{"id":444569,"date":"2025-03-21T10:00:07","date_gmt":"2025-03-21T09:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-hl-oh-verkehrssicherheitsberichte-2024-fuer-die-hansestadt-luebeck-und-den-kreis-ostholstein-2\/"},"modified":"2025-03-21T10:00:07","modified_gmt":"2025-03-21T09:00:07","slug":"pol-hl-hl-oh-verkehrssicherheitsberichte-2024-fuer-die-hansestadt-luebeck-und-den-kreis-ostholstein-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-hl-oh-verkehrssicherheitsberichte-2024-fuer-die-hansestadt-luebeck-und-den-kreis-ostholstein-2\/","title":{"rendered":"POL-HL: HL\/OH \/ Verkehrssicherheitsberichte 2024 f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck und den Kreis Ostholstein"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Am heutigen Freitag (21.03.2024) ver\u00f6ffentlicht die Polizeidirektion L\u00fcbeck die Verkehrssicherheitsberichte (VSB) 2024 f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck und den Kreis Ostholstein und gibt damit einen \u00dcberblick \u00fcber das Verkehrsunfallgeschehen im vergangen Jahr.<br \/>\nHansestadt L\u00fcbeck<\/p>\n<p>Die Anzahl aller bei der Polizei registrierten Verkehrsunf\u00e4lle in der Hansestadt L\u00fcbeck  blieb mit 7649 Verkehrsunf\u00e4llen im Jahr 2024 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (7619 F\u00e4lle). Hauptunfallursache war wie in den Vorjahren das Nichtbeachten der Vorfahrt. Im 10-Jahres-Vergleich liegt die Unfallzahl derzeit im Mittelwert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Den Gro\u00dfteil (79,5%) machten die aufnahmefreien Verkehrsunf\u00e4lle (6078 F\u00e4lle) aus. Das sind die Verkehrsunf\u00e4lle, denen nur eine geringf\u00fcgige Ordnungswidrigkeit zu Grunde liegt, bei denen nur Sachschaden entstanden ist und kein Mensch verletzt wurde.<br \/>\n2024 wurden in der Hansestadt L\u00fcbeck 1.150 Verkehrsunf\u00e4lle mit und 421 ohne Personenschaden polizeilich aufgenommen. Dies bedeutet einen R\u00fcckgang der Unfallzahlen um 6,2 % zum Vorjahr.<br \/>\nVerkehrsunf\u00e4lle mit verletzten und t\u00f6dlich verungl\u00fcckten Menschen<\/p>\n<p>Im Mai 2024 verlor ein Mensch durch einen tragischen Verkehrsunfall in der Hansestra\u00dfe sein Leben. Weitere Verkehrstote gab es 2024 nicht.<br \/>\nErfreulich: Die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit Verletzten ist 2024 um 5,7% auf 1150 F\u00e4lle (2023: 1219 F\u00e4lle) zur\u00fcckgegangen.<br \/>\nDie Anzahl der bei Verkehrsunf\u00e4llen verletzten Personen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,9%. 113 Menschen erlitten im Jahr 2024 bei Verkehrsunf\u00e4llen schwere Verletzungen, 1188 wurden leicht verletzt. In den meisten F\u00e4llen (48%) handelte es sich um Radfahrer, gefolgt von den Insassen von PKW (25%), Fu\u00dfg\u00e4ngern (8%) und Nutzern von E-Rollern (7%).<br \/>\nFu\u00dfg\u00e4nger, Fahrr\u00e4der, Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeuge<\/p>\n<p>Die Menge der Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Pedelecs hat mit insgesamt 190 F\u00e4llen 2024 erneut deutlich zugenommen (+13,1%), w\u00e4hrend die Unfallzahlen mit Beteiligung herk\u00f6mmlicher Fahrr\u00e4der ohne Motorunterst\u00fctzung um 6,0% auf insgesamt 499 zur\u00fcckgegangen sind.<br \/>\nElektrokleinstfahrzeuge, f\u00fcr die in der Hansestadt L\u00fcbeck ein umfassendes Mietangebot besteht, waren 2024 an 110 Verkehrsunf\u00e4llen beteiligt. Nach dem R\u00fcckgang im Jahr 2023 (93) ist hier ein deutlicher Anstieg um 18,3 Prozent festzustellen. Bei 43 Unf\u00e4llen im Jahr 2024 handelte es sich um sogenannte Alleinunf\u00e4lle, 13 sind auf die falsche Stra\u00dfenbenutzung zur\u00fcckzuf\u00fchren und 11 F\u00e4lle ereigneten sich unter dem Einfluss von Alkohol.