{"id":55605,"date":"2012-01-06T08:45:51","date_gmt":"2012-01-06T07:45:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=55605"},"modified":"2012-01-06T08:45:51","modified_gmt":"2012-01-06T07:45:51","slug":"doppelabend-la-vida-brevecavalleria-rusticana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/doppelabend-la-vida-brevecavalleria-rusticana\/","title":{"rendered":"Doppelabend La vida breve\/Cavalleria rusticana"},"content":{"rendered":"<p>Drama lirico in zwei Akten und vier Bildern von Manuel de Falla. Text von Carlos Fern\u00e1ndez Shaw in spanischer Sprache mit deutschen \u00dcbertiteln \/ Melodramma in einem Aufzug von Pietro Mascagni.<!--more--> Text von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci in italienischer Sprache mit deutschen \u00dcbertiteln<\/p>\n<p>Premiere Freitag, 13. Januar 2012, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Die \u00fcberw\u00e4ltigende Kraft des musikalischen Naturalismus hat unter dem Stichwort<br \/>\n\u00bbVerismo\u00ab in der Oper seit Mascagnis 1890 in Rom uraufgef\u00fchrtem Einakter \u00bbCavalleria<br \/>\nrusticana\u00ab Generationen von Zuschauern begeistert. Dieser Doppelabend kombiniert den<br \/>\nPrototyp der veristischen Oper mit einer spanischen Variante dieser Musiktheaterform, mit<br \/>\nManuel de Fallas \u00bbLa vida breve\u00ab. In beiden St\u00fccken entfaltet sich vor dem Auge des<br \/>\nZuschauers rund um eine emotionsgeladene Dreiecksgeschichte ein tragisches Geschehen<br \/>\nmit best\u00fcrzender Zielstrebigkeit.<\/p>\n<p>Stirbt am Ende von \u00bbLa vida breve\u00ab die junge Salud, nachdem ihr Geliebter Paco die<br \/>\nstandesgem\u00e4\u00dfe Carmela bei einem gro\u00dfen Hochzeitsfest geheiratet hat, vor Entt\u00e4uschung<br \/>\nin Gegenwart aller G\u00e4ste, so trauern am Schluss der \u00bbCavalleria rusticana\u00ab mit Santuzza<br \/>\nund Lucia gleich zwei Frauen um den toten Turridu, Opfer der Eifersucht eines betrogenen<br \/>\nEhemannes. Spanisches Kolorit in \u00bbLa vida breve\u00ab steht der kompromisslosen Leidenschaft<br \/>\ndes Opern-Siziliens gegen\u00fcber, in dem \u00bbCavalleria\u00ab spielt.<\/p>\n<p>De Falla verdankte die Anregung zu seiner Oper dem Gedicht seines sp\u00e4teren Librettisten,<br \/>\ndes erfolgreichen Zarzuela-Autors Carlos Fern\