{"id":4806,"date":"2007-11-14T14:59:26","date_gmt":"2007-11-14T14:59:26","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=4706"},"modified":"2007-11-14T14:59:26","modified_gmt":"2007-11-14T14:59:26","slug":"in_den_nchsten_tagen_im_theater_lbeck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/in_den_nchsten_tagen_im_theater_lbeck\/","title":{"rendered":"In den n\u00e4chsten Tagen im Theater L\u00fcbeck&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"TheaterLogo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/TheaterLogo.jpg\" alt=\"TheaterLogo\" \/><br \/>\nDas Theater L\u00fcbeck informiert zu:<br \/>\nDie fetten Jahre sind vorbei<br \/>\n1.Kinder- Jugend und Familienkonzert   <br \/>\nPerry Hotter und die gro\u00dfe Pr\u00fcfung<br \/>\nKasimir und Karoline<br \/>\nDirk Sch\u00e4fer singt: TangO. Und Piaf&#8230;<br \/>\n<!--more-->Die fetten Jahre sind vorbei<br \/>\nNach dem Film von Hans Weingartner f\u00fcr die B\u00fchne eingerichtet von Gunnar Dre\u00dfler<br \/>\nPremiere: Donnerstag, 15\/11\/2007, 20.00 Uhr, Junges Studio<br \/>\nJule, Jan und Peter steigen nachts in Villen ein, t\u00fcrmen Eigentum zu Skulpturen auf und hinterlassen Botschaften wie &#8222;Sie haben zuviel Geld!&#8220; oder &#8222;Die Erziehungsberechtigten&#8220;. Sie stehlen nichts, sondern wollen Unruhe bei denen schaffen, die nach ihrer Meinung zuviel besitzen und andere ausbeuten, um diesen Besitz ins Unermessliche zu vermehren. Infolge eines Missgeschicks entf\u00fchren sie einen Manager und verfangen sich dadurch in einen Widerspruch: Sie tr\u00e4umen von Freiheit, halten aber einen Menschen gefangen. Sie rechtfertigen das eigene Tun mit dem Kampf f\u00fcr Gerechtigkeit, f\u00fcgen einem anderen Menschen aber gro\u00dfes Ungl\u00fcck zu. Ihr Feindbild wird por\u00f6s, als ihr Opfer Hardenberg von seiner 68er-Zeit zu erz\u00e4hlen beginnt&#8230;<\/p>\n<p>Der Regisseur Dirk Engler zeigt, wie sich die drei Freunde und der Manager im Verlauf des Abends ann\u00e4hern. Das Entf\u00fchrungsopfer wird dabei einen Fisch zubereiten und diesen an das Publikum servieren: ein Ritual, das Gemeinschaft stiftet, eine Gemeinschaft, die letztlich Utopie bleibt. Am Ende steht die Frage, ob sich im Leben der vier etwas ver\u00e4ndert hat oder nicht, ob sich Radikalisierung lohnt oder eine Normalit\u00e4t einstellt.<br \/>\nWeingartners erfolgreicher Film aus dem Jahr 2004 legt auf phantasievolle Weise die in der Spa\u00dfgesellschaft versch\u00fctteten Motive zum Protest frei.<br \/>\nInszenierung Dirk Engler<br \/>\nAusstattung Isabelle Kroetsch<br \/>\nMit Anne Schramm, J\u00f6rn Kolpe, Martin Schwartengr\u00e4ber, Will Workman.<br \/>\nPremiere Donnerstag, 15\/11\/07, 20.00 Uhr, Junges Studio<br \/>\nWeitere Vorstellungen Samstag, 17\/11\/, Dienstag, 20\/11\/; Freitag, 23\/11\/; 20.00 Uhr, <br \/>\nJunges Studio<\/p>\n<p>1. Kinder- Jugend und Familienkonzert   <br \/>\nPerry Hotter und die gro\u00dfe Pr\u00fcfung<br \/>\nTanztheater-Projekt mit und f\u00fcr Kinder und Jugendliche<br \/>\nFreitag, 16\/11\/2007 und Sonntag 18\/11\/2007, jeweils um 11.