<br \/>\nVerkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Fu\u00dfg\u00e4ngern waren mit 121 F\u00e4llen im Jahr 2024 um 16% r\u00fcckl\u00e4ufig im Vergleich zum Vorjahr (144 F\u00e4lle).<br \/>\nDeutliche R\u00fcckg\u00e4nge sind bei den Unf\u00e4llen mit Beteiligung von Kindern zu verzeichnen (-13,5%). So wurden im Jahr 2023 noch 111 Verkehrsunf\u00e4lle registriert, 2024 waren es 96. Kinder sind und bleiben die schw\u00e4chsten Verkehrsteilnehmer. Sie gilt es besonders zu sch\u00fctzen. Vor diesem Hintergrund ist das Sachgebiet Pr\u00e4vention der Polizeidirektion L\u00fcbeck t\u00e4glich an den Schulen in L\u00fcbeck und Ostholstein pr\u00e4sent, um den J\u00fcngsten im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit ab der 1. Klasse das sichere Verhalten im Stra\u00dfenverkehr zu vermitteln.<br \/>\nBeteiligung von Bussen, Einfluss von Alkohol und Bet\u00e4ubungsmitteln , Verkehrsunfallflucht<\/p>\n<p>Auch Busse waren 2024 in der Hansestadt L\u00fcbeck deutlich h\u00e4ufiger als im Jahr zuvor in Verkehrsunf\u00e4lle verwickelt (40,9%). Ereignet haben sich diese Verkehrsunf\u00e4lle vermehrt im Bereich der L\u00fcbecker Innenstadt und am Holstentorplatz.<br \/>\nAlkohol spielte bei 112 Verkehrsunf\u00e4llen eine Rolle (-6,7%). Der Einfluss anderer berauschender Mittel konnte in 20 F\u00e4llen nachgewiesen werden (-33,3%).<br \/>\nDie Anzahl der Verkehrsunfallfluchten nimmt seit 2020 kontinuierlich zu. 2024 wurden 2.350 Straftaten wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort &#8211; aufgenommen. Damit lagen die Fallzahlen im 5-Jahres-Vergleich auf dem H\u00f6chststand.<br \/>\nUnfallh\u00e4ufungsstellen<\/p>\n<p>In der Hansestadt L\u00fcbeck wurden 2024 20 Unfallh\u00e4ufungsstellen identifiziert. Darunter befinden sich erneut die Verkehrsverteilerpl\u00e4tze am Lindenplatz, am M\u00fchlentor, am Berliner Platz sowie am Gustav-Radbruch-Platz.<br \/>\nAufgrund der Bedeutung dieser Knotenpunkte weist der Verkehrssicherheitsbericht 2024 die Entwicklung der Verkehrsunf\u00e4lle an den drei unfalltr\u00e4chtigsten Verteilerkreisen in den vergangenen drei Jahren erstmals dezidiert aus, wobei auch die Beteiligung des Radverkehrs am Unfallgeschehen beleuchtet wird.<br \/>\nDer Verteilerkreis Lindenplatz geh\u00f6rt zu den am st\u00e4rksten frequentierten Knotenpunkten in L\u00fcbeck. Er ist neben motorisiertem Individualverkehr auch stark durch Linien- und Radverkehr gepr\u00e4gt. Die Gesamtanzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im Bereich des Verteilerkreises am Lindenplatz ist nach einem Anstieg im Jahr 2023 (86 F\u00e4lle) auf 76 F\u00e4lle im Jahr 2024 zur\u00fcckgegangen (-11,7 %). Noch deutlicher ist der R\u00fcckgang der aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4lle. 2024 wurden 30 aufnahmepflichtige Verkehrsunf\u00e4lle registriert, dieses stellt einen R\u00fcckgang um 28,6 % dar (2023: 42 F\u00e4lle).<br \/>\nPositiv zu betrachten ist der R\u00fcckgang an Verkehrsunf\u00e4llen mit verletzten Menschen im Bereich des Lindenplatzes. Diese Anzahl ist kontinuierlich r\u00fcckl\u00e4ufig, sehr deutlich sogar im Vergleich der Jahre 2023\/ 2024. Waren es 2022 noch 30 Verkehrsunf\u00e4lle mit Verletzten, verringerte sich der Wert 2023 auf 27 und lag im Jahr 2024 bei 17 (-37,0 %)<\/p>\n<p>Die Anzahl der aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4lle im gesamten Bereich des Verteilerkreises am Berliner Platz ist nach einem Anstieg im Jahr 2023 (30) wieder auf 25 zur\u00fcckgegangen (-17,6 %). Damit wurde 2024 das Niveau von 2022 wieder erreicht.