{"id":455347,"date":"2026-01-02T09:38:31","date_gmt":"2026-01-02T08:38:31","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/kampagne-gegen-komasaufen-dak-gesundheit-und-bundesdrogenbeauftragter-starten-bunt-statt-blau\/"},"modified":"2026-01-02T09:38:31","modified_gmt":"2026-01-02T08:38:31","slug":"kampagne-gegen-komasaufen-dak-gesundheit-und-bundesdrogenbeauftragter-starten-bunt-statt-blau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/kampagne-gegen-komasaufen-dak-gesundheit-und-bundesdrogenbeauftragter-starten-bunt-statt-blau\/","title":{"rendered":"Kampagne gegen Komasaufen: DAK-Gesundheit und Bundesdrogenbeauftragter starten &#8222;bunt statt blau&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; <\/p>\n<p>&#8211; 2024 wurden 8.700 Minderj\u00e4hrige in Kliniken behandelt<br \/>\n&#8211; Klinikeinweisungen wegen Alkoholvergiftung auf niedrigstem Stand seit 25 Jahren<br \/>\n&#8211; Prof. Dr. Hendrik Streeck ist Bundesschirmherr der Pr\u00e4ventionsinitiative<\/p>\n<p>Ein plakatives Nein zum Rauschtrinken: Die Pr\u00e4ventionskampagne &#8222;bunt statt blau &#8211; Kunst gegen Komasaufen&#8220; startet in ein neues Wettbewerbsjahr. Gemeinsam suchen der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck und die DAK-Gesundheit die besten Plakate und kreativen Beitr\u00e4ge gegen Alkoholmissbrauch.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Wettbewerb findet bereits zum 17. Mal statt. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. M\u00e4rz 2026. <\/p>\n<p>Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen: 2024 sank die Zahl der Klinikbehandlungen von Kindern und Jugendlichen wegen einer Alkoholvergiftung auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren. So mussten 2024 8.781 Jugendliche mit einem Rausch in Kliniken behandelt werden &#8211; 5,3 Prozent weniger als 2023. Zum Vergleich: 2012 etwa lag die Zahl der Klinikbehandlungen noch bei 26.673.Dabei sanken die Zahlen in allen Altersgruppen (zehn bis unter 20 Jahre). Laut Statistik gab es 2024 den gr\u00f6\u00dften R\u00fcckgang bei den zehn- bis 15-j\u00e4hrigen Jungen mit knapp acht Prozent. Bei den M\u00e4dchen in dieser Altersgruppe sank die Anzahl der Rauschtrinkerinnen lediglich um vier Prozent. <\/p>\n<p>2010 hatte es mehr als 25.000 Krankenhausbehandlungen von Minderj\u00e4hrigen mit einer Alkoholvergiftung gegeben. Diese Zahl war der Ausl\u00f6ser zum Start von &#8222;bunt statt blau&#8220;. &#8222;Wir sehen, dass die Zahl der jungen Menschen, die mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik landen, weiter abnimmt&#8220;, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. &#8222;Das ist eine positive Entwicklung, die uns darin best\u00e4rkt, unsere Arbeit fortzusetzen und mit kreativen Methoden eine m\u00f6glichst fr\u00fche Befassung mit dem Thema Alkohol zu f\u00f6rdern. Wir m\u00fcssen dazu beitragen, bei jungen Menschen ein Bewusstsein f\u00fcr die Risiken von Alkoholkonsum zu schaffen. Alkohol ist nicht harmlos!&#8220; Vor diesem Hintergrund ist es laut Storm besonders wertvoll, dass der Bundesdrogenbeauftragte Prof. Dr. Hendrik Streeck als Bundesschirmherr die Kampagne mit gro\u00dfem Engagement unterst\u00fctzt. <\/p>\n<p>Im Rahmen der Pr\u00e4ventionskampagne &#8222;bunt statt blau&#8220; gestalten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Plakate und kreative Beitr\u00e4ge gegen das Rauschtrinken. In den Bundesl\u00e4ndern f\u00f6rdern zahlreiche Ministerinnen und Minister den Wettbewerb. Auf Bundesebene hat der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck die Schirmherrschaft \u00fcbernommen. &#8222;Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen ist kein Randph\u00e4nomen, sondern eine reale gesundheitliche Gefahr. Dass die Zahl der Klinikbehandlungen wegen Rauschtrinkens sinkt, ist eine gute Nachricht. Sie zeigt: Pr\u00e4vention wirkt. Aber sie ist kein Grund zur Entwarnung. Alkohol geh\u00f6rt f\u00fcr viele junge Menschen noch immer zum Alltag und oft auch zum Gruppendruck &#8211; mit Risiken, die untersch\u00e4tzt werden und langfristige Folgen haben k\u00f6nnen&#8220;, so Prof. Streeck. <\/p>\n<p>Dem Bundesdrogenbeauftragten ist wichtig, dass Aufkl\u00e4rungsarbeit nicht von oben herab stattfindet: &#8222;Wirksame Pr\u00e4vention gelingt dann, wenn sie ernst nimmt, statt zu belehren &#8211; wenn sie auf Augenh\u00f6he stattfindet. Genau hier setzt &#8218;bunt statt blau&#8216; an. Die Kampagne st\u00e4rkt junge Menschen darin, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, Nein zu sagen und Verantwortung f\u00fcr die eigene Gesundheit zu \u00fcbernehmen. Aus \u00e4rztlicher und wissenschaftlicher Sicht ist klar: Wer fr\u00fch verl\u00e4ssliche Informationen und Orientierung erh\u00e4lt, kann Risiken besser einsch\u00e4tzen &#8211; und sch\u00fctzt seine Gesundheit oft ein Leben lang.