{"id":439717,"date":"2024-11-06T17:40:19","date_gmt":"2024-11-06T16:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/?p=439717"},"modified":"2024-11-24T16:51:01","modified_gmt":"2024-11-24T15:51:01","slug":"nato-admiralsgremium-chancom-2024-strategisches-treffen-fuer-die-landes-und-buendnisverteidigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/nato-admiralsgremium-chancom-2024-strategisches-treffen-fuer-die-landes-und-buendnisverteidigung\/","title":{"rendered":"NATO-Admiralsgremium CHANCOM 2024 &#8211; Strategisches Treffen f\u00fcr die Landes- und B\u00fcndnisverteidigung"},"content":{"rendered":"<p><i><a class=\"story-city event-trigger\" title=\"News aus Hamburg \" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Hamburg\" data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\">Hamburg<\/a> (ots) <\/i>Am 5. und 6. November 2024 trifft sich das NATO-Admiralsgremium f\u00fcr die Nordsee und den Englischen Kanal CHANCOM in Hamburg, um \u00fcber die maritimen Herausforderungen des wichtigen Seegebiets zu sprechen. Die Region hat ein strategisches Gewicht f\u00fcr die Landes- und B\u00fcndnisverteidigung.<!--more-->Das Channel Committee der NATO, kurz CHANCOM, wurde nach dem Ende des Kalten Krieges beibehalten und hat wieder gr\u00f6\u00dferes Gewicht, denn Nordsee und Englischer Kanal haben wegen der R\u00fcckbesinnung auf die Landes- und B\u00fcndnisverteidigung wieder an strategischer Bedeutung gewonnen &#8211; als Tor zur Ostsee. Diese Entwicklung hat mittlerweile die Nordflanke der NATO bis nach Polen und ins Baltikum verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Die heutige strategische Situation erfordert eine st\u00e4rkere maritime Zusammenarbeit zwischen allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, die sich denselben Herausforderungen stellen und gemeinsame Interessen teilen. Das Seegebiet ist von strategisch geografischer Bedeutung, denn f\u00fcr viele europ\u00e4ische L\u00e4nder ist es die maritime Eingangst\u00fcr zur Ostsee. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6rt das Seegebiet zu den Schifffahrtswegen mit dem dichtesten Schiffsverkehr weltweit.<\/p>\n<p>Alle CHANCOM-Mitglieder sind von der Untrennbarkeit ihrer Sicherheits- und Verteidigungsinteressen \u00fcberzeugt. Aus diesem Grund verpflichten sie sich, ihre Zusammenarbeit zu st\u00e4rken und zu vertiefen, damit die Sicherheit des Seeverkehrs im \u00c4rmelkanal und dar\u00fcber hinaus gew\u00e4hrleistet ist. \u00dcber die Nordflanke der Allianz werden im Verteidigungsfall Truppen- und Materialtransporte auch durch die Deutsche Marine eskortiert, um die alliierten Streitkr\u00e4fte in Europa zu versorgen und zu verst\u00e4rken. Dies ist unerl\u00e4sslich f\u00fcr die Landes- und B\u00fcndnisverteidigung Deutschlands.<\/p>\n<p>Die Expertenrunde, die sich mit diesem Seegebiet befasst, ist bis heute CHANCOM. Dieses Konsultationsgremium der f\u00fcnf Marinechefs aus Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden besteht seit \u00fcber 60 Jahren. Deutschland, in persona der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Jan C. Kaack, hat f\u00fcr 2024 den Vorsitz des j\u00e4hrlichen Treffens. Das diesj\u00e4hrige Generalthema der Konferenz lautet: &#8222;Nutzung und Bek\u00e4mpfung unbemannter Systeme&#8220;. Dieses Jahr sind die Teilnehmenden die Chiefs of Navies aus Deutschland, Frankreich, Niederlande, Gro\u00dfbritannien, Belgien, Italien, Spanien und Portugal. Das Thema unbemannte Systeme ist f\u00fcr das Zielbild der Marine ab 2035 besonders wichtig. Kriegsschiffe m\u00fcssen Seekrieg im Nordatlantik multidimensional und auf gro\u00dfe Distanz f\u00fchren k\u00f6nnen. Sie brauchen daf\u00fcr auch eine hohe Durchsetzungs- und \u00dcberlebensf\u00e4higkeit. Unbemannte Systeme erg\u00e4nzen die Abdeckung gro\u00dfer R\u00e4ume. Die besondere Bedrohungslage in der Ostsee erfordert m\u00f6glichst unbemannte, einfache, preiswerte und in hoher St\u00fcckzahl verf\u00fcgbare Waffensysteme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) Am 5. und 6. 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