<br \/>\nDie Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im gesamten Bereich des Verteilerkreises M\u00fchlentorplatz ist nach einem R\u00fcckgang im Jahr 2023 (25 F\u00e4lle) im Jahr 2024 auf 31 F\u00e4lle angestiegen (+ 24%). Die deutlich h\u00f6heren Werte aus dem Jahr 2022 (47 F\u00e4lle) werden nicht erreicht. Bei den aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4llen verl\u00e4uft die Entwicklung parallel (2023:11 F\u00e4lle; 2024: 17 F\u00e4lle). Einen Erkl\u00e4rungsansatz f\u00fcr die niedrigen Unfallzahlen aus dem Jahr 2023 stellt die damalige baustellenbedingte Sperrung der H\u00fcxtertorallee dar.<br \/>\nUm die Gefahren an den Unfallh\u00e4ufungsstellen an den Kreisverkehren in L\u00fcbeck zu reduzieren, wird die Polizei gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Hansestadt L\u00fcbeck weiter verst\u00e4rkt Kontrollen des Fahrrad- und Kraftfahrzeugverkehrs durchf\u00fchren.<br \/>\nIn der Unfallkommission, einem fachlichen Gremium von Vertretern der Hansestadt L\u00fcbeck, den Stra\u00dfenmeistereien, des Landesbetriebes Verkehr und der Polizei ber\u00e4t und informiert das Sachgebiet Verkehr der Polizeidirektion L\u00fcbeck stetig \u00fcber die aktuelle Verkehrssicherheitslage. Aufgabe ist es, kurz-, mittel und auch langfristig Ma\u00dfnahmen zu  entwickeln, die nachhaltig zur Verbesserung der Verkehrssicherheitslage und der Reduzierung von Verkehrsunf\u00e4llen in der Hansestadt L\u00fcbeck f\u00fchren sollen.<br \/>\n&#8222;Schlussendlich liegt der Schl\u00fcssel f\u00fcr ein Mehr an Verkehrssicherheit neben Kontrollma\u00dfnahmen oder baulichen Anpassungen insbesondere auch im r\u00fccksichtsvollen und regelkonformen Verhalten jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers:<\/p>\n<p>In einer Vielzahl der F\u00e4lle entstehen Verkehrsunf\u00e4lle durch individuelle Fehler oder die Nichtbeachtung der Vorschriften der Stra\u00dfenverkehrsordnung. Mit st\u00e4ndiger Vorsicht, vorausschauendem Fahren und gegenseitiger R\u00fccksicht sowie der Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln k\u00f6nnen alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dazu beitragen, die Verkehrsunfallzahlen langfristig zu senken.&#8220;<\/p>\n<p>Kreis Ostholstein<\/p>\n<p>Im Kreis Ostholstein blieb die Anzahl aller bei der Polizei registrierten Verkehrsunf\u00e4lle 2024 mit 6207 F\u00e4llen (2023:6243 F\u00e4lle) nahezu gleich. Den Gro\u00dfteil (75,3%) machten dabei die aufnahmefreien Verkehrsunf\u00e4lle (4657 F\u00e4lle) aus. Hauptunfallursache war die fehlerhafte Stra\u00dfenbenutzung, gefolgt von der Nichtbeachtung der Vorfahrt.<br \/>\n2024 wurden im Kreis Ostholstein 957 Verkehrsunf\u00e4lle mit und 575 ohne Personenschaden polizeilich aufgenommen. Dies bedeutet einen R\u00fcckgang der Unfallzahlen um 3,2 % zum Vorjahr.<br \/>\nVerkehrsunf\u00e4lle mit verletzten oder t\u00f6dlich verungl\u00fcckten Menschen<\/p>\n<p>2024 kamen auf Ostholsteins Stra\u00dfen insgesamt vier Menschen bei Verkehrsunf\u00e4llen ums Leben, im Jahr 2023 waren es elf. In zwei F\u00e4llen handelte es sich um Fu\u00dfg\u00e4nger, zweimal um die Fahrer motorisierter Zweir\u00e4der .<br \/>\nIm Juli 2024 stie\u00df der Fahrer eines Leichtkraftrades auf der Bundesstra\u00dfe 76 zwischen R\u00f6bel und Eutin im Gegenverkehr mit PKW zusammen und erlitt dabei t\u00f6dliche Verletzungen.