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;bunt statt blau &#8211; Kunst gegen Komasaufen&#8220;: Unter diesem Motto sucht die DAK-Gesundheit 2026 bereits im 17. Jahr die besten Plakatideen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zwischen zw\u00f6lf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben bundesweit rund 143.000 M\u00e4dchen und Jungen bunte Plakate und kreative Beitr\u00e4ge gegen das Rauschtrinken gestaltet. Die DAK-Gesundheit und der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Sucht- und Drogenfragen laden in diesem Jahr deutschlandweit rund 11.000 Schulen ein, bei &#8222;bunt statt blau&#8220; mitzumachen. Neben Schulklassen k\u00f6nnen auch Teams aus Freundinnen und Freunden sowie Einzelteilnehmerinnen und -teilnehmer ihre Plakate einreichen. <\/p>\n<p>Bei dem Plakatwettbewerb warten Geldpreise in H\u00f6he von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Nach dem Ende der Einreichungsfrist werden in allen 16 Bundesl\u00e4ndern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Anschlie\u00dfend w\u00e4hlt die Bundesjury mit DAK-Vorstand Andreas Storm, dem Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck und dem Leiter des Kieler Instituts f\u00fcr Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Prof. Dr. Reiner Hanewinkel aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Au\u00dferdem wird der Sonderpreis &#8222;Social Media&#8220; f\u00fcr die besten Bilder und Beitr\u00e4ge vergeben, die auf YouTube, TikTok und Instagram mit dem Hashtag #bsb2026 gepostet werden. Einsendeschluss ist der 31. M\u00e4rz 2026. <\/p>\n<p>Teilnehmende Schulen k\u00f6nnen das Thema Alkohol im Unterricht behandeln und ihre Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Plakate entwerfen lassen. Das Kieler Institut f\u00fcr Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) bietet den Lehrkr\u00e4ften dazu unterst\u00fctzend umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Elterninformation an, die im Rahmen der Pr\u00e4ventionskampagne &#8222;Aktion Glasklar&#8220; konzipiert wurden. <\/p>\n<p>Laut einer Studie durch das IFT-Nord erkl\u00e4rt die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sie h\u00e4tten durch &#8222;bunt statt blau&#8220; etwas \u00fcber die Gefahren von Alkohol gelernt. Der Wettbewerb wird vor allem in den Klassen der Mittelstufe angeboten und f\u00e4llt damit genau in die Phase, in der die meisten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler das erste Mal Alkohol trinken und probieren. &#8222;Entscheidend ist, dass wir genau dann die F\u00e4higkeiten der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, nein zu sagen, st\u00e4rken&#8220;, erkl\u00e4rt IFT-Nord-Leiter Prof. Dr. Reiner Hanewinkel. <\/p>\n<p>Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de\/buntstattblau<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>DAK-Gesundheit<br \/>\nPressestelle<br \/>\nTelefon: 040\/2364855 9411<br \/>\nMail: presse@dak.de<\/p>\n<p>Original-Content von: DAK-Gesundheit, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/50313\/6188802<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; &#8211; 2024 wurden 8.700 Minderj\u00e4hrige in Kliniken behandelt &#8211; Klinikeinweisungen wegen Alkoholvergiftung auf niedrigstem Stand seit 25<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[26475],"tags":[],"class_list":["post-455347","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/455347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=455347"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/455347\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=455347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=455347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=455347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}