{"id":459563,"date":"2026-05-28T10:00:28","date_gmt":"2026-05-28T08:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/rauchfrei-siegel-2026-fuer-woodwalkers-1-2-deutsche-krebshilfe-und-aktionsbuendnis-nichtrauchen-zeichnen-rauchfreie-fantasy-filme-aus\/"},"modified":"2026-05-28T10:00:28","modified_gmt":"2026-05-28T08:00:28","slug":"rauchfrei-siegel-2026-fuer-woodwalkers-1-2-deutsche-krebshilfe-und-aktionsbuendnis-nichtrauchen-zeichnen-rauchfreie-fantasy-filme-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/rauchfrei-siegel-2026-fuer-woodwalkers-1-2-deutsche-krebshilfe-und-aktionsbuendnis-nichtrauchen-zeichnen-rauchfreie-fantasy-filme-aus\/","title":{"rendered":"Rauchfrei-Siegel 2026 f\u00fcr &#8222;Woodwalkers&#8220; 1 &#038; 2 \/ Deutsche Krebshilfe und Aktionsb\u00fcndnis Nichtrauchen zeichnen rauchfreie Fantasy-Filme aus"},"content":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Rauchen ist mit Abstand der gr\u00f6\u00dfte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Dennoch sind Darstellungen von Tabakkonsum in Film und Fernsehen in Deutschland allgegenw\u00e4rtig. Die beiden ersten Teile der Fantasy-Reihe &#8222;Woodwalkers&#8220; beweisen, dass gute Unterhaltung keine Tabak- oder Nikotinprodukte ben\u00f6tigt. Beide Filme kommen ohne rauchende Charaktere aus und haben somit Vorbildfunktion &#8211; insbesondere f\u00fcr junge Menschen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Aktionsb\u00fcndnis Nichtrauchen verleiht die Deutsche Krebshilfe daf\u00fcr das Rauchfrei-Siegel.<br \/>\n&#8222;Rauchen ist in Filmen und Fernsehserien immer noch weit verbreitet und tr\u00e4gt mit dazu bei, dass es in unserer Gesellschaft als v\u00f6llig normal empfunden wird&#8220;, so Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe. &#8222;Aber Rauchen ist nicht normal. Rauchen verursacht Krebs. Rauchen t\u00f6tet. Daher ist es so wichtig, dass insbesondere in Filmen f\u00fcr Kinder und Jugendliche keine Zigaretten oder andere Nikotinprodukte zu sehen sind.&#8220; Der Kinder- und Jugendfilm &#8222;Woodwalkers&#8220; zeigt keine Rauchszenen und erh\u00e4lt daf\u00fcr das Rauchfrei-Siegel 2026. <\/p>\n<p>Rauchfreie Fantasy-Reihe<\/p>\n<p>Die &#8222;Woodwalkers&#8220;-Filme basieren auf der gleichnamigen Buchreihe von Katja Brandis. Sie drehen sich um den Teenager Carag, der sich in einen Puma verwandeln kann. Vor seiner Pflegefamilie h\u00e4lt Carag dieses besondere Talent geheim. Erst als er auf eine Schule kommt, in der er auf andere Gestaltwandler trifft, f\u00fchlt er sich zugeh\u00f6rig. Dort lernt er, seine Kr\u00e4fte zu kontrollieren und findet zum ersten Mal echte Freunde. &#8222;Wir freuen uns sehr \u00fcber die Auszeichnung der Deutschen Krebshilfe&#8220;, so die verantwortliche Produktionsfirma, Blue Eyes Fiction. &#8222;F\u00fcr uns ist es ganz klar, dass in &#8222;Woodwalkers&#8220; keine Zigaretten vorkommen sollen. Um die Geschichte von Carag zu erz\u00e4hlen, die von Freundschaft, Vertrauen und Mut handelt, ben\u00f6tigen wir sicher keine Rauchszenen.&#8220; Der dritte Teil der Fantasy-Reihe erscheint im Januar 2028. <\/p>\n<p>Tabakwerbung auf der Leinwand verleitet zum Rauchen<\/p>\n<p>Rund sieben Prozent der 12- bis 17-J\u00e4hrigen greifen regelm\u00e4\u00dfig zur Zigarette. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts f\u00fcr Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), sieht einen Grund daf\u00fcr in schlechten Vorbildern in den Medien: &#8222;Werbung f\u00fcr Zigaretten ist seit Jahren im Fernsehen verboten. Die Zahl der deutschen Filmproduktionen, in denen geraucht wird, nimmt dagegen eher zu. Dabei ist es belegt, dass Jugendliche, die h\u00e4ufig Filme mit rauchenden Charakteren sehen, selbst eher zur Zigarette greifen. Durch die Rauchszenen entsteht bei den Zuschauenden der Eindruck, dass Rauchen zum Alltag dazugeh\u00f6rt.