<br \/>\nIm August 2024 kam es zu einem t\u00f6dlichen Verkehrsunfall auf der Bundestra\u00dfe 76 im Bereich Kuhlbusch in Fahrtrichtung Eutin. Die Fahrerin eines Kraftrades befand sich in einem \u00dcberholvorgang eines Kleintransporters und eines davor fahrenden Traktors, als der Kleintransporter nach links ausscherte, um den Traktor zu \u00fcberholen. Dabei wurde die Motorradfahrerin vom Kleintransporter erfasst, geriet nach links von der Fahrbahn ab und st\u00fcrzte auf und \u00fcber die Schutzplanke. In Folge des Sturzes verstarb die Kradfahrerin am Unfallort.<br \/>\nIm September 2024 erfasste ein Bus eine Fu\u00dfg\u00e4ngerin, als er in Eutin von der Albert-Mahlstedt-Stra\u00dfe in die Heinrich-Westphal-Stra\u00dfe einbog. Die 85-j\u00e4hrige Fu\u00dfg\u00e4ngerin \u00fcberquerte zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Gehwagen die Stra\u00dfe im Bereich der Fu\u00dfg\u00e4ngerfurt der dortigen Lichtsignalanlage. Sie erlitt t\u00f6dliche Verletzungen.<br \/>\nIm Oktober 2024 wurde in der L\u00fcbecker Stra\u00dfe in Bad Schwartau eine 97-j\u00e4hrige Fu\u00dfg\u00e4ngerin von der Fahrerin eines Pkw erfasst, nachdem sie v\u00f6llig unvermittelt aus einem dicht bewachsenen Gr\u00fcnstreifen auf die Fahrbahn getreten war. Die 97-J\u00e4hrige zog sich dabei lebensgef\u00e4hrliche Verletzungen zu und verstarb kurze Zeit sp\u00e4ter an den Folgen des Unfalls.<br \/>\nDie Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit verletzten Menschen ist 2024 um 3,6% zur\u00fcckgegangen. Auch die Menge der bei Verkehrsunf\u00e4llen verletzten Menschen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,9%. So zogen sich im Jahr 2024 167 Menschen schwere Verletzungen zu, leicht verletzt wurden 992 Personen. In den meisten F\u00e4llen handelte es sich um Radfahrer (40%), gefolgt von den Insassen von PKW (36%), Nutzern motorisierter Zweir\u00e4der (8%) und Fu\u00dfg\u00e4ngern (6%).<br \/>\nFu\u00dfg\u00e4nger, Fahrr\u00e4der, Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeuge<\/p>\n<p>Mit 215 Unf\u00e4llen blieb die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Pedelec im Vergleich zu 2023 und 2022 im Grunde unver\u00e4ndert. 2024 wurden dabei 208 Pedelec-Fahrer verletzt &#8211; ein minimaler R\u00fcckgang zu 2023 mit 212 Verletzten. Der Anteil der Alleinunf\u00e4lle betrug bei den Pedelec-Fahrern 50,7 % (109 F\u00e4lle).<br \/>\nIm Vergleich zu den Pedelecs sind die Unfallzahlen mit Beteiligung herk\u00f6mmlicher Fahrr\u00e4der um 5,2% von zur\u00fcckgegangen. 2024 ereigneten sich mit 273 Verkehrsunf\u00e4llen unter Beteiligung von Radfahrern 15 Unf\u00e4lle weniger als 2023. Dabei wurden 257 Radfahrer verletzt. In 121 F\u00e4llen verunfallten die Radfahrer ohne Fremdbeteiligung (44,32 %).<br \/>\nElektrokleinstfahrzeuge sind im Stra\u00dfenbild des Kreises Ostholstein wenig anzutreffen und spielen bislang eine untergeordnete Rolle. E-Roller werden vereinzelt zur Miete angeboten. Entsprechend gering ist ihre Beteiligung an Verkehrsunf\u00e4llen mit 29 Unf\u00e4llen im Jahr 2024. Die Fahrer waren teilweise alleinbeteiligt und verursachten insgesamt 18 Unf\u00e4lle. Allerdings steigen die Unfallzahlen kontinuierlich an, so auch 2024 (2023:25 F\u00e4lle).<br \/>\nR\u00fcckg\u00e4nge sind bei den Unf\u00e4llen mit Beteiligung von Kindern zu verzeichnen (-6,9%). So verzeichnete das Sachgebiet Verkehr der Polizeidirektion L\u00fcbeck im Jahr 2023 noch 102 Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Kindern in Ostholstein, im Jahr 2024 waren es 95, in 92 F\u00e4llen wurden Kinder dabei verletzt.