{"id":459158,"date":"2026-05-12T20:00:00","date_gmt":"2026-05-12T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/hautkrebs-screening-in-der-oeffentlichkeit-einordnung-einer-moeglichen-einschraenkung-des-hautkrebsscreenings-fuer-gesetzlich-versicherte-in-deutschland-eine-stellungnahme-des-onkoderm-e-v\/"},"modified":"2026-05-12T20:00:00","modified_gmt":"2026-05-12T18:00:00","slug":"hautkrebs-screening-in-der-oeffentlichkeit-einordnung-einer-moeglichen-einschraenkung-des-hautkrebsscreenings-fuer-gesetzlich-versicherte-in-deutschland-eine-stellungnahme-des-onkoderm-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/hautkrebs-screening-in-der-oeffentlichkeit-einordnung-einer-moeglichen-einschraenkung-des-hautkrebsscreenings-fuer-gesetzlich-versicherte-in-deutschland-eine-stellungnahme-des-onkoderm-e-v\/","title":{"rendered":"Hautkrebs-Screening in der \u00d6ffentlichkeit: Einordnung einer m\u00f6glichen Einschr\u00e4nkung des Hautkrebsscreenings f\u00fcr gesetzlich Versicherte in Deutschland \/ Eine Stellungnahme des onkoderm e.V."},"content":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Die geplante Neubewertung des Hautkrebsscreenings im Rahmen gesundheitspolitischer Ma\u00dfnahmen zur Kostenreduktion hat eine grundlegende Debatte \u00fcber Nutzen, Zielparameter und Evidenzbasis dieses etablierten Pr\u00e4ventionsangebots ausgel\u00f6st [1] . W\u00e4hrend in der aktuellen Diskussion insbesondere das Fehlen eines eindeutigen Mortalit\u00e4tsr\u00fcckgangs im Vordergrund steht, greift eine derart eindimensionale Betrachtung aus klinischer und versorgungswissenschaftlicher Sicht zu kurz. Hautkrebsscreening ist ein komplexes Instrument der Sekund\u00e4rpr\u00e4vention, dessen Nutzen sich nicht ausschlie\u00dflich an der Reduktion von Todesf\u00e4llen bemisst, sondern ebenso an der fr\u00fchzeitigen Diagnose, der Vermeidung fortgeschrittener Erkrankungsstadien sowie der Reduktion von Morbidit\u00e4t und Therapiebelastung. Vor dem Hintergrund erheblicher Fortschritte in der dermato-onkologischen Therapie &#8211; insbesondere durch die Einf\u00fchrung adjuvanter und neoadjuvanter Immuntherapien &#8211; bedarf die bestehende Evidenz einer differenzierten Neubewertung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ziel dieser Stellungnahme ist es daher, zentrale Argumente f\u00fcr den fortbestehenden klinischen und gesundheitspolitischen Stellenwert des Hautkrebsscreenings darzulegen und eine ausgewogene, an patientenrelevanten Endpunkten orientierte Bewertung anzuregen. Dabei m\u00fcssen einige Punkte obligat mit einbezogen werden, die derzeit noch nicht oder zu wenig ber\u00fccksichtigt wurden. <\/p>\n<p>1) Mortalit\u00e4t allein ist ein zu enger Endpunkt<\/p>\n<p>Die zentrale Schw\u00e4che des Streichungsarguments ist, dass es den Nutzen des Screenings fast ausschlie\u00dflich an der Hautkrebsmortalit\u00e4t festmacht. F\u00fcr Melanom-Screening wird in der Fachliteratur aber seit langem darauf hingewiesen, dass &#8222;survival is not the only valuable end point&#8220; ist: Relevante Endpunkte sind auch Tumordicke\/Breslow, Stadium bei Diagnose, Morbidit\u00e4t, Operationsumfang, systemische Therapien, Lebensqualit\u00e4t und psychosoziale Folgen. Eine Cochrane-\u00dcbersicht zu Melanom-Screening benennt als prim\u00e4re Outcomes ebenfalls nicht nur Mortalit\u00e4t, sondern auch \u00dcberdiagnosen und Lebensqualit\u00e4t\/psychosoziale Konsequenzen [2] . <\/p>\n<p>Wer Hautkrebsscreening nur daran misst, ob die Gesamtzahl der Todesf\u00e4lle bereits