{"id":445359,"date":"2025-04-10T15:52:18","date_gmt":"2025-04-10T13:52:18","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/entscheidende-schritte-zu-mehr-effizienz-und-innovation-vorsitzende-der-ard-aufsichtsgremien-begruessen-fruehzeitige-reform-initiativen-der-ard-haeuser-vor-inkrafttreten-des-reformstaatsvertrags\/"},"modified":"2025-04-10T15:52:18","modified_gmt":"2025-04-10T13:52:18","slug":"entscheidende-schritte-zu-mehr-effizienz-und-innovation-vorsitzende-der-ard-aufsichtsgremien-begruessen-fruehzeitige-reform-initiativen-der-ard-haeuser-vor-inkrafttreten-des-reformstaatsvertrags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/entscheidende-schritte-zu-mehr-effizienz-und-innovation-vorsitzende-der-ard-aufsichtsgremien-begruessen-fruehzeitige-reform-initiativen-der-ard-haeuser-vor-inkrafttreten-des-reformstaatsvertrags\/","title":{"rendered":"Entscheidende Schritte zu mehr Effizienz und Innovation \/ Vorsitzende der ARD-Aufsichtsgremien begr\u00fc\u00dfen fr\u00fchzeitige Reform-Initiativen der ARD-H\u00e4user vor Inkrafttreten des Reformstaatsvertrags"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen\/Bremen (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Noch vor der Ratifizierung durch die Landesparlamente und einem m\u00f6glichen Inkrafttreten des Reformstaatsvertrags zum 1. Dezember 2025 stellten die ARD-H\u00e4user verschiedene Initiativen vor, mit denen sie bereits jetzt die notwendigen Weichen f\u00fcr die Umsetzung der Reformen stellen. Zentrale Neuerungen ergeben sich aus dem Reformstaatsvertrag auch f\u00fcr die ARD-Aufsicht. <\/p>\n<p>Die Vorgaben des Reformstaatsvertrags standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Konferenz der Intendantinnen und Intendanten der ARD und der Vorsitzenden der Aufsichtsorgane.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Bei ihrem j\u00fcngsten Treffen vom 8. bis 9. April in Kiel ging es darum, einen Fahrplan zur weiteren Umsetzung der eigenen Anstrengungen um mehr Effizienz und Innovation sowie der Reformvorgaben der L\u00e4nder zu vereinbaren, die voraussichtlich ab Ende des Jahres gelten sollen. <\/p>\n<p>Der zu erwartende neue Medienstaatsvertrag und der neue ARD-Staatsvertrag sehen zahlreiche Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den Senderverbund vor, die zu mehr Effizienz und Innovation f\u00fchren sollen. Petra Rossbrey, HR-Verwaltungsratsvorsitzende und Vorsitzende des GVK-Finanzausschusses, sieht in den Planungen der Intendantinnen und Intendanten ein klares Signal f\u00fcr die Reformbereitschaft der ARD: &#8222;Wir begr\u00fc\u00dfen ausdr\u00fccklich, dass die Intendantinnen und Intendanten auch schon vor seiner endg\u00fcltigen Ratifizierung in die Umsetzung des Reformstaatsvertrages gehen. Dieser Staatsvertrag legt die Grundlage f\u00fcr eine vertiefte Arbeitsteilung innerhalb der ARD. Das Federf\u00fchrungsprinzip zum Beispiel vertraut einzelnen Anstalten wichtige Teilbereiche der Bereitstellung der Infrastruktur an, ein Mittel, um Kosten und Leistungen wesentlich transparenter und effizienter zu steuern und am Ende auch zu senken.&#8220; <\/p>\n<p>Auch bei der programmlichen Zusammenarbeit wird es zu Ver\u00e4nderungen kommen: in einzelnen redaktionellen Kompetenzfeldern werden Kooperation weiter ausgebaut, um die freiwerdenden Mittel f\u00fcr innovative Formate und den Online-Bereich nutzen zu k\u00f6nnen. &#8222;Gleichzeitig soll und muss die f\u00f6derale Vielfalt der Perspektiven auf die gemeinsamen Themen im Angebot der ARD aber ausgebaut und noch st\u00e4rker im Programm sichtbar gemacht werden&#8220;, erkl\u00e4rt Dr. Klaus Sondergeld, Vorsitzender des Rundfunkrats von Radio Bremen und Vorsitzender der ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz. Dies zu betonen sei wichtig, weil dem Publikum infolge der gesetzlichen Vorgaben auch Ver\u00e4nderungen zugemutet werden, insbesondere im Zusammenhang einer gesetzlich vorgegebenen Reduzierung der H\u00f6rfunkwellen.