{"id":461552,"date":"2026-08-04T11:08:36","date_gmt":"2026-08-04T09:08:36","guid":{"rendered":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutsche-krebshilfe-baut-netzwerk-der-spitzenmedizin-weiter-aus-weitere-354-millionen-euro-fuer-comprehensive-cancer-center\/"},"modified":"2026-08-04T11:08:36","modified_gmt":"2026-08-04T09:08:36","slug":"deutsche-krebshilfe-baut-netzwerk-der-spitzenmedizin-weiter-aus-weitere-354-millionen-euro-fuer-comprehensive-cancer-center","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutsche-krebshilfe-baut-netzwerk-der-spitzenmedizin-weiter-aus-weitere-354-millionen-euro-fuer-comprehensive-cancer-center\/","title":{"rendered":"Deutsche Krebshilfe baut Netzwerk der Spitzenmedizin weiter aus \/ Weitere 35,4 Millionen Euro f\u00fcr Comprehensive Cancer Center"},"content":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Die Deutsche Krebshilfe setzt ihre F\u00f6rderung der Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center, CCCs) fort und entwickelt dieses Netzwerk konsequent weiter. Mit den Universit\u00e4tskliniken Kiel, L\u00fcbeck und Mannheim werden drei neue Standorte als Teile von CCC-Verb\u00fcnden in das F\u00f6rderprogramm aufgenommen. Damit profitieren auch hier zuk\u00fcnftig Krebspatientinnen und -patienten von der Arbeit eines CCCs. F\u00fcr die Weiterf\u00f6rderung mehrerer Zentren hat die Deutsche Krebshilfe insgesamt 35,4 Millionen Euro f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre bereitgestellt.<br \/>\nNach Empfehlung durch eine internationale Gutachterkommission f\u00f6rdert die Deutsche Krebshilfe folgende CCCs und CCC-Verb\u00fcnde f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre weiter: <\/p>\n<p>&#8211;  Aachen\/Bonn\/K\u00f6ln\/D\u00fcsseldorf (CIO ABCD)<br \/>\n&#8211;  Dresden (UCC\/NCT Dresden)<br \/>\n&#8211;  Hamburg \/Kiel\/L\u00fcbeck (CCC Nord)<br \/>\n&#8211;  Heidelberg\/Mannheim (CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim)<br \/>\n&#8211;  Leipzig\/Jena (Mitteldeutsches Krebszentrum)<br \/>\n&#8211;  M\u00fcnchen (CCC M\u00fcnchenLMU\/TUM)<br \/>\n&#8211;  W\u00fcrzburg\/Erlangen\/Regensburg\/Augsburg (CCC Allianz WERA) <\/p>\n<p>Mit dieser Entscheidung st\u00e4rkt die Deutsche Krebshilfe die CCCs als zentrale Strukturen der onkologischen Spitzenmedizin.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Hier behandeln interdisziplin\u00e4re Teams Krebspatientinnen und -patienten Leitlinien-gerecht sowie nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, erarbeiten \u00fcber die Forschung Innovationen f\u00fcr die Weiterentwicklung der Versorgung und erm\u00f6glichen Patienten den Zugang zu innovativen Therapie- und Behandlungsmethoden. Rund 250.000 Betroffene profitieren j\u00e4hrlich von diesem hohen Versorgungsniveau. <\/p>\n<p>&#8222;Moderne Krebsmedizin nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Medizin darf jedoch nicht nur durch die CCCs sichergestellt werden. Das Ziel der Deutschen Krebshilfe ist es, dass alle Krebserkrankten hierzulande von der Expertise der Spitzenzentren profitieren &#8211; unabh\u00e4ngig davon, wo sie behandelt werden. Daf\u00fcr verzahnen wir Wissen, Strukturen und Akteure eng miteinander &#8222;, sagt Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe. <\/p>\n<p>Das gelingt auch durch weitere F\u00f6rderprogramme der Deutschen Krebshilfe wie ONCOnnect und Modelle f\u00fcr eine optimierte, dezentrale onkologische Versorgung. Die Programme sind Anst\u00f6\u00dfe zur besseren Vernetzung und binden regionale Kliniken sowie niedergelassene \u00c4rztinnen und \u00c4rzte direkt an die CCCs an. Damit sollen vor allem neue wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse schneller in die wohnortnahe Versorgung gelangen, so auch in l\u00e4ndlichen Gebieten. <\/p>\n<p>CCCs fungieren als Innovationsschmieden<\/p>\n<p>Die CCCs setzen Ma\u00dfst\u00e4be in der Patientenversorgung. Die stetige Weiterentwicklung und Vernetzung der Zentren untereinander erm\u00f6glicht es der Deutschen Krebshilfe zudem, weitere wichtige Aspekte der Versorgung strukturiert zu verbessern und fl\u00e4chendeckend zu verankern: <\/p>\n<p>&#8211;  Das Train-the-Trainer-Programm TrainKommOnko soll neue Standards in der Arzt-Patienten-Kommunikation setzen, die der Deutschen Krebshilfe verbesserungsw\u00fcrdig erscheint. Ausgehend von den CCCs werden onkologisch t\u00e4tige \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sowie Fachkr\u00e4fte anderer Gesundheitsberufe zu Kommunikationstrainern ausgebildet. Als Multiplikatoren geben sie ihr Wissen an Kollegen weiter und st\u00e4rken an ihren Einrichtungen eine professionelle, zugewandte Gespr\u00e4chskultur im Umgang mit Menschen mit Krebs. Weitere Informationen zu diesem Programm sind im aktuellen Gesch\u00e4ftsbericht der Deutschen Krebshilfe einsehbar.