{"id":459713,"date":"2026-06-03T11:44:42","date_gmt":"2026-06-03T09:44:42","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/?p=459713"},"modified":"2026-06-03T11:44:42","modified_gmt":"2026-06-03T09:44:42","slug":"mit-fordert-aus-fuer-eu-lohnbuerokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/mit-fordert-aus-fuer-eu-lohnbuerokratie\/","title":{"rendered":"MIT fordert Aus f\u00fcr EU-Lohnb\u00fcrokratie"},"content":{"rendered":"<p>MIT Schleswig-Holstein: Entgelttransparenzrichtlinie ersatzlos streichen statt neue Belastungen f\u00fcr den Mittelstand schaffen. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Schleswig-Holstein (MIT) fordert die Bundesregierung und die Europ\u00e4ische Union auf, die EU-Entgelttransparenzrichtlinie im Zuge der laufenden B\u00fcrokratieabbauinitiative vollst\u00e4ndig aufzuheben. <!--more-->Die geplanten zus\u00e4tzlichen Berichtspflichten w\u00fcrden insbesondere kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen massiv belasten, ohne einen erkennbaren Mehrwert f\u00fcr Besch\u00e4ftigte zu schaffen.<\/p>\n<p>Der MIT-Landesvorsitzende Stefan Lange erkl\u00e4rt dazu: \u201eGleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit ist in Deutschland l\u00e4ngst geltendes Recht. Daf\u00fcr braucht es keine neuen B\u00fcrokratiemonster aus Br\u00fcssel. Unsere Unternehmen k\u00e4mpfen bereits mit hohen<br \/>\nEnergiekosten, Fachkr\u00e4ftemangel, steigenden Lohnkosten und einer schwachen Konjunktur.<\/p>\n<p>Wer jetzt zus\u00e4tzliche Dokumentations-, Auskunfts- und Berichtspflichten schafft, belastet genau diejenigen Betriebe, die das R\u00fcckgrat unserer Wirtschaft bilden.\u201c<\/p>\n<p>Nach den bisherigen Planungen der Europ\u00e4ischen Union sollen k\u00fcnftig bereits Unternehmen ab 100 Besch\u00e4ftigten umfangreiche Berichtspflichten erf\u00fcllen. Zudem w\u00fcrden zus\u00e4tzliche Pr\u00fcf- und Auskunftspflichten auch kleinere Unternehmen treffen. Die MIT sieht darin einen weiteren Schritt in Richtung \u00dcberregulierung und B\u00fcrokratisierung.<\/p>\n<p>Die Forderung der MIT-Bundesvorsitzenden Gitta Connemann nach einer grundlegenden \u00dcberarbeitung beziehungsweise Streichung der Richtlinie wird von der MIT Schleswig-Holstein ausdr\u00fccklich unterst\u00fctzt. Stefan Lange betont: \u201eEuropa darf nicht einerseits B\u00fcrokratieabbau versprechen und andererseits neue Belastungen schaffen.<\/p>\n<p>Die Entgelttransparenzrichtlinie ist ein Paradebeispiel f\u00fcr \u00fcberzogene Regulierung. Jeder Euro und jede Arbeitsstunde, die<br \/>\nf\u00fcr zus\u00e4tzliche Formulare und Berichte aufgewendet werden m\u00fcssen, fehlen bei Investitionen, Innovationen und der Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWer heute \u00fcber Wettbewerbsf\u00e4higkeit spricht, muss morgen \u00fcber B\u00fcrokratieabbau handeln. Die Entgelttransparenzrichtlinie steht beispielhaft f\u00fcr eine Politik des Misstrauens gegen\u00fcber Unternehmern. Deutschland braucht wieder mehr Vertrauen<br \/>\nin seine Betriebe und weniger Dokumentationspflichten.\u201c<\/p>\n<p>Besonders kritisch bewertet die MIT die drohenden Eingriffe in bestehende Entgelt- und Tarifstrukturen. Dadurch entst\u00fcnden neue Rechtsunsicherheiten f\u00fcr Unternehmen und Tarifpartner. Gleichzeitig sei nicht ersichtlich, dass die Richtlinie einen tats\u00e4chlichen Beitrag zur Verringerung bestehender Ungleichheiten leisten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Stefan Lange abschlie\u00dfend: \u201eDeutschland braucht weniger B\u00fcrokratie und mehr wirtschaftliche Freiheit. Gemeinsam mit L\u00e4ndern wie Schweden und \u00d6sterreich sollte sich die Bundesregierung in Br\u00fcssel daf\u00fcr einsetzen, die<br \/>\nEntgelttransparenzrichtlinie ersatzlos zu streichen. Wer den Mittelstand st\u00e4rken will, muss B\u00fcrokratie abbauen statt neue Pflichten erfinden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MIT Schleswig-Holstein: Entgelttransparenzrichtlinie ersatzlos streichen statt neue Belastungen f\u00fcr den Mittelstand schaffen. 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