{"id":459022,"date":"2026-05-07T09:25:00","date_gmt":"2026-05-07T07:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/krebsmedizin-im-umbruch-neue-therapien-und-kuenstliche-intelligenz-veraendern-die-behandlung-2\/"},"modified":"2026-05-07T09:25:00","modified_gmt":"2026-05-07T07:25:00","slug":"krebsmedizin-im-umbruch-neue-therapien-und-kuenstliche-intelligenz-veraendern-die-behandlung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/krebsmedizin-im-umbruch-neue-therapien-und-kuenstliche-intelligenz-veraendern-die-behandlung-2\/","title":{"rendered":"Krebsmedizin im Umbruch: Neue Therapien und K\u00fcnstliche Intelligenz ver\u00e4ndern die Behandlung"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Die Krebsmedizin befindet sich an einem Wendepunkt: Neue Behandlungsans\u00e4tze, K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und ein besseres Verst\u00e4ndnis der Tumorbiologie halten gleichzeitig und in rasantem Tempo Einzug im Behandlungsalltag. Was das f\u00fcr Patient:innen bedeutet, diskutierten Expert:innen beim 37. Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin &#8211; auf einem Symposium des forschenden Pharmaunternehmens Pfizer unter dem Titel &#8222;Zukunftsmedizin Onkologie: Von der Vision zur Realit\u00e4t&#8220;. <\/p>\n<p>Vom Labor in die Praxis: ein bekanntes Muster<\/p>\n<p>Dass aus experimentellen Ans\u00e4tzen tragf\u00e4hige Behandlungsstandards werden k\u00f6nnen, ist kein neues Ph\u00e4nomen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Prof. Dr. Axel Merseburger von der Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck zeigte aufgrund historischer Beispiele, wie sich die Krebsmedizin immer wieder neu erfunden hat: Heute bestimmt nicht mehr nur allein der Ort eines Tumors im K\u00f6rper, welche Therapie eingesetzt wird &#8211; entscheidend ist das genetische Profil der Krebszelle. Was einst vision\u00e4r klang, ist vielfach l\u00e4ngst gelebte Realit\u00e4t in der Krebsbehandlung. <\/p>\n<p>Dieser Wandel setzt sich fort: Aktuell laufende Studien pr\u00fcfen zum Beispiel Wirkstoffe, die auf sogenannte epigenetische Mechanismen abzielen &#8211; also auf Prozesse, die beeinflussen, welche Gene in einer Krebszelle aktiv sind. Beim fortgeschrittenen Prostatakrebs etwa gibt es Ans\u00e4tze, die Resistenzen gegen bestehende Therapien \u00fcberwinden sollen. Mehrere internationale Phase-III-Studien &#8211; die h\u00f6chste Stufe klinischer Pr\u00fcfung vor einer m\u00f6glichen Zulassung &#8211; laufen bereits. Pfizer treibt in diesem Bereich aktuell mehrere dieser Studien voran. <\/p>\n<p>KI: Unterst\u00fctzung, kein Ersatz<\/p>\n<p>Wie weit KI bereits in die Versorgungsrealit\u00e4t vorgedrungen ist, zeigt eine aktuelle Pilotstudie: Ein KI-basierter Chatbot, der auf Basis von nationalen Behandlungsleitlinien f\u00fcr Brustkrebspatient:innen trainiert wurde, lieferte in knapp 88 Prozent der F\u00e4lle korrekte Antworten auf medizinische Fragen. Ein vielversprechendes Ergebnis &#8211; mit einer Einschr\u00e4nkung: \u00c4rztliche Beratung und Begleitung bleiben unverzichtbar. <\/p>\n<p>Wohin diese Entwicklung f\u00fchrt, verdeutlichte Prof. Dr. Jakob Kather von der TU Dresden: Bestimmte KI-Anwendungen sind heute schon zertifiziert und klinisch zugelassen &#8211; etwa zur Analyse von Gewebeproben, um bestimmte Tumoreigenschaften zu erkennen, die die Therapiewahl beeinflussen. Internationale Fachgesellschaften arbeiten zudem an Leitlinien, die den sicheren und standardisierten Einsatz von KI in der Krebsmedizin regeln. KI ersetzt dabei \u00e4rztliches Fachwissen nicht, sondern erg\u00e4nzt dieses. <\/p>\n<p>Die Zukunft ist n\u00e4her als gedacht<\/p>\n<p>&#8222;Zukunftsmedizin&#8220; klingt nach einem fernen Versprechen. Doch viele der auf dem Kongress diskutierten Ans\u00e4tze befinden sich bereits in fortgeschrittenen klinischen Studien oder sind in der Versorgung angekommen. Der Weg von der Forschung in die Praxis verl\u00e4uft nicht immer geradlinig &#8211; aber die wissenschaftlichen Grundlagen sind vielfach gelegt. Die entscheidende Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell Forschung, Zulassungsbeh\u00f6rden und Gesundheitsversorgung zusammenfinden. Pfizer arbeitet daran, diesen \u00dcbergang aktiv mitzugestalten &#8211; mit