{"id":440417,"date":"2024-11-29T13:44:08","date_gmt":"2024-11-29T12:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/?p=440417"},"modified":"2024-11-29T13:44:08","modified_gmt":"2024-11-29T12:44:08","slug":"gefahren-lauern-in-lichterketten-und-kinderspielzeug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gefahren-lauern-in-lichterketten-und-kinderspielzeug\/","title":{"rendered":"Gefahren lauern in Lichterketten und Kinderspielzeug"},"content":{"rendered":"<p>Fotos: AOK \u00b7 Verschluckte Knopfzellen k\u00f6nnen bei Kleinkindern zu schweren Gesundheitssch\u00e4den f\u00fchren. Sei es die Lichterdekoration oder das Kinderspielzeug: Gerade in der Weihnachtszeit werden viele Produkte zum Schm\u00fccken und Verschenken verwendet, die mit Batterie-Knopfzellen betrieben werden. Doch Vorsicht: <!--more--><a href=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/BU-2-Gefahr-Knopfzellen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-440418 alignright\" src=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/BU-2-Gefahr-Knopfzellen-550x386.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/BU-2-Gefahr-Knopfzellen-550x386.jpg 550w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/BU-2-Gefahr-Knopfzellen-320x225.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/BU-2-Gefahr-Knopfzellen-130x90.jpg 130w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/BU-2-Gefahr-Knopfzellen.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a>Damit steigt das Risiko, dass Kinder diese in die H\u00e4nde bekommen und beim spielerischen Ausprobieren verschlucken. Bleibt die Knopfzelle dabei in der Speiser\u00f6hre stecken, drohen schwere Schleimhautsch\u00e4digungen. Die AOK NordWest warnt deshalb die Bev\u00f6lkerung in L\u00fcbeck vor den Gefahren von Knopfzellen f\u00fcr Kleinkinder. AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch: \u201eWir raten dringend dazu, Knopfzellen au\u00dferhalb der Reichweite von S\u00e4uglingen und Kleinkindern aufzubewahren, da diese ernsthafte Verletzungen in der Speiser\u00f6hre verursachen k\u00f6nnen, wenn sie beim Spielen verschluckt werden. Im Notfall sollte umgehend eine \u00e4rztliche Untersuchung erfolgen.&#8220;<\/p>\n<p>Knopfzellenbetriebene Ger\u00e4te sind in der Weihnachtszeit allgegenw\u00e4rtig. Spielzeug mit Knopfzellen, das in der EU in Verkehr gebracht wird, muss so gesichert sein, dass kein direkter Zugriff auf die Knopfzelle m\u00f6glich ist, zum Beispiel durch ein mit Schrauben gesichertes Batteriefach. Aber auch LED-Teelichter, Weihnachtsbeleuchtung, Gru\u00dfkarten mit Musik und Fernbedienungen f\u00fcr die Beleuchtung enthalten h\u00e4ufig Knopfzellen, die nicht in die H\u00e4nde von Kindern gelangen d\u00fcrfen. Auch bei der Lagerung von neuen und gebrauchten Knopfzellen sollten Eltern unbedingt darauf achten, dass alle Knopfzellen f\u00fcr Kinder unzug\u00e4nglich aufbewahrt werden. Das gilt auch f\u00fcr vermeintlich leere Batterien.<\/p>\n<p>Oft wird das Verschlucken einer Knopfzelle zuerst nicht bemerkt. Besonders gef\u00e4hrlich ist es, wenn diese in der Speiser\u00f6hre stecken bleibt. Durch den Kontakt mit der feuchten Schleimhaut flie\u00dft Strom. An der Grenzfl\u00e4che zwischen Knopfzelle und Schleimhaut entstehen Hydroxidionen, die zu schweren Ver\u00e4tzungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Ein erh\u00f6htes Risiko besteht f\u00fcr Kleinkinder durch gro\u00dfe Knopfzellen ab 20 Millimeter, da ein Steckenbleiben in der engen Speiser\u00f6hre besonders wahrscheinlich ist. Dr. med. Katja Schwarzenh\u00f6lzer von der AOK NordWest warnt eindringlich vor den Verschluckungsfolgen von Knopfzellen: \u201eBleibt die Knopfzelle in der Speiser\u00f6hre stecken, treten oft zun\u00e4chst keine Symptome oder nur leichtes Unwohlsein auf. Nach einigen Stunden stellen sich Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber oder Husten ein. Im weiteren Verlauf kommt es zunehmend zu Gewebesch\u00e4den an der Kontaktstelle zwischen Knopfzellen und Speiser\u00f6hre, die zu Blutungen und zum Absterben von Gewebe f\u00fchren k\u00f6nnen. Als Sp\u00e4tfolge kann sich die Speiser\u00f6hre narbig verengen. In seltenen F\u00e4llen k\u00f6nnen diese Komplikationen sogar t\u00f6dlich sein.\u201c<\/p>\n<p>Je st\u00e4rker die Batterie aufgeladen ist und je l\u00e4nger die Knopfzelle in der Speiser\u00f6hre verbleibt, desto gr\u00f6\u00dfer k\u00f6nnen die gesundheitlichen Sch\u00e4den sein. Wenn die Knopfzelle die Speiser\u00f6hre passiert hat, k\u00f6nnen dennoch Komplikationen auftreten, zum Beispiel durch zuvor besch\u00e4digte Knopfzellen. Dabei k\u00f6nnen giftige Substanzen austreten, die das Gewebe sch\u00e4digen. In der Klinik kann entschieden werden, ob die Knopfzelle entfernt werden muss oder die nat\u00fcrliche Ausscheidung abgewartet werden kann. \u201eDas Verschlucken einer Knopfzelle durch ein Kleinkind stellt immer einen Notfall dar. Eltern sollten daher keine kostbare Zeit verlieren und das Kind so schnell wie m\u00f6glich in eine Klinik bringen, die in der Lage ist, die Knopfzelle mit einem Endoskop zu bergen\u201c, sagt Wunsch.<\/p>\n<p>Bild1: Vorsicht in L\u00fcbeck in der Vorweihnachtszeit: Viele Produkte zum Schm\u00fccken und Verschenken enthalten f\u00fcr Kleinkinder gef\u00e4hrliche Knopfzellen. Beim Verschlucken drohen gef\u00e4hrliche Verletzungen in der Speiser\u00f6hre. Foto: AOK\/Colourbox\/hfr.<\/p>\n<p>Bild2: Eltern in L\u00fcbeck sollten Knopfzellen immer au\u00dferhalb der Reichweite von S\u00e4uglingen und Kleinkindern aufbewahrt werden, da diese ernsthafte Verletzungen in der Speiser\u00f6hre verursachen k\u00f6nnen, wenn sie beim Spielen verschluckt werden. Foto: AOK\/Colourbox\/hfr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: AOK \u00b7 Verschluckte Knopfzellen k\u00f6nnen bei Kleinkindern zu schweren Gesundheitssch\u00e4den f\u00fchren. Sei es die Lichterdekoration oder das Kinderspielzeug: Gerade<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":440419,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[14],"tags":[24282],"class_list":["post-440417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tipps-informationen","tag-gefahren-lauern-in-lichterketten-und-kinderspielzeug"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/440417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=440417"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/440417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":440420,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/440417\/revisions\/440420"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/440419"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=440417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=440417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=440417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}