{"id":443275,"date":"2025-02-19T14:41:15","date_gmt":"2025-02-19T13:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/?p=443275"},"modified":"2025-02-19T14:41:15","modified_gmt":"2025-02-19T13:41:15","slug":"pol-hl-stadtgebiet-luebeck-trickbetrugstaten-in-luebeck-polizei-warnt-und-gibt-verhaltenstipps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-stadtgebiet-luebeck-trickbetrugstaten-in-luebeck-polizei-warnt-und-gibt-verhaltenstipps\/","title":{"rendered":"POL-HL: Stadtgebiet L\u00fcbeck \/ Trickbetrugstaten in L\u00fcbeck &#8211; Polizei warnt und gibt Verhaltenstipps"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; In der letzten Woche registrierte die Polizei zwei herausragende Betrugsdelikte in L\u00fcbeck. Am Freitag (14.02.2025) ist es zu einem vollendeten Betrug mit einem verm\u00f6gensschaden von \u00fcber 130.000EUR gekomen. Am Mittwoch (12.02.2025) konnte eine Tatvollendung durch einen aufmerksamen Bankmitarbeiter verhindert werden.<!--more-->Am Freitagnachmittag (14.02.2025) ist es in L\u00fcbeck zu einem vollendeten Betrug durch die Betrugsmasche &#8222;falsche Polizeibeamte&#8220; gekommen. Die Tatverd\u00e4chtigen haben den L\u00fcbecker telefonisch unter Druck gesetzt und ihn so dazu gebracht, diverse Wertgegenst\u00e4nde an eine falsche Polizeibeamtin auszuh\u00e4ndigen. Die T\u00e4ter konnten so Schmuck im Wert von \u00fcber 130.000 EUR erlangen.<\/p>\n<p>Gegen 16:30 Uhr wurde der 97-j\u00e4hrige Gesch\u00e4digte von einem Mann angerufen. Dieser erkl\u00e4rte, dass die Polizei Hinweise darauf habe, dass ein Einbruch in das Haus geplant sei. Aus diesem Grund solle er seine Wertsachen in die Obhut des 2.\u00a0Polizeireviers L\u00fcbeck geben. Dort w\u00fcrden sie sicher verwahrt werden.<\/p>\n<p>Kurz darauf klingelte eine vermeintliche Polizeibeamtin bei ihm. Dieser h\u00e4ndigte der L\u00fcbecker Schmucksachen und weitere Wertgegenst\u00e4nde aus.<\/p>\n<p>Als die alarmierten Polizisten kurze Zeit sp\u00e4ter bei dem Gesch\u00e4digten erschienen, war das Telefonat mit den Betr\u00fcgern noch im Gange. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung nach Tatverd\u00e4chtigen verlief ohne Erfolg.<\/p>\n<p>Das Kommissariat 14 der Bezirkskriminalinspektion L\u00fcbeck ermittelt wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenm\u00e4\u00dfigen Betrugs.<\/p>\n<p>Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bev\u00f6lkerung. Beschrieben wurde die tatverd\u00e4chtige Abholerin als ungef\u00e4hr 1,70 m gro\u00dfe, circa 25-j\u00e4hrige, schlanke Frau mit kinnlangen, hellblonden Haaren. Sie sei mit einem auffallend roten Jogginganzug bekleidet und der deutschen Sprache nur gebrochen m\u00e4chtig gewesen.<\/p>\n<p>Es wird ein osteurop\u00e4ischer Hintergrund vermutet. Wer hat im Bereich der Sch\u00f6nb\u00f6ckener \/ Bruckner Stra\u00dfe verd\u00e4chtige Beobachtungen gemacht oder kann sachdienliche Angaben zur Abholerin geben? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0451-1310 oder per E-Mail an <a href=\"mailto:k14-saem.luebeck.bki@polizei.landsh.de\">k14-saem.luebeck.bki@polizei.landsh.de<\/a> entgegen.<\/p>\n<p>Bereits zwei Tage zuvor (12.02.2025) ist es in \u00e4hnlicher Weise zu einem Betrugsversuch mittels eines Schockanrufs gekommen, dessen Vollendung dank eines aufmerksamen Bankmitarbeiters verhindert werden konnte.<\/p>\n<p>Eine 83-j\u00e4hrige L\u00fcbeckerin ist wiederholt durch einen unbekannten Anrufer kontaktiert worden. Der Tatverd\u00e4chtige hat der Gesch\u00e4digten mitgeteilt, dass ihr Neffe bei einem Verkehrsunfall eine Person t\u00f6dlich verletzt habe und anschlie\u00dfend vom Unfallort geflohen sei. Er sei jedoch ermittelt und festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft habe eine Kaution von 10.000 EUR festgesetzt.