{"id":436526,"date":"2024-06-28T10:20:55","date_gmt":"2024-06-28T08:20:55","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/schleswig-holstein-wechselt-von-ukw-auf-digitalradio-dab-2\/"},"modified":"2024-06-28T10:20:55","modified_gmt":"2024-06-28T08:20:55","slug":"schleswig-holstein-wechselt-von-ukw-auf-digitalradio-dab-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/schleswig-holstein-wechselt-von-ukw-auf-digitalradio-dab-2\/","title":{"rendered":"Schleswig-Holstein wechselt von UKW auf Digitalradio DAB+"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Radio in Schleswig-Holstein wird digital. Private und \u00f6ffentlich-rechtliche Radiosender haben sich mit der Landesregierung und der Landesmedienanstalt darauf geeinigt, die Programmverbreitung per UKW-Antenne im n\u00f6rdlichsten Bundesland von 2025 bis 2031 schrittweise auf Digitalradio DAB+ umzustellen. Seit Jahren arbeiten die Radiosender am Ausbau ihrer DAB+ Netze und der Erweiterung der Programmvielfalt, nachdem zuvor die rechtlichen Voraussetzungen daf\u00fcr geschaffen worden sind. <\/p>\n<p>F\u00fcr H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer in Schleswig-Holstein bedeutet die Umstellung mehr Vielfalt im H\u00f6rfunk, die nur mit digitalen Angeboten erreicht werden kann.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr Programmveranstalter und Landesregierung stehen immer die H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer im Fokus, die mit herausragender Radio-Qualit\u00e4t versorgt werden. Die Nachfrage nach linear ausgestrahlten H\u00f6rfunkangeboten ist konstant hoch. <\/p>\n<p>Bisher verbreiten die meisten Anbieter ihre Programme terrestrisch sowohl \u00fcber UKW als auch \u00fcber DAB+. Dieser Parallelbetrieb soll bis Mitte 2031 in Schleswig-Holstein beendet werden. Radio wird dann via Antenne digital \u00fcber DAB+ und wie bisher \u00fcber das Internet zu empfangen sein. Nach der Umstellung des Fernsehens auf digitalen Empfang und der breiten Marktakzeptanz von Smartphones, Apps oder Smart Speaker r\u00fcckt nun die digitale Verbreitung des H\u00f6rfunks \u00fcber hoch gelegene Sendemasten in den Blickpunkt. <\/p>\n<p>Gemeinsame Chance, gemeinsamer Wechsel<\/p>\n<p>Digitalradio DAB+ folgt auf UKW, ist europaweit der aktuelle Radiostandard und bietet viele Vorteile gegen\u00fcber dem analogen Empfang. Der klare, digitale Klang \u00fcberzeugt zuhause und unterwegs; \u00fcber Farbdisplays sehen H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer, welcher Song gerade l\u00e4uft oder wer die Sendung moderiert. Insgesamt gibt es 300 regional unterschiedlich empfangbare Angebote, davon rund 100 exklusiv \u00fcber Digitalradio DAB+. In Schleswig-Holstein werden heute \u00fcber 55 Programme digital angeboten, das sind weit mehr als \u00fcber UKW-Sender ausgestrahlt werden. <\/p>\n<p>Die \u00f6ffentlich-rechtlichen und privaten Veranstalter in Schleswig-Holstein sehen den Umstieg als gemeinsame Chance zur Weiterentwicklung ihres Mediums Radio und koordinieren ihre gemeinsamen sowie individuellen Kommunikationsma\u00dfnahmen im Digitalradio Deutschland e.V. <\/p>\n<p>B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger finden vertiefende Informationen zum Umstieg in Schleswig-Holstein auf www.dabplus.de\/sh. <\/p>\n<p>Schrittweiser Umstieg<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 wird ein wesentlicher Meilenstein in der Digitalisierung des H\u00f6rfunks erreicht. F\u00fcr RADIO BOB! rockt