{"id":437122,"date":"2024-07-19T10:00:06","date_gmt":"2024-07-19T08:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/todesfall-wegen-geschlossen-bayerns-erster-drogenkonsumraum-ist-nur-durchs-schaufenster-zu-sehen\/"},"modified":"2024-07-19T10:00:06","modified_gmt":"2024-07-19T08:00:06","slug":"todesfall-wegen-geschlossen-bayerns-erster-drogenkonsumraum-ist-nur-durchs-schaufenster-zu-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/todesfall-wegen-geschlossen-bayerns-erster-drogenkonsumraum-ist-nur-durchs-schaufenster-zu-sehen\/","title":{"rendered":"&#8222;Todesfall wegen geschlossen&#8220;: Bayerns erster Drogenkonsumraum ist nur durchs Schaufenster zu sehen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Offizielle Nicht-Er\u00f6ffnung mit dem Bundesdrogenbeauftragten Burkhard Blienert, M\u00fcnchens B\u00fcrgermeisterin Verena Dietl und M\u00fcnchner Drogenhilfeorganisationen. Appell an Landesregierung: Geben Sie den Weg frei!<\/p>\n<p>Ein Pop-up-Drogenkonsumraum mitten in der M\u00fcnchner Innenstadt &#8211; das geht nun wirklich nicht. Denn in Bayern ist diese Form der Lebensrettung und HIV-Pr\u00e4vention illegal. Deswegen bleibt der erste Drogenkonsumraum Bayerns von Anfang an zugesperrt, als un\u00fcbersehbarer Hinweis auf diese versperrte M\u00f6glichkeit und Versorgungsl\u00fccke.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zu sehen sein wird er \u00fcber die gesamte Zeit der Welt-Aids-Konferenz in M\u00fcnchen bis zum 22. Juli. <\/p>\n<p>&#8222;Todesfall wegen geschlossen&#8220; steht an der T\u00fcr. Und vor verschlossener T\u00fcr des Raumes in der Fraunhofer Stra\u00dfe im beliebten Glockenbachviertel hat die Deutsche Aidshilfe heute drei Tage vor Konferenzbeginn die offizielle Nicht-Er\u00f6ffnung des Raumes bekannt gegeben. <\/p>\n<p>Nur durch die Schaufensterscheibe zu betrachten ist ein voll funktionsf\u00e4higer Konsumplatz f\u00fcr drogenabh\u00e4ngige Menschen &#8211; einschlie\u00dflich steriler Spritzen und Konsumutensilien, einem Notfallmedikament f\u00fcr \u00dcberdosierungen und einem Beatmungsger\u00e4t. Im Fenster liegen auch Rauchutensilien f\u00fcr Crack-Konsumierende. &#8222;Hier k\u00f6nnten Leben gerettet und Infektionen verhindert werden&#8220;, ist im Hintergrund wandf\u00fcllend zu lesen. <\/p>\n<p>Aufforderung an die Bayerische Landesregierung und alle fehlenden Bundesl\u00e4nder<\/p>\n<p>Die Deutsche Aidshilfe und ein breites B\u00fcndnis fordern mit dieser Aktion die bayerische Landesregierung auf, Drogenkonsumr\u00e4ume endlich auch in Bayern m\u00f6glich zu machen. Daf\u00fcr fehlt nur eine Rechtsverordnung. Bayern ist damit eines von sieben Bundesl\u00e4ndern, die keine Drogenkonsumr\u00e4ume erlauben &#8211; trotz Empfehlung von WHO, den Fachorganisationen der UNO, der europ\u00e4ischen Gesundheitsorganisation ECDC und der European Union Drugs Agency (EUDA, EMCDDA). <\/p>\n<p>Die Zahl der drogenbedingten Todesf\u00e4lle ist derweil in den letzten Jahren in Deutschland kontinuierlich gestiegen (https:\/\/www.aidshilfe.de\/meldung\/drogentodesfaelle-2023-handeln-statt-mitleid), ebenso