&#8220; <\/p>\n<p>Reformierte Aufsicht \u00fcber ARD-Programmangebot<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Aufsicht in der ARD ergeben sich aus dem Reformstaatsvertrag Anpassungen: So wird die k\u00fcnftige Gremienvertreterkonferenz eine Aufsichtsfunktion \u00fcber die Gestaltung und Gesamtkomposition der Angebote im Ersten Deutschen Fernsehen und der ARD-Mediathek erhalten. Zudem soll ein sechsk\u00f6pfiger Medienrat eingef\u00fchrt werden, der die Auftragserf\u00fcllung der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien in ihrer Gesamtheit evaluiert. Drei der vorgesehenen sechs Mitglieder werden von den Aufsichtsgremien von ARD und Deutschlandradio benannt. <\/p>\n<p>Um die Weichen f\u00fcr die damit verbundene strukturelle Neuausrichtung der ARD-Aufsicht zu stellen, arbeitet die ARD-GVK bereits jetzt an einer grundlegenden Anpassung ihrer Gesch\u00e4ftsordnung. &#8222;Eine zentrale Herausforderung wird sein, dass ein zeitlicher Mehraufwand auf die ehrenamtlichen Vertretungen der Gremien zukommt. Uns hier gut aufzustellen, ist dringend notwendig, um nach Inkrafttreten des Reformstaatsvertrags rasch wirksam werden und Empfehlungen an die Programmschaffenden aussprechen zu k\u00f6nnen&#8220;, stellt Rossbrey fest. <\/p>\n<p>Sondergeld erg\u00e4nzt: &#8222;Wir verstehen die neuen gesetzlichen Vorgaben als klaren Auftrag zur Schaffung einer effizienteren und innovativeren ARD. Wir werden den laufenden Strategieprozess und die konkreten Schritte zur Umsetzung in der ARD in den n\u00e4chsten Monaten intensiv begleiten m\u00fcssen, die bisherigen Schritte gehen aber in die richtige Richtung. Innerhalb der GVK halten wir es mit Lars Eidinger, der k\u00fcrzlich in der Dokumentation ,75 Jahre. F\u00fcr&#8217;s Erste&#8216; sehr treffend gesagt hat: &#8218;Die ARD bleibt sich treu, indem sie sich wandelt&#8216;.&#8220; <\/p>\n<p>Die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder hatten sich im Oktober vergangenen Jahres auf einen neuen Staatsvertrag zur Reform des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Dieser wurde im M\u00e4rz dieses Jahres unterzeichnet und tritt bei Zustimmung der Landesparlamente zum 01.12.2025 in Kraft. <\/p>\n<p>\u00dcber die ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz: <\/p>\n<p>Die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) setzt sich aus den Vorsitzenden der Rundfunk- und Verwaltungsr\u00e4te der Landesrundfunkanstalten und der Deutschen Welle zusammen. Sie ber\u00e4t die Intendantenkonferenz der ARD insbesondere bei grunds\u00e4tzlichen Fragen der Programmgestaltung und -struktur, der Unternehmensstrategie und der Rundfunkpolitik. <\/p>\n<p>Zu den besonderen Anliegen der Gremienvorsitzenden z\u00e4hlen die gesellschaftliche Verankerung und Akzeptanz des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks, der Beitrag des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks in und f\u00fcr die digitale demokratische Gesellschaft sowie vor allem die Sch\u00e4rfung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Programmprofils. <\/p>\n<p>\u00dcber aktuelle Themen und Projekte der GVK wird regelm\u00e4\u00dfig im ARD-Gremiennewsletter der GVK berichtet. <\/p>\n<p>Pressekontakt ARD-GVK:<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle der<br \/>\nARD-Gremienvorsitzendenkonferenz<br \/>\nDr. Sebastian H\u00fcgel<br \/>\nTel: +49 (0)89 5900 20111<br \/>\ngeschaeftsstelle@ard-gvk.de<br \/>\nard-gvk.de<\/p>\n<p>Original-Content von: ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/149541\/6010864<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen\/Bremen (ots) &#8211; Noch vor der Ratifizierung durch die Landesparlamente und einem m\u00f6glichen Inkrafttreten des Reformstaatsvertrags zum 1. 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