eindeutig sinkt, blendet patientenrelevante Vorteile fr\u00fcher Diagnose aus. Bei Hautkrebs sind Morbidit\u00e4t, Stadium, Tumordicke, Therapieintensit\u00e4t und Lebensqualit\u00e4t mindestens mit zu bewerten. <\/p>\n<p>2) Fr\u00fcherkennung verschiebt Diagnosen in fr\u00fchere Stadien<\/p>\n<p>F\u00fcr Deutschland zeigen Auswertungen der Screening-Evaluation, dass nach Einf\u00fchrung des Screenings die Inzidenz fr\u00fcher Melanomstadien zunahm; eine Analyse berichtet ausdr\u00fccklich einen Anstieg der fr\u00fchen Stadien (in situ und T1) \u00fcber mindestens neun Jahre. Auch internationale Screening-Daten zeigen vermehrte Diagnosen von thin\/in situ melanoma in gescreenten Gruppen[3]. Dieser Shift von invasiven Tumoren bzw. Melanomen mit h\u00f6herer Tumordicke und damit verbundenem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Progress (sowie assoziierten h\u00f6heren Kosten f\u00fcr Diagnostik und Therapie) zu fr\u00fchen Stadien bzw. in situ Melanomen ist erfreulich. <\/p>\n<p>Ein Screening soll biologisch und klinisch zun\u00e4chst zu einer Stadienverschiebung f\u00fchren. Genau daf\u00fcr gibt es Daten: Fr\u00fchstadien &#8211; insbesondere Melanoma in situ und T1-Melanome &#8211; werden h\u00e4ufiger erkannt. Dies als &#8222;blo\u00df fehlende Mortalit\u00e4tsreduktion&#8220; abzutun, verkennt den Mechanismus, \u00fcber den Screening \u00fcberhaupt wirken kann. <\/p>\n<p>3) Fr\u00fchere Diagnose bedeutet in der Regel weniger Morbidit\u00e4t und weniger belastende Therapie<\/p>\n<p>Die Literatur zum Melanom-Screening nennt als patientenrelevanten Nutzen der Fr\u00fcherkennung ausdr\u00fccklich die Reduktion von Morbidit\u00e4t durch geringere Tumordicke und fr\u00fchere Stadien. Zus\u00e4tzlich zeigen Daten aus der Pandemie, dass Diagnoseverz\u00f6gerungen mit einer Verschiebung in ung\u00fcnstigere Stadien verbunden waren; in einer europaweiten gesundheits\u00f6konomischen Analyse wurden durch verz\u00f6gerte Melanomdiagnosen w\u00e4hrend COVID-19 insgesamt 111.464 &#8218;verlorene Lebensjahre&#8216; und erhebliche Folgekosten gesch\u00e4tzt. Andere Analysen berichten ebenfalls ung\u00fcnstigere Tumorcharakteristika nach pandemiebedingten Verz\u00f6gerungen [2,4-6] . <\/p>\n<p>Auch wenn der Mortalit\u00e4tsnachweis schwierig ist, kann sp\u00e4tere Diagnose klinisch nicht als &#8217;neutral&#8216; eingeordnet werde. Sp\u00e4tere Diagnosen bedeuten typischerweise h\u00f6here Tumordicke, aufwendigere Operationen, h\u00e4ufiger Sentinel-Lymphknoten-Diagnostik, h\u00e4ufiger systemische Therapie und damit mehr Morbidit\u00e4t sowie h\u00f6here Folgekosten. <\/p>\n<p>4) Ein Gro\u00dfteil der Evidenzbasis stammt aus der Vor-Immuntherapie-\u00c4ra wodurch Mortalit\u00e4tsvergleiche nur eingeschr\u00e4nkt \u00fcbertragbar sind<\/p>\n<p>Die deutsche Programmgrundlage stammt aus der Schleswig-Holstein-Pilotphase 2003\/2004; das bundesweite Screening wurde 2008 eingef\u00fchrt. Das BMG selbst beschreibt diese historische Evidenzbasis und h\u00e4lt fest, dass die Datenlage weiter evaluiert werden muss. Moderne adjuvante und neoadjuvante Melanomtherapien kamen aber erst deutlich sp\u00e4ter: Die EMA-Zulassungen von Nivolumab und Pembrolizumab im adjuvanten Setting 2018\/2019 markiert hier einen Wendepunkt. Die aktuelle europ\u00e4ische Konsensusleitlinie empfiehlt heute neoadjuvante Immuntherapie f\u00fcr Stadium III mit Makrometastasen sowie adjuvante Anti-PD-1-Therapie f\u00fcr resezierte Stadien IIB-IIIC [7,8]. <\/p>\n<p>Die Mortalit\u00e4tskritik st\u00fctzt