{"id":448766,"date":"2025-08-01T19:00:00","date_gmt":"2025-08-01T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neues-brahms-portal-grossangelegtes-digitalisierungsprojekt-zu-johannes-brahms-geht-online\/"},"modified":"2025-08-01T19:00:00","modified_gmt":"2025-08-01T17:00:00","slug":"neues-brahms-portal-grossangelegtes-digitalisierungsprojekt-zu-johannes-brahms-geht-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neues-brahms-portal-grossangelegtes-digitalisierungsprojekt-zu-johannes-brahms-geht-online\/","title":{"rendered":"Neues Brahms-Portal \/ Gro\u00dfangelegtes Digitalisierungsprojekt zu Johannes Brahms geht online"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Das Brahms-Institut an der Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung zu Johannes Brahms und seinem Umfeld. Sie wird im neuen digitalen Brahms-Portal in K\u00fcrze \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. Ab August 2025 erm\u00f6glicht es Interessierten aus Musikforschung und -praxis sowie der breiten \u00d6ffentlichkeit ganz neue Zug\u00e4nge zum weltber\u00fchmten Komponisten, seinem Leben und Werk. Weltweit gibt es nur eine Handvoll vergleichbarer Komponistenportale.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Neuartiger Zugang zu Brahms&#8216; Werk und seinem Umfeld<\/p>\n<p>Mit dem Launch des Brahms-Portals am 1. August erreicht ein auf drei Jahre angelegtes Digitalisierungsprojekt sein Ziel: Die wertvollen L\u00fcbecker Best\u00e4nde wurden nach neuesten Standards digital erfasst und auf innovative Weise semantisch vernetzt. So entsteht ein neuartiger Zugang zu Brahms&#8216; Werk und seinem Umfeld &#8211; f\u00fcr Forschung, Lehre und eine breite \u00d6ffentlichkeit. Im Fokus des neuen Brahms-Portals steht das musikalische Werk des Hamburger Komponisten: Ausgehend von den Objekten der Sammlung ist eine Vielzahl wissenschaftlich fundierter Werktexte entstanden, die neues Licht auf die Entstehungs- und Publikationshintergr\u00fcnde werfen. Knapp zwanzig Autorinnen und Autoren aus der deutschsprachigen Musikwissenschaft haben sich daf\u00fcr mit den Objekten der L\u00fcbecker Sammlung besch\u00e4ftigt. <\/p>\n<p>Leuchtturmprojekt der Digitalisierung<\/p>\n<p>Als Leuchtturmprojekt der Digitalisierung wurde das Brahms-Portal durch das Struktur- und Exzellenzbudget des Landes Schleswig-Holstein und durch die Possehl-Stiftung L\u00fcbeck mit 800.000 Euro finanziert. Alle Inhalte sind Open Access und angelehnt an die FAIR-Prinzipien, nach denen Forschungsdaten nachhaltig erfasst werden. Rund 10.000 Datens\u00e4tze sind auf diese Weise bereits miteinander verkn\u00fcpft worden. Die Erfassung ist damit noch nicht abgeschlossen, sondern wird in Zukunft sukzessive weitergef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Entdeckungen mit allen Sinnen<\/p>\n<p>Das Brahms-Portal l\u00e4dt zu Entdeckungen mit allen Sinnen ein: Es erm\u00f6glicht, durch die kostbaren Fotografien, Briefe und Musikhandschriften zu st\u00f6bern oder sich virtuell durch die historischen R\u00e4ume des L\u00fcbecker Brahms-Instituts zu bewegen. Dank einer Kooperation mit der Deutschen Grammophon lassen sich alle Werke von Johannes Brahms im Portal in Ausschnitten anh\u00f6ren. F\u00fcr die Autografe wurden aufw\u00e4ndige Videopartituren produziert. &#8222;Wir haben ein Portal f\u00fcr die ganze Welt in die Welt von Johannes Brahms geschaffen. Es ist weit mehr als nur eine Brahms-Datenbank f\u00fcr die Wissenschaft&#8220;, sagt die wissenschaftliche Projektkoordinatorin Teresa C\u00e4cilia Ramming. Ramming, Doktorin der Musikwissenschaft, hat unter der Projektleitung von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, der das Brahms-Institut bis Dezember 2024 geleitet hat, und gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Fabian Bergener, den Projektpartnern sowie zahlreichen weiteren Mitarbeitenden drei Jahre intensiv daran gearbeitet, die zentralen Best\u00e4nde der Sammlung rund um den Hamburger Komponisten zu erfassen und mit einem digitalen Werkverzeichnis in Beziehung zu setzen. <\/p>\n<p>Dr. Dorit Stenke, Forschungs- und Kulturministerin Schleswig-Holstein: &#8222;Forschung und Kultur verbinden sich beim Brahms-Portal in ganz besonderer Weise. Es ist f\u00fcr die Wissenschaft und die interessierte \u00d6ffentlichkeit gleicherma\u00dfen von Bedeutung. Das Brahms-Portal erm\u00f6glicht kulturelle Teilhabe und musische Bildung &#8211; und zwar nicht nur f\u00fcr Menschen in L\u00fcbeck, sondern auf der ganzen Welt.&#8220; <\/p>\n<p>Prof. Dr. Bernd Redmann, Pr\u00e4sident der MHL: &#8222;Einmal mehr pr\u00e4sentiert sich das L\u00fcbecker Brahms-Institut als Leuchtturm der Brahms-Forschung und Innovationsmotor: Das neue Brahms-Portal wird das kulturelle Erbe, das Johannes Brahms und sein Umfeld uns hinterlassen haben, nachhaltig sichern und der weltweiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen.