{"id":441485,"date":"2025-01-02T12:37:08","date_gmt":"2025-01-02T11:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/?p=441485"},"modified":"2025-01-02T12:37:08","modified_gmt":"2025-01-02T11:37:08","slug":"oeffentlicher-possehl-wettbewerb-open-space-zeigt-aktuelle-musikalische-auffuehrungskonzepte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/oeffentlicher-possehl-wettbewerb-open-space-zeigt-aktuelle-musikalische-auffuehrungskonzepte\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentlicher Possehl-Wettbewerb OPEN SPACE zeigt aktuelle musikalische Auff\u00fchrungskonzepte"},"content":{"rendered":"<p>Foto: MHL \u00b7 Zum vierten Mal l\u00e4dt die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) am 9. und 10. Januar zum OPEN SPACE, dem Possehlpreis f\u00fcr aktuelle musikalische Auff\u00fchrungskonzepte.<!--more--><\/p>\n<p>Der Wettbewerb wird \u00f6ffentlich ausgetragen: Im Gro\u00dfen Saal wetteifern Studierende der MHL mit zeitgen\u00f6ssischen Kompositionen und Performances vor Jury und Publikum um den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Preis.<\/p>\n<p>Welche Konzepte die Studierenden zur neuen Auff\u00fchrungspraxis entwickelt haben, wird am Donnerstag, 9. Januar und Freitag, 10. Januar ab jeweils 11.30 Uhr in rund 30-min\u00fctigen Projektpr\u00e4sentationen im Gro\u00dfen Saal der MHL zu erleben sein. Vor Publikum und der achtk\u00f6pfigen Jury unter Vorsitz von MHL-Pr\u00e4sident Prof. Bernd Redmann pr\u00e4sentieren sich MHL-Studierende in f\u00fcnf verschiedenen Beitr\u00e4gen mit neuen Darbietungsformen und multimedialen Performances.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf Performances zeigen aktuelle Auff\u00fchrungskonzepte<\/strong><\/p>\n<p>OPEN SPACE startet am Donnerstag, 9. Januar um 11.30 Uhr mit der Soloperformance \u201eAn der Grenze stehen\u201c der jungen Komponistin Goeun Kim, die mithilfe von Live-Elektronik das Konzept der inneren Grenzen erforscht &#8211; inspiriert von den Theorien Martin Heideggers und Carl Gustav Jungs. Um 14 Uhr zeigt das Ensemble \u201eThe Vacuumcleaners\u201c, bestehend aus B\u00e0rbara Cotrim (Violine), Pedro Mileu (Elektronik), Emir Garcia (Tanz) und Jonathan Hartwig (Schlagzeug) die interdisziplin\u00e4re Performance \u201eRoom 0901\u201c, in der die Ensemblemitglieder ein Spannungsfeld zwischen Bewegung, Klang und Licht entwickeln. Um 16.30 Uhr startet als letzter Beitrag am Donnerstag die Performance \u201eZirkus Bottesini\u201c mit dem Duo \u201eKollektieph\u201c, bestehend aus Clara Wigger (Klarinette) und Lynn Hartfil (Kontrabass). Klassische Zirkusdisziplinen wie Jonglage und Seiltanz verschmelzen die beiden K\u00fcnstlerinnen mit den Ausdrucksmitteln der Neuen Musik zu einem neuen Gesamtkunstwerk, das den Leistungsdruck unserer Zeit reflektiert.<\/p>\n<p>Am Freitag, 10. Januar startet der OPEN SPACE um 11.30 Uhr mit dem Beitrag \u201eexternal operator\u201c des Komponisten, elektronischen Musikers und Blockfl\u00f6tisten Ilia Viazov, der Schlagzeugerin Paulina Andrzejak und des Komponisten und elektronischen Musikers Diego Alejandro Morales Castillo. Die experimentelle und multidisziplin\u00e4re Performance thematisiert mithilfe selbst entworfener Musikinstrumente, eines interaktiven Musiksystems und Licht das Verh\u00e4ltnis zwischen Subjekt und Muttersprache. \u201eBellies are hungry, the mouths don&#8217;t feed\u201c hei\u00dft der letzte Beitrag des OPEN SPACE am Freitag, 10. Januar um 14 Uhr. Die audiovisuelle Performance der Komponistin Parnaz Soltani und der drei Saxophonisten Paul Steinert, Guzm\u00e1n Alfonso S\u00e1nchez und Daniel Calvo Valc\u00e1rcel setzt sich unter anderem mithilfe akustischer Saxophone und verst\u00e4rkter K\u00f6rperger\u00e4usche von Magen und Kehle mit den Themen Krieg und Hunger auseinander.