{"id":4905,"date":"2009-08-13T08:59:58","date_gmt":"2009-08-13T08:59:58","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=4805"},"modified":"2009-08-13T08:59:58","modified_gmt":"2009-08-13T08:59:58","slug":"deutsche_marine__pressemeldung_pressetermin_fregatte_schleswigholstein_luft_zum_unifileinsatz_aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutsche_marine__pressemeldung_pressetermin_fregatte_schleswigholstein_luft_zum_unifileinsatz_aus\/","title":{"rendered":"Deutsche Marine &#8211; Pressemeldung Pressetermin: Fregatte &#8222;Schleswig-Holstein&#8220; l\u00e4uft zum UNIFIL-Einsatz aus"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Marine_SH\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Marine_SH.jpg\" alt=\"Marine_SH\" \/><br \/>\nGl\u00fccksburg (ots) &#8211; Wilhelmshaven &#8211; Am Montag, dem 17. August, wird um 10.00 Uhr die Fregatte &#8222;Schleswig-Holstein&#8220; unter dem Kommando von Fregattenkapit\u00e4n Nils Brandt (43) Wilhelmshaven verlassen. An Bord sind rund 200 Besatzungsangeh\u00f6rigen, darunter neun Frauen. Ziel ist der UNIFIL-Einsatz (United Nation Interim Forces in Lebanon) im \u00f6stlichen Mittelmeer vor der K\u00fcste des Libanon.<br \/>\n<!--more-->Deutscher Admiral wird die F\u00fchrung \u00fcbernehmen<br \/>\nNeben der Hauptaufgabe, der \u00dcberwachung des Seeverkehrs vor der libanesischen K\u00fcste, hat die &#8222;Schleswig-Holstein&#8220; noch einen zweiten Auftrag: Sie wird w\u00e4hrend des mehrmonatigen Einsatzes den Stab des CTF (Commander Task Force), Flottillenadmiral J\u00fcrgen Mannhardt, an Bord haben. Somit dient die Fregatte als F\u00fchrungs- und Arbeitsplattform f\u00fcr den internationalen Flottenverband. Von dem deutschen Schiff aus wird der 26-k\u00f6pfige Stab eine wechselnde Anzahl von Booten und Schiffen aus bis zu acht verschiedenen Nationen in dem Einsatzgebiet koordinieren. Ziel ist es, illegale Waffenlieferungen in den Libanon \u00fcber den Seeweg zu verhindern. Die eigentliche Arbeit wird f\u00fcr Flottillenadmiral Mannhardt und seinen Stab am 31. August 2009 in Beirut beginnen. An diesem Tag wird er die F\u00fchrung \u00fcber den maritimen UN-Verband von dem italienischen Flottillenadmiral Ruggiero Di Biase \u00fcbernehmen. Bis dahin liegen vor der Besatzung und dem Stab noch knapp 7.000 Kilometer Seefahrt. Das entspricht in etwa der Strecke Hamburg &#8211; New York.<br \/>\nHintergrund und Aufgaben<br \/>\nDie &#8222;Schleswig-Holstein&#8220; und ihre Besatzung haben gerade an einer zweiw\u00f6chigen Erg\u00e4nzungsausbildung im s\u00fcdenglischen Plymouth teilgenommen. &#8222;Die Ausbildung bei der englischen Marine hat uns die M\u00f6glichkeit gegeben, nach einer l\u00e4ngeren Liegezeit die Besatzung wieder zu einem Team zu formen. Das durchlaufende Trainingsprogramm war eine hervorragende Vorbereitung f\u00fcr den bevorstehenden Einsatz&#8220;, erkl\u00e4rt der Kommandant, &#8222;ich wei\u00df, dass meine Besatzung bereit ist.&#8220;<br \/>\nNeben der Seeraum\u00fcberwachung und dem Verhindern von illegalen Waffenlieferungen in den Libanon hat Deutschland noch einen weiteren wichtigen Auftrag. Die Bundesrepublik unterst\u00fctzt die libanesischen Seestreitkr\u00e4fte in ihrer Ausbildung. Ziel ist es daf\u00fcr zu sorgen, dass die Libanesen in Zukunft ihre seeseitige Grenze selber \u00fcberwachen k\u00f6nnen, um illegale Waffenlieferungen zu unterbinden. Dazu wurden ihnen in der Vergangenheit K\u00fcstenschutzboote sowie eine K\u00fcstenradarorganisation \u00fcbergeben. Zurzeit werden die Angeh\u00f6rigen der libanesischen Marine in der Handhabung der Boote und der Radaranlagen ausgebildet.<br \/>\n&#8222;Dieser Teil des Auftrages ist ein sehr wichtiger. Die bisher erzielten Fortschritte zeigen, dass die Libanesen einen gro\u00dfen Teil der Aufgaben selbst \u00fcbernehmen wollen, um ihre seeseitige Grenze in Zukunft selber zu sichern. Wir werden unseren Beitrag leisten und die Ausbildung mit allen Kr\u00e4ften unterst\u00fctzen.&#8220;, erl\u00e4utert Fregattenkapit\u00e4n Brandt, der sich besonders auf diesen Teil des Auftrages freut.<br \/>\nNach derzeitiger Planung wird die Fregatte Schleswig-Holstein Mitte Dezember in Wilhelmshaven zur\u00fcck erwartet.<br \/>\nHintergr\u00fcnde zu UNIFIL<br \/>\nDer Sicherheitsrat der UN hat in seiner am 11. August 2006 verabschiedeten Resolution Nummer 1701 und der vom 24. August 2007 verabschiedeten Resolution Nummer 1773 festgestellt, dass die Situation im Libanon eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit darstellt und die dortigen Konfliktparteien zur vollst\u00e4ndigen Einstellung der Feindseligkeiten aufgefordert. Mit der Resolution 1701 hat der Sicherheitsrat dar\u00fcber hinaus die Erh\u00f6hung der UNIFIL-Truppenst\u00e4rke auf bis zu 15.000 Soldaten genehmigt. Der Bundestag beschloss im vergangenen Jahr die Verl\u00e4ngerung des Libanoneinsatzes der Bundeswehr um 15 Monate bis zum 15. Dezember 2009. Bedeutender Anteil des deutschen Auftrags ist es, die Lebanese Armed Forces Navy (LAF N) auszubilden, um das F\u00e4higkeitsspektrum zur eigenst\u00e4ndigen Seeraum\u00fcberwachung zu erweitern. Die bilaterale Deutsch-Libanesische Ausbildungs-Kooperation besteht seit Beginn des Einsatzes. Deutschland hat auch Radaranlagen im Libanon finanziert und ausger\u00fcstet, um den Libanon in die Lage zu versetzen, souver\u00e4n seine K\u00fcstenlinie zu \u00fcberwachen. Die Bundesrepublik schenkte dem Libanon zudem zwei Patrouillenboote und einen Hilfsschlepper. Seit Ende 2006 schult das deutsche Einsatzkontingent die Soldaten der LAF N mit theoretischen und praktischen \u00dcbungen. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Ausbildern beider Nationen schafft beste Voraussetzungen f\u00fcr den Einsatz. Gruppen libanesischer Marineoffiziere reisen regelm\u00e4\u00dfig nach Deutschland, um mit deutschen Ausbildern die Trainingsinhalte zu beraten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gl\u00fccksburg (ots) &#8211; Wilhelmshaven &#8211; Am Montag, dem 17. 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