<br \/>\n&#8211;  Mit dem Second Opinion Oncology Service (S.O.O.S.) entwickeln die CCCs derzeit mit finanzieller Unterst\u00fctzung der Deutschen Krebshilfe zudem ein bundesweites strukturiertes Angebot f\u00fcr \u00e4rztliche Zweitmeinungen, das es bisher nicht gibt. Patientinnen und Patienten k\u00f6nnen sich bei ihrer Diagnose und ihren anstehenden Therapieentscheidungen in Zukunft eine zus\u00e4tzliche fachliche Einsch\u00e4tzung aus den CCCs einholen. <\/p>\n<p>Hintergrund <\/p>\n<p>Im Jahr 2007 richtete die Deutsche Krebshilfe ihr Programm zur F\u00f6rderung und Initiierung von &#8218;Onkologischen Spitzenzentren&#8216; in Deutschland ein, mit dem Ziel einer fl\u00e4chendeckenden Patientenversorgung auf h\u00f6chstem medizinischem Niveau und nach aktuellem onkologischem Wissensstand. Als Vorbild dienten die &#8222;Comprehensive Cancer Center&#8220; in den USA. Eine internationale Gutachterkommission ermittelt, ob die Zentren die an sie gestellten Vorgaben erf\u00fcllen: Versorgungsstrukturen und -abl\u00e4ufe weiterzuentwickeln, mit umliegenden Krankenh\u00e4usern und niedergelassenen \u00c4rzten, insbesondere onkologischen Schwerpunktpraxen, eng zu kooperieren sowie die Krebsmedizin durch innovative onkologische Forschung voranzubringen. Nach dem Verst\u00e4ndnis der Deutschen Krebshilfe sollen die in den CCCs erzielten Fortschritte bundesweit allen onkologischen Versorgungseinrichtungen &#8211; wie den von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten &#8218;Klinischen Onkologischen Zentren&#8216; und &#8218;Organkrebszentren&#8216; &#8211; zug\u00e4nglich gemacht werden, so dass alle Krebspatientinnen und -patienten rasch von diesen profitieren. Das CCC-Programm der Deutschen Krebshilfe findet in der internationalen onkologischen Community allerh\u00f6chste Beachtung. <\/p>\n<p>Aktuell f\u00f6rdert die Deutsche Krebshilfe 14 Spitzenzentren, darunter zehn CCC-Konsortien, an folgenden 29 universit\u00e4ren Standorten: <\/p>\n<p> 1.  Berlin<br \/>\n 2.  Dresden<br \/>\n 3.  Freiburg<br \/>\n 4.  Mainz<br \/>\n 5.  Aachen\/Bonn\/K\u00f6ln\/D\u00fcsseldorf<br \/>\n 6.  Essen\/M\u00fcnster<br \/>\n 7.  Frankfurt\/Marburg<br \/>\n 8.  G\u00f6ttingen\/Hannover<br \/>\n 9.  Hamburg\/Kiel\/L\u00fcbeck<br \/>\n10.  Heidelberg\/Mannheim<br \/>\n11.  Leipzig\/Jena<br \/>\n12.  M\u00fcnchen (Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t\/Technische Universit\u00e4t)<br \/>\n13.  T\u00fcbingen-Stuttgart\/Ulm<br \/>\n14.  W\u00fcrzburg\/Erlangen\/Regensburg\/Augsburg <\/p>\n<p>Insgesamt hat die gemeinn\u00fctzige Organisation seit dem Jahr 2007 f\u00fcr das Programm rund 250 Millionen Euro aus den ihr von der Bev\u00f6lkerung anvertrauten Spendengeldern bereitgestellt. Die Deutsche Krebshilfe f\u00f6rdert die Onkologischen Spitzenzentren jeweils \u00fcber einen Zeitraum von vier Jahren. Anschlie\u00dfend m\u00fcssen sie sich erneut bewerben und werden von einem internationalen Panel einer eingehenden Begutachtung unterzogen. <\/p>\n<p>Weitere Informationen unter www.krebshilfe.de\/onkologische-spitzenzentren (https:\/\/www.krebshilfe.de\/helfen\/rat-hilfe\/onkologische-spitzenzentren\/)<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Deutsche Krebshilfe<br \/>\nPressestelle<br \/>\nBuschstr. 32<br \/>\n53113 Bonn<br \/>\nTelefon: 02 28\/7 29 90-96<br \/>\nE-Mail: presse@krebshilfe.de<br \/>\nInternet: www.krebshilfe.de<\/p>\n<p>Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde automatisch von Presseportal.de zur Verf\u00fcgung gestellt: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/116010\/6327065<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; Die Deutsche Krebshilfe setzt ihre F\u00f6rderung der Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center, CCCs) fort und entwickelt dieses<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[26475],"tags":[],"class_list":["post-461552","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/461552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=461552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/461552\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=461552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=461552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=461552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}