{"id":48257,"date":"2011-10-31T11:00:02","date_gmt":"2011-10-31T11:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2011\/10\/fw-od-schweres-busungluck-im-kreis-stormarnfeuerwehr-bargteheide-simulierte-den-ernstfall-13\/"},"modified":"2011-10-31T11:00:02","modified_gmt":"2011-10-31T11:00:02","slug":"fw-od-schweres-busungluck-im-kreis-stormarnfeuerwehr-bargteheide-simulierte-den-ernstfall-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fw-od-schweres-busungluck-im-kreis-stormarnfeuerwehr-bargteheide-simulierte-den-ernstfall-13\/","title":{"rendered":"FW-OD: Schweres Busungl\u00fcck im Kreis Stormarn:\n\nFeuerwehr Bargteheide simulierte den Ernstfall"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"http:\/\/www.presseportal.de\/bild\/198985-preview-busunfall-bungbargteheide139.jpg\" \/><\/p>\n<p>Travenbr\u00fcck (ots) &#8211; Mit einem Szenario, wie es t\u00e4glich auf unseren Stra\u00dfen passieren kann, waren am vergangenen  Samstagmittag 150  Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst in Bargteheide\/Stormarn  konfrontiert. Ein Doppelstock-Reisebus war in der Stra\u00dfe Am Redder  frontal mit einem PKW zusammengesto\u00dfen, ins Schleudern geraten und  hatte bevor er  zum Stehen kam, noch einen Radfahrer erfasst.<!--more--> 40  Personen sind am Unfallgeschehen beteiligt. Viele von ihnen wurden  schwer verletzt und in den Tr\u00fcmmern von Bus und PKW eingeklemmt.  Schreie sind zu h\u00f6ren, mehrere traumatisierte Personen irren  orientierungslos zwischen den Fahrzeugtr\u00fcmmern umher. Gro\u00dfeinsatz f\u00fcr Feuerwehr und Rettungsdienst. Aber alles war &#8211; zum Gl\u00fcck &#8211; nur eine  sehr gut vorbereitete und bis ins Detail geplante Einsatz\u00fcbung der  Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen  Aldi-Zentrallagers. Doch dem Betrachter wurde schnell klar: Sollte es wirklich zu einer solchen Situation kommen,  werden allen Rettern  k\u00f6rperliche H\u00f6chstleistungen und seelische Stabilit\u00e4t abverlangt.  &#8222;Feuerwehr und Hilfsorganisationen \u00fcben j\u00e4hrlich Unf\u00e4lle, bei denen  es zu vielen Verletzten, einem sogenannten  Massenanfall von  Verletzten (VU\/MANV), kommt. So werden die Konzepte zum Vorgehen  \u00fcberpr\u00fcft und gegebenenfalls aktualisiert, damit Feuerwehr und  Rettungsdienst  immer gut ger\u00fcstet sind&#8220;, erkl\u00e4rte Markus  Hilchenbach, Leiter  der Integrierten Leitstelle S\u00fcd. Das Drehbuch  und der Lernzielkatalog f\u00fcr diese im Kreis Stormarn bisher  wohl  beispiellose \u00dcbung wurde von der Feuerwehr Bargteheide unter  Federf\u00fchrung der Kameraden Michael Schermer (Technischer Zug) und  Sven Arne Werner (Wehrf\u00fchrung) erarbeitet. Die Organisation und  Planung hat die beiden M\u00e4nner seit M\u00e4rz in Atem gehalten.     MANV &#8211; was sich so n\u00fcchtern anh\u00f6rt, stellt die 150 Retter von  Feuerwehr und Schnelleinsatztruppe Stormarn (SEG),  den Leitenden  Notarzt (LNA) und das Krisen-Interventionsteam (KIT) ab der  Alarmierung durch die Leitstelle auf eine harte Probe. Wer sich  vorstellt, dass bei einem Unfall mit zahlreichen Verletzten, aber  auch unverletzten Businsassen alles idealtypisch und ruhig abl\u00e4uft,  sieht sich get\u00e4uscht. Die Verletzten-Darsteller  von DRK, DLRG und  Jugendfeuerwehr sind auf die \u00dcbung bestens vorbereitet. Schwere  Prellungen und klaffende Wunden sind realistisch geschminkt, die  Gesichter teils blut\u00fcberstr\u00f6mt. Und auch die nicht verletzten  Insassen des Busses und Augenzeugen des Ungl\u00fccks machen es den  Helfern nicht leicht. Sie verhalten sich, wie Menschen in Panik sich  eben verhalten. Sie rennen weg, schreien um Hilfe oder sitzen  traumatisiert auf der Fahrbahn. Nach und nach treffen geordnet immer  mehr Feuerwehren aus dem Kreisgebiet mit ihren Fahrzeugen und ihren  Spezialausr\u00fcstungen am Ungl\u00fccksort ein. Die geladenen G\u00e4ste, unter  ihnen Landrat Klaus Pl\u00f6ger und der Bargteheider B\u00fcrgermeister Dr.  