die Zahl der HIV-Neuinfektionen bei intraven\u00f6s Drogen konsumierenden Menschen, wie das Robert Koch-Institut k\u00fcrzlich mitgeteilt hat (https:\/\/www.aidshilfe.de\/meldung\/deutsche-aidshilfe-hiv-zahlen-zeigen-erfolge-versorgungsluecken). Bayern liegt mit 257 Todesf\u00e4llen in 2023 auf Platz 3 in Deutschland. Etwa 40 Menschen infizierten sich 2023 nach Sch\u00e4tzung des Robert Koch-Instituts in Bayern durch intraven\u00f6sen Drogenkonsum mit HIV (bundesweit 380). <\/p>\n<p>Drogenkonsumr\u00e4ume sind keine Kunst<\/p>\n<p>&#8222;Dies ist eine k\u00fcnstlerische Aktion, um zu verdeutlichen: Drogenkonsumr\u00e4ume sind keine Kunst. Drogenkonsumr\u00e4ume sind machbar, sie sind erprobt, und sie sind notwendig. Ob Leben gerettet und Infektionen verhindert werden oder nicht, ist eine politische Entscheidung. Bayern entscheidet sich immer noch und jeden Tag wieder dagegen&#8220;, sagte Stefan Miller vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe bei seiner Nicht-Er\u00f6ffnungsrede. &#8222;Das k\u00f6nnen wir kurz vor der Welt-Aids-Konferenz im Freistaat nicht unkommentiert lassen. Unsere Botschaft: Drogenkonsumr\u00e4ume muss es in allen Bundesl\u00e4ndern geben!&#8220; <\/p>\n<p>Die 25. Internationale Aids-Konferenz AIDS2024, unterst\u00fctzt die Aktion der Deutschen Aidshilfe, das Konferenzlogo zierte auch die Einladungen zur &#8222;Einweihung&#8220; von Bayerns erstem Drogenkonsumraum (https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/14407\/5822013). <\/p>\n<p>Bundesdrogenbeauftragter appelliert an Bundesl\u00e4nder<\/p>\n<p>Drogenkonsumr\u00e4ume erm\u00f6glichen nicht nur medizinische Hilfe im Fall einer \u00dcberdosis und Infektionsprophylaxe durch sterile Utensilien, sie sind auch ein wichtiger Einstieg in weitere Hilfsangebote und verlagern den Konsum aus der \u00d6ffentlichkeit in einen geregelten Rahmen. <\/p>\n<p>Burkhard Blienert, Beauftragter f\u00fcr Sucht- und Drogenfragen der Bundesregierung, erkl\u00e4rte vor Ort: <\/p>\n<p>&#8222;Drogenkonsumr\u00e4ume retten Leben, ebenso wie das Drug-Checking. Beides sind wichtige Instrumente, um \u00fcberhaupt einen Zugang zu schwerstsuchtkranken Menschen zu bekommen. Das alles k\u00f6nnen erste Schritte sein zu Hilfen und Therapien. Drogenkonsumr\u00e4ume liefern wertvolle Informationen \u00fcber die Verbreitung von Drogen, die Entwicklungen auf dem Drogenmarkt und das Konsumverhalten insgesamt. Dass Drogenkonsumr\u00e4ume Sinn machen, bestreitet in der Fachwelt schon lange niemand mehr. Eine Debatte \u00fcber das &#8218;Ob&#8216; von Drogenkonsumr\u00e4umen k\u00f6nnen wir uns angesichts der wirklich riskanten Entwicklungen bei Crack und synthetischen Opiaten wie Fentanyl an sich auch gar nicht mehr leisten. Ich appelliere deshalb nochmals an die Bundesl\u00e4nder ohne diese Angebote: Erm\u00f6glichen Sie die Einrichtung von Drogenkonsumr\u00e4umen &#8211; auch gleich mit Drug-Checking.