{"id":44562,"date":"2011-10-05T08:47:22","date_gmt":"2011-10-05T06:47:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=44562"},"modified":"2011-10-05T08:47:22","modified_gmt":"2011-10-05T06:47:22","slug":"gemeinsame-empfehlungen-zum-optimierten-maisanbau-in-schleswig-holstein-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gemeinsame-empfehlungen-zum-optimierten-maisanbau-in-schleswig-holstein-vorgestellt\/","title":{"rendered":"Gemeinsame Empfehlungen zum optimierten Maisanbau in Schleswig-Holstein vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p>NETTELSEE. In Schleswig-Holstein sind Gemeinsame Empfehlungen zum optimierten Maisanbau vorgestellt worden. Erarbeitet wurde das Papier vom Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Umwelt und l\u00e4ndliche R\u00e4ume, dem Bauernverband und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, dem Verband der Lohnunternehmer, dem Verband der Maschinenringe, dem Fachverband Biogas, dem Schleswig-Holsteinische Gemeindetag und der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel.<br \/>\nAnlass war die seit Jahren kontinuierlich ansteigende Fl\u00e4che f\u00fcr den Maisanbau in Schleswig-Holstein, die bereits zu kritischen Reaktionen gef\u00fchrt hat.<!--more--><\/p>\n<p>Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf sagte, dass aus ihrer Sicht die Ausweitung des Silomaisanbaus neben der Ver\u00e4nderung des Landschaftsbildes und der zunehmenden Verkehrsbelastung regional vor allem zu einer zunehmenden Gef\u00e4hrdung des Grundwassers durch Stickstoffeintr\u00e4ge und zum Artenr\u00fcckgang f\u00fchren k\u00f6nne. &#8222;&#8220;Ich begr\u00fc\u00dfe, dass zun\u00e4chst mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung versucht wird, Empfehlungen zur Optimierung des Maisanbaus umzusetzen. Im Fokus stehen dabei D\u00fcngung, Bodenbearbeitung und Fruchtfolge&#8220;&#8220;, so die Ministerin. Frau Rumpf sagte weiter, dass die Empfehlungen sowohl beim Anbau von Mais zur Futtererzeugung als auch f\u00fcr Mais zur Energiegewinnung, der nahezu die H\u00e4lfte an der Gesamtmaisfl\u00e4che des Landes ausmacht, Anwendung finden sollen. Sie appellierte an alle Beteiligten, die Empfehlungen zu beherzigen. Es gehe weniger um das &#8222;Ob&#8220;, sondern mehr um das &#8222;Wie&#8220; des Maisanbaus.<\/p>\n<p>Bauernverbandspr\u00e4sident Werner Schwarz erl\u00e4uterte: &#8222;&#8220;Der Mais ist eine hochertragreiche Pflanze, mit der man Biomasse und Viehfutter effizient und Platz sparend erzeugen kann. Er ist deshalb aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden unverzichtbar&#8220;&#8220;, so Schwarz auf dem Milchviehbetrieb von J\u00f6rg Wulf in Nettelsee (Kreis Pl\u00f6n). Dennoch mache man sich Gedanken um unerw\u00fcnschte Folgewirkungen. Der Pr\u00e4sident sprach das Landschaftsbild und den Transportbedarf ebenso an wie Auswirkungen auf Gew\u00e4sserschutz und Artenvielfalt sowie das Schwarzwild.<br \/>\nMit den Gemeinsamen Empfehlungen solle au\u00dferdem eine standortangepasste Fruchtfolge angestrebt werden. So w\u00fcrde etwa eine Winterbegr\u00fcnung der Maisfl\u00e4chen die Auswaschung von Stickstoff vermindern. Der Gr\u00fcnlandumbruch auf Moorstandorten entspr\u00e4che zudem nicht der guten fachlichen Praxis. Und auch zur Schonung der l\u00e4ndlichen Wege macht die Empfehlung Vorschl\u00e4ge. Werner Schwarz wies in diesem Zusammenhang auch auf die Aktion &#8222;Freiwillig 30 auf unseren Feldwegen&#8220; hin, die der Verband gemeinsam mit den Lohnunternehmern ins Leben gerufen hat. &#8222;&#8220;Ich hoffe, dass wir unserer wichtigen Kulturpflanze Mais damit wieder ein besseres Image verschaffen, denn wir brauchen sie&#8220;&#8220;, schloss Schwarz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NETTELSEE. 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