{"id":453201,"date":"2025-10-17T09:57:09","date_gmt":"2025-10-17T07:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/starke-schule-starke-seele-berliner-gesundheitspreis-2025-praemiert-vier-projekte-zur-staerkung-der-seelischen-gesundheit-von-schuelerinnen-und-schuelern\/"},"modified":"2025-12-12T14:30:31","modified_gmt":"2025-12-12T13:30:31","slug":"starke-schule-starke-seele-berliner-gesundheitspreis-2025-praemiert-vier-projekte-zur-staerkung-der-seelischen-gesundheit-von-schuelerinnen-und-schuelern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/starke-schule-starke-seele-berliner-gesundheitspreis-2025-praemiert-vier-projekte-zur-staerkung-der-seelischen-gesundheit-von-schuelerinnen-und-schuelern\/","title":{"rendered":"Starke Schule, starke Seele: Berliner Gesundheitspreis 2025 pr\u00e4miert vier Projekte zur St\u00e4rkung der seelischen Gesundheit von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Rund ein Viertel der jungen Menschen in Deutschland leidet unter psychischen Problemen. Durch Pandemie, Krieg und Klimakrise haben die Belastungen in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Der Berliner Gesundheitspreis 2025 zeichnet daher Projekte aus, die im schulischen Umfeld gezielt die mentale Gesundheit von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern st\u00e4rken und pr\u00e4ventiv ansetzen. Den Innovationspreis, der mit insgesamt 50.000 Euro dotiert ist und von der \u00c4rztekammer Berlin sowie dem AOK-Bundesverband verliehen wird, teilen sich in diesem Jahr folgende Projekte: die Initiative &#8222;Dare2Care&#8220;, die App &#8222;Nebolus&#8220; sowie die Peer-to-Peer-Plattform &#8222;Gemeinsam stark in der Schule.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr dich. F\u00fcr Andere.&#8220; des nieders\u00e4chsischen Kultusministeriums. Ein kommunaler Sonderpreis geht an das Bremer Projekt &#8222;ReFaps &#8211; Regionale Fachkr\u00e4fte f\u00fcr psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen&#8220;. <\/p>\n<p>Ermittelt wurden die Preistr\u00e4ger aus 24 Wettbewerbsbeitr\u00e4gen, die aus 12 Bundesl\u00e4ndern eingereicht wurden. Entscheidungskriterien f\u00fcr die Preisvergabe der Jury waren neben dem innovativen Charakter vor allem das Wachstumspotential der Projekte bzw. die \u00dcbertragbarkeit auf andere regionale Anforderungen, ihre Lotsenfunktion f\u00fcr andere Hilfsangebote sowie die Reichweite in der Zielgruppenerreichung. <\/p>\n<p>An der gestrigen Preisverleihung in Berlin (16. Oktober) nahmen unter anderem Michael Brand (CDU), Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r bei der Bundesbildungs- und Jugendministerin, die Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (CSU) und Dr. Kirsten Kappert-Gonther (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheits- und Schulwesen teil. <\/p>\n<p>&#8222;Schulen k\u00f6nnen Orte f\u00fcr seelische St\u00e4rke sein&#8220;<\/p>\n<p>Michael Brand, Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r bei der Bundesministerin f\u00fcr Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: <\/p>\n<p>&#8222;Wir brauchen die St\u00e4rkung der psychischen Gesundheit junger Menschen &#8211; da sind alle gefordert. Schulen als Orte des Lernens bieten besondere M\u00f6glichkeiten: Junge Menschen stark machen f\u00fcrs Leben ist gut f\u00fcrs Lernen, f\u00fcr Motivation, f\u00fcr gutes Miteinander. Die heute ausgezeichneten Projekte aus der Praxis zeigen, wie St\u00e4rkung und Pr\u00e4vention gelingen kann. Es sind wertvolle Impulse f\u00fcr die ressort\u00fcbergreifende Strategie &#8218;Mentale Gesundheit f\u00fcr junge Menschen&#8216; der Bundesregierung.