&#8220; <\/p>\n<p>Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Vorsitzender der Possehl-Stiftung L\u00fcbeck, Initiator des Brahms-Portals: &#8222;Die Possehl-Stiftung freut sich, dass das innovative Brahms-Portal an den Start gehen kann. National wertvolles Kulturgut von Johannes Brahms und seinem Umfeld, das so einzigartig in L\u00fcbeck versammelt ist, wird hier international zug\u00e4nglich gemacht: wissenschaftlich anspruchsvoll und zugleich f\u00fcr ein breites Publikum offen.&#8220; <\/p>\n<p>Lars Mischak, Dataport: &#8222;Das Brahms-Portal ist in enger interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit entstanden. Die Daten sind auf innovative Weise semantisch verkn\u00fcpft &#8211; das er\u00f6ffnet neue, spannende Zug\u00e4nge zu Brahms&#8216; Werken und Kontexten und macht das Portal zu einem besonderen Angebot f\u00fcr Musikinteressierte und Forschende.&#8220; <\/p>\n<p>Dr. Elisabeth B\u00f6hm, digiCULT: &#8222;Alle Objekte der vielseitigen Sammlung werden nach aktuellen dokumentarischen Standards erfasst und dadurch im Digitalen anschlussf\u00e4hig, interoperabel und zukunftsf\u00e4hig. Als Forschungsdaten sind sie damit nicht nur auffindbar, sondern auch nachhaltig nutzbar. Als Basis f\u00fcr das Portal erm\u00f6glichen sie gleicherma\u00dfen vertiefte Recherche und ein neugieriges Eintauchen in die Welt und Werke von Johannes Brahms.&#8220; <\/p>\n<p>Frank D\u00fchrkohp, VZG: &#8222;Ich freue mich, dass die Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds (VZG) an der Entwicklung des Brahms-Portals mitwirken konnte. Das Portal stellt mit seinen differenzierten Metadaten zur Beschreibung von musikalischen Werken und Objekten aus den Sammlungsbest\u00e4nden des Brahms-Instituts und den vielf\u00e4ltigen Verlinkungen zwischen Werken und Objekten eine Besonderheit in der wissenschaftlichen Infrastrukturlandschaft dar.&#8220; <\/p>\n<p>Dr. Clemens Trautmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutschen Grammophon und Absolvent der MHL aus der internationalen Klarinettenklasse von Sabine Meyer und Reiner Wehle, erl\u00e4utert: &#8222;Bereits vor einem Vierteljahrhundert hat die Deutsche Grammophon in enger Zusammenarbeit mit der Brahms-Forschung eine h\u00f6chst erfolgreiche Gesamtedition aller Werkaufnahmen ver\u00f6ffentlicht. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Brahms-Institut an der MHL an diese Pioniertat anzukn\u00fcpfen und sie konsequent und begeisternd in die digitale Welt zu \u00fcbersetzen. Faszinierend sind insbesondere die neu geschaffenen Videopartituren, bei denen die Nutzenden Brahms quasi in Bild und Ton beim Komponieren begleiten und die wir auch auf den internationalen Kan\u00e4len der Deutschen Grammophon zeigen werden.&#8220; <\/p>\n<p>Hintergrund<\/p>\n<p>Das Brahms-Portal wurde durch das 1991 mit dem Erwerb der weltweit gr\u00f6\u00dften privaten Sammlung zu Johannes Brahms gegr\u00fcndete Brahms-Institut an der MHL durch Prof. Dr. Wolfgang Sandberger (Projektleitung bis Dezember 2024) und Dr. Teresa C\u00e4cilia Ramming (wissenschaftliche Projektkonzeption und -koordination) zusammen mit der Kultur- und Wissenschaftsabteilung von Dataport A\u00f6R (Projektsteuerung) realisiert. Die Konzeption der Datenstrukturen nach internationalen und nationalen Standards sowie der Datenimport wurde durch die digiCULT Verbund eG (Kiel) vorgenommen. F\u00fcr die Umsetzung des Frontends war die Verbundzentrale des gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) in G\u00f6ttingen zust\u00e4ndig. Alle digital erfassten und publizierten Objekte werden zuk\u00fcnftig auch \u00fcber das Portal &#8222;Museen Nord&#8220; (www.museen-nord.de\/) sowie die &#8222;Deutsche Digitale Bibliothek&#8220; (www.deutsche-digitale-bibliothek\/ (https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/)) der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht. Das Brahms-Portal ist ab Anfang August unter der Webadresse www.brahms-portal.de\/ und auch \u00fcber die Website des Brahms-Instituts erreichbar: www.brahms-institut.de\/. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Musikhochschule L\u00fcbeck<br \/>\nSusanne Pr\u00f6psting<br \/>\npresse@mh-luebeck.de, 0451\/1505123<br \/>\nf\u00fcr inhaltliche Fragen: brahms-institut@mh-luebeck.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Musikhochschule L\u00fcbeck, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/70855\/6088108<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; Das Brahms-Institut an der Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung zu Johannes Brahms und seinem<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-448766","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/448766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=448766"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/448766\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=448766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=448766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=448766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}