{"id":458401,"date":"2026-04-17T09:50:35","date_gmt":"2026-04-17T07:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-hl-oh-verkehrssicherheitsberichte-2025-fuer-die-hansestadt-luebeck-und-den-kreis-ostholstein\/"},"modified":"2026-04-17T09:50:35","modified_gmt":"2026-04-17T07:50:35","slug":"pol-hl-hl-oh-verkehrssicherheitsberichte-2025-fuer-die-hansestadt-luebeck-und-den-kreis-ostholstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-hl-oh-verkehrssicherheitsberichte-2025-fuer-die-hansestadt-luebeck-und-den-kreis-ostholstein\/","title":{"rendered":"POL-HL: HL-OH \/ Verkehrssicherheitsberichte 2025 f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck und den Kreis Ostholstein"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Am heutigen Freitag (17.04.2026) ver\u00f6ffentlicht die Polizeidirektion L\u00fcbeck die Verkehrssicherheitsberichte 2025 f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck und den Kreis Ostholstein.<br \/>\nDie Verkehrsunfallzahlen bewegen sich in der Gesamtbetrachtung in L\u00fcbeck und Ostholstein (Insgesamt 13865 F\u00e4lle, 7606 F\u00e4lle in L\u00fcbeck, 6259 in Ostholstein) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Sowohl in der Hansestadt als auch im Bereich Ostholstein stellt die Polizei einen Anstieg von \u00fcber 30 Prozent\/ \u00fcber 40 Prozent bei Verkehrsunf\u00e4llen mit Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen fest. Dieses wirkte sich auch auf den Anstieg der Zahlen verletzter Kinder aus, die in L\u00fcbeck in 17 F\u00e4llen mit Elektrokleinstfahrzeugen verungl\u00fcckten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auch elektrobetriebene Fahrr\u00e4der werden auf dem Land und in der Stadt immer pr\u00e4senter, die Unfallzahlen steigen seit mehreren Jahren an: Um mehr 30 als Prozent sind die Unfallzahlen unter Beteiligung von Pedelecs in L\u00fcbeck gestiegen, in Ostholstein liegen die Zahlen leicht \u00fcber dem Vorjahresniveau.<br \/>\nHansestadt L\u00fcbeck<\/p>\n<p>\u00dcbersicht zu den Gesamtverkehrsunfallzahlen 2025<\/p>\n<p>Die Anzahl aller bei der Polizei registrierten Verkehrsunf\u00e4lle in der Hansestadt L\u00fcbeck im Jahr 2025 bel\u00e4uft sich auf 7606 Verkehrsunf\u00e4lle. Im Vergleich zum Vorjahr (2024: 7649 Verkehrsunf\u00e4lle) stellt dieses einen R\u00fcckgang um 0,6 Prozent dar, die Zahlen bewegen sich im Dreijahresvergleich (2023: 7619 Verkehrsunf\u00e4lle) etwa auf einem Niveau. Mit 353 erfassten F\u00e4llen war die Hauptunfallursache 2025 wie in den Vorjahren das Nichtbeachten der Vorfahrt, gefolgt von Abbiegeunf\u00e4llen (248 F\u00e4lle) und an dritter Stelle die fehlerhafte Stra\u00dfenbenutzung (181 F\u00e4lle).<br \/>\nDen Gro\u00dfteil der Gesamtverkehrsunfallzahlen machten 2025 die aufnahmefreien Verkehrsunf\u00e4lle mit 5981 F\u00e4llen aus. Das sind die Verkehrsunf\u00e4lle, denen nur eine geringf\u00fcgige Ordnungswidrigkeit zu Grunde liegt, bei denen nur Sachschaden entstanden ist und kein Mensch verletzt wurde. Im Vergleich zum Vorjahr (2024: 6078) ist hier ein leichter R\u00fcckgang festzustellen.<br \/>\n2025 stieg hingegen die Gesamtanzahl der aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4lle mit 1625 im Vergleich zum Vorjahr (2024: 1571 F\u00e4lle)  um 3,4 %. Bei den aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4llen handelt es sich um Verkehrsunf\u00e4lle mit Personenschaden oder Verkehrsunf\u00e4lle in Verbindung mit einer Straftat oder einer bedeutenden Ordnungswidrigkeit.