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\n140 Kinder und Jugendliche kommen zusammen, um eine packende Geschichte \u00fcber den Zaubersch\u00fcler Perry Hotter und seine Freunde zu erz\u00e4hlen. Dabei benutzen sie jedoch keine Worte, sondern die Ausdruckskraft ihrer K\u00f6rper und der Bewegung. Seit April sind Sch\u00fcler aus der Musik- und Kunstschule L\u00fcbeck, der Baltic-Gesamtschule und dem Stadtteilprojekt Eichholz Aktiv (Grundschule Eichholz, Johannes-Kepler-Schule, Anna-Siemsen-Schule) mit den Choreographinnen Shiao Ing Oei, Katja Grzam und Martina W\u00fcst am proben f\u00fcr ein Gro\u00dfereignis, das auf der B\u00fchne des Theater L\u00fcbeck seine Urauff\u00fchrung erleben wird.<br \/>\nIm Zentrum der Geschichte steht die Frage, wer Perry Hotters Zauberausr\u00fcstung gestohlen hat. Mit seinen Freunden macht der junge Zaubersch\u00fcler sich auf die Suche und begegnet dabei nicht nur Eulen, Gl\u00fchw\u00fcrmchen oder fantastischen Elfen, sondern auch wilden W\u00f6lfen und gef\u00e4hrlichen Schlangen. Wird es Perry gelingen, die vier Pr\u00fcfungen zu l\u00f6sen? Und wird seine Mannschaft als Sieger im traditionellen Quidditsch-Match hervorgehen?<\/p>\n<p>Die Musik f\u00fcr diese spannende Reise in eine magische Welt stammt aus den originalen Harry-Potter-Soundtracks von John Williams und Patrick Doyle. Das Philharmonisches Orchester der Hansestadt L\u00fcbeck wird sie &#8211; ganz im Stil eines gro\u00dfen Tanztheaterabends &#8211; live musizieren. So bringt dieses Projekt Kinder und Jugendliche nicht nur mit klassischer Musik und einem Sinfonieorchester in Ber\u00fchrung, sondern erm\u00f6glicht ihnen zugleich, sich aktiv mit Musik auseinander zu setzen und sie konkret t\u00e4nzerisch zu gestalten und zu erleben.<\/p>\n<p>Doch damit noch nicht genug! Weitere 80 Sch\u00fcler sind an der Fertigung der Kost\u00fcme beteiligt, die unter der Gesamtleitung der Ausstatterin Katia Diegmann entstehen.<\/p>\n<p>Diese gro\u00dfangelegte Kooperation verschiedener L\u00fcbecker Institutionen und Schulen, die ma\u00dfgeblich durch die Michael-Haukohl-Stiftung finanziert wird, legt den Grundstein f\u00fcr ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Projekt, das von Kindern und Jugendlichen f\u00fcr Kinder und Jugendliche gemacht wird.<\/p>\n<p>Eine Kooperation des Theater L\u00fcbeck, der Musik- und Kunstschu L\u00fcbeck, <br \/>\ndes Stadtteilprojektes Eichholz Aktiv und der Baltic-Gesamtschule<br \/>\nMit freundlicher Unterst\u00fctzung der Michael-Haukohl-Stiftung<br \/>\nMusikalische Leitung Ludwig Pflanz<br \/>\nIdee und szenische Gestaltung\/Choreografie: Shiao Ing Oei<br \/>\nAusstattung Katia Diegmann<br \/>\nTermine 16\/11\/2007, 11.00 Uhr; 18\/11\/2007, 11.00 Uhr; 17\/12\/2007, 18.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Kasimir und Karoline<br \/>\nVon \u00d6d\u00f6n von Horv\u00e0th<br \/>\nPremiere: Samstag 17\/11\/2007, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\n&#8222;Es ist die Ballade vom arbeitslosen Chauffeur Kasimir und seiner Braut, eine Ballade voll stiller Trauer, gemildert durch Humor, das hei\u00dft durch die allt\u00e4gliche Erkenntnis: &#8218;Sterben m\u00fcssen wir alle&#8216;.&#8220; (\u00d6d\u00f6n von Horv\u00e1th)<br \/>\nAuf dem M\u00fcnchner Oktoberfest verl\u00e4sst den soeben &#8222;abgebauten&#8220; Kasimir in Gegenwart seiner erlebnishungrigen Karoline jeglicher Mut zu gemeinsamem Am\u00fcsement. Seine Selbstliebe hat ihn verlassen, und so zweifelt er auch bald daran, ob Karoline ihn, den Arbeitslosen mit fast nichts in der Tasche, noch lieben k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Inmitten der Attraktionen und Vergn\u00fcgungen des Rummels beginnt Karoline, gereizt durch Kasimirs Befindlichkeiten, seine