&#8220; <\/p>\n<p>Die Kommunen d\u00fcrfen nicht, wie sie wollen<\/p>\n<p>Durch die Blockadehaltung der Bayerischen Landesregierung ist der Gastgeberstadt der Welt-Aids-Konferenz M\u00fcnchen ein etabliertes Mittel der HIV-Pr\u00e4vention verboten. <\/p>\n<p>Verena Dietl, dritte B\u00fcrgermeisterin der Stadt M\u00fcnchen, betonte bei der Nicht-Er\u00f6ffnung: &#8222;Die Stadt M\u00fcnchen ist \u00fcberzeugt, dass durch Drogenkonsumr\u00e4ume nicht nur die abh\u00e4ngigen Menschen besser gesch\u00fctzt sind, sondern auch alle anderen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern unserer Stadt. Die bayerische Landesregierung sollte die Entscheidung den Kommunen \u00fcberlassen, die am besten wissen, was vor Ort gebraucht wird.&#8220; <\/p>\n<p>Wie M\u00fcnchen m\u00f6chten auch N\u00fcrnberg und Augsburg Drogenkonsumr\u00e4ume er\u00f6ffnen. Doch die Landesregierung gesteht ihren Kommunen diese Entscheidung nicht zu. <\/p>\n<p>M\u00fcnchen braucht einen Drogenkonsumraum<\/p>\n<p>Katrin Bahr, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Vorst\u00e4ndin der Drogenhilfeorganisation Condrobs e.V., sprach f\u00fcr das Tr\u00e4gerb\u00fcndnis &#8222;Gedenktag f\u00fcr verstorbene Drogen gebrauchende Menschen in M\u00fcnchen&#8220;: <\/p>\n<p>&#8222;Wir ben\u00f6tigen dringend einen Drogenkonsumraum sowohl hier in M\u00fcnchen als auch in anderen bayerischen St\u00e4dten wie Augsburg oder N\u00fcrnberg. Alle St\u00e4dte verzeichnen einen steigenden Konsum hochpotenter Substanzen, einhergehend mit einer st\u00e4rkeren Verelendung der Konsument*innen und erh\u00f6hter Belastung des \u00f6ffentlichen Raums. Unsere humanistische Maxime muss sein, Suchtkranken, die ein Teil unserer Gesellschaft sind, in ihrer Erkrankung mit passgenauen Hilfsangeboten zu begegnen und ihnen ein Leben mit ihrer Erkrankung in W\u00fcrde und bei m\u00f6glichst guter Gesundheit zu erm\u00f6glichen. Kein Mensch sollte an den Folgen versterben m\u00fcssen, wenn unser Hilfesystem dies verhindern k\u00f6nnte &#8211; hierzu braucht es den politischen Willen und das Handeln der Landesregierung.&#8220; <\/p>\n<p>Positive Effekte: Eine Million saubere Spritzen vergeben<\/p>\n<p>\u00dcber den Nutzen von Drogenkonsumr\u00e4umen haben das Institut f\u00fcr Therapieforschung und die Deutsche Aidshilfe gerade vorl\u00e4ufige Daten aus 29 von 33 Einrichtungen in Deutschland ermittelt: 638 Mal wurde im Jahr 2023 medizinische Notfallhilfe geleistet. Viele der betroffenen Menschen w\u00e4ren in ihren Wohnungen oder im \u00f6ffentlichen Raum ohne diese Hilfe verstorben. <\/p>\n<p>Dirk Sch\u00e4ffer, Referent f\u00fcr Drogen und Strafvollzug der Deutschen Aidshilfe, erl\u00e4uterte:<\/p>\n<p>&#8222;In deutschen Konsumr\u00e4umen werden nach Drogennotf\u00e4llen jedes Jahr Hunderte Menschenleben gerettet. 20.000 Menschen konsumierten letztes Jahr ihre Substanzen in solchen R\u00e4umen unter Aufsicht. Rund eine Million sterile Spritzen und Nadeln wurden abgegeben &#8211; jede einzelne ein Beitrag zur HIV- und Hepatitis-Pr\u00e4vention. In Bayern hingegen m\u00fcssen Abh\u00e4ngige auf der Stra\u00dfe oder im privaten Rahmen konsumieren. Da kostet im Schnitt alleine in M\u00fcnchen einen Menschen pro Woche das Leben. Es ist Zeit, dass Menschlichkeit und wissenschaftliche Evidenz wieder \u00fcber moralische Bedenken gestellt werden. Es gibt f\u00fcr alle Bedenken erprobte L\u00f6sungen!