{"id":458355,"date":"2026-04-15T10:01:20","date_gmt":"2026-04-15T08:01:20","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/225-jahre-theater-an-der-wien-die-neue-saison-2026-27\/"},"modified":"2026-04-15T10:01:20","modified_gmt":"2026-04-15T08:01:20","slug":"225-jahre-theater-an-der-wien-die-neue-saison-2026-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/225-jahre-theater-an-der-wien-die-neue-saison-2026-27\/","title":{"rendered":"225 Jahre Theater an der Wien \u2013 Die neue Saison 2026\/27"},"content":{"rendered":"<p>Wien (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Das Theater an der Wien feiert sein 225-j\u00e4hriges Bestehen und pr\u00e4sentiert zum Jubil\u00e4um ein vielf\u00e4ltiges Programm aus epochalen Meisterwerken, spannenden Neuentdeckungen und neuen Formaten f\u00fcr jung &#038; alle.<br \/>\nAm 13. Juni 1801 \u00f6ffnete das neu errichtete Theater an der Wien seine Pforten. Zum 225-j\u00e4hrigen Bestehen dieses geschichtstr\u00e4chtigen Hauses zeigt das MusikTheater an der Wien in der Saison 2026\/27 seine bedeutende Rolle in der Entwicklung der allumfassenden Kunstform.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auch wenn das Haus in der kommenden Spielzeit mit Budgetk\u00fcrzungen konfrontiert ist und die zweite Spielst\u00e4tte des MusikTheaters an der Wien, die Kammeroper am Fleischmarkt, bis auf Weiteres nicht bespielt werden kann, bleibt der hohe k\u00fcnstlerische Anspruch unver\u00e4ndert. Ziel ist es, auf Augenh\u00f6he mit dem Publikum neue Ma\u00dfst\u00e4be zu setzen.<br \/>\nSzenisches Musiktheater<\/p>\n<p>Inhaltlich liegt der Fokus in der Saison 2026\/27 auf Werken, die sich mit der Willk\u00fcr von Macht und ihren Folgen f\u00fcr die Gesellschaft und das Individuum befassen. Schon die fr\u00fchen Meister der Oper behandelten dieses Thema eindringlich, so etwa Francesco Cavalli in La Calisto (1651). Gemeinsam mit der Lautenistin und Dirigentin Christina Pluhar und ihrem Ensemble L\u2019Arpeggiata bringt Intendant und Regisseur Stefan Herheim diese fr\u00fche, auf Ovids Metamorphosen basierende Barockoper als kosmisches Zaubertheater auf die B\u00fchne. Mit Vera-Lotte Boecker f\u00fchrt eine der vielf\u00e4ltigsten Sopranistinnen der Gegenwart ein herausragendes Vokalensemble mit u.a. Milan Siljanov, Giuseppina Bridelli, Marcel Beekman und Jake Arditti an (Premiere am 16.09.2026, Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden Berlin).<br \/>\nZwei Jahrhunderte sp\u00e4ter hat Richard Wagner mit seiner romantischen Oper Der fliegende Holl\u00e4nder den Anspruch seines sp\u00e4teren Gesamtkunstwerks eindrucksvoll vorweggenommen. Indem er das faszinierende Portr\u00e4t von Senta ins Zentrum seiner Inszenierung stellt, hinterfragt Regisseur Philipp St\u00f6lzl das Frauenbild des 19. Jahrhunderts. Neben den arrivierten Wagner-Interpreten Jordan Shanahan und Wilhelm Schwinghammer deb\u00fctiert die kanadische Sopranistin Ambur Braid in Wien (Premiere am 17.10.2026, Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden Berlin).<br \/>\nDie Erz\u00e4hlung von dem kleinen Prinzen, der von Planet zu Planet reist und viele kuriose Begegnungen erlebt, und dem Piloten, der sich auf der Suche nach seinem inneren Kind befindet, geh\u00f6rt zu den Klassikern der Literatur. Kein geringeres Theater als die Mail\u00e4nder Scala gab den Auftrag, daraus die Familienoper Il piccolo principe (Der kleine Prinz) zu machen. Mit Emilie Renard in der Hauptrolle und G\u00e1bor Kali am Pult der Wiener Symphoniker, wird die amerikanisch-\u00f6sterreichische Regisseurin Louisa Muller diese zum ersten Mal in Wien opulent und fantasievoll in Szene setzen. Einzelkarten gibt es f\u00fcr die Familienoper schon ab dem 18. April 2026 zu kaufen (Premiere ist am 18.12.2026).