laufenden Studien in mehreren Tumorindikationen. <\/p>\n<p>Innovative Krebsmedikamente &#8211; &#8222;Made in Germany&#8220;<\/p>\n<p>Um das Leben an Krebs erkrankter Menschen sp\u00fcrbar zu verbessern, treibt Pfizer die Entwicklung onkologischer Therapien voran und erforscht neuartige Wirkstoffklassen. In Deutschland stellt das Unternehmen mehr als 20 Medikamente zur Behandlung von Krebs zur Verf\u00fcgung, beispielsweise gegen bestimmte Formen von Brust-, Nieren-, Lungen- und Blutkrebs &#8211; darunter 13 zielgerichtete Therapien und das breiteste Portfolio an onkologischen Biosimilars. Die Mehrzahl der innovativen Krebsmedikamente, die Pfizer in Deutschland und mehr als 180 L\u00e4ndern weltweit vertreibt, wird in Freiburg im Breisgau produziert. Der Freiburger Standort ist zentrale Schnittstelle zwischen Forschung und Versorgung sowie zwischen Wissen und Wertsch\u00f6pfung und eine der modernsten Produktionsst\u00e4tten der pharmazeutischen Industrie. Mehr auf www.pfizer.de\/forschungsgebiete\/krebs. <\/p>\n<p>\u00dcber Pfizer &#8211; &#8222;Breakthroughs that change patients&#8216; lives&#8220;<\/p>\n<p>Bei Pfizer arbeiten wir weltweit t\u00e4glich daran, die Lebensqualit\u00e4t von Menschen zu verbessern, indem wir ihnen Zugang zu innovativen Medikamenten und Impfstoffen erm\u00f6glichen. Dabei setzen wir auf Wissenschaft und unser globales Netzwerk aus Forschungs-, Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebszentren. <\/p>\n<p>Als einer der weltweit f\u00fchrenden forschenden Arzneimittelhersteller f\u00f6rdern wir gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal, Gesundheitseinrichtungen, Regierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften \u00fcberall auf der Welt eine verl\u00e4ssliche und bezahlbare Gesundheitsversorgung. Seit mehr als 175 Jahren arbeiten wir daran, f\u00fcr alle, die sich auf uns verlassen, etwas zu bewegen. <\/p>\n<p>Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland arbeiten mehr als 3.000 Mitarbeiter:innen an den Standorten Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Unser Werk in Freiburg ist eine der modernsten Pharmaproduktionsst\u00e4tten der Welt und die gr\u00f6\u00dfte von Pfizer f\u00fcr Tabletten und Kapseln. Es ist Vorreiter bei Nachhaltigkeit und Industrie 4.0. <\/p>\n<p>Mehr auf http:\/\/www.pfizer.de. Folgen Sie uns auf LinkedIn (https:\/\/www.linkedin.com\/company\/pfizer\/) und Instagram (https:\/\/www.instagram.com\/pfizer_karriere\/). <\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<p>Symposium &#8222;Zukunftsmedizin Onkologie: Von der Vision zur Realit\u00e4t&#8220;, veranstaltet von Pfizer im Rahmen des DKK 2026 (20.02.2026) <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Pfizer Pharma GmbH<br \/>\nExternal Communications<br \/>\nFriedrichstra\u00dfe 110, D-10117 Berlin<br \/>\nE-Mail: presse@pfizer.com<br \/>\nWebsite: www.pfizer.de<br \/>\nLinkedIn: www.linkedin.com\/company\/pfizer<br \/>\nYouTube: https:\/\/www.youtube.com\/@Pfizer_Deutschland<br \/>\nInstagram: http:\/\/www.instagram.com\/pfizer_wissenschaft<\/p>\n<p>Agenturkontakt:<br \/>\nIPG PR<br \/>\nNora Geisler<br \/>\nSch\u00fctzenstra\u00dfe 21, D-22761 Hamburg<br \/>\nTelefon: +49 (0) 151 58 20 43 13<br \/>\nE-Mail: presse.pfizer@ipg-pr.com<\/p>\n<p>Original-Content von: Pfizer Pharma GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/13016\/6270337<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Die Krebsmedizin befindet sich an einem Wendepunkt: Neue Behandlungsans\u00e4tze, K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und ein besseres Verst\u00e4ndnis der<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":459000,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[26475],"tags":[],"class_list":["post-459022","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/459022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=459022"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/459022\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/459000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=459022"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=459022"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=459022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}