Schleswig-Holstein, delta radio und Antenne Sylt erfolgt eine vollst\u00e4ndige Migration von UKW auf DAB+ und IP-Webradio. <\/p>\n<p>Der NDR wird die DAB+ Versorgung in den Jahren 2025 und 2026 mit der Inbetriebnahme weiterer Sender verbessern, um gleichzeitig den Stromverbrauch bei verbleibenden UKW-Sendern im Sinne der Nachhaltigkeit senken zu k\u00f6nnen. In den Regionen Nieb\u00fcll (2025), Garding (2027) und Husum (2027) sowie auf Helgoland (2026) setzt der NDR beim Programm N-JOY ausschlie\u00dflich auf das digitale H\u00f6rfunkangebot, welches mit einer verbesserten Versorgung einhergeht. Weitere Regionen werden folgen. Seitens des NDR sind ab 2028 weitere Schritte geplant, um 2031 den Umstieg vollzogen zu haben. <\/p>\n<p>Das Deutschlandradio wird ab Mitte 2025 f\u00fcr 16 UKW-Sender auf eine rein digitale Versorgung mit DAB+ umstellen. <\/p>\n<p>Der Offene Kanal Schleswig-Holstein steigt noch in diesem Jahr in den Simulcast ein und plant, zu einem geeigneten Zeitpunkt den vollen Umstieg auf DAB+ durchzuf\u00fchren. 2026 steht der Umstieg bei Klassikradio sowie f\u00fcr das Freie Radio Neum\u00fcnster und das Freie Radio Flensburg an. 2027 ist dann Radio L\u00fcbeck an der Reihe. <\/p>\n<p>Mit dem Sender R.SH wird Ende Juni 2031 dann der Umstieg von UKW auf DAB+ f\u00fcr alle Beteiligten abgeschlossen sein. <\/p>\n<p>Haushalte mit Digitalempfang<\/p>\n<p>Immer mehr Haushalte in Schleswig-Holstein verf\u00fcgen \u00fcber DAB+ Digitalradio-Empfang: Seit Ende 2020 haben alle Neuwagen verpflichtend eine entsprechende Serienausstattung. Der Anteil von DAB+ im PKW-Bestand liegt bei 41 Prozent. Das DAB+ Netz ist sehr gut ausgebaut; die Autobahnen sind vollversorgt. Letzte lokale L\u00fccken werden vor dem Umstieg durch zus\u00e4tzliche Sendeanlagen geschlossen. Damit wird sichergestellt, dass beim Wechsel alle regionalen Programme weiterhin \u00fcber Antenne verf\u00fcgbar sind. <\/p>\n<p>Verbraucherinnen und Verbraucher ohne digital-terrestrisches DAB+ Radio finden im Elektrohandel ab ca. 30 Euro eine breite Auswahl an Empfangsger\u00e4ten oder h\u00f6ren ihr Lieblingsprogramm z.B. \u00fcber das Internet mit dem Smartphone, Tablet, Smart-TV oder Smart Speaker weiter. Rund die H\u00e4lfte der H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer im n\u00f6rdlichsten Bundesland schaltet regelm\u00e4\u00dfig Webradio ein, melden die &#8222;Audio Trends 2023&#8220; der Medienanstalten. 35 Prozent der Haushalte haben Zugang zu DAB+ Radio. Damit liegt Schleswig-Holstein \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. <\/p>\n<p>Der Wechsel zum DAB+ Radio lohnt sich bereits heute, da der Umstieg der Programmanbieter in wenigen Jahren vollzogen sein wird. Alle DAB+ Radios empfangen f\u00fcr den verbleibenden \u00dcbergangszeitraum auch UKW. Eine \u00dcbersicht von Herstellern findet sich auf www.dabplus.de\/radios. <\/p>\n<p>Informationen an die Bev\u00f6lkerung<\/p>\n<p>Die Radiosender in Schleswig-Holstein informieren ihre Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer \u00fcber ihre zur Verf\u00fcgung stehenden Kommunikationskan\u00e4le rechtzeitig dar\u00fcber, wann ihr Programm nicht mehr \u00fcber UKW zu h\u00f6ren sein wird. Flankiert werden diese Ma\u00dfnahmen von Online- und Social-Media Aktivit\u00e4ten und z.B. Vor-Ort-Events. &#8222;Out of Home&#8220;-Plakate sowie eine kontinuierliche Kommunikation in der Lokalpresse halten die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer auf dem Laufenden. Ein Zeitplan