<\/p>\n<p>Die 83-j\u00e4hrige Gesch\u00e4digte suchte daraufhin eine Bankfiliale in L\u00fcbeck auf und hob dort die geforderte Geldsumme von ihrem Sparbuch ab. Der auszahlende Mitarbeiter fragte mehrmals, warum sie eine so hohe Geldsumme ben\u00f6tige.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich schilderte die L\u00fcbeckerin, dass sie das Geld f\u00fcr die Kaution brauche, um ihren Neffen aus der Haft zu befreien. Der sensibilisierte Mitarbeiter setzte die Polizei \u00fcber den Vorfall in Kenntnis und wartetete gemeinsam mit der Gesch\u00e4digten auf das Eintreffen der Polizeibeamten.<\/p>\n<p>Die L\u00fcbeckerin konnte schlie\u00dflich Kontakt mit ihrem Neffen aufnehmen, der sich w\u00e4hrend der gesamten Zeit bei seiner Arbeitsstelle aufgehalten hat, und zahlte das Geld wieder ein.\u00a0In diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des versuchten Betrugs.<\/p>\n<p>Die Polizei bittet im Zusammenhang mit den Trickbetrugstaten darum, folgende Pr\u00e4ventionstipps zu beachten:<\/p>\n<p>&#8211; Die Polizei nimmt kein Bargeld oder Wertgegenst\u00e4nde zur Sicherung oder \u00dcberpr\u00fcfung entgegen. Die Polizei nimmt auch kein Bargeld an, damit ein Angeh\u00f6riger einer Haftstrafe entgeht.<\/p>\n<p>&#8211; Die T\u00e4ter, die sich als Polizeibeamte am Telefon oder vor ihrer Haust\u00fcr mit einem solchen Anliegen an sie wenden, gehen in der Regel hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange Gespr\u00e4che, zum Teil mit unterschiedlichen Gespr\u00e4chspartnern.<\/p>\n<p>&#8211; In einigen F\u00e4llen wurden die Angerufenen schon zur Verschwiegenheit verpflichtet und der Anrufer drohte mit\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 rechtlichen Schritten, falls der Angerufene mit Dritten \u00fcber den Vorfall sprechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&#8211; Lassen Sie sich von diesen Personen nicht unter Druck setzen oder einsch\u00fcchtern und nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer Polizei auf. Beenden Sie dazu eigenh\u00e4ndig das Gespr\u00e4ch und w\u00e4hlen selbst die 110.<\/p>\n<p>&#8211; Pr\u00fcfen Sie, ob ein Eintrag in Telefonb\u00fcchern oder Online-Telefondatenbanken wirklich n\u00f6tig ist. K\u00fcrzen Sie Ihre \u00a0\u00a0\u00a0 Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben ab.<\/p>\n<p>&#8211; Geben Sie auf keinen Fall Ausk\u00fcnfte \u00fcber ihre finanzielle Situation oder ihre Verm\u00f6genswerte.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden durch die Pr\u00e4ventionsstelle der Polizeidirektion L\u00fcbeck Vortr\u00e4ge zur Verhinderung von Trickbetrugsdelikten angeboten. Diese Vortr\u00e4ge k\u00f6nnen f\u00fcr Vereine, Kirchengemeinden und Gruppen kostenfrei gebucht werden. Zielgruppe dieser Vortr\u00e4ge sind nicht nur die besonders gef\u00e4hrdeten \u00e4lteren Menschen sondern auch gerne Angeh\u00f6rige. Die Pr\u00e4ventionsstelle ist innerhalb der Gesch\u00e4ftszeiten unter der Telefonnummer 0451-131 1400 zu erreichen. Alternativ k\u00f6nnen Termine auch per E-Mail, <a href=\"mailto:SG14.Luebeck.PD@polizei.landsh.de\">SG14.Luebeck.PD@polizei.landsh.de<\/a>, angefragt werden.<\/p>\n<p>Weitere kostenlose Pr\u00e4ventionstipps finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.polizei-beratung.de\">www.polizei-beratung.de<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; In der letzten Woche registrierte die Polizei zwei herausragende Betrugsdelikte in L\u00fcbeck. 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