{"id":438591,"date":"2024-09-24T13:08:32","date_gmt":"2024-09-24T11:08:32","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/aufschwung-am-wohnimmobilienmarkt-preise-in-deutschland-erholen-sich-2\/"},"modified":"2024-09-24T13:08:32","modified_gmt":"2024-09-24T11:08:32","slug":"aufschwung-am-wohnimmobilienmarkt-preise-in-deutschland-erholen-sich-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/aufschwung-am-wohnimmobilienmarkt-preise-in-deutschland-erholen-sich-2\/","title":{"rendered":"Aufschwung am Wohnimmobilienmarkt: Preise in Deutschland erholen sich"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; <\/p>\n<p>&#8211; Preise f\u00fcr Wohnh\u00e4user stabilisieren sich knapp 9 Prozent unter dem H\u00f6chststand von 2022<br \/>\n&#8211; Angebotsmieten am Wohnungsmarkt steigen um \u00fcber 6 Prozent<br \/>\n&#8211; Investitionen in Energieeffizienz zahlen sich f\u00fcr Verk\u00e4ufer aus<\/p>\n<p>Gute Nachrichten f\u00fcr Hausverk\u00e4ufer: Erstmals seit zwei Jahren stehen am deutschen Wohnimmobilienmarkt alle Zeichen auf Erholung. Die K\u00e4ufernachfrage steigt, w\u00e4hrend die r\u00fcckl\u00e4ufige Inflationsrate und Baufinanzierungszinsen f\u00fcr stabile Preise sorgen &#8211; wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als vor Beginn der negativen Preiskorrekturen in 2022. So lag im zweiten Quartal 2024 der bundesweite Durchschnittspreis* f\u00fcr Eigentumswohnungen bei 3.822 Euro pro Quadratmeter, 7,8 Prozent unter dem H\u00f6chststand von 2022. Erstmals wurde kein weiterer Preisr\u00fcckgang im Vergleich zum Vorquartal verzeichnet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ein \u00e4hnliches Bild zeigt sich auf dem Markt f\u00fcr Ein- und Zweifamilienh\u00e4user, wo die durchschnittlichen Angebotspreise seit 2022 um 8,9 Prozent gesunken sind und seitdem auf einem Niveau bei knapp 470.000 Euro stabil geblieben sind. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle &#8218;Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2024\/2025 (https:\/\/www.engelvoelkers.com\/de-de\/research\/immobilienpreisentwicklung\/)&#8216; von Engel &#038; V\u00f6lkers, der die Preisentwicklung in Deutschland und in 52 der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte der Bundesrepublik untersucht. <\/p>\n<p>&#8222;2024 setzt dem seit zwei Jahren andauernden Negativtrend ein Ende. Obwohl die Preise unter den Spitzenwerten der letzten Jahre bleiben, bringt die starke Nachfrage eine sp\u00fcrbare Erholung. K\u00e4ufer finden in den zentralen Standorten wieder verl\u00e4ssliche Marktbedingungen vor&#8220;, sagt Till-Fabian Zalewski, CEO von Engel &#038; V\u00f6lkers D-A-CH. <\/p>\n<p>Regionale Unterschiede bei der Markterholung &#8211; M\u00fcnchen bleibt teuerster Standort<\/p>\n<p>Die bundesweite Markterholung hat in den meisten Regionen bisher zu einer weitgehend stabilen Preisentwicklung gef\u00fchrt &#8211; ist jedoch noch von teils erheblichen regionalen Unterschieden gepr\u00e4gt: Im zweiten Quartal 2024 legten die Angebotspreise f\u00fcr Eigentumswohnungen in St\u00e4dten wie Kassel, Bochum, Osnabr\u00fcck und L\u00fcbeck um mehr als 4 Prozent zu. In elf weiteren St\u00e4dten dagegen, darunter D\u00fcsseldorf, Stuttgart und N\u00fcrnberg, wurden noch R\u00fcckg\u00e4nge der Angebotspreise von \u00fcber 4 Prozent registriert. Mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 1,29 Millionen Euro im Segment der Ein- und Zweifamilienh\u00e4user bleibt M\u00fcnchen auch im zweiten Quartal 2024 der teuerste Wohnstandort Deutschlands. Dahinter folgen Bad Homburg mit 950.000 Euro sowie Konstanz mit 930.000 Euro. <\/p>\n<p>Auch im Bereich der Eigentumswohnungen verteidigt M\u00fcnchen seine Spitzenposition trotz eines leichten Preisr\u00fcckgangs: Der Quadratmeterpreis sank um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und liegt nun bei 8.715 Euro. Hamburg belegt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6.205 Euro den zweiten Platz, dicht gefolgt von Frankfurt am Main mit 