{"id":460740,"date":"2026-07-14T15:09:47","date_gmt":"2026-07-14T13:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/?p=460740"},"modified":"2026-07-14T15:10:41","modified_gmt":"2026-07-14T13:10:41","slug":"luebecker-arbeitsmarkt-ki-kenntnisse-werden-fuer-jobsuchende-immer-relevanter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/luebecker-arbeitsmarkt-ki-kenntnisse-werden-fuer-jobsuchende-immer-relevanter\/","title":{"rendered":"L\u00fcbecker Arbeitsmarkt: KI-Kenntnisse werden f\u00fcr Jobsuchende immer relevanter"},"content":{"rendered":"<p>Foto: (Gemini KI generiert) \u00b7 K\u00fcnstliche Intelligenz ver\u00e4ndert zunehmend die Anforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das macht sich auch in L\u00fcbeck bemerkbar, wie eine neue Analyse der weltweit gr\u00f6\u00dften Jobseite Indeed zeigt, f\u00fcr die bereits zum zweiten Mal Hunderttausende Stellenanzeigen in den 65 gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten sowie in 44 Berufsgruppen ausgewertet wurden.<!--more--> Demnach ist der Anteil der L\u00fcbecker Stellenanzeigen mit einem Bezug zu k\u00fcnstlicher Intelligenz innerhalb eines Jahres von 1,3 auf drei Prozent gestiegen und hat sich somit mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Dieser Trend zeigt sich auch bundesweit. In den 65 gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten erh\u00f6hte sich der durchschnittliche Anteil der Stellenanzeigen mit KI-Bezug binnen eines Jahres von 2,4 auf 5,9 Prozent und ist in keiner der untersuchten St\u00e4dte zur\u00fcckgegangen. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist M\u00fcnchen (17,1 Prozent), Schlusslicht Hamm (1,8 Prozent).<\/p>\n<p>Indeed-\u00d6konomin Dr. Virginia Sondergeld meint: &#8222;Unsere Analyse zeigt, dass sich KI-Kenntnisse zunehmend zu einer Schl\u00fcsselqualifikation auf dem Arbeitsmarkt entwickeln. F\u00fcr Besch\u00e4ftigte bedeutet das vor allem, dass sie sich mit KI auseinandersetzen und lernen sollten, wie sie entsprechende Tools sinnvoll in ihrem Arbeitsalltag einsetzen k\u00f6nnen. Damit steigern sie ihre eigene Produktivit\u00e4t und stellen sicher, dass sie auch in Zukunft attraktiv f\u00fcr Unternehmen sind.&#8220;<\/p>\n<p>KI-Kenntnisse werden zum Karrierefaktor: In diesen St\u00e4dten und Berufen sind sie besonders gefragt<\/p>\n<p>\u2022 Indeed analysiert Stellenanzeigen in den 65 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten Deutschlands und 44 Berufsgruppen<br \/>\n\u2022 M\u00fcnchen, Berlin und Aachen sind Deutschlands KI-Hotspots am Arbeitsmarkt<br \/>\n\u2022 Anteil der Stellenanzeigen mit KI-Anforderungen hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt<\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf, 14. Juli 2026. K\u00fcnstliche Intelligenz ersetzt noch immer keine ganzen Berufsbilder, ver\u00e4ndert aber zunehmend die Anforderungen an Besch\u00e4ftigte. Immer mehr Arbeitgeber suchen gezielt nach Bewerbern mit KI-Kenntnissen. Das zeigt eine Analyse der weltweit gr\u00f6\u00dften Jobseite Indeed. Daf\u00fcr wurden bereits zum zweiten Mal Hunderttausende Stellenanzeigen in den 65 gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten sowie in 44 Berufsgruppen ausgewertet. Das Ergebnis: Innerhalb eines Jahres hat sich der Anteil der Stellenanzeigen, in denen KI-Schlagworte erw\u00e4hnt werden, von 2,4 auf 5,9 Prozent mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>M\u00fcnchen ist und bleibt Deutschlands KI-Hauptstadt<br \/>\nWie im Vorjahr f\u00fchrt M\u00fcnchen das Indeed-Ranking der St\u00e4dte mit dem h\u00f6chsten KI-Anteil an. Bereits 17,1 Prozent aller Stellenanzeigen enthalten dort entsprechende Begriffe, also nahezu jede sechste Ausschreibung. Dahinter folgen Berlin mit 16,1 Prozent und Aachen mit 12,1 Prozent. Zweistellige Werte erreichen auch Stuttgart (11,8 Prozent), Frankfurt am Main (10,8 Prozent), Wolfsburg (10,3 Prozent) und Karlsruhe (10 Prozent).<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Schlusslichter des Indeed-KI-Rankings kommen hingegen allesamt aus Nordrhein-Westfalen. In M\u00f6nchengladbach, Krefeld und Hagen werden KI-Begriffe jeweils nur in 2,5 Prozent der Stellenanzeigen erw\u00e4hnt. Noch niedriger f\u00e4llt der Anteil in Herne (2 Prozent) und Hamm (1,8 Prozent) aus.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist jedoch, dass selbst diese vergleichsweise niedrigen Werte im vergangenen Jahr noch f\u00fcr einen Platz im Mittelfeld des Rankings gereicht h\u00e4tten. Der Grund daf\u00fcr ist, dass die Nachfrage nach Besch\u00e4ftigten mit KI-Kenntnissen bundesweit rasant steigt und in keiner der 65 untersuchten St\u00e4dte gegen\u00fcber dem Vorjahr gesunken ist. Besonders dynamisch entwickelte sich Oberhausen, wo sich der Anteil entsprechender Stellenanzeigen im Vergleich zum Vorjahr auf das 8,4-Fache erh\u00f6hte. Es folgen Halle (4,8-fach) und ausgerechnet Schlusslicht Hamm, wo sich der Anteil um das 4,5-Fache erh\u00f6hte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Gemini-KI-generiert_Ansicht-Luebeck-mit-und-Ohne-Grafik_0005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-460742 aligncenter\" src=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Gemini-KI-generiert_Ansicht-Luebeck-mit-und-Ohne-Grafik_0005.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Gemini-KI-generiert_Ansicht-Luebeck-mit-und-Ohne-Grafik_0005.jpg 550w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Gemini-KI-generiert_Ansicht-Luebeck-mit-und-Ohne-Grafik_0005-320x175.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Berufsgruppen im Vergleich: KI ist l\u00e4ngst nicht mehr nur ein IT-Thema<br \/>\nAllerdings entscheidet nicht nur der Arbeitsort dar\u00fcber, wie gefragt KI-Kenntnisse sind. Auch zwischen den Berufsgruppen gibt es deutliche Unterschiede. Besonders h\u00e4ufig verlangen Unternehmen entsprechende F\u00e4higkeiten im Tech-Bereich, wobei diese l\u00e4ngst auch in vielen anderen Berufsfeldern gefragt sind. So liegt die Berufsgruppe Daten und Analyse, in der in 36 Prozent aller Stellenanzeigen KI-Schlagworte erw\u00e4hnt werden, mit Abstand an der Spitze der Untersuchung. Dahinter folgen die Berufsfelder Softwareentwicklung (27,3 Prozent), Marketing (17,5 Prozent) sowie Medien und Kommunikation (15,6 Prozent).<\/p>\n<p>Aber auch in den Bereichen IT-Anwendungen und L\u00f6sungen (15,2 Prozent), dem Personalwesen (13,6 Prozent), dem Wirtschaftsingenieurwesen (12,6 Prozent), der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung (11,6 Prozent) sowie IT-Infrastruktur und Support (11,1 Prozent) geh\u00f6ren KI-Kompetenzen inzwischen f\u00fcr viele Arbeitgeber zum gew\u00fcnschten Profil.