sich \u00fcberwiegend auf Daten aus einer \u00c4ra, in der die heutigen adjuvanten und neoadjuvanten Konzepte noch gar nicht verf\u00fcgbar waren. Gerade deshalb ist fr\u00fche Diagnose heute potenziell relevanter als fr\u00fcher: Ein fr\u00fcher erkanntes, noch resektables Hochrisiko-Melanom er\u00f6ffnet therapeutische Optionen, die in der derzeit verwendeten Datengrundlage so noch nicht abgebildet war. <\/p>\n<p>5) Das Screening betrifft nicht nur Melanome, sondern auch Non-Melanoma Skin Cancer<\/p>\n<p>Das deutsche Hautkrebsscreening ist kein &#8222;Melanom-only&#8220;-Programm. In der Schleswig-Holstein-Auswertung wurden w\u00e4hrend des Screenings 3103 Hauttumoren dokumentiert, darunter 585 maligne Melanome, aber auch 1961 Basalzellkarzinome und 392 Plattenepithelkarzinome. Neuere Modellierungen f\u00fcr Deutschland bewerten ausdr\u00fccklich MM, SCC und BCC gemeinsam. F\u00fcr Europa gilt zudem: Nichtmelanozyt\u00e4re Hautkrebsformen &#8211; vor allem BCC und SCC &#8211; sind die h\u00e4ufigsten malignen Neoplasien; w\u00e4hrend BCC selten t\u00f6dlich ist, tr\u00e4gt SCC wesentlich zur NMSC-Mortalit\u00e4t bei (insbesondere im Kontext von Immunsuppression, Patienten in hohem Lebensalter, bei vorliegenden h\u00e4matoonkologischen Grunderkrankungen etc) [3,9]. <\/p>\n<p>Wird der Nutzen des Screenings allein an Melanomtodesf\u00e4llen gemessen, wird systematisch sein Gesamtnutzen untersch\u00e4tzt. Das Programm entdeckt in gro\u00dfer Zahl auch Basalzell- und Plattenepithelkarzinome &#8211; also genau die Tumoren, die im Versorgungsalltag den gr\u00f6\u00dften Teil der Hautonkologie ausmachen. <\/p>\n<p>6) Auch andere dermatologische Befunde werden bei der Ganzk\u00f6rperuntersuchung erfasst aber in der aktuellen Debatte kaum abgebildet<\/p>\n<p>Die Ganzk\u00f6rperuntersuchung identifiziert nicht nur die &#8222;Indexl\u00e4sion&#8220;, sondern regelm\u00e4\u00dfig inzidentelle zus\u00e4tzliche L\u00e4sionen. In einer JAMA-Network-Open-Kohorte mit 4726 Patientinnen und Patienten wurden 1117 maligne L\u00e4sionen gefunden; 22 % davon wurden inzidentell durch die Total-Body-Skin-Examination (TBSE) entdeckt [10] . Weitere TBSE-Arbeiten kommen zu dem Schluss, dass Ganzk\u00f6rperuntersuchungen zahlreiche sonst unerkannte kutane Malignome aufdecken k\u00f6nnen. F\u00fcr nichtonkologische dermatologische Befunde ist der populationsbezogene Nutzen zwar deutlich schlechter quantifiziert, aber der diagnostische Mehrwert der vollst\u00e4ndigen Hautinspektion jenseits einer einzelnen Verdachtsl\u00e4sion ist gut plausibel [10,11]. <\/p>\n<p>7) &#8222;Keine Unterschiede zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern&#8220; ist als Gegenargument methodisch inkorrekt<\/p>\n<p>Einfache L\u00e4ndervergleiche &#8222;mit Screening vs. ohne Screening&#8220; sind problematisch, weil Melanom-Inzidenz, UV-Exposition, Registerqualit\u00e4t, Zugang zu Dermatologie, Fr\u00fcherkennungspraxis und Therapiezugang zwischen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern stark variieren. Die europ\u00e4ische Literatur zeigt erhebliche Unterschiede bei \u00dcberleben und Mortalit\u00e4t: 5-Jahres-\u00dcberleben liegt in Nord-\/Westeuropa bei \u00fcber 90 %, in Teilen Osteuropas aber unter 60 %; neuere EUROCARE-Daten zeigen weiterhin deutliche regionale Ungleichheiten in der Versorgung [12]. Gerade deshalb taugen Querschnittsvergleiche zwischen L\u00e4ndern nur begrenzt als Beleg gegen ein Screeningprogramm. <\/p>\n<p>Der Verweis auf andere europ\u00e4ische L\u00e4nder