<br \/>\nVerkehrsunf\u00e4lle mit verletzten oder t\u00f6dlich verungl\u00fcckten Personen<\/p>\n<p>2025 ereigneten sich im L\u00fcbecker Stadtgebiet 1199 Verkehrsunf\u00e4lle mit Personenschaden, was einem Anstieg von 49 Unf\u00e4llen im Vergleich zum Vorjahr (2024: 1150 F\u00e4lle) entspricht. Die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit Personenschaden befindet sich leicht \u00fcber dem 10-Jahres-Mittel.<br \/>\nBei den Verkehrsunf\u00e4llen mit Personenschaden verungl\u00fcckten 2025 insgesamt 1.404 Verkehrsteilnehmer, davon einer t\u00f6dlich.<br \/>\nIm August 2025 st\u00fcrzte im Laufe der Nacht ein Fahrradfahrer in der Innenstadt. Er trug keinen Helm und wurde umgehend in die Universit\u00e4tsklinik verbracht. Dort verstarb er kurze Zeit sp\u00e4ter.<br \/>\n1.301 Verkehrsteilnehmer wurden 2025 leicht verletzt, im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein Anstieg um 9,5 %. zu verzeichnen. Der Anteil der Schwerverletzten im Vergleich zu 2024 nahm im gleichen Prozentsatz ab. 2025 wurden 102 Verkehrsteilnehmer schwer verletzt, ein R\u00fcckgang um 9,7 %.<br \/>\nMit 46 % nehmen Radfahrende (einschlie\u00dflich Pedelecs) den gr\u00f6\u00dften Anteil unter den bei Verkehrsunf\u00e4llen in L\u00fcbeck verletzten Personen ein. Es folgen die Insassen von PKW mit 24 %. 7 % der bei Verkehrsunf\u00e4llen in L\u00fcbeck verletzten Personen waren Fu\u00dfg\u00e4nger, 9 % waren Nutzer eines Elektrokleinstfahrzeugs.<br \/>\nFu\u00dfg\u00e4nger, Fahrr\u00e4der, Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeuge<\/p>\n<p>Die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Fu\u00dfg\u00e4ngern ist nach einem H\u00f6chststand im Jahr 2023 (144) weiter r\u00fcckl\u00e4ufig und erreicht in 2025 den niedrigsten Stand seit 2021 (114).<br \/>\n2025 wurden 482 Verkehrsunf\u00e4lle unter Beteiligung von Fahrradfahrern polizeilich aufgenommen. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 499 Verkehrsunf\u00e4llen (-3,41 %). In 223 F\u00e4llen waren Radfahrer Unfallverursacher (49,7 %), teilweise alleinbeteiligt bei St\u00fcrzen. 431 Radfahrer wurden verletzt.<br \/>\nErneut gab es 2025 einen starken Anstieg bei den Verkehrsunf\u00e4llen mit Beteiligung von Pedelecs (+33,20 %). Die immer beliebtere Art der Fortbewegung f\u00fchrt zu einem h\u00f6heren Aufkommen der Verkehrsart und zu einem damit verbundenen ansteigenden Unfallgeschehen. Gegen\u00fcber 2023 mit 168 Verkehrsunf\u00e4llen und 2024 mit 190 Unf\u00e4llen waren in 2025 mit 222 nochmals deutlich \u00f6fter Pedelec-Fahrer an Verkehrsunf\u00e4llen beteiligt. Dabei wurden 257 Pedelec-Fahrer verletzt. In 114 F\u00e4llen waren Pedelec-Fahrer Unfallverursacher (45,1 %). Die h\u00e4ufigste Unfallursache (52 F\u00e4lle) stellte die fehlerhafte Stra\u00dfenbenutzung dar, weil die Pedelecnutzer zum Beispiel verkehrswidrig auf dem Gehweg oder entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhren.<br \/>\nElektrokleinstfahrzeuge werden in der Hansestadt L\u00fcbeck vielfach im Wege der Vermietung angeboten und bevorzugt als Freizeitger\u00e4t im innerst\u00e4dtischen Bereich genutzt. Ihre Beteiligung an Verkehrsunf\u00e4llen ist gegen\u00fcber den Vorjahren weiter angestiegen. 