Hennig G\u00f6rtz, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Vertreter des  Kreisfeuerverbandes Nordfriesland und der Feuerwehr T\u00fcbingen, sowie  zahlreiche Schaulustige werden nun zu Augenzeugen, mit welcher  Pr\u00e4zision und  Routine sich die Einsatzkr\u00e4fte unter Einsatz von  diversen technischen Hightech-Ger\u00e4ten Zugang zu den Verletzten  verschaffen um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Unter  F\u00fchrung von Einsatzleiter Wolfgang Schramm, Gemeindewehrf\u00fchrer  Bargteheide, wird der Doppelstock-Bus an mehreren Stellen von au\u00dfen  aufgeschnitten, w\u00e4hrend der Leitende Notarzt  Dr.Mathias M\u00fchlh\u00e4user  und Sanit\u00e4ter der SEG mit der medizinischen Versorgung und  Registrierung der Verletzten beginnen. Bevor sie in die rasch  aufgebaute Verletzten-Sammelstelle gebracht werden, sind sie in  Kategorien  wie unverletzt, leicht verletzt und schwer verletzt  unterteilt worden. Von der Verletzten-Station wird dann der Transport mit Rettungswagen in geeignete Kliniken  vorbereitet. Das  Zusammenspiel Feuerwehr und Rettungsdienst hat nach Angaben von  M\u00fchlh\u00e4user &#8222;ganz hervorragend geklappt.&#8220;     Die Rettung der beiden schwer verletzten PKW-Insassen gestaltet  sich naturgem\u00e4\u00df einfacher, als die der eingeklemmten Fahrg\u00e4ste im  Omnibus. Hier wird auf beiden Ebenen fieberhaft gearbeitet, wobei der Zugang zu den Verletzten oftmals nur nach Entfernen von ganzen  Stuhlreihen oder Sonderausstattungen m\u00f6glich ist. Die Rettung der  Passagiere aus der oberen Ebene des Busses erfolgt teilweise \u00fcber das aufgeschnittene Dach. Hier kommt eine Drehleiter zum Einsatz. Bei der fachgerechten Demontage der verungl\u00fcckten Fahrzeuge wird die   Feuerwehr von Andre` Weiss vom Rescue Training Center (RTC) aus  Ofterdingen beraten.&#8220;Hierbei wurden insbesondere  auch g\u00e4nzlich neue  Schnitttechniken erprobt&#8220;, sagt der bundesweit  anerkannte Fachmann  f\u00fcr praxisorientierte Ausbildung. Vor der \u00dcbung hatten die  Einsatzkr\u00e4fte Gelegenheit, sich am Hilfszentrum Bargteheide mit  Technik und Ausstattung verschiedener Typen von Linien- und  Reisebussen vertraut zu machen. Dabei konnten sie auch den schwarzen  Mannschaftsbus des FC St. Pauli  in Augenschein nehmen. Nach etwa  zweieinhalb Stunden ist das Ziel der \u00dcbung erreicht. &#8222;Alle 38  verletzten Personen aus Bus und PKW befreit und an den Rettungsdienst \u00fcbergeben. Zwei Personen tot geborgen&#8220;, sagt Einsatzleiter Schramm.  Auch die Bergung von Toten &#8211; dargestellt mit \u00dcbungspuppen &#8211; m\u00fcsse bei einer solch breit aufgestellten fiktiven Ausgangslage ge\u00fcbt werden,  l\u00e4sst der erfahrene Wehrf\u00fchrer wissen. Jetzt ist es Sache der  fachkundigen Beobachter, die \u00dcbung auszuwerten. &#8222;Sie werden in den  n\u00e4chsten Tagen die Lernziele anhand von gesammelten Eindr\u00fccken, Film- und Fotomaterial \u00fcberpr\u00fcfen und analysieren und gegebenenfalls auch  \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge machen&#8220;, erkl\u00e4rten die beiden engagierten    Organisatoren Werner und Schermer. In seiner kurzen Rede nach  Abschluss der \u00dcbung, zeigte sich Landrat Pl\u00f6ger erfreut \u00fcber soviel  Professionalit\u00e4t von Feuerwehr und Rettungsdienst. Er sei  \u00fcberzeugt, dass die Stormarner Hilfsdienste technisch und personell gut  aufgestellt seien, ein Schadensereignis des gezeigten Ausma\u00dfes zu  bewerkstelligen. Er dankte allen  an der \u00dcbung Beteiligten f\u00fcr ihr  gro\u00dfes und selbstloses Engagement. Auch der Bargteheider  B\u00fcrgermeister G\u00f6rtz lobte &#8222;seine&#8220; Feuerwehr und verabschiedete sich  mit der Feststellung: &#8222;Wir Bargteheider sind stolz auf unsere  Feuerwehr!&#8220;     <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/68032\/2138884\/fw-od-schweres-busunglueck-im-kreis-stormarn-feuerwehr-bargteheide-simulierte-den-ernstfall\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Travenbr\u00fcck (ots) &#8211; Mit einem Szenario, wie es t\u00e4glich auf unseren Stra\u00dfen passieren kann, waren am vergangenen Samstagmittag 150 Helfer<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-48257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48257"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48257\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}