{"id":448869,"date":"2025-08-05T13:22:38","date_gmt":"2025-08-05T11:22:38","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-se-bad-segeberg-zuwendung-fuer-verletzten-polizeibeamten-schwere-kopfverletzung-bei-fahndung-nach-schwerem-raub-mit-schusswaffe\/"},"modified":"2025-08-05T13:22:38","modified_gmt":"2025-08-05T11:22:38","slug":"pol-se-bad-segeberg-zuwendung-fuer-verletzten-polizeibeamten-schwere-kopfverletzung-bei-fahndung-nach-schwerem-raub-mit-schusswaffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-se-bad-segeberg-zuwendung-fuer-verletzten-polizeibeamten-schwere-kopfverletzung-bei-fahndung-nach-schwerem-raub-mit-schusswaffe\/","title":{"rendered":"POL-SE: Bad Segeberg &#8211; Zuwendung f\u00fcr verletzten Polizeibeamten &#8211; Schwere Kopfverletzung bei Fahndung nach schwerem Raub mit Schusswaffe"},"content":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Kiel. Der Vorsitzende des Hilfs- und Unterst\u00fctzungsfonds Andreas Breitner, Minister a.D., wird am Montag, 11. August 2025 um 15.00 Uhr, auf dem Polizeirevier Bad Segeberg, Dorfstra\u00dfe 16-18, 23795 Bad Segeberg, dem Polizeibeamten Nico S. eine Zuwendung f\u00fcr eine Kur- und Betreuungsma\u00dfnahme \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es war am 5. Juli 2023. Gegen 12:00 Uhr wurde aus Bad Segeberg ein schwerer Raub mit Schusswaffe angezeigt. Der T\u00e4ter sei fl\u00fcchtig &#8211; in Richtung Innenstadt. Es lag eine gute Personenbeschreibung vor. Der vermeintliche T\u00e4ter wurde daraufhin am ZOB in Bad Segeberg angetroffen und zun\u00e4chst festgenommen. Pl\u00f6tzlich entzog sich der Beschuldigte den polizeilichen Ma\u00dfnahmen durch Flucht. Der Beamte S. konnte diesen jedoch verfolgen, noch vor einer Betontreppe einholen und an den Schultern ergreifen. Dies hinderte den T\u00e4ter nicht, die Treppe trotzdem im Sprint hinunter zu laufen. Der eingesetzte Beamte st\u00fcrzte dabei, mit dem Kopf voraus, die ca. 2 Meter hohe Treppe hinunter und prallte mit dem Kopf auf dem Betonboden. Der heute 45-j\u00e4hrige Polizeibeamte wurden sofort von seinen Kollegen medizinisch erstversorgt, dann in eine Klinik verbracht. Hier wurde ein Sch\u00e4delhirntrauma, Gesichtsverletzungen, Verletzungen am Knie und am Fu\u00dfkn\u00f6chel diagnostiziert. S. wurde eine Woche station\u00e4r behandelt. Insgesamt war er vier Wochen nicht dienstf\u00e4hig.<br \/>\nDer Polizeibeamte erh\u00e4lt nun f\u00fcr sich und seine Lebensgef\u00e4hrtin einen 10- t\u00e4gigen Aufenthalt im bayrischen Bad T\u00f6lz.<br \/>\nDer Hilfs- und Unterst\u00fctzungsfonds f\u00fcr Polizeibesch\u00e4ftigte und deren Familien in Not e.V. ist eine gemeinn\u00fctzige Einrichtung, die es sich seit dem Jahre 2001 zur Aufgabe gemacht hat, im Dienst schwer verletzten oder gar get\u00f6teten Polizeibeamten bzw. deren Angeh\u00f6rigen und Familien in ihrer schwierigen Situation mit einer Zuwendung, die den speziellen Verh\u00e4ltnissen angemessen ist, unter die Arme zu greifen.<br \/>\nWie in den Jahren zuvor ist festzustellen, dass der polizeiliche Alltag &#8211; Pr\u00e4senzstreifen, Familienstreitigkeiten, Verkehrskontrollen, Durchsuchungen oder Festnahmen in Schleswig-Holstein immer wieder Gefahren birgt: 1.180 Taten wurden im Jahr 2019 registriert, 2024 waren es 1.533 &#8211; 96 wurden davon von minderj\u00e4hrigen Tatverd\u00e4chtigen begangen.<br \/>\nDas bedeutet, dass es durchschnittlich jeden Tag in Schleswig-Holstein mehr als vier \u00dcbergriffe gegeben hat. An 441 Tagen waren Polizistinnen und Polizisten im vergangen Jahr als Folge von Gewalteinwirkungen dienstunf\u00e4hig.<br \/>\nSeit Bestehen hat dieser Fonds in \u00fcber 360 F\u00e4llen bei Polizeibeamtinnen und -beamten Unterst\u00fctzung durch Zuwendungen geleistet. Dabei wurden \u00fcber 320.000 EUR ausgekehrt.<br \/>\nVorsitzender Andreas Breitner: &#8222;Wir sind uns im Klaren, dass unsere Unterst\u00fctzung weder eine Verarbeitung des Erlebten noch eine Wiedergutmachung darstellt, sie ist aber ein wichtiges Zeichen gesellschaftlicher Solidarit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<p>Der Hilfsfonds arbeitet rein ehrenamtlich; Vorstandsmitglieder sind neben dem Vorsitzenden Breitner, Minister a.D. Dr. Bernd Buchholz, Landrat Ingo Sander, Oliver Malchow, fr\u00fcherer Leitender Polizeidirektor und KarlHermann Rehr, Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der GdP Schleswig-Holstein a.D. Der Hilfsfonds verf\u00fcgt \u00fcber Spenden von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, die sich der Arbeit der Polizei verpflichtet f\u00fchlen, sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verh\u00e4ngten Bu\u00dfgelder und Geldstrafen.<br \/>\nDie Kontoverbindung des Hilfs- und Unterst\u00fctzungsfonds lautet:<\/p>\n<p>PSD Bank Nord eG IBAN: DE26 2009 0900 3395 0146 00 BIC: GENODEF1P08<\/p>\n<p>Achtung Presse: Die \u00dcbergabe findet am Montag, 11. August 2025 um 15.00 Uhr in den R\u00e4umen des Polizeireviers 23795 Bad Segeberg, Dorfstra\u00dfe 16-18, statt. Dankbar w\u00e4ren wir f\u00fcr eine kurze Anmeldung unter 0173-2095139 .<br \/>\nAnsprechpartner: Karl-Hermann Rehr &#8211; Telefon: 0173-2095139 Hilfs- und Unterst\u00fctzungsfonds f\u00fcr Polizeibesch\u00e4ftigte und deren Familien in Not e.V. c\/o Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk Schleswig-Holstein Max-Giese-Stra\u00dfe 22, 24116 Kiel www. hupf-sh.de \/ hupf-sh@gmx.de<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Polizeidirektion Bad Segeberg<br \/>\n&#8211; Pressestelle &#8211;<br \/>\nDorfstr. 16-18<br \/>\n23795 Bad Segeberg<\/p>\n<p>Michael Bergmann<br \/>\nTelefon: 04551-884-2020<br \/>\nE-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Polizeidirektion Bad Segeberg, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/19027\/6090873<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211; Kiel. 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