151 Verkehrsunf\u00e4lle wurden aufgenommen, ein Zuwachs von 41 Verkehrsunf\u00e4llen (+37 %). Mit Ausnahme des Jahres 2023 ist die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle damit seit Jahren ansteigend. In 97 F\u00e4llen F\u00e4llen wurde der \u00fcberwiegende Anteil der Unf\u00e4lle von den F\u00fchrern der Elektrokleinstfahrzeuge selbst verursacht (64 %). 125 eKfz-Nutzer zogen sich in Folge der Unf\u00e4lle  Verletzungen zu.<br \/>\nKinder als Beteiligte<\/p>\n<p>2025 waren 128 Kinder an 119 Verkehrsunf\u00e4llen beteiligt und damit 28 Kinder an 23 Unf\u00e4llen mehr als 2024. 119 Kinder zogen sich bei den Verkehrsunf\u00e4llen 2025 Verletzungen zu, im Vorjahr waren es 92. In 17 F\u00e4llen verungl\u00fcckten Kinder bei der Benutzung eines Elektrokleinstfahrzeuges (E-Roller), im Vorjahr waren es lediglich 3. 55 Kinder waren mit dem Fahrrad und 17 als Fu\u00dfg\u00e4nger beteiligt. 12 Kinder verunfallten als Mitfahrer.<br \/>\nUnfallh\u00e4ufungsstellen<\/p>\n<p>In der Hansestadt L\u00fcbeck wurden 2025 37 Verkehrsunfallh\u00e4ufungsstellen identifiziert. Der Lindenplatz, der Berliner Platz, der Verteilerkreis in der Ziegelstra\u00dfe und der M\u00fchlentorplatz stellten wiederholt Unfallh\u00e4ufungsstellen dar, insbesondere aufgrund von Radverkehrsunf\u00e4llen. Eine H\u00e4ufung dieser Verkehrsunf\u00e4lle ergab sich aufgrund der Nichtbeachtung der Vorfahrtsregeln von PKW-Nutzern gegen\u00fcber Radfahrenden beim Einfahren in oder beim Ausfahren aus den Verkehrsverteilerpl\u00e4tzen.<br \/>\nDie Beobachtung der Situation an den  Verkehrsverteilerpl\u00e4tzen ist fortlaufend Gegenstand von Beratungen in der Verkehrsunfallkommission. Einen Schwerpunkt in der Hansestadt L\u00fcbeck stellt das Verkehrsunfallgeschehen auf den Verkehrsverteilerpl\u00e4tzen Berliner Platz, Lindenplatz und des M\u00fchlentors dar.<br \/>\nUm die Gefahren an den Unfallh\u00e4ufungsstellen an den Kreisverkehren in L\u00fcbeck zu reduzieren, wird die Polizei gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Hansestadt L\u00fcbeck weiter verst\u00e4rkt Kontrollen des Fahrrad- und Kraftfahrzeugverkehrs durchf\u00fchren.<br \/>\nLindenplatz<\/p>\n<p>Die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im gesamten Bereich des Verteilerplatzes ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, von 76 in 2024 auf 88 in 2025. Die aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4lle sind in 2025 auf 35 (Vorjahr 30 F\u00e4lle) ebenfalls gestiegen. Der Anteil beteiligter Radfahrer nahm um 21 Prozent zu. Von insgesamt 14 ereigneten sich 12 Abbiegeunf\u00e4lle vom Kreisverkehr in Richtung Puppenbr\u00fccke. 7 Mal kam es beim Einfahren in den Kreisverkehr aus Richtung der Fackenburger Allee zum Unfall. In 23 F\u00e4llen ereigneten sich am Lindenplatz Verkehrsunf\u00e4lle mit Personenschaden, dabei wurden 24 Menschen verletzt (2024: 19), 17 davon waren Radfahrende (2024: 9), 1 Nutzer eines Elektrokleinstfahrzeuges sowie 2 Fu\u00dfg\u00e4nger.