{"id":48143,"date":"2011-11-04T10:02:16","date_gmt":"2011-11-04T10:02:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2011\/11\/bka-internationale-forschungskonferenz-des-bundeskriminalamtes-zur-organisierten-kriminalitat-7\/"},"modified":"2011-11-04T10:02:16","modified_gmt":"2011-11-04T10:02:16","slug":"bka-internationale-forschungskonferenz-des-bundeskriminalamtes-zur-organisierten-kriminalitat-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bka-internationale-forschungskonferenz-des-bundeskriminalamtes-zur-organisierten-kriminalitat-7\/","title":{"rendered":"BKA: Internationale Forschungskonferenz des Bundeskriminalamtes zur Organisierten Kriminalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Bereits zum vierten Mal hat das  Bundeskriminalamt (BKA) am 2. bis 3. November 2011 eine  internationale Forschungskonferenz zur Organisierten Kriminalit\u00e4t  (OK) in Wiesbaden durchgef\u00fchrt.     An der diesj\u00e4hrigen Konferenz nahmen mehr als 50 Teilnehmer aus  vier europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sowie Vertreter von Interpol teil.<!--more-->     Die Konferenz vermittelte einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zur Organisierten Kriminalit\u00e4t.  Referate von insgesamt acht Wissenschaftlern und Polizeipraktikern  aus Gro\u00dfbritannien, den Niederlanden und von Interpol bildeten die  Basis f\u00fcr einen intensiven Informationsaustausch.     Die Konferenz besch\u00e4ftigte sich &#8211; vor allem im Zusammenhang mit  der Rauschgiftkriminalit\u00e4t &#8211; intensiv mit der Frage, wie OK-Gruppen  sich strukturell zusammensetzen und welche kriminellen &#8222;Karrieren&#8220;  sich entwickeln.     Au\u00dferdem informierten sich die Teilnehmer \u00fcber moderne  polizeiliche Bek\u00e4mpfungsans\u00e4tze, beispielsweise die Bek\u00e4mpfung von  Organisierter Kriminalit\u00e4t und Wirtschaftskriminalit\u00e4t in  Gro\u00dfbritannien. Im Ergebnis wurde deutlich, dass bei komplexen und  vielschichtigen Ph\u00e4nomenen ein &#8222;Multi -Agency&#8220;-Ansatz, d.h. ein  gemeinsames Agieren verschiedener Akteure, erforderlich ist.     Die Forscher stimmten darin \u00fcberein, dass in Westeuropa Ph\u00e4nomene  der Organisierten Kriminalit\u00e4t aus dem Bereich der  Rauschgiftkriminalit\u00e4t und des Menschenhandels zum Zwecke der  sexuellen Ausbeutung und der Arbeitsausbeutung weiterhin  vorherrschend sind.     BKA-Pr\u00e4sident J\u00f6rg Ziercke: &#8222;Die Bedrohung durch die Organisierte  Kriminalit\u00e4t ist nicht immer offenkundig, aber dennoch in vielen  Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens  existent. Sie basiert auf einem komplexen System, dessen besondere  Qualit\u00e4t der Erscheinungsformen und der Verhaltensmuster  professionell und international agierender Straft\u00e4tergruppierungen  das besondere Gef\u00e4hrdungspotenzial ausmacht.&#8220;     Zahlen zur Organisierten Kriminalit\u00e4t in Deutschland f\u00fcr 2010 Im  Jahr 2010 registrierte das Bundeslagebild Organisierte Kriminalit\u00e4t  des Bundeskriminalamtes 606 Ermittlungsverfahren der Organisierten  Kriminalit\u00e4t mit 9.632 Tatverd\u00e4chtigen. Der Schwerpunkt der  Aktivit\u00e4ten der Organisierten Kriminalit\u00e4t lag im Rauschgifthandel  und -schmuggel, gefolgt von Wirtschafts- und Eigentumskriminalit\u00e4t.  \u00dcber 84 Prozent der F\u00e4lle wiesen internationale Bez\u00fcge auf.     Das vollst\u00e4ndige Bundeslagebild 2010 zur Organisierten  Kriminalit\u00e4t in Deutschland finden Sie auf der Homepage des BKA unter www.bka.de.     <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/7\/2141577\/bka-internationale-forschungskonferenz-des-bundeskriminalamtes-zur-organisierten-kriminalitaet\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Bereits zum vierten Mal hat das Bundeskriminalamt (BKA) am 2. bis 3. 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