{"id":436909,"date":"2024-07-12T10:33:50","date_gmt":"2024-07-12T08:33:50","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fussball-infrastruktur-in-deutschland-32-milliarden-euro-investitionen-in-die-bundesliga-stadien-seit-2000\/"},"modified":"2024-07-12T10:33:50","modified_gmt":"2024-07-12T08:33:50","slug":"fussball-infrastruktur-in-deutschland-32-milliarden-euro-investitionen-in-die-bundesliga-stadien-seit-2000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fussball-infrastruktur-in-deutschland-32-milliarden-euro-investitionen-in-die-bundesliga-stadien-seit-2000\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfball-Infrastruktur in Deutschland: 3,2 Milliarden Euro Investitionen in die Bundesliga-Stadien seit 2000"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; <\/p>\n<p>&#8211;  Die Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. analysiert die Stadien der 56 Fu\u00dfballmannschaften in der 1., 2. und 3. Bundesliga.<br \/>\n&#8211;  Die teuersten Stadien Deutschlands stehen in M\u00fcnchen, Berlin und D\u00fcsseldorf<br \/>\n&#8211;  Die SpVgg Greuther F\u00fcrth, Holstein Kiel und 1860 M\u00fcnchen spielen in den \u00e4ltesten Stadien<br \/>\n&#8211;  In der 1.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Bundesliga flie\u00dft weniger als ein Viertel der Bauinvestitionen in Modernisierungen und Umbauten, in der 2. und 3. Liga mehr als ein Drittel <\/p>\n<p>Wie schon beim &#8222;Sommerm\u00e4rchen&#8220; 2006, bietet Deutschlands Fu\u00dfball-Infrastruktur die perfekte Heimat f\u00fcr ein internationales Turnier wie Fu\u00dfball-Europameisterschaft. Doch wie viel Geld kostet der Erhalt so eines Stadions? Die Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. hat sich alle 56 Fu\u00dfballstadien der 1., 2. und 3. Bundesliga angeschaut und recherchiert, wie alt die Fu\u00dfballstadien dieser Ligen sind und wie viel Geld seit dem Jahr 2000 in deren Sanierung und Bau geflossen ist. <\/p>\n<p>Bundesligist Holstein Kiel spielt in einem Stadion aus der Kaiserzeit<\/p>\n<p>Die \u00e4ltesten untersuchten Stadien stammen noch aus der Kaiserzeit, hier spielen die SpVgg Greuther F\u00fcrth (1910), Holstein Kiel (1911) und 1860 M\u00fcnchen (1911). Das durchschnittliche deutsche Fu\u00dfballstadion wurde im Jahr 1964 erbaut, verf\u00fcgt \u00fcber knapp 30.000 Pl\u00e4tze und hat in diesem Jahrtausend Kosten in H\u00f6he von 57,5 Millionen Euro verursacht &#8211; wobei in 37 der 56 untersuchten Stadien weniger investiert wurde. Stadien in der 1. Bundesliga sind im Durchschnitt mit einem Alter von 47 Jahren neuer als die in der 2. (60 Jahre alt) und 3. Bundesliga (64 Jahre alt). <\/p>\n<p>In der 1. und 2. Bundesliga wird \u00e4hnlich viel investiert<\/p>\n<p>Auch die durchschnittlichen Investitionen in die Stadien unterscheiden sich zwischen den Ligen: Seit dem Jahr 2000 sind in die Stadien der 1. Liga durchschnittlich 77,5 Millionen Euro geflossen. Das sind \u00fcberraschenderweise weniger als in der 2. Bundesliga, wo St\u00e4dte oder Vereine im Durchschnitt 80,8 Millionen Euro in ihre Stadien investiert haben. <\/p>\n<p>Turnier-Austragungsorte profitieren besonders<\/p>\n<p>Die vergleichsweise hohen Summen, die in die Stadien der Zweitliga-Clubs geflossen sind, erkl\u00e4ren sich aus den Investitionen in die WM-Spielorte von 2006. F\u00fcnf der Stadien aus der aktuellen 2. Liga waren Anfang der 2000er Jahre saniert und umgebaut worden (Berlin, Hamburg, N\u00fcrnberg, Kaiserslautern und Hannover), um sich als WM-Austragungsort zu qualifizieren. K\u00f6ln und Gelsenkirchen bekamen einen Stadionneubau. Insgesamt wurden in diese sieben Stadien Anfang der 2000er Jahre 777 Millionen Euro investiert. <\/p>\n<p>In den vergangenen 24 Jahren sind rund 3,2 Milliarden Euro in die Bundesligastadien geflossen &#8211; davon rund eine Milliarde in umfangreiche Sanierungsprojekte und 2,2 Milliarden in Neubauprojekte. 