findet sich hier: www.dabplus.de\/sh. <\/p>\n<p>Informationen im Fachhandel<\/p>\n<p>Das Personal in den Elektrom\u00e4rkten wird im Auftrag des Digitalradio Deutschland e.V. regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Beratung und Nachfragen geschult. Dort sind auch Flyer verf\u00fcgbar. Regale sind im gr\u00fcnen Markendesign gebrandet und tragen das DAB+ Logo, um eine gute Wiedererkennbarkeit zu gew\u00e4hrleisten. Aktivit\u00e4ten der Radiosender mit dem Handel werden die Kommunikationsma\u00dfnahmen vor Ort abrunden. <\/p>\n<p>DAB+ Digitalradio in ganz Deutschland<\/p>\n<p>Laut &#8222;Audio Trends 2023&#8220; wuchs die Anzahl der DAB+ Radios in Haushalten (Auto und station\u00e4re Ger\u00e4te) auf 28,3 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 4,4 Mio. mehr. Dies entspricht einer relativen Steigerung um 19 Prozent. Neue Digitalradios treten an die Stelle ausgemusterter UKW-Ger\u00e4te: Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die Zahl der UKW-Radios um 5,5 Mio. Im Auto profitieren die K\u00e4ufer von Neuwagen von der Digitalradiopflicht. Mit 94 Prozent DAB+ in Neuwagen und 41 Prozent DAB+ im PKW-Bestand erreicht Digitalradio hier einen neuen Spitzenwert. <\/p>\n<p>Leistungsf\u00e4hig auch im Krisenfall <\/p>\n<p>Digitalradio DAB+ soll Leben retten und wird in der Lage sein, bei Hochwasser, Sturm und im Krisenfall Warnmeldungen auszugeben. K\u00fcnftige DAB+ Radios sollen zus\u00e4tzlich zum klassischen Radioempfang als Funktionen unter anderem eine Echtzeit-Aktivierung, Aufweckfunktion, regionalisierte Warnmeldungen, Textmeldungen sowie eine Testfunktion erhalten. Im Vergleich zum Mobilfunk und &#8222;Cell Broadcast&#8220; wird DAB+ \u00fcber hoch gelegene Sendemasten verbreitet, die auch im Krisenfall verf\u00fcgbar bleiben, wenn das Mobilfunknetz \u00fcberlastet ist oder wegen Unwetter ausf\u00e4llt. <\/p>\n<p>\u00dcber DAB+<\/p>\n<p>Digitalradio DAB+ ist der \u00fcberall frei empfangbare Radiostandard von heute, der die analoge Frequenzknappheit beendet. DAB+ folgt auf UKW und verbindet den klassischen Radioempfang ohne Internetkosten mit der Vielfalt digitaler Programmangebote. Alle \u00f6ffentlich-rechtlichen und immer mehr Privatradios strahlen Programme \u00fcber DAB+ aus, wobei die Zahl der Angebote, die nur \u00fcber DAB+ verf\u00fcgbar ist, st\u00e4ndig w\u00e4chst. In Neuwagen ist DAB+ gesetzlich vorgeschrieben. Alle DAB+ Radios haben UKW inklusive. <\/p>\n<p>Das Digitalradio B\u00fcro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also von ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Ger\u00e4teherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio B\u00fcro informiert die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die M\u00f6glichkeiten und die Einf\u00fchrung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich f\u00fcr DAB+ engagieren. <\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen \u00fcber DAB+ gibt es auf der Webseite des Digitalradio Deutschland e.V.: www.dabplus.de<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Carsten Zorger<br \/>\nDigitalradio B\u00fcro Deutschland<br \/>\npresse@dabplus.de<br \/>\nwww.dabplus.de\/news<\/p>\n<p>Original-Content von: Deutschlandradio, Land SH, MA HSH, NDR, Regiocast, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/175424\/5811655<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Radio in Schleswig-Holstein wird digital. 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