Wir helfen auch gern dabei, Badeg\u00e4ste vor UV-Strahlung zu sch\u00fctzen&#8220;, sagt Dr. Dorothee Dill, DLRG-Bundes\u00e4rztin. &#8222;Die Gesundheit unserer Badeg\u00e4ste ist uns dabei ebenso wichtig, wie die unserer Mitarbeitenden.&#8220; Aktuell betreuen auch weitere Akteure, insbesondere in S\u00fcddeutschland, das Projekt. Hierzu geh\u00f6ren beispielsweise auch Anbieter von Freizeitaktivit\u00e4ten. <\/p>\n<p>Gemeinsam gegen Hautkrebs<\/p>\n<p>Fachlich unterst\u00fctzt wird WATCH OUT (AT THE BEACH) unter anderem vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und vom Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz (BfS), die den UV-Index f\u00fcr Deutschland tagesaktuell ermitteln und ver\u00f6ffentlichen. &#8222;Der UV-Index ist eindeutig definiert und eine verl\u00e4ssliche Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr den richtigen Sonnenschutz. Viele Menschen informieren sich t\u00e4glich \u00fcber die Temperatur- und Niederschlagswahrscheinlichkeit. So eine Routine w\u00fcnschen wir uns auch f\u00fcr den UV-Index&#8220;, erl\u00e4utert Dr. Inge Paulini, Pr\u00e4sidentin des BfS. <\/p>\n<p>&#8222;Wenn die steigende Zahl station\u00e4rer Hautkrebsbehandlungen in Deutschland langfristig sinken soll, brauchen wir ein klares Umdenken. Nur durch ein breites Netzwerk kann es uns gelingen, Menschen zu einem achtsamen Sonnenverhalten zu motivieren&#8220;, so Nettekoven. &#8222;Der Dank der Deutschen Krebshilfe gilt daher allen, die sich an unserem Projekt beteiligen.&#8220; <\/p>\n<p>Interessierte erhalten unter www.watchoutatthebeach.io, www.krebshilfe.de\/uv-schutz und www.hautkrebspraevention.de (http:\/\/www.unserehaut.de) n\u00e4here Informationen zum Projekt. <\/p>\n<p>Interviewpartner auf Anfrage!<\/p>\n<p>Ansprechpartnerinnen f\u00fcr die Presse:<\/p>\n<p>Charlotte Wei\u00df<br \/>\nPresse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nStiftung Deutsche Krebshilfe<br \/>\nE-Mail: presse@krebshilfe.de<br \/>\nTelefon: 0228 72990-96<br \/>\nInternet: www.krebshilfe.de<\/p>\n<p>Prof. Dr. Eckhard Breitbart<br \/>\nPresse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nArbeitsgemeinschaft Dermatologische Pr\u00e4vention<br \/>\nE-Mail: info@professor-breitbart.de<br \/>\nTelefon: 04161 554 7901<br \/>\nInternet: www.hautkrebspraevention.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/116010\/5805950<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn\/Hamburg (ots) &#8211; Freizeitaktivit\u00e4ten im Freien genie\u00dfen, gut gesch\u00fctzt vor krebserzeugender UV-Strahlung: Dies ist das Anliegen von WATCH OUT. 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