<\/p>\n<p>Im OPEN SPACE werden MHL-Studierende zeigen, wie sich mit Kreativit\u00e4t, inspirierenden Ideen und dem Einsatz neuer Medien die klassischen Konzertformate aufbrechen und erweitern lassen. Die rund 30-min\u00fctigen Pr\u00e4sentationen finden am Donnerstag, 9. Januar um 11.30 Uhr, 14 Uhr, und 16.30 Uhr sowie am Freitag, 10. Januar um 11.30 Uhr und 14 Uhr statt. Der Gewinnerbeitrag wird im Possehl-Musikpreis-Konzert am Samstag, 11. Januar um 18 Uhr zusammen mit den Preistr\u00e4gerinnen des 61. Possehl-Musikwettbewerbs vorgestellt. Der Eintritt zum Wettbewerb ist frei, der Eintritt zum Preiskonzert kostet 6 Euro (keine Erm\u00e4\u00dfigung). Weitere Infos und Kartenbuchung unter <a href=\"http:\/\/www.mh-luebeck.de\/termine\">www.mh-luebeck.de\/termine<\/a>.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen zu den Wettbewerbsbeitr\u00e4gen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Do, 9.1.25, 11.30 Uhr \u201eAn der Grenze stehen\u201c<br \/>\n<\/strong>Die Komponistin und Solo-Performerin Goeun Kim erforscht mit ihrem Beitrag \u201eAn der Grenze stehen\u201c mithilfe von Live-Elektronik das Konzept der inneren Grenzen. Inspiriert von Martin Heideggers und Carl Gustav Jungs Theorien untersucht sie, wie innere Grenzen sowohl Schutz als auch Entfaltung bieten k\u00f6nnen. Durch den Einsatz von akustischen und elektronischen Kl\u00e4ngen, Licht, Live-Video, T\u00fcll-Leinwand, Musical Agent System und vibrierenden Lautsprechern erschafft Kim eine immersive Erfahrung und l\u00e4dt das Publikum zur Reflexion \u00fcber innere Grenzen ein.<\/p>\n<p><strong>Do, 9.1.25, 14 Uhr \u201eRoom 0901\u201c<br \/>\n<\/strong>Das Ensemble \u201eThe Vacuumcleaners\u201c, bestehend aus B\u00e0rbara Cotrim (Violine), Pedro Mileu (Elektronik), Emir Garcia (Tanz) und Jonathan Hartwig (Schlagzeug) hat sich eigens zur Teilnahme am OPEN SPACE gegr\u00fcndet. Mit der interdisziplin\u00e4ren Performance \u201eRoom 0901\u201c entwickeln die Ensemblemitglieder ein Spannungsfeld zwischen Bewegung, Klang und Licht. Eine T\u00e4nzerin nimmt das Publikum dabei mit auf eine Entdeckungsreise au\u00dferhalb der Grenzen ihres organischen K\u00e4figs. Es warten neue Eindr\u00fccke, \u00dcberforderungen und Fragen auf sie, am Ende aber steht eine Entscheidung.<\/p>\n<p><strong>Do, 9.1.25, 16.30 Uhr \u201eZirkus Bottesini\u201c<br \/>\n<\/strong>Das Duo \u201eKollektieph\u201c, bestehend aus Clara Wigger (Klarinette) und Lynn Hartfil (Kontrabass), bewegt sich mit seinem St\u00fcck \u201eZirkus Bottesini\u201c zwischen Performance, Improvisation, Komposition, Konzeptkunst und Zirkus. Klassische Zirkusdisziplinen wie Jonglage und Seiltanz verschmelzen die beiden K\u00fcnstlerinnen mit den Ausdrucksmitteln der Neuen Musik zu einem Gesamtkunstwerk. Mit Klarinette, Duduk, Kontrabass, getrackten Jonglierb\u00e4llen und Videoaufnahmen thematisiert Kollektieph den Leistungsdruck unserer Zeit.<\/p>\n<p><strong>Fr, 10.1.25, 11.30 Uhr \u201eexternal operator\u201c<br \/>\n<\/strong>Der Komponist, elektronische Musiker und Blockfl\u00f6tist Ilia Viazov, die Schlagzeugerin Paulina Andrzejak sowie der Komponist und elektronische Musiker Diego Alejandro Morales Castillo stellen sich mit einer experimentellen, multidisziplin\u00e4ren und kollaborativen Performance unter dem Titel \u201eexternal operator\u201c vor. Mit selbst entworfenen und gebauten Musikinstrumenten, einem eigens programmierten interaktiven Musiksystem und Licht thematisieren sie das Verh\u00e4ltnis zwischen Subjekt und Muttersprache.<\/p>\n<p><strong>Fr, 10.1.25, 14 Uhr \u201eBellies are hungry, the mouths don&#8217;t feed\u201c<br \/>\n<\/strong>Mit ihrer audiovisuellen Performance erforscht die Komponistin Parnaz Soltani gemeinsam mit den Saxophonisten Paul Steinert, Guzm\u00e1n Alfonso S\u00e1nchez und Daniel Calvo Valc\u00e1rcel den Klang als Ausdrucksmittel. Daf\u00fcr setzen die Ensemblemitglieder unter anderem akustische Saxophone sowie technisch verst\u00e4rkte K\u00f6rperger\u00e4usche wie das Knurren leerer M\u00e4gen und leise Bewegungen der Kehle ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto: MHL \u00b7 Zum vierten Mal l\u00e4dt die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) am 9. und 10. 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