<br \/>\nHinter der schillernden Oberfl\u00e4che von Nikolai Rimski-Korsakows abenteuerlicher Satire Der goldene Hahn nach dem gleichnamigen M\u00e4rchen von Alexander Puschkin entfaltet sich eine bei\u00dfende Kritik an Macht, Torheit und autokratischer Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung. Mit der 1909 in Moskau uraufgef\u00fchrten Oper stellt sich der russische Regisseur Maxim Didenko erstmals in Wien vor. In der Rolle des K\u00f6nigs kehrt G\u00fcnther Groissb\u00f6ck an das MusikTheater an der Wien zur\u00fcck, und die Partie der K\u00f6nigin von Schemacha \u00fcbernimmt Liv Redpath. Am Pult des ORF Radio-Symphonieorchester Wien steht zum ersten Mal Valentin Uryupin (Premiere am 22.01.2027).<br \/>\nIn der zweiten Saisonh\u00e4lfte j\u00e4hrt sich zum 200. Mal der Tod Ludwig van Beethovens, der als \u201eHauskomponist\u201c am Theater an der Wien die Musikgeschichte zu revolutionieren begann. Zu diesem Anlass spielen wir seine einzige Oper in einer Neuinszenierung unter dem Titel Leonore, die auf den beiden hier uraufgef\u00fchrten Fassungen rekurriert. Dirigentin Giedr\u0117 \u0160lekyt\u0117 und Regisseur Stefan Herheim haben bereits 2022 mit Leo\u0161 Jan\u00e1\u010deks Das schlaue F\u00fcchslein unter Beweis gestellt, welch k\u00fcnstlerisch inspirierende Partnerschaft sie verbindet. Neben Julia Kleiter in der Titelpartie sind u.a. Attilio Glaser, Christoph Pohl und Patrick Zielke zu erleben (Premiere am 27.02.2027).<br \/>\nMit Georg Friedrich H\u00e4ndels Rinaldo gibt Regisseurin Nadja Loschky ihr Hausdeb\u00fct. Diese Oper, mit welcher der Komponist 1711 seinen Triumphzug in London begann, erz\u00e4hlt in \u00fcberw\u00e4ltigender musikalischer Sch\u00f6nheit von T\u00e4tern und Opfern eines Krieges, der keine Gewinner kennt. Vor der Akademie f\u00fcr Alte Musik Berlin steht mit Francesco Corti einer der derzeit profiliertesten Interpreten barocker Musik. Angef\u00fchrt von Carlo Vistoli treten Yuriy Mynenko, M\u00e9lissa Petit, Kateryna Kasper, Alejandro Bali\u00f1as Vieites, R\u00e9my Br\u00e8s-Feuillet und Dominique Visse auf (Premiere am 09.04.2027, Koproduktion mit La Monnaie\/De Munt Br\u00fcssel).<br \/>\nKonzertantes Musiktheater<\/p>\n<p>F\u00fcr Fans rein musikalischer Opernerlebnisse erweitert das MusikTheater an der Wien sein Angebot an konzertantem Musiktheater. Das Spektrum der insgesamt elf zur Auff\u00fchrung gelangenden Meisterwerke reicht von Jean-Baptiste Lully \u00fcber Georg Friedrich H\u00e4ndel bis zu Gioachino Rossini. Zahlreiche herausragende S\u00e4nger*innen, Dirigent*innen und Ensembles \u2013 einige als langj\u00e4hrige Partner des Hauses, andere erstmals zu Gast \u00ad\u2013 versprechen unvergessliche, musikalische Momente. Darunter Ottavio Dantone, Francesco Corti, Raffaele Pe, Christina Pluhar, David Stern und Aapo H\u00e4kkinen, die zu den gefragtesten Dirigent*innen dieser Szene geh\u00f6ren und gemeinsam mit S\u00e4nger*innen wie Avery Amereau, Francesca Aspromonte, Cyril Auvity, Erika Baikoff, Anastasia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Anett Fritsch, Delphine Galou, Arnaud Gluck, Alasdair Kent, Marianne Beate Kielland, Julia Lezhneva, Maayan Licht, Dave Monaco, Luigi Morassi, Dennis Orellana, Sophie Rennert und Sonja Runje ans jeweilige Werk gehen.<br \/>\nEin weiterer H\u00f6hepunkt: Das Theater an der Wien wurde nicht nur zum Opernhaus des Jahres 2025 ausgezeichnet, sondern ist nun auch Gastgeber der International Opera Awards, deren Verleihung am 21. November 2026 stattfinden wird.<br \/>\nKulturvermittlung TaWumm!