hat \u00f6konomische, strukturelle und organisatorische Einfl\u00fcsse und ist als einzelnes Argument stark st\u00f6ranf\u00e4llig. Europ\u00e4ische Unterschiede in Mortalit\u00e4t und \u00dcberleben spiegeln nicht nur Screening, sondern auch Versorgungszugang, Registerqualit\u00e4t, Stadium bei Diagnose und moderne Therapieoptionen wider [12,13] . <\/p>\n<p>8) Gerade &#8222;Melanoma in situ&#8220; sollte als Kernendpunkt mitbetrachtet werden &#8211; aber nicht isoliert<\/p>\n<p>Wenn der Staat ein Screening evaluiert, sind Melanoma in situ, T1-Tumoren, Breslow-Dicke, Intervallkarzinome und Therapieintensit\u00e4t die naheliegenden Programmendpunkte. Die deutsche Evaluation berichtet einen anhaltenden Zuwachs von in situ- und T1-Melanomen. Zugleich mahnt die Methodik-Literatur, dass ein blo\u00dfer &#8222;stage shift&#8220; nicht automatisch Mortalit\u00e4tsnutzen beweist [14]. Genau daraus folgt aber nicht, dass man ihn ignorieren sollte, sondern dass man ihn zusammen mit Morbidit\u00e4t, Intervallkarzinomen und Therapiebedarf interpretieren muss. <\/p>\n<p>Melanoma in situ ist kein nebens\u00e4chlicher Befund, sondern ein zentraler Screening-Endpunkt. Todesf\u00e4lle allein greifen zu kurz; richtig ist eine mehrdimensionale Bewertung aus in situ\/T1-Anteilen, Breslow-Dicke, Intervallkarzinomen, Morbidit\u00e4t und Therapieaufwand [3,14] . <\/p>\n<p>Einger\u00e4umt werden muss, dass f\u00fcr das deutsche populationsweite Screening bislang kein eindeutig belastbarer Beleg vorliegt, dass auf Bev\u00f6lkerungsebene die Melanom- oder Hautkrebsmortalit\u00e4t sinkt; genau das h\u00e4lt auch das BMG fest [1]. Ebenso ist \u00dcberdiagnostik bei Melanom ein reales Thema. Daraus folgt aber nicht zwingend, dass das Screening nutzlos ist, sondern eher, dass die falschen Endpunkte zu eng gew\u00e4hlt wurden und die Evaluation in die heutige Therapie\u00e4ra aktualisiert werden muss. Die geplante Streichung des Hautkrebsscreenings ist medizinisch nicht \u00fcberzeugend begr\u00fcndet, wenn sie fast ausschlie\u00dflich auf den bisher fehlenden eindeutigen Mortalit\u00e4tsnachweis abstellt. Hautkrebsscreening hat seinen plausibelsten und am besten nachweisbaren Nutzen in der fr\u00fcheren Diagnose &#8211; insbesondere von Melanoma in situ und T1-Melanomen &#8211; sowie in der Entdeckung zahlreicher Basalzell- und Plattenepithelkarzinome. Gerade in der heutigen \u00c4ra adjuvanter und neoadjuvanter Melanomtherapien ist fr\u00fche Diagnostik klinisch relevanter als in der historischen Evidenzbasis vor 2018\/2019. Eine sachgerechte Bewertung muss daher neben Todesf\u00e4llen auch Morbidit\u00e4t, Stadium, Tumordicke, Intervallkarzinome, Therapieintensit\u00e4t, Lebensqualit\u00e4t und die Erfassung nichtmelanozyt\u00e4rer Hauttumoren ber\u00fccksichtigen. <\/p>\n<p>Bonn, 12.05.2026<\/p>\n<p>Prof. Dr. med. Hjalmar Kurzen, Freising<\/p>\n<p>Erster Vorsitzender onkoderm e.V <\/p>\n<p>Dr. med. Hanspeter Prieur, Duisburg<\/p>\n<p>Stellv. Vorsitzender onkoderm e.V. <\/p>\n<p>Prof. Dr. Dr. med. Sven Quist, Mainz<\/p>\n<p>Dr. med. Harald Br\u00fcning, Kiel<\/p>\n<p>Prof. Dr. med. Uwe Reinhold, Bonn<\/p>\n<p>Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. univ. Lukas Kofler, Biberach<\/p>\n<p>QUELLEN<\/p>\n<p>[1] Hautkrebsscreening: G-BA beauftragt Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Evaluation n.d. https:\/\/www.g-ba.de\/service\/fachnews\/230\/ (accessed April 24, 2026). <\/p>\n<p>[2] Curiel-Lewandrowski C, Kim CC, Swetter SM, et al. Survival Is Not the Only