&#8220; <\/p>\n<p>Rechtsgrundlage im Bet\u00e4ubungsmittelgesetz (BtMG)<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrchtung, Drogenkonsumr\u00e4ume w\u00fcrden zu vermehrtem Konsum f\u00fchren, ist nachweislich falsch. Oft wird auch eingewandt, Drogenkonsumr\u00e4ume w\u00fcrden rechtsfreie R\u00e4ume schaffen oder die Rechtsordnung oder Rechtssicherheit gef\u00e4hrden. Faktisch wird der Konsum dort streng reglementiert und \u00fcberwacht, w\u00e4hrend er au\u00dferhalb solcher R\u00e4ume v\u00f6llig unkontrolliert bleibt. <\/p>\n<p>&#8222;Um Rechtssicherheit zu schaffen, hat der Bund eine gesetzliche Grundlage geschaffen. Drogenkonsumr\u00e4ume sind rechtlich einwandfrei, und eine reibungslose Umsetzung in der Mehrheit der Bundesl\u00e4nder unterstreicht, dass das Recht hier kein Hindernis sein muss&#8220;, sagt Stefan Miller. <\/p>\n<p>Thekla Andresen vom Netzwerk JES (&#8222;Junkies, Ehemalige und Substituierte&#8220;) erkl\u00e4rte: &#8222;Der h\u00f6chste Wert m\u00fcssen immer die Menschenw\u00fcrde und das Menschenrecht auf den bestm\u00f6glichen erreichbaren Gesundheitszustand sein. Was sollte \u00fcber diesem Ziel stehen? Es ist Zeit, die richtigen Priorit\u00e4ten zu setzen. Drogen gebrauchende Menschen sind keine Menschen zweiter Klasse!&#8220; <\/p>\n<p>Drogenkonsumr\u00e4ume in neun L\u00e4ndern<\/p>\n<p>Der Bund hat die Einrichtung von Drogenkonsumr\u00e4umen im Jahr 2000 durch eine \u00c4nderung des Bet\u00e4ubungsmittelgesetzes legalisiert. Neun L\u00e4nder haben bisher entsprechende Rechtsverordnungen erlassen, zuletzt Schleswig-Holstein, wo in Kiel bald ein erster Raum er\u00f6ffnen soll. Nicht erlaubt sind Drogenkonsumr\u00e4ume neben Bayern in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen. <\/p>\n<p>Der erste Drogenkonsumraum im Freistaat Bayern wird unterst\u00fctzt von: \u00c4rzte der Welt e.V. + AIDS 2024, the 25th International AIDS Conference + Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) + Deutscher Caritasverband e. V.: Caritas M\u00fcnchen + Therapieverbund Sucht + Condrobs e.V. + Extra e.V. + JES M\u00fcnchen + Landeshauptstadt M\u00fcnchen, Gesundheitsreferat (GSR) + M\u00fcnchner Aids-Hilfe e.V. + Prop e.V. + Therapie Sofort M\u00fcnchen gGmbH <\/p>\n<p>Mehr Informationen: www.drogenkonsumraum.de<\/p>\n<p>Weitere Pressefotos im Pressebereich unserer Website<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Deutsche Aidshilfe<br \/>\nHolger Wicht &#8211; Pressesprecher<br \/>\nTel. (030) 69 00 87 &#8211; 16<br \/>\npresse@dah.aidshilfe.de<br \/>\nwww.aidshilfe.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Deutsche Aidshilfe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/14407\/5826380<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Offizielle Nicht-Er\u00f6ffnung mit dem Bundesdrogenbeauftragten Burkhard Blienert, M\u00fcnchens B\u00fcrgermeisterin Verena Dietl und M\u00fcnchner Drogenhilfeorganisationen. 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