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Eine Generation w\u00e4chst im Krisenmodus auf&#8220;<\/p>\n<p>Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes: <\/p>\n<p>&#8222;Pandemie, Krieg, Klimawandel, Mobbing &#8211; eine ganze Generation von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern w\u00e4chst mehr oder weniger im Krisenmodus auf. Deshalb ehren wir Projekte, die sich kreativ und nachhaltig f\u00fcr die St\u00e4rkung der psychischen Gesundheit in Deutschlands Schulen einsetzen. Schulen k\u00f6nnen sichere Lernr\u00e4ume f\u00fcr Resilienz, Konfliktl\u00f6sung, Stressbew\u00e4ltigung und soziale Unterst\u00fctzung bieten. Und erste positive Evaluationen zeigen: Die pr\u00e4mierten Projekte verbessern die Bildungschancen f\u00fcr alle Kinder und Jugendlichen, \u00fcber alle Schichten, Milieus und Einkommensgruppen hinweg. Damit st\u00e4rken sie auch das Bewusstsein, dass Schulen zentrale Orte der Pr\u00e4vention sind.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Pr\u00e4vention bei Kindern und Jugendlichen st\u00e4rkt die Gesundheit ein Leben lang.&#8220; <\/p>\n<p>PD Dr. med. Peter Bobbert, Pr\u00e4sident der \u00c4rztekammer Berlin: <\/p>\n<p>&#8222;Psychische Probleme, die in der Kindheit beginnen, k\u00f6nnen ein Leben lang gesundheitliche Sch\u00e4den anrichten. Viel zu viele junge Menschen wissen nicht, wo sie Hilfe finden oder wie sie ihre eigene Gesundheit sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Studien zeigen, dass ihre Gesundheitskompetenz oft nicht ausreichend ist. Der Berliner Gesundheitspreis 2025 lenkt den Fokus auf Projekte, die Kin-der und Jugendliche bef\u00e4higen, fr\u00fchzeitig die Weichen f\u00fcr ein gesundes Leben zu stellen.&#8220; <\/p>\n<p>Zu den Preistr\u00e4gern des Berliner Gesundheitspreises 2025 im Einzelnen:<\/p>\n<p>1. Preis: Dare2Care <\/p>\n<p>Das Projekt st\u00e4rkt seit 2023 die psychologische Widerstandsf\u00e4higkeit und das demokratische Miteinander an Schulen. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Eltern und p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte lernen in Workshops und Fortbildungen, wie sie mit Emotionen, Konflikten und Belastungen umgehen. Regionalstandorte gibt es in Berlin, Hamburg, L\u00fcbeck, W\u00fcrzburg, Bochum und Jena. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 7. bis 13. Klasse lernen in interaktiven Workshops und Unterrichtseinheiten F\u00e4higkeiten wie Selbstreflexion, Emotionsregulation, Empathie und Konfliktmanagement. <\/p>\n<p>Preisgeld: 20.000 Euro <\/p>\n<p>Mehr Informationen: www.dare2care.de<\/p>\n<p>Kontakt: Milena M\u00f6ller milena.moeller@dare2care.de und Claus Caspari claus.caspari@dare2care.de<\/p>\n<p>2. Preis: Nebolus &#8211; spielerisch Gesundheitskompetenz f\u00f6rdern <\/p>\n<p>Mit der App &#8222;Nebolus&#8220;, einem Projekt der Hochschule Fulda bzw. der Universit\u00e4t Potsdam, begeben sich Jugendliche auf digitale Gesundheitsrallyes, bei denen sie mit Hilfe von Ge-schichten lokale psychosoziale Anlaufstellen entdecken und lernen, vertrauensw\u00fcrdige Informationen zu bewerten. So wird Gesundheitswissen