1,4 Milliarden wurden in die Stadien von Vereinen in der 1. Bundesliga, 1,46 Milliarden in Vereine der Zweiten Bundesliga und 360 Millionen in Stadien von Drittligisten investiert. <\/p>\n<p>Je h\u00f6her die Liga, desto niedriger die Investitionen in Sanierung und Umbau<\/p>\n<p>Im Vergleich wird in der 1. Bundesliga am wenigsten Geld in Umbau und Sanierung investiert &#8211; hier betr\u00e4gt der Anteil von Investitionen in erhaltende Bauma\u00dfnahmen nur 23 Prozent. In der 2. Bundesliga werden immerhin knapp 38 Prozent der Investitionen in Umbau und Sanierung. Bei den 3. Liga Vereinen sind es 41 Prozent. <\/p>\n<p>Dipl.-Ing. Marco G\u00f6tze, Vorsitzender der Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken, kommentiert die Analyse: &#8222;Fu\u00dfball spielt in Deutschland in einer eigenen Liga, was Investitionen angeht. Gerade internationale Turniere wie die WM 2006 oder die EM 2024, aber auch der Aufstieg einer Mannschaft aus einer niedrigeren Spielklasse erfordern immer wieder, dass Stadien modernisiert werden. Dabei macht der Erhalt von Traditionssportst\u00e4tten nicht nur unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit Sinn. Fu\u00dfballstadien sind mehr als nur Geb\u00e4ude &#8211; sie sind Heimst\u00e4tte von Emotionen und f\u00fcr viele Menschen ein zweites Zuhause. Vereine und st\u00e4dtische Tr\u00e4ger tun gut daran, wenn sie sicherstellen, dass die Heimat ihres Fu\u00dfballclubs kontinuierlich instand gehalten wird.&#8220;<\/p>\n<p>\u00dcber die Untersuchung<\/p>\n<p>Analysiert wurden die Stadien aller Clubs, die in der 1., 2. oder 3. Bundesliga in der Saison 2024\/2025 antreten. Die Investitionen in die Stadien wurden offiziellen Angaben der Vereine, Berichten der verantwortlichen Architekturb\u00fcros und Medienberichten entnommen. Angaben zur Kapazit\u00e4t der Stadien stammen von transfermarkt.de. <\/p>\n<p>\u00dcber die Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken<\/p>\n<p>In der Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. (ib) haben sich neun Landesg\u00fctegemeinschaften und die Bundesg\u00fctegemeinschaft Betonfl\u00e4cheninstandsetzung (BFI) zusammengeschlossen. Unterst\u00fctzt werden sie durch Unternehmen, die dem Verein &#8222;Deutsche Bauchemie e.V.&#8220; angeh\u00f6ren sowie durch Einzelmitglieder. Ziel der Gemeinschaft ist es, mit der Betoninstandsetzung eine langfristige Werthaltigkeit von Bausubstanz zu sichern und Gefahren aus M\u00e4ngeln der Bausubstanz abzuwehren. Diesem Ziel haben das Bundesministerium f\u00fcr Digitales und Verkehr und das Deutsche Institut f\u00fcr Bautechnik (DIBt) durch Anerkennung der Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken bzw. ihrer Pr\u00fcfstelle Rechnung getragen. Mit dem Portal Betoninstandsetzer.de (https:\/\/www.betoninstandsetzer.de) verfolgt der Verein au\u00dferdem das Ziel, mehr Menschen f\u00fcr die Aus- und Weiterbildung zu gewinnen. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Denise Sch\u00f6wing | denise.schoewing@tonka-pr.com | +49.174.3276281<br \/>\nNiklas Fucks | niklas.fucks@tonka-pr.com | +49.017634626081<\/p>\n<p>Original-Content von: Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/127849\/5821724<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; &#8211; Die Bundesg\u00fctegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. analysiert die Stadien der 56 Fu\u00dfballmannschaften in der 1., 2.<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-436909","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport-freizeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=436909"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436909\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=436909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=436909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=436909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}