<br \/>\nBerliner Platz<\/p>\n<p>Die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im gesamten Bereich des Verteilerkreises Berliner Platz  ist nach einem R\u00fcckgang im letzten Jahr (70) auf 79 F\u00e4lle im Jahr 2025 angestiegen. Bei den aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4llen wurde ebenfalls ein h\u00f6herer Stand verzeichnet: 2023 waren es 30, 2024 waren es 25 und in 2025 sind es 34 Verkehrsunf\u00e4lle gewesen. Beim Einfahren in den Kreisverkehr aus Richtung Possehlstra\u00dfe kam es 7 Mal zum Unfall, beim Einfahren aus Richtung der Geniner Stra\u00dfe und der Berliner Stra\u00dfe insgesamt 11 Mal. 19 Menschen erlitten Verletzungen, davon 10 Radfahrer, 3 Fahrer eines E-Rollers sowie 1 Fu\u00dfg\u00e4nger.<br \/>\nM\u00fchlentorplatz<\/p>\n<p>Die Anzahl aller Verkehrsunf\u00e4lle im gesamten Bereich des Verteilerkreises bewegen sich mit 32 auf einem \u00e4hnlichen Niveau wie im Jahre 2024 (31 F\u00e4lle). Bei den aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4llen konnte ein Anstieg von 17 (2024) auf 20 im Jahr 2025 festgestellt werden. In 19 F\u00e4llen ereigneten sich am M\u00fchlentorplatz Verkehrsunf\u00e4lle mit Personenschaden, 2024 waren es 15. Im Jahr 2025 haben sich an dem Kreisverkehr in L\u00fcbeck St. J\u00fcrgen 21 Menschen Verletzungen zugezogen, davon 17 Radfahrende, 1 Fahrer eines E-Rollers sowie 1 Fu\u00dfg\u00e4nger.<br \/>\nAlkohol, berauschende Mittel, Verkehrsunfallflucht<\/p>\n<p>Mit Blick auf die im Stra\u00dfenverkehr begangenen Straftaten in L\u00fcbeck hat sich die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle unter dem Einfluss Alkoholeinfluss leicht von 112 (2024) auf 110 im Jahr 2025 reduziert. Unf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Einfluss von Bet\u00e4ubungsmitteln stiegen leicht an von 20 auf 22 im Jahr 2025.<br \/>\nAnders als in den Vorjahren ist in dem Deliktsfeld des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein R\u00fcckgang der Zahlen festzustellen. Stieg die Anzahl der Taten von 2021 bis 2024 (2350 F\u00e4lle), so wurden 2025 2.238 Straftaten wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht aufgenommen, ein R\u00fcckgang -4,77 %.<br \/>\nKreis Ostholstein<\/p>\n<p>\u00dcbersicht zu den Gesamtverkehrsunfallzahlen 2025<\/p>\n<p>Die Anzahl aller bei der Polizei registrierten Verkehrsunf\u00e4lle im Kreis Ostholstein im Jahr 2025 bel\u00e4uft sich auf 6259 Verkehrsunf\u00e4lle. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 (6192) bewegen sich die Werte in etwa auf demselben Niveau.<br \/>\n2025 wurden im Kreis Ostholstein 995 Verkehrsunf\u00e4lle mit und 589 ohne Personenschaden polizeilich aufgenommen (Gesamtanzahl: 1584). Dies bedeutet eine leichte Steigerung der Zahlen der aufnahmepflichtigen Verkehrsunf\u00e4lle um 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Zudem wurden 4.675 aufnahmefreie Verkehrsunf\u00e4lle registriert (Vorjahr: 4.660).<br \/>\nHauptunfallursachen waren 2025 die fehlerhafte Stra\u00dfenbenutzung (285 F\u00e4lle) sowie das Nichtbeachten der Vorfahrt\/des Vorranges anderer Verkehrsteilnehmer (272 F\u00e4lle). In 138 F\u00e4llen war eine nicht angepasste Geschwindigkeit unfallurs\u00e4chlich. Aufgrund mangelnder Verkehrst\u00fcchtigkeit wurden 137 Verkehrsunf\u00e4lle verursacht.<br \/>\nVerkehrsunf\u00e4lle mit verletzten oder t\u00f6dlich verungl\u00fcckten Personen<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 verungl\u00fcckten in Ostholstein 1.192 Verkehrsteilnehmer, davon 5 Verkehrsteilnehmer t\u00f6dlich (2024:4). Die Anzahl der Verkehrstoten im Kreis Ostholstein ist im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2023 um 6 zur\u00fcckgegangen.