interaktiv und alltagsnah vermittelt. Die App ist f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Sekundarstufe 1 (12-16 Jahre) sowie Auszubildende, Studierende und Schulpersonal konzipiert und kann an regionale Gegebenheiten angepasst werden. <\/p>\n<p>Preisgeld: 15.000 Euro <\/p>\n<p>Mehr Informationen: https:\/\/nebolus.net<\/p>\n<p>Kontakt: Prof. Dr. Kevin Dadaczynski kevin.dadaczynski@uni-potsdam.de<\/p>\n<p>3. Preis: Peer-to-peer-Plattform des nieders\u00e4chsischen Kultusministeriums &#8222;Gemeinsam stark in der Schule. F\u00fcr dich. F\u00fcr Andere.&#8220; <\/p>\n<p>Die Plattform verbindet digitale Lernangebote mit einem Peer-Ansatz. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden unter anderem mit Videos zu psychologischen Themen geschult, tauschen sich \u00fcber psychische Gesundheit aus und erfahren Unterst\u00fctzungsangebote. Lehrkr\u00e4fte werden in Workshops und E-Learning-Kursen zur Fr\u00fcherkennung geschult. <\/p>\n<p>Preisgeld: 10.000 Euro <\/p>\n<p>Mehr Informationen: https:\/\/www.jugendlichestaerken-niedersachsen.de\/<\/p>\n<p>Kontakt: Johannes Wunder, Kultusministerium Niedersachsen johannes.wunder@mk.niedersachsen.de<\/p>\n<p>Kommunaler Sonderpreis: &#8222;ReFaps&#8220;- Regionale Fachkr\u00e4fte f\u00fcr psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen <\/p>\n<p>Das Projekt aus Bremen st\u00e4rkt Kinder und Jugendliche als auch ihre Familien in sozial benachteiligten Stadtteilen durch spezialisierte Fachkr\u00e4fte, fr\u00fchzeitig auf psychische Belastungen zu reagieren und Zug\u00e4nge zu Hilfsangeboten zu erleichtern. Fachkr\u00e4fte und Familien werden f\u00fcr entwicklungspsychologische Auff\u00e4lligkeiten sensibilisiert, um ung\u00fcnstigen Bew\u00e4ltigungsmechanismen wie \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Medien- oder Drogenkonsum vorzubeugen. Das Projekt ist stadtteilbezogen mit Gesundheitsf\u00f6rderung und dem psychiatrischen Versorgungssystemen vernetzt und erleichtert so den Zugang zu Hilfsangeboten. <\/p>\n<p>Preisgeld: 5.000 Euro <\/p>\n<p>Mehr Informationen: www.gesundheit-nds-hb.de\/projekte\/refaps<\/p>\n<p>Kontakt: Maike Lipsius (LVG &#038; AFS) maike.lipsius@gesundheit-nds-hb.de<\/p>\n<p>Hinweis f\u00fcr die Redaktionen:<\/p>\n<p>Bilder von der Preisverleihung stehen auf der Website des AOK-Bundesverbandes zum Download zur Verf\u00fcgung. Bitte Quellenangabe &#8222;AOK-BV&#8220; nutzen: https:\/\/www.aok.de\/pp\/bv\/pm\/bgp-verleihung-2025\/<\/p>\n<p>Der bundesweite &#8222;Berliner Gesundheitspreis&#8220; wird seit 1995 alle zwei Jahre vom AOK-Bundesverband und der \u00c4rztekammer Berlin ausgeschrieben. Der Innovationswettbewerb widmet sich jeweils einem Schwerpunktthema von besonderer Bedeutung f\u00fcr die Gesundheitsversorgung der Bev\u00f6lkerung hat. Ziel ist es, vorbildliche Initiativen sichtbar zu machen und in die Praxis zu \u00fcbertragen. <\/p>\n<p>Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle:<\/p>\n<p>Dr. Kai Behrens<br \/>\nTelefon: 030 \/ 34646-2309<br \/>\nMobil: 01520 \/ 1563042<br \/>\nE-Mail: presse@bv.aok.de<\/p>\n<p>Original-Content von: AOK-Bundesverband, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8697\/6139646<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Rund ein Viertel der jungen Menschen in Deutschland leidet unter psychischen Problemen. 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