{"id":53156,"date":"2011-12-18T21:42:08","date_gmt":"2011-12-18T20:42:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=53156"},"modified":"2011-12-18T21:45:51","modified_gmt":"2011-12-18T20:45:51","slug":"gluckspielstaatsvertrag-hans-jorn-arp-und-wolfgang-kubicki-scheinheiliger-geht-es-nicht-nord-spd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gluckspielstaatsvertrag-hans-jorn-arp-und-wolfgang-kubicki-scheinheiliger-geht-es-nicht-nord-spd\/","title":{"rendered":"Gl\u00fcckspielstaatsvertrag:  Hans-J\u00f6rn Arp und Wolfgang Kubicki: Scheinheiliger geht es nicht, Nord-SPD!"},"content":{"rendered":"<p>Zum heutigen (18. Dezember 2011) Bericht in der Zeitung &#8222;Schleswig-Holstein am Sonntag&#8220;, nach dem Kiels Oberb\u00fcrgermeister Torsten Albig sich aktiv um die Ansiedlung eines privaten Lotterievermittlers und um einen Sponsoren aus dem Bereich der Online-Wetten bem\u00fcht, erkl\u00e4ren der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-J\u00f6rn Arp, und FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki:<!--more-->\u201eWir sind fassungslos. Seit Monaten m\u00fcssen wir wegen unseres europarechtskonformen Gl\u00fccksspielgesetzes von SPD-Landes- und<br \/>\nFraktionschef Stegner \u00fcbelste \u00f6ffentliche Verunglimpfungen ertragen. Selbst auf Nachfrage von Journalisten hat sich SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig von diesen Entgleisungen seines Parteivorsitzenden nicht distanziert. Und jetzt wird bekannt, dass Albig selbst private Gl\u00fccksspielanbieter f\u00fcr Kiel gewinnen will. Scheinheiliger geht es nicht, Nord-SPD.\u201c<\/p>\n<p>Der derzeit mit der Stadt Kiel in Verhandlungen \u00fcber ein Sponsoring befindliche Online-Gl\u00fccksspielanbieter Betfair bietet neben Sportwetten auch Casinospiele und Poker an. Erst am 17. November 2011 hatte Stegner Kubicki und Arp als \u201ewillige T\u00fcr\u00f6ffner\u201c f\u00fcr Online-Poker bezeichnet und behauptet, \u201eSchwarzgeldw\u00e4scher w\u00fcrden sich bedanken\u201c. Dar\u00fcber hinaus hatte er den CDU- und den<br \/>\nFDP-Politiker in die N\u00e4he von Geldw\u00e4sche und Prostitution gestellt. Zu diesem Vorgang hatte Albig dem Hamburger Abendblatt laut Bericht vom 18. November 2011 auf Anfrage lediglich erkl\u00e4rt: \u201cEs ist alles gesagt und die Beteiligten sind erwachsen genug, um das miteinander zu regeln\u201c. Kubicki: \u201eDas ist wirklich unglaublich. Das Mindeste w\u00e4re eine klare Distanzierung Albigs gewesen. Aber nun k\u00f6nnen Kollege Arp und ich ihn im Club der Stegner-Opfer willkommen hei\u00dfen. Denn SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig d\u00fcrfte mit diesen Entgleisungen seines Parteivorsitzenden wohl auch gemeint sein.\u201c<br \/>\nBeide Abgeordnete verwiesen auch auf die politische Dimension des Vorganges. Denn der von Albig selbst als \u201eSpagat\u201c bezeichnete Widerspruch zwischen der Position des SPD-Spitzenkandidaten und des SPD-Landesvorsitzenden sei nicht zu halten. Bis heute stehe die Ank\u00fcndigung von SPD-Landes- und Fraktionschef Stegner unwidersprochen im Raum, die SPD werde im Falle eines Wahlsieges das schleswig-holsteinische Gl\u00fccksspielgesetz sofort r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Erst am 15. Dezember 2011 hatte Stegner CDU und FDP in einer Pressemitteilung aufgefordert, dem SPD-Antrag auf Aufhebung des Gl\u00fccksspielgesetzes im Januar zuzustimmen. Gleichzeitig bem\u00fche sich der SPD-Spitzenkandidat f\u00fcr das Amt des Ministerpr\u00e4sidenten um Sponsoren und Unternehmensansiedlungen, die nur auf der Grundlage genau dieses Gesetzes m\u00f6glich seien. \u201eWenn Albig glaubt, dass sich ein Unternehmen in einer Stadt ansiedelt, deren Oberb\u00fcrgermeister ihm im Falle eines Wahlsieges seiner Partei als Ministerpr\u00e4sident sofort wieder die Gesch\u00e4ftsgrundlage entziehen will, dann ist er v\u00f6llig neben der Spur. Die SPD muss sich entscheiden: Entweder f\u00fcr ein europarechtskonformes Gl\u00fccksspielgesetz oder f\u00fcr die Verunglimpfung von Unternehmern. Beides zusammen geht nicht\u201c, so Arp und Kubicki.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum heutigen (18. 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