<br \/>\nIm M\u00e4rz 2025 kam ein Motorradfahrer auf der Bundesstra\u00dfe  202, H\u00f6he Frederikenhof, von der Fahrbahn ab. Unfallursache war eine nicht angepa\u00dfte Geschwindigkeit des Motorradfahrers.<br \/>\nIm April ereignete sich auf der B 432, von P\u00f6nitz in Richtung Scharbeutz fahrend, ein folgenschwerer Zusammensto\u00df zwischen einem Pkw und einer Sattelzugmaschine. Die Fahrerin des Pkw verstarb noch vor Ort aufgrund der schweren Verletzungen.<br \/>\nAuf der B 501 kam es im Juni im Bereich Heringsdorf\/G\u00f6rtz zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Pkw. Beim Abbiegevorgang des Pkw zum dortigen Gut G\u00f6rtz \u00fcberholte der Motorradfahrer trotz unklarer Verkehrslage. Beide kollidierten. Der Motorradfahrer wurde lebensgef\u00e4hrlich verletzt in ein Krankenhaus verbracht, erlag aber wenige Tage sp\u00e4ter den Verletzungen aus dem Unfall und verstarb.<br \/>\nIm August stie\u00dfen auf der Bundesstra\u00dfe 76, kurz hinter Eutin in Fahrtrichtung Kiel, ein Pkw und eine landwirtschaftliche Zugmaschine zusammen. Die landwirtschaftliche Zugmaschine geriet vor Ort in Brand. Der Fahrer des Pkw wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstab noch im Fahrzeug.<br \/>\nIm September befuhr ein Pedelec-Fahrer bei Cismar  den Radweg, welcher parallel zur Bundesstra\u00dfe 501 verl\u00e4utt. Auf H\u00f6he des Kloster Cismar wollte ein Pkw-Fahrer die Ausfahrt auf die B 501 befahren und stie\u00df dabei mit einem auf dem Radweg fahrenden Pedelec-Fahrer zusammen. Dieser verstarb in der Nacht an den Folgen des Zusammenpralls.<br \/>\nDie Gesamtanzahl aller bei Verkehrsunf\u00e4llen in Ostholstein verletzten Verkehrsteilnehmer ist von 1.163 im Jahr 2024 auf 1.192 im Jahr 2025 gestiegen (+2,5 %). Der Anteil der schwer Verletzten fiel dabei von 167 auf 163 (-2,4 %) 1.024 Beteiligte verletzten sich leicht und damit 32 mehr als im Vorjahr (+3,2 %).<br \/>\nMit 43 % nahmen Radfahrende (einschlie\u00dflich Pedelecs) den gr\u00f6\u00dften Anteil unter den bei Verkehrsunf\u00e4llen in Ostholstein verletzten Personen ein, dicht gefolgt von den Insassen von PKW mit 32 %. 8 % der bei Verkehrsunf\u00e4llen in Ostholstein verletzten Personen waren Kradfahrer, 6 % waren Fu\u00dfg\u00e4nger.<br \/>\nFu\u00dfg\u00e4nger, Fahrr\u00e4der, Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeuge<\/p>\n<p>2025 ereigneten sich in Ostholstein 73 Verkehrsunf\u00e4lle mit der Beteiligung von Fu\u00dfg\u00e4ngern, somit 13 weniger als im Vorjahr (86). Dabei erlitten 72 Fu\u00dfg\u00e4nger Verletzungen. In knapp 70 Prozent der F\u00e4lle (50) waren PKW bei Unf\u00e4llen mit Fu\u00dfg\u00e4ngern beteiligt, LKW oder Busse in jeweils 2 und einem Fall.<br \/>\n2025 wurden 262 Verkehrsunf\u00e4lle unter der Beteiligung von Radfahrenden in Ostholstein polizeilich aufgenommen, somit 11 Verkehrsunf\u00e4lle weniger als im Vorjahr. Dabei erlitten 243 Radfahrer Verletzungen, im Vorjahr waren es noch 257 verletzte Personen. In knapp \u00fcber 50 Prozent der F\u00e4lle verunfallten die Radfahrer ohne Fremdbeteiligung.