{"id":55078,"date":"2012-01-03T10:08:44","date_gmt":"2012-01-03T09:08:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=55078"},"modified":"2012-01-03T10:08:44","modified_gmt":"2012-01-03T09:08:44","slug":"der-arbeitsmarkt-im-dezember-und-im-jahr-2011-positive-entwicklung-bis-zum-jahresende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/der-arbeitsmarkt-im-dezember-und-im-jahr-2011-positive-entwicklung-bis-zum-jahresende\/","title":{"rendered":"Der Arbeitsmarkt im Dezember und im Jahr 2011: Positive Entwicklung bis zum Jahresende"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2012\/01\/der-arbeitsmarkt-im-dezember-und-im-jahr-2011-positive-entwicklung-bis-zum-jahresende\/bundesagentur-fuer-arbeit_logo\/\" rel=\"attachment wp-att-55079\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-55079\" title=\"bundesagentur-fuer-arbeit_logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/bundesagentur-fuer-arbeit_logo.gif\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"33\" \/><\/a>N\u00fcrnberg (ots) &#8211; &#8222;Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich auch zum Jahresende 2011 positiv entwickelt. Damit k\u00f6nnen wir auf ein gutes Jahr zur\u00fcckblicken.<!--more--> Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken, Erwerbst\u00e4tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung hingegen kr\u00e4ftig gewachsen, und die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften war das ganze Jahr \u00fcber sehr hoch.&#8220;, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in N\u00fcrnberg anl\u00e4sslich der monatlichen Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Arbeitslosenzahl im Dezember: +67.000 auf 2.780.000<\/p>\n<p>Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -231.000<\/p>\n<p>Arbeitslosenquote im Dezember: +0,2 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent<\/p>\n<p>Arbeitslosenzahl im Jahr 2011: 2.976.000<\/p>\n<p>Arbeitslosenquote im Jahr 2011: 7,1 Prozent<\/p>\n<p>Arbeitslosigkeit, Unterbesch\u00e4ftigung und Erwerbslosigkeit Mit dem Einsetzen der Winterpause ist die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember um 67.000 auf 2.780.000 gestiegen. Dieser Anstieg fiel schw\u00e4cher aus als in den Vorjahren; saisonbereinigt errechnet sich ein Minus (22.000). Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der arbeitslosen Menschen um 231.000 ab. Im Jahresdurchschnitt waren 2.976.000 Personen arbeitslos gemeldet, 263.000 weniger als vor einem Jahr. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote belief sich 2011 auf 7,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,6 Prozentpunkte ab. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr den R\u00fcckgang ist der Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Besch\u00e4ftigung, der tendenziell die Chancen erh\u00f6ht hat, durch Aufnahme einer Besch\u00e4ftigung die Arbeitslosigkeit zu beenden. Neben konjunkturellen Gr\u00fcnden haben der Strukturwandel und die Reformen am Arbeitsmarkt diese Chancen deutlich verbessert. So hat sich die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren g\u00fcnstiger entwickelt, als dies bei gleicher Konjunktur noch vor zehn Jahren zu erwarten gewesen w\u00e4re. Zur Unterbesch\u00e4ftigung (ohne Kurzarbeit) z\u00e4hlen auch Personen, die z. B. an entlastenden Ma\u00dfnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder aus anderen Gr\u00fcnden nicht als arbeitslos gelten. Sie vermittelt somit ein umfassenderes Bild vom Defizit an regul\u00e4rer Besch\u00e4ftigung als die Arbeitslosigkeit. Im Dezember belief sich die Unterbesch\u00e4ftigung auf 3.898.000, 491.000 weniger als vor einem Jahr. Sie ist damit &#8211; wegen der Abnahme der entlastenden Arbeitsmarktpolitik &#8211; st\u00e4rker gesunken als die Zahl der Arbeitslosen. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland f\u00fcr den November auf 2,36 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 5,5 Prozent.<\/p>\n<p>Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung Die Zahl der arbeitslosen Menschen in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) ist gegen\u00fcber November um 44.000 auf 813.000 gestiegen. Im Vergleich zum Dezember 2010 ergibt sich ein R\u00fcckgang von 135.000. 