<\/p>\n<p>Ohne die Bespielung der Kammeroper muss das Nachwuchsprojekt CAMPUS vorerst eingestellt werden. Dank der Unterst\u00fctzung der Sponsoren des MusikTheaters an der Wien kann das Angebot f\u00fcr das junge Publikum aber erh\u00f6ht werden. Die gro\u00dfe Familienoper wird um zwei weitere, szenische Neuproduktionen f\u00fcr Kinder im intimen Rahmen der Spielst\u00e4tte \u201eH\u00f6lle\u201c erg\u00e4nzt: In Klangstreich. Eine Note tanzt aus der Reihe (ab 4 Jahren, Premiere 11.10.2026) geht es um das Faszinosum der menschlichen Stimme und mit Gold! (ab 6 Jahren, Premiere 13.04.2027) kommt einer der gr\u00f6\u00dften Erfolge der Kinder- und Jugendoper der letzten 15 Jahre nun zum ersten Mal nach Wien. Die inszenierte F\u00fchrung Bravissimo! (ab 6 Jahren) wird aufgrund des enormen Erfolgs nun schon in der dritten Saison fortgesetzt. Bei all diesen Vorstellungen haben Kinder jeden Alters die Chance, Oper ganz hautnah zu erleben.<br \/>\nUnd schlie\u00dflich f\u00fchrt unsere Kulturvermittlung TaWumm! auch mit vielen Workshops sowie monatlich neuen Open-House-Konzepten von Sing-along \u00fcber Opernquiz Generationen zusammen. Zahlreiche Workshops f\u00fcr Kinder und Erwachsene jeden Alters laden zum aktiven Mitmachen ein. Ein besonderes Highlight stellen die neu eingef\u00fchrten Yogakonzerte auf der B\u00fchne des Theaters an der Wien dar, die an drei Terminen der Saison stattfinden. F\u00fcr Kaffee und Kuchen sorgt dabei die bew\u00e4hrte Hausgastronomie von DoN (ab 13.11.26).<br \/>\nH\u00f6lle!<\/p>\n<p>Auch in dieser Spielzeit \u00f6ffnen wir die Pforten zur \u201eH\u00f6lle\u201c und laden zu besonders intimen Konzerten im \u201eKellertheater\u201c unseres Hauses, wo mehrere Publikumslieblinge ungewohnte Facetten ihres K\u00f6nnens zeigen. Das Programm reicht von Coraz\u00f3n Abierto mit Luciana Mancini &#038; Puerto Tango, einem Streifzug durch die Geschichte des Tangos, bis zu Gro\u00dfe und kleine Fuge, einem originellen Musiktheaterabend von Angelo Konzett, der Beethoven und Schubert als Puppen auf die B\u00fchne bringt. Unter dem Titel Schm\u00e4h, Charme und Operette pr\u00e4sentieren Maximilian Mayr und Daniel Gutmann Wiener Lieder und Operettencouplets, w\u00e4hrend das Ensemble Proxima D unter dem Titel Musica per liuto mit Lautenkonzerten und Triosonaten von Antonio Vivaldi intime Klangwelten im Stil seiner sp\u00e4ten Wiener Jahre entfaltet. Bei Da Capo im Theater an der Wien l\u00e4dt Casting-Direktor und stellvertretender Intendant Peter Heilker ebendort herausragende K\u00fcnstler*innenpers\u00f6nlichkeiten zum Gespr\u00e4ch ein. In dieser Saison sind Intendantin, Schauspielerin, Society-Lady Marika Lichter (04.11.2026) und Chordirektor Erwin Ortner (16.02.2027) zu Gast.<br \/>\nKooperationspartner*innen<\/p>\n<p>Fortgesetzt wird die langj\u00e4hrige, enge Zusammenarbeit mit dem Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner), den Wiener Symphonikern und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien.<br \/>\nInternationale Kooperationspartner:<\/p>\n<p>Staatsoper Unter den Linden Berlin, La Monnaie \/ De Munt Br\u00fcssel<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>MusikTheater an der Wien<br \/>\nMag. Andrea Gruber<br \/>\nTelefon: +43 1588 30 1520<br \/>\nE-Mail: andrea.gruber@vbw.at<\/p>\n<p>Original-Content von: Vereinigte B\u00fchnen Wien &#8211; Opernintendanz, Theater an der Wien, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8227\/6255714<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wien (ots) &#8211; Das Theater an der Wien feiert sein 225-j\u00e4hriges Bestehen und pr\u00e4sentiert zum Jubil\u00e4um ein vielf\u00e4ltiges Programm aus<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[26475],"tags":[],"class_list":["post-458355","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/458355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=458355"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/458355\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=458355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=458355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=458355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}