<br \/>\nMit 225 F\u00e4llen erh\u00f6hte sich die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Pedelecnutzern im Vergleich zu 2023 und 2024 um 10 Unf\u00e4lle. 2025 wurden dabei 208 Pedelec-Fahrer verletzt &#8211; gleichbleibend zum Stand des Vorjahres. Der Anteil der Alleinunf\u00e4lle betrug bei den Pedelecfahrern 56,9 % (128 F\u00e4lle).<br \/>\nAuf Fehmarn ereigneten sich mit 67 F\u00e4llen (2024: 73 F\u00e4lle) die meisten Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Rad- oder Pedelecfahrern, gefolgt von Neustadt in Holstein mit 54 F\u00e4llen (2024: 56 F\u00e4lle) und Timmendorfer Strand mit 37 F\u00e4llen (2024:28 F\u00e4lle). Steigerungen um \u00fcber 30 Prozent dieser Verkehrsunf\u00e4lle 2025 sind mit Blick auf die Zahlen in Timmerndorfer Strand und Scharbeutz (2024:33; 2025: 44) festzustellen.<br \/>\nZur\u00fcckgegangen hingegen sind die Unfallzahlen in der Gemeinde Gr\u00f6mitz und der Stadt Bad Schwartau.<br \/>\nAls Hauptunfallursachen bei Rad- und Pedelec-Unf\u00e4llen konnte 2025 an erster Stelle (39 F\u00e4lle) die Missachtung der die Vorfahrt regelnden Verkehrszeichen, an zweiter Stelle die falsche Stra\u00dfenbenutzung (32 F\u00e4lle) sowie schlie\u00dflich Fehler beim Einfahren in den flie\u00dfenden Verkehr (27 F\u00e4lle) identifiziert werden.<br \/>\nElektrokleinstfahrzeuge sind im Stra\u00dfenbild des Kreises Ostholstein zunehmend h\u00e4ufiger anzutreffen. Die Zahlen der Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen sind hier deutlich  gestiegen. Waren es 2024 noch 29 Verkehrsunf\u00e4lle, hat sich diese Zahl in 2025 mit 52 fast verdoppelt, 45 Menschen wurden dabei verletzt. In 43 F\u00e4llen waren die Fahrer der Elektrokleinstfahrzeuge auch die Verursacher der Unf\u00e4lle, ein Plus von 25.<br \/>\nKinder und Senioren als Beteiligte<\/p>\n<p>Mit 111 Verkehrsunf\u00e4llen waren Kinder in 16 F\u00e4llen mehr an Verkehrsunf\u00e4llen beteiligt als im Jahr 2024. Dabei wurden 111 Kinder verletzt, 19 mehr als im Vorjahr. An 55 Verkehrsunf\u00e4llen waren Kinder als Radfahrer beteiligt (-7), 16 als Mitfahrer (+14) und 16 als Fu\u00dfg\u00e4nger (-2).<br \/>\nUnfallbeteiligte in einem Alter \u00fcber 64 Jahre werden in der Verkehrsunfallstatistik als Senioren gef\u00fchrt. 2025 waren diese in Ostholstein an 546 Verkehrsunf\u00e4llen beteiligt (2024: 492). 368 Verkehrsunf\u00e4lle wurden von Senioren verursacht. (2024: 337). Als Hauptunfallursachen bei von Senioren verursachten Verkehrsunf\u00e4llen konnte das Nichtbeachten der Vorfahrt\/ des Vorrangs (77 F\u00e4lle), die falsche Stra\u00dfenbenutzung (52 F\u00e4lle) sowie Fehler beim Wenden\/ R\u00fcckw\u00e4rtsfahren (42 F\u00e4lle) festgestellt werden.<br \/>\nUnfallh\u00e4ufungsstellen<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2025 wurden 25 Unfallh\u00e4ufungsstellen im Kreis Ostholstein festgestellt.<br \/>\nDarunter findet sich wiederholt der Kreuzungsbereich der Landesstra\u00dfe 181 und der D\u00e4nischburger Landstra\u00dfe in Sereetz in der N\u00e4he eines gro\u00dfen M\u00f6belhauses. Im Vergleich zum Jahr 2024 haben sich die Verkehrsunf\u00e4lle an dieser Stelle jedoch von 12 auf 6 reduziert.<br \/>\nFerner wurden unter anderem Unfallh\u00e4ufungstsellen in Timmendorfer Strand in der Strandallee (5 F\u00e4lle), in Oldenburg in Holstein auf der Kieler Chaussee im Bereich des Zubringers zur BAB A1 Anschlussstelle S\u00fcd (6 F\u00e4lle) und in Heiligenhafen im Sundweg\/ Einm\u00fcndungsbereich Industriestra\u00dfe (5 F\u00e4lle) erkannt.