785.000 Personen erhielten im Dezember Arbeitslosengeld, 65.000 mehr als im Vormonat, aber 101.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Arbeitslosengeld-Empf\u00e4nger liegt seit April 2010 unter dem jeweiligen Vorjahreswert.<\/p>\n<p>Entwicklung in der Grundsicherung<\/p>\n<p>Auch die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) ist weiter r\u00fcckl\u00e4ufig. Sie sinkt seit Juli 2010 und lag im Dezember 2011 bei 4.450.000. Damit waren 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsf\u00e4higen Alter hilfebed\u00fcrftig. Gegen\u00fcber November ist die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher um 3.000 gestiegen, im Vergleich zum Dezember 2010 waren es 251.000 weniger. Die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung hat gegen\u00fcber November um 23.000 auf 1.967.000 zugenommen, liegt aber um 96.000 unter dem Wert vom Vorjahr. Dass ein Gro\u00dfteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, h\u00e4ngt damit zusammen, dass diese Personen erwerbst\u00e4tig sind, kleine Kinder betreuen, Angeh\u00f6rige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.<\/p>\n<p>Erwerbst\u00e4tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung Erwerbst\u00e4tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung haben weiter zugenommen und liegen deutlich \u00fcber Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen im November gegen\u00fcber dem Vorjahr um 521.000 auf 41,61 Millionen gestiegen. Nach der Hochrechnung der BA lag die sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung im Oktober bei 29,02 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 719.000 gegen\u00fcber dem Vorjahr. Dabei hat die Vollzeitbesch\u00e4ftigung um 366.000 und die Teilzeitbesch\u00e4ftigung um 330.000 zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung w\u00e4chst in allen Bundesl\u00e4ndern und in den meisten Branchen.<\/p>\n<p>Arbeitskr\u00e4ftenachfrage<\/p>\n<p>Die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften bleibt auf hohem Niveau. Im Dezember belief sich der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auf 467.000, 87.000 mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage steigt in fast allen Branchen. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Elektro, Energie, Metall, Logistik, Maschinenbau und Gesundheit. Der Stellenindex der BA, der BA-X, bildet die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitskr\u00e4ftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. Von November auf Dezember hat er um einen auf 180 Punkte zugelegt. Gegen\u00fcber dem Vorjahr liegt er 24 Punkte im Plus.<\/p>\n<p>Haushalt der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/p>\n<p>Die BA wird nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen das Finanzjahr 2011 mit einem geringen \u00dcberschuss schlie\u00dfen k\u00f6nnen, sodass voraussichtlich keine Finanzierungsdarlehen in Anspruch genommen werden m\u00fcssen. Sowohl Einnahmen (voraussichtlich 37,6 Milliarden Euro) als auch Ausgaben (voraussichtlich 37,5 Milliarden Euro) stellten sich im abgeschlossenen Jahr positiver dar als noch im Haushaltsplan veranschlagt. Zum Aufstellungszeitpunkt war noch mit einem Defizit von rund 5,4 Milliarden Euro gerechnet worden. Zu diesem Ergebnis trug neben den positiven \u00f6konomischen Rahmenbedingungen eine einmalige Zahlung des Bundes in H\u00f6he von rund 469 Millionen Euro bei, die die BA f\u00fcr eine seit vier Jahren \u00fcbernommene Zahlung von Rentenversicherungsbeitr\u00e4gen f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Werkst\u00e4tten f\u00fcr behinderte Menschen entsch\u00e4digt. Die BA hatte sich im Vorfeld klar gegen die \u00dcbernahme der Ausgaben aus Beitragsmitteln ausgesprochen. Die Arbeitslosenversicherung kann trotz guter \u00f6konomischer Rahmenbedingungen keine R\u00fccklagen f\u00fcr m\u00f6gliche konjunkturelle Schw\u00e4chephasen bilden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00fcrnberg (ots) &#8211; &#8222;Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich auch zum Jahresende 2011 positiv entwickelt. 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