&#8220; <\/p>\n<p>Umfassender Schutz von Kindern und Jugendlichen gefordert<\/p>\n<p>Seit 2003 verleiht die Deutsche Krebshilfe mit dem Aktionsb\u00fcndnis Nichtrauchen das Rauchfrei-Siegel an deutsche Film- und Fernsehproduktionen, in denen keine Tabakprodukte gezeigt werden. &#8222;Noch immer wird zu h\u00e4ufig im deutschen Fernsehen geraucht. Besonders besorgniserregend ist das in Produktionen ohne Altersbeschr\u00e4nkung und solchen, die bereits f\u00fcr Kinder ab sechs Jahren freigegeben sind&#8220;, so Professorin Sabina Ulbricht, Vorstandsvorsitzende des Aktionsb\u00fcndnis Nichtrauchen. &#8222;Rauchszenen sollten ein Kriterium f\u00fcr die FSK-Einstufung zur Altersfreigabe sein, um Kinder und Jugendliche zu sch\u00fctzen. Diese Regeln m\u00fcssen auch auf Streamingplattformen umgesetzt werden. Zunehmend besorgt sind wir \u00fcber die indirekte Werbung in den Sozialen Medien: Influencer preisen hier trotz des geltenden Werbeverbots Tabak- und Nikotinprodukte an. Es ist an der Zeit, das Werbeverbot auch an dieser Stelle konsequenter umzusetzen.&#8220; <\/p>\n<p>Gesundheitsrisiko Rauchen<\/p>\n<p>Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 131.000 Menschen an den Folgen des Rauchens &#8211; das entspricht etwa jedem siebten Todesfall. Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Krebsrisikofaktor. Fast 90 Prozent aller Lungenkrebsf\u00e4lle sind durch das Rauchen verursacht. Dar\u00fcber hinaus verursacht es noch mindestens 16 weitere Krebsarten und zahlreiche weitere Erkrankungen. <\/p>\n<p>Rauchen in Film und Fernsehen<\/p>\n<p>Informationen \u00fcber das Rauchverhalten in Filmen erhalten Sie unter: www.rauchfreiefilme.de. Dort werden Filme analysiert, die f\u00fcr den &#8222;Oscar&#8220; und den Deutschen Filmpreis &#8222;Lola&#8220; nominiert wurden, sowie &#8222;Tatort&#8220;- und &#8222;Polizeiruf 110&#8220;-Produktionen. Die Internetseite wird vom Institut f\u00fcr Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT Nord) in Kiel betrieben. <\/p>\n<p>Die Analyse zeigt, dass in deutschen Produktionen sehr h\u00e4ufig geraucht wird: <\/p>\n<p>&#8211;  \u00dcber 80 Prozent der Filme, die zwischen 2016 und 2026 f\u00fcr den Deutschen Filmpreis nominiert wurden, enthielten Rauchszenen.<br \/>\n&#8211;  In 28 der 39 nominierten Filmen ohne jegliche Alterseinschr\u00e4nkung (FSK-0) wurde geraucht. <\/p>\n<p>Das Aktionsb\u00fcndnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) ist ein Zusammenschluss von 20 bundesweit t\u00e4tigen Gesundheitsorganisationen, die ihre politischen Aktivit\u00e4ten im Bereich &#8222;F\u00f6rderung des Nichtrauchens\/Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens&#8220; b\u00fcndeln. Vordringliches Ziel des ABNR ist es, Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Gesundheitsgefahren durch das Rauchen und Passivrauchen auf politischer Ebene anzuregen, zu f\u00f6rdern und zu begleiten. Dem B\u00fcndnis geh\u00f6ren folgende Organisationen an: \u00c4rztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., Bundes\u00e4rztekammer, Bundeszahn\u00e4rztekammer, B\u00fcndnis Kinder- und Jugendgesundheit e.V., Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Angiologie &#8211; Gesellschaft f\u00fcr Gef\u00e4\u00dfmedizin e.V, Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V., Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie e.V., Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Neurologie e.V., Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V., Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Rheumatologie e.V. DGRh, Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Sozialmedizin und Pr\u00e4vention e.V., Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Thoraxchirurgie e.V., Deutsche Hauptstelle f\u00fcr Suchtfragen e.V., Deutsche Herzstiftung e.V., Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsche Lungenstiftung e. V., Deutsches Netz Rauchfreier Krankenh\u00e4user &#038; Gesundheitseinrichtungen, FACT &#8211; Frauen aktiv contra Tabak e.V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe. Weitere Informationen bietet das Internet unter www.abnr.de. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Deutsche Krebshilfe<br \/>\nPressestelle<br \/>\nBuschstr. 32<br \/>\n53113 Bonn<br \/>\nTelefon: 02 28\/7 29 90-96<br \/>\nE-Mail: presse@krebshilfe.de<br \/>\nInternet: www.krebshilfe.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/116010\/6283472<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; Rauchen ist mit Abstand der gr\u00f6\u00dfte vermeidbare Krebsrisikofaktor. 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