<br \/>\nAlle Unfallh\u00e4ufungsstellen werden in der Unfallkommission, einem fachlichen Gremium von Vertretern des Kreises Ostholstein, des Landesbetriebes Verkehr und der Stra\u00dfenmeistereien, \u00f6rtlicher Vertreter und der Polizei, betrachtet und l\u00f6sungsoffen bearbeitet.<br \/>\nAlkohol, berauschende Mittel, Verkehrsunfallflucht<\/p>\n<p>Mit Blick auf die im Stra\u00dfenverkehr begangenen Straftaten im Kreis Ostholstein ist die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle unter dem Einfluss von Alkohol im Vergleich zum Vorjahr von 96 auf 105 gestiegen. Verletzt wurden dabei 60 Menschen.<br \/>\nUnf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Einfluss berauschender Mittel bewegen sich mit 12 im Jahr 2025 leicht h\u00f6her als im Vorjahr (11 F\u00e4lle). 9 Menschen wurden dabei verletzt.<br \/>\nDie Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort im Jahr 2025 mit 1474 F\u00e4llen hat nach einem kontinuierlichen Anstieg seit 2021 bis 2024 deutlich abgenommen und liegt somit auf dem Niveau von 2023 (1487 F\u00e4lle). Waren es 2024 noch 1.614, hat sich die Anzahl in 2025 um 140 auf insgesamt 1.474 verringert, eine Abnahme um 8,67 %.<br \/>\nVerkehrssicherheitsbericht 2025 Hansestadt L\u00fcbeck:<br \/>\nLink:<\/p>\n<p>https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/landesregierung\/ministerien-behoerden\/POLIZEI\/DasSindWir\/PDen\/Luebeck\/_downloads\/vsb\/vsb_luebeck_2025.pdf<\/p>\n<p>Verkehrssicherheitsbericht 2025 Kreis Ostholstein:<br \/>\nLink:<\/p>\n<p>https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/landesregierung\/ministerien-behoerden\/POLIZEI\/DasSindWir\/PDen\/Luebeck\/_downloads\/vsb\/vsb_ostholstein_2025.pdf<\/p>\n<p>Nachfragen zu den Verkehrssicherheitsberichten 2025 beantwortet die Polizeidirektion L\u00fcbeck am Freitagvormittag zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0451-1312015.<br \/>\nUlli Fritz Gerlach, Pressesprecher der Polizeidirektion L\u00fcbeck<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Polizeidirektion L\u00fcbeck<br \/>\nStabsstelle \/ \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nUlli Fritz Gerlach &#8211; Pressesprecher &#8211;<br \/>\nTelefon: 0451 \/ 131-2006<br \/>\nFax: 0451 \/ 131 &#8211; 2019<br \/>\nE-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Polizeidirektion L\u00fcbeck, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/43738\/6257234<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; Am heutigen Freitag (17.04.2026) ver\u00f6ffentlicht die Polizeidirektion L\u00fcbeck die Verkehrssicherheitsberichte 2025 f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck und den<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1527],"tags":[],"class_list":["post-458401","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blaulicht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/458401","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=458401"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/458401\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=458401"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=458401"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=458401"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}