6.182 Euro pro Quadratmeter. <\/p>\n<p>In rund einem Drittel der analysierten St\u00e4dte, insbesondere in erstklassigen Lagen, geht Engel &#038; V\u00f6lkers bis zum Jahresende von steigenden Preisen und zunehmenden Handelsaktivit\u00e4ten aus: &#8222;Seit dem zweiten Quartal 2024 herrscht wieder mehr Zuversicht und Kaufbereitschaft &#8211; eine gesunde Belebung f\u00fcr den Wohnimmobilienmarkt. F\u00fcr das Gesamtjahr erwarten wir einen Anstieg der Transaktionszahlen um mehr als 5 Prozent im Vergleich zu 2023&#8220;, prognostiziert Zalewski. <\/p>\n<p>Energieeffizienz und hohe Nachfrage sind zentral f\u00fcr Marktentwicklung<\/p>\n<p>Der energetische Zustand von Bestandsimmobilien sowie der zunehmende Wohnraummangel geh\u00f6ren zu den zentralen Herausforderungen des deutschen Wohnimmobilienmarktes 2024. Steigende Energiekosten und strengere gesetzliche Vorgaben machen die energetische Sanierung von Bestandsbauten zur Priorit\u00e4t, w\u00e4hrend der Druck auf verf\u00fcgbare Wohnfl\u00e4chen infolge des Bev\u00f6lkerungswachstums weiter zunimmt. Bereits 2023 reichten die Baufertigstellungen nicht aus, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Auch die aktuellen Baugenehmigungszahlen deuten auf keine wesentliche Ver\u00e4nderung hin: Im ersten Halbjahr 2024 wurden 106.700 Wohnungen genehmigt** &#8211; ein R\u00fcckgang von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen sind Einfamilienh\u00e4user mit einem R\u00fcckgang von 30,9 Prozent. <\/p>\n<p>Der Zuzug in die gro\u00dfen St\u00e4dte seit 2022 versch\u00e4rft den Wohnraummangel in den Metropolen und deren Umland wie M\u00fcnchen, Berlin und Frankfurt, wo die Leerstandsquote unter 0,5 Prozent liegt. Im Berliner Umland, etwa im Landkreis Dahme-Spreewald, wird bis 2035 ein Bev\u00f6lkerungsanstieg von 13 Prozent erwartet. <\/p>\n<p>Parallel spielt das Thema Energieeffizienz eine immer wichtiger werdende Rolle f\u00fcr die Preisentwicklung von Immobilien. Objekte der Energieeffizienzklassen B bis A+ verzeichnen konstante Preissteigerungen, w\u00e4hrend bei Immobilien mit einer Energieeffizienzklasse C oder niedriger deutliche Preisr\u00fcckg\u00e4nge registriert werden &#8211; bei Eigentumswohnungen um mehr als 7 Prozent, bei Einfamilienh\u00e4usern \u00fcber 3 Prozent. Eigent\u00fcmer stehen in der Folge oftmals vor der Entscheidung, entweder kostspielige Sanierungen vorzunehmen, etwa durch den Austausch des Energietr\u00e4gers, oder einen Verkauf in Betracht zu ziehen, bevor die Preise weiter sinken. <\/p>\n<p>&#8222;Eine st\u00e4rkere Segmentierung zwischen sanierungsbed\u00fcrftigen und energieeffizienten Immobilien sowie zwischen Wachstums- und schw\u00e4cheren Regionen zeichnet sich ab. Beide Faktoren sind zentrale Stellschrauben f\u00fcr die Entwicklung des deutschen Wohnimmobilienmarktes der n\u00e4chsten Jahre und erfordern zukunftsorientierte L\u00f6sungen&#8220;, konstatiert Zalewski. <\/p>\n<p>Steigende Mieten machen Immobilien als Kapitalanlage attraktiv<\/p>\n<p>Die unzureichenden Baufertigstellungen verst\u00e4rken den bestehenden Nachfrage\u00fcberhang auf dem Wohnungsmarkt &#8211; insbesondere in den Metropolregionen. Diese Entwicklung zeigt sich bereits deutlich an den Mietm\u00e4rkten, wo die Knappheit zu sp\u00fcrbaren Mietpreissteigerungen gef\u00fchrt hat: Im ersten Halbjahr 2024 stieg die durchschnittliche Angebotsmiete bundesweit um mehr als 6 Prozent auf 9,76 Euro pro Quadratmeter*** (1. HJ 2023: 9,21 Euro pro Quadratmeter). In Folge f\u00fchren steigende Mieten und gesunkene Kaufpreise zu einer verst\u00e4rkten Nachfrage nach Wohnimmobilien als Kapitalanlage. Die verbesserte Finanzierungslage und weitere Zinssenkungen f\u00f6rdern das Kaufinteresse zus\u00e4tzlich. <\/p>\n<p>Ausblick: Fortsetzung des Aufw\u00e4rtstrends<\/p>\n<p>Der Ausblick f\u00fcr das verbleibende Jahr 2024 zeigt eine weitgehend fortschreitende Marktstabilisierung. Besonders in mittleren und sehr guten Lagen werden wieder Preisanstiege erwartet, w\u00e4hrend