<br \/>\nVerkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Fu\u00dfg\u00e4ngern nahmen 2024 hingegen um 7,5% (86 F\u00e4lle; 2023: 80 F\u00e4lle) zu. Zwei Menschen, die als Fu\u00dfg\u00e4nger unterwegs waren, erlitten t\u00f6dliche Verletzungen, 75 Personen erlitten leichte oder schwere Verletzungen.<br \/>\nEinfluss von Alkohol und Bet\u00e4ubungsmitteln , Verkehrsunfallflucht<br \/>\nAlkohol spielte bei 96 Verkehrsunf\u00e4llen eine Rolle (+1). Der Einfluss anderer berauschender Mittel konnte in 11 F\u00e4llen nachgewiesen werden (-35,3%).<br \/>\nDie Anzahl der Verkehrsunfallfluchten steigt seit 2021 immer weiter an, 2024 im Vergleich zum Vorjahr sogar deutlich: 2024 wurden 1.614 Straftaten wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort gem\u00e4\u00df \u00a7 142 StGB aufgenommen. 2023 waren es noch 1.487 &#8211; ein Zuwachs um 8,5 %. Viele dieser F\u00e4lle ereigneten sich auf gro\u00dfen Parkpl\u00e4tzen.<br \/>\nUnfallh\u00e4ufungsstellen<\/p>\n<p>Im Kreis Ostholstein wurden 2024 22 &#8211; teilweise wiederkehrende &#8211; Unfallh\u00e4ufungsstellen identifiziert.<br \/>\nDarunter findet sich auch wiederholt der Kreuzungsbereich der Landesstra\u00dfe 181  und der D\u00e4nischburger Landstra\u00dfe in Sereetz in der N\u00e4he eines gro\u00dfen M\u00f6belhauses. Hier kam es 2024 zu 12 Verkehrsunf\u00e4llen.<br \/>\nFerner stellt auch die Fehmarnsundbr\u00fccke im Jahr 2024  einen Unfallschwerpunkt dar. Die Fehmarnsundbr\u00fccke ist aufgrund der Baustelle und der damit verbundenen Fahrbahnsituation als Sondersituation zu betrachten. 2024 wurden hier 10 Verkehrsunf\u00e4lle registriert.<br \/>\nDie vollst\u00e4ndigen Verkehrssicherheitsberichte der Polizeidirektion L\u00fcbeck sind auf der Internetseite der  befinden sich im Anhang und sind ab sofort im Internet unter folgenden Links abrufbar:<\/p>\n<p>Verkehrssicherheitsbericht 2024 Hansestadt L\u00fcbeck:<\/p>\n<p>https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/landesregierung\/ministerien-behoerden\/POLIZEI\/DasSindWir\/PDen\/Luebeck\/_downloads\/vsb\/vsb_luebeck_2024.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=2<\/p>\n<p>Verkehrssicherheitsbericht Kreis Ostholstein:<\/p>\n<p>https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/landesregierung\/ministerien-behoerden\/POLIZEI\/DasSindWir\/PDen\/Luebeck\/_downloads\/vsb\/vsb_ostholstein_2024.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=2<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Polizeidirektion L\u00fcbeck<br \/>\nStabsstelle \/ \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nUlli Fritz Gerlach &#8211; Pressesprecher &#8211;<br \/>\nTelefon: 0451 \/ 131-2006<br \/>\nFax: 0451 \/ 131 &#8211; 2019<br \/>\nE-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Polizeidirektion L\u00fcbeck, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/43738\/5995660<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; Am heutigen Freitag (21.03.2024) ver\u00f6ffentlicht die Polizeidirektion L\u00fcbeck die Verkehrssicherheitsberichte (VSB) 2024 f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck und<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1527],"tags":[],"class_list":["post-444569","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blaulicht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/444569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=444569"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/444569\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=444569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=444569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=444569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}