Valuable End Point in Melanoma Screening. J Investig Dermatol 2012;132:1332-7. https:\/\/doi.org\/10.1038\/jid.2012.3. <\/p>\n<p>[3] Baltus H, H\u00fcbner J, Garbe C, et al. Evaluation of skin cancer screening in Germany &#8211; a Microsimulation. J Dtsch Dermatol Ges 2025;23:19-27. https:\/\/doi.org\/10.1111\/ddg.15539. <\/p>\n<p>[4] Johansson M, Brodersen J, G\u00f8tzschea PC, et al. Screening for reducing morbidity and mortality in malignant melanoma. Cochrane Database Syst Rev 2019;2019:CD012352. https:\/\/doi.org\/10.1002\/14651858.cd012352.pub2. <\/p>\n<p>[5] Maul LV, Jamiolkowski D, Lapides RA, et al. Health Economic Consequences Associated With COVID-19-Related Delay in Melanoma Diagnosis in Europe. JAMA Netw Open 2024;7:e2356479. https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamanetworkopen.2023.56479. <\/p>\n<p>[6] Apostu AP, Vesa Stefan C, Fratila S, et al. S, et al. The effects of the COVID-19 pandemic on the diagnosis and prognosis of melanoma 2 years after the pandemic in two Romanian counties. 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JAMA Netw Open 2020;3:e2030107. https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamanetworkopen.2020.30107. <\/p>\n<p>[11] Jiang A, Jefferson IS, Robinson SK, et al. Skin cancer discovery during total body skin examinations. Int J Women&#8217;s Dermatol 2021;7:411-4. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ijwd.2021.05.005. <\/p>\n<p>[12] Crocetti E, Bennett D, Jooste V, et al. Skin melanoma survival is improving in Europe but regional differences persist: Results of the EUROCARE-6 study. Eur J Cancer 2025;231:116061. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ejca.2025.116061. <\/p>\n<p>[13] Forsea A-M. Melanoma Epidemiology and Early Detection in Europe: Diversity and Disparities. Dermatol Pr Concept 2020;10:e2020033. https:\/\/doi.org\/10.5826\/dpc.1003a33. <\/p>\n<p>[14] Owens L, Gulati R, Etzioni R. Stage Shift as an Endpoint in Cancer Screening Trials: Implications for Evaluating Multicancer Early Detection Tests. Cancer Epidemiology, Biomark Prev 2022;31:1298-304. https:\/\/doi.org\/10.1158\/1055-9965.epi-22-0024. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>onkoderm e.V.<\/p>\n<p>Klaus M. Hartgens <\/p>\n<p>news@onkoderm.de<\/p>\n<p>Presse-Fon: 015256710529 <\/p>\n<p>Am Hauptbahnhof 6 <\/p>\n<p>53111 Bonn <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Klaus M. Hartgens<br \/>\nLeiter der Gesch\u00e4ftsstelle<br \/>\nLeiter der Presseabteilung<br \/>\n015256710529<br \/>\nnews@onkoderm.de<\/p>\n<p>Original-Content von: onkoderm e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/130256\/6274138<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; Die geplante Neubewertung des Hautkrebsscreenings im Rahmen gesundheitspolitischer Ma\u00dfnahmen zur Kostenreduktion hat eine grundlegende Debatte \u00fcber Nutzen,<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":459159,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[26475],"tags":[],"class_list":["post-459158","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/459158","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=459158"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/459158\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/459159"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=459158"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=459158"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=459158"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}