{"id":448,"date":"2005-05-10T19:16:29","date_gmt":"2005-05-10T19:16:29","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=348"},"modified":"2010-01-19T23:31:41","modified_gmt":"2010-01-19T22:31:41","slug":"audiojack_2_grenzenlose_musikfreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/audiojack_2_grenzenlose_musikfreiheit\/","title":{"rendered":"AudioJack 2: Grenzenlose Musikfreiheit"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"AudioJack2\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/AudioJack2.jpg\" alt=\"AudioJack2\" \/><br \/>\n&#8230;oder, so S.A.D., wie die Musikindustrie Internet-Radios attackiert.<\/p>\n<p>Mit dem AudioJack 1 hatte S.A.D. im vergangenen Jahr den Finger in eine bisher verschlossene Wunde der Musikindustrie gelegt.   Der AudioJack war das erste Softwarepaket im Handel, welches MP3-Musik aus Internetradios aufnehmen und sauber geschnitten auf die Festplatte des Anwenders ablegen konnte. Das ganze ist legal. Immerhin bezahlen Radios gemeinhin f\u00fcr die Ausstrahlung des Programms an die Rechteinhaber. F\u00fcr Musikfans ist die Software eine tolle Sache und l\u00e4sst die eigene Lieblingsmusik ganz legal auf die Festplatte wandern&#8230;<!--more-->F\u00fcr die Musikindustrie allerdings war dies die neue Horrorvorstellung von Kunden, die zwar konsumieren aber nicht bezahlen. Ohne zu reflektieren, dass Musikaufnahmen aus dem Radio so alt sind wie die Kassette, und den Konsum von Musik eher f\u00f6rdern statt ihn zu behindern, wurde sofort zur\u00fcck geschlagen. Zwar konnte die Musikindustrie juristisch den AudioJack nicht zu Falle bringen, denn die Software nimmt aus einer legalen Quelle auf. Aber genau diese Quellen sollten zumindest zum versiegen gebracht werden.<\/p>\n<p>Und so ersann die Industrie eine Lex AudioJack in Form neuer Vertr\u00e4ge f\u00fcr Internet-Radios und verurteile auf diesem Wege viele bundesdeutsche Sender zum Tode. Die drastischen Geb\u00fchrenerh\u00f6hungen der GVL (Gesellschaft f\u00fcr die Verwertung von Leistungsschutzrechten) seit April 2005 bedeuten das Aus f\u00fcr viele Web-Radios in Deutschland.<\/p>\n<p>Der Betreiber eines Internet-Radios, das 25 H\u00f6rer gleichzeitig versorgen kann, bezahlte bisher ca. 600 EUR Geb\u00fchren im Jahr f\u00fcr die Nutzung des GVL-Repertoires. Mit der neuen Verg\u00fctungsregelung entstehen bei gleicher H\u00f6reranzahl 2.000 EUR Jahresgeb\u00fchr, wobei die GEMA-Geb\u00fchren noch nicht mit eingerechnet sind. Damit sind die Geb\u00fchren weit h\u00f6her als das, was sich Hobby-DJ\u2019s noch leisten k\u00f6nnen. Radiovielfalt im Internet spielt sich k\u00fcnftig also nur noch au\u00dferhalb deutscher Landesgrenzen ab.<\/p>\n<p>Das eigentliche Ziel der Attacken, der AudioJack geht parallel in die zweite Runde und nimmt MP3-Radios noch komfortabler auf als bisher. Die Software liefert 6.000 Radiostationen gleich mit. Einen weltweiten Kahlschlag bei Internet-Radios konnte die Musikindustrie bislang gl\u00fccklicherweise nicht durchsetzen.<\/p>\n<p>Bis zu 6 Radiostationen k\u00f6nnen gleichzeitig aufgezeichnet werden. Einfach Lieblingslied oder \u2013K\u00fcnstler eintippen, die neue Schnittfunktion schneidet die Lieder, wenn sie gespielt werden, automatisch punktgenau und legt diese auf der Festplatte ab. Einfacher geht es nicht. Mit der integrierten Recording-Engine k\u00f6nnen die aufgezeichneten Lieder anschlie\u00dfend wahlweise auf Audio-CD oder Multimedia-DVD gebrannt werden.<\/p>\n<p>Das Prinzip ist so einfach wie fr\u00fcher mit dem Kassettenrekorder. Aus den \u00fcber 6.000 mitgelieferten Radiostationen w\u00e4hlt der Musikfan einfach seinen Lieblingssender aus. Meist sind diese nach Sparten wie Schlager, Rock, Jazz und Co. sortiert, so dass der Sender schon sehr gut mit dem eigenen Geschmack harmoniert. Wer gezielt nach einem bestimmten Wunschlied oder Interpreten sucht, kann komplette Wunschlisten zusammenstellen. Einfach den Computer laufen lassen, denn wenn die eigene Wunschmusik ert\u00f6nt, nimmt AudioJack 2 auf, auch wenn der Anwender gerade nicht am Rechner sitzt und schneidet automatisch richtig zurecht.<\/p>\n<p>Innerhalb k\u00fcrzester Zeit entstehen so riesige Sammlungen von MP3-Dateien auf der Festplatte welche mit jedem MP3-f\u00e4higen Player abgespielt oder weiterverwaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>AudioJack 2 kann aber noch mehr und kopiert zwischenzeitlich auch komplette Audio-CDs. Auf Wunsch macht die Software selbst aus den Tonspuren von Musik-Video-DVDs playerkompatible Audio-CDs, so dass die Musik-Video-Sammlung auch unterwegs im Auto h\u00f6rbar wird. Mit dem integrierten AudioJack KlingeltonStudio k\u00f6nnen aufgenommene Musikst\u00fccke passend in einen Realtone umgewandelt werden um dann per Bluetooth oder Daten\u00fcbertragungskabel auf das Handy \u00fcbertragen zu werden. Die integrierte Aufnahmefunktion via Soundkarte macht selbst aus dem widerspenstigsten DRM-File eine brauchbare kopierschutzfreie MP3-Datei.<\/p>\n<p>Musik aussuchen, aufzeichnen und dann genie\u00dfen! Nie war es einfacher, seine Musik mitzuschneiden. AudioJack 2 des Schw\u00e4bischen Softwareherstellers S.A.D. ist das Komplettpaket, wenn es darum geht, jegliche Art von Musik legal aufzuzeichnen und zu bearbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;oder, so S.A.D., wie die Musikindustrie Internet-Radios attackiert. 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