<\/p>\n<p>Arbeitsmarktexpertin: KI-Know-how sorgt f\u00fcr Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt<br \/>\n\u201cUnsere Analyse zeigt, dass sich KI-Kenntnisse zunehmend zu einer Schl\u00fcsselqualifikation auf dem Arbeitsmarkt entwickeln. Besonders deutlich wird das in St\u00e4dten wie M\u00fcnchen, wo zahlreiche internationale Tech-Unternehmen mit einem Standort vertreten sind. Doch auch am unteren Ende unseres Rankings ist die Nachfrage nach Fachkr\u00e4ften mit KI-Kenntnissen zuletzt deutlich gestiegen. Der Wandel des Arbeitsmarkts macht sich also l\u00e4ngst in ganz Deutschland bemerkbar und bietet f\u00fcr Berufst\u00e4tige und Jobsuchende gro\u00dfe Chancen, ihr berufliches Profil durch neue Kompetenzen zu sch\u00e4rfen\u201d, kommentiert Dr. Virginia Sondergeld, \u00d6konomin und Arbeitsmarktexpertin von Indeed, die Analyse. Sie erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p>\u201cF\u00fcr Besch\u00e4ftigte bedeutet das vor allem, dass sie sich mit KI auseinandersetzen und lernen sollten, wie sie entsprechende Tools sinnvoll in ihrem Arbeitsalltag einsetzen k\u00f6nnen. Damit steigern sie ihre eigene Produktivit\u00e4t und stellen sicher, dass sie auch in Zukunft attraktiv f\u00fcr Unternehmen sind. Arbeitgeber sollten sich wiederum nicht darauf verlassen, ausschlie\u00dflich neue Talente einzustellen, um die KI-Transformation zu meistern. Es wird genauso entscheidend sein, auch die eigenen Mitarbeitenden gezielt weiterzubilden und auf den Einsatz von KI vorzubereiten. Diese Entwicklung betrifft zwar in erster Linie klassische B\u00fcroberufe. Aber auch in T\u00e4tigkeiten au\u00dferhalb des White-Collar-Sektors, beispielsweise im Gesundheitswesen, kann KI zumindest bei administrativen T\u00e4tigkeiten unterst\u00fctzen und so Besch\u00e4ftigte entlasten. Um die Vorteile von KI f\u00fcr sich nutzen zu k\u00f6nnen, ist es f\u00fcr Unternehmen und Besch\u00e4ftigte aller Branchen umso wichtiger, sich fr\u00fchzeitig auf die Ver\u00e4nderungen vorzubereiten, die k\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr ihre Arbeitswelt mit sich bringt.\u201d<\/p>\n<p>Methodik<br \/>\nF\u00fcr die Analyse wertete Indeed im Juni 2026 Hunderttausende Stellenanzeigen in den 65 gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten Deutschlands aus und untersuchte zus\u00e4tzlich 44 Berufsgruppen. Erfasst wurde jeweils der Anteil der Stellenanzeigen, in denen Begriffe zum Thema K\u00fcnstliche Intelligenz explizit erw\u00e4hnt werden. Die Ergebnisse wurden mit der entsprechenden Analyse aus dem Vorjahr verglichen, wobei f\u00fcr die Berufsgruppen kein Vorjahresvergleich m\u00f6glich war, da die Zuordnung der Berufsgruppen zwischenzeitlich angepasst wurde.<\/p>\n<p>\u00dcber Indeed<br \/>\nIndeed ist die Nummer 1 unter den Jobseiten weltweit (Comscore, Total Visits, Juni 2025) und verschafft Jobsuchenden Zugriff auf Millionen von Jobs in mehr als 60 L\u00e4ndern und 28 Sprachen. Mehr als 3,3 Millionen Arbeitgeber nutzen Indeed, um neue Mitarbeiter*innen zu suchen und einzustellen. Pro Monat nutzen \u00fcber 350 Millionen Besucher*innen Indeed, um nach Jobs zu suchen, Lebensl\u00e4ufe zu ver\u00f6ffentlichen, Unternehmen zu recherchieren und vieles mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto: (Gemini KI generiert) \u00b7 K\u00fcnstliche Intelligenz ver\u00e4ndert zunehmend die Anforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. 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