Preiskorrekturen nur noch vereinzelt in einfacheren Lagen auftreten werden. Mittelfristig wird ein anhaltend dynamischer Wohnimmobilienmarkt prognostiziert, gepr\u00e4gt von langfristigen Faktoren wie Energieeffizienz, demografischen Ver\u00e4nderungen und dem anhaltenden Wohnraumdruck. &#8222;Wir erwarten eine Fortsetzung des Aufw\u00e4rtstrends in einem nachhaltigen Tempo. Die r\u00fcckl\u00e4ufige Baut\u00e4tigkeit, steigende Anforderungen an die Energieeffizienz und das Bev\u00f6lkerungswachstum stellen den Markt zwar vor Herausforderungen, bieten aber auch zahlreiche Chancen, die es jetzt anzugehen gilt. 2024 war ein vielversprechender Anfang, und wir blicken optimistisch auf das Jahr 2025&#8220;, sagt Zalewski. <\/p>\n<p>* Angebotspreise <\/p>\n<p>** Quelle: Statistisches Bundesamt 2024 <\/p>\n<p>*** F\u00fcr Bestandsimmobilien <\/p>\n<p>Quellen: <\/p>\n<p>Angebotspreise: VALUE Marktdatenbank, Engel &#038; V\u00f6lkers Residential <\/p>\n<p>Transaktionszahlen: Gutachteraussch\u00fcsse, GEWOS-Immobilienmarktanalyse IMA\u00ae, <\/p>\n<p>Engel &#038; V\u00f6lkers Residential <\/p>\n<p>Der vollst\u00e4ndige &#8218;Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2024\/2025&#8216; von Engel &#038; V\u00f6lkers steht Ihnen als PDF zum Download HIER (https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/1pdQHXqlWPRp8NjG20rVhAPYf13pw3uSo\/view?usp=sharing) zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n<p>Die Pressemitteilung sowie begleitendes Bildmaterial k\u00f6nnen Sie HIER (https:\/\/drive.google.com\/drive\/folders\/1MYyo98EqYSLIzMqKXI4lYa8_RtUhRsl1) herunterladen. Bitte beachten Sie bei Verwendung der Bilder unbedingt die unten angegebenen Copyright-Hinweise. <\/p>\n<p>\u00dcber Engel &#038; V\u00f6lkers: Engel &#038; V\u00f6lkers ist ein weltweit f\u00fchrendes Dienstleistungsunternehmen in der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie von Yachten und Flugzeugen im Premium-Segment. Seit \u00fcber 40 Jahren haben die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse der privaten als auch institutionellen Kunden oberste Priorit\u00e4t, sodass unser Serviceangebot rund um die Immobilie stetig weiterentwickelt wird. Verkauf und Vermietung, aber auch die Beratung diverser Investment- und Anlagem\u00f6glichkeiten im Immobiliensegment geh\u00f6ren heute zu den Kernkompetenzen der \u00fcber 16.500 Personen, die unter der Marke Engel &#038; V\u00f6lkers t\u00e4tig sind. Das Unternehmen ist in mehr als 30 L\u00e4ndern auf f\u00fcnf Kontinenten pr\u00e4sent. Die Grundlage des Erfolgs basiert auf intensiver Aus- und Fortbildung in einer eigenen Immobilien-Akademie sowie auf einer hohen Qualit\u00e4tssicherung in allen Bereichen. Das Unternehmen setzt neue Standards in der Realisierung von digitalen L\u00f6sungen f\u00fcr die Vermittlung als auch f\u00fcr alle Serviceleistungen rund um das Immobiliengesch\u00e4ft. www.engelvoelkers.com<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Engel &#038; V\u00f6lkers GmbH<br \/>\nGlobal Corporate Communication Team<br \/>\nMareike Frye<br \/>\nVancouverstra\u00dfe 2a<br \/>\n20457 Hamburg<br \/>\nDeutschland<br \/>\nT: +49 152 03028663<br \/>\nmareike.frye@engelvoelkers.com<\/p>\n<p>Original-Content von: Engel &#038; V\u00f6lkers GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/72369\/5871836<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; &#8211; Preise f\u00fcr Wohnh\u00e4user stabilisieren sich knapp 9 Prozent unter dem H\u00f6chststand von 2022 &#8211; Angebotsmieten am<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-438591","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/438591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=438591"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/438591\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=438591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=438591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=438591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}