Eifersucht herauszufordern. Als sie am Eisstand den Aufschneider Sch\u00fcrzinger kennen lernt, der ihr versichert, dass die beruflichen Umst\u00e4nde eines Mannes ganz sicher Folgen f\u00fcr das Liebesleben haben, und kurz darauf gar von dessen Chef Rauch umworben wird, entfernt sie sich von Kasimir. Seine Versuche, ihr Verst\u00e4ndnis zu wecken, enden in Missverst\u00e4ndnissen, und Karoline, deren Sehnsucht nach gesellschaftlichem Aufstieg oder was auch immer erregt ist, begibt sich in ein Abenteuer mit den reichen Leuten. Kasimir lernt unterdessen Erna kennen, die Freundin des Kleinkriminellen Merklfranz und scheint abwarten zu wollen, was geschehen wird.<\/p>\n<p>Horv\u00e1ths (1901-1938) sozialkritisches Volksst\u00fcck spielt vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise von 1929, die die Verarmung des Mittelstandes, das Auseinanderklaffen von Arm und Reich und die Erh\u00f6hung des Stellenwertes des Geldes zur Folge hatte. Horv\u00e1th, der sich als &#8222;dramatischer Chronist&#8220; seiner Zeit verstanden hat, blickt in &#8222;Kasimir und Karoline&#8220; auf den Grund der existentiellen Verunsicherung, die das soziale Abseits wie auch der Ausbruchsversuch aus dem angestammten Milieu erzeugt. Es geht um nicht weniger als die individuellen Dispositionen und sozialen Umst\u00e4nde, die Selbstverwirklichung erm\u00f6glichen oder scheitern lassen.<br \/>\nInszenierung: Anna Bergmann<br \/>\nAusstattung: Susanne Schwieter<br \/>\nSounddesign Heiko Schnurpel<br \/>\nMit Astrid F\u00e4rber, Susanne H\u00f6hne, Sina Kie\u00dfling; Robert Brandt, Thomas Gr\u00e4\u00dfle, Renato Gr\u00fcnig, <br \/>\nAndreas Hutzel, Dirk Witthuhn<br \/>\nKostprobe Montag, 05\/11\/2007, 18.30 Uhr, Mittelrangfoyer, Eintritt frei<br \/>\nPremiere: Samstag, 17\/11\/2007, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nWeitere Vorstellungen: Dienstag 27\/11\/, Kammerspiele.<\/p>\n<p>\nDirk Sch\u00e4fer singt: TangO. Und Piaf&#8230;<br \/>\nMit Trio Total<br \/>\nSonntag, 18\/11\/2007, 20.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nMancher wird wegen der Gassenhauer kommen &#8211; und wird von Dirk Sch\u00e4fer und dem Trio Total (Ingo Hirsekorn, Violine, Karsten Schnack, Akkordeon, und Wolfram Nerlich, Bass) auf \u00fcberzeugende Weise entt\u00e4uscht. &#8222;TangO.Und Piaf&#8220;, Sch\u00e4fers drittes Chansonprogramm nach &#8222;Geisterbahn&#8220; und dem zum Kult avancierten Jacques Brel-Abend, geht wiederum eigenwillige Wege, auf denen er das Original nicht kopiert, sondern neu erfindet. So kommen Edith Piafs Welt-Hits Padam und Milord auf sehr leisen Sohlen auf die B\u00fchne geschlichen. Melodiefetzen wehen vom Trio Total her\u00fcber, flageolettierende Verfremdungskl\u00e4nge aus dem Jenseits des so Diesseitigen, skizzenhafte Fragmente aus einem kollektiven Hit-Ged\u00e4chtnis, die Sch\u00e4fer anfangs eher sprechend, erz\u00e4hlend statt singend neu zusammensetzt.<br \/>\nTermin Sonntag, 18\/11\/07, 20.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Theater L\u00fcbeck informiert zu: Die fetten Jahre sind vorbei 1.Kinder- Jugend und Familienkonzert Perry Hotter und die gro\u00dfe Pr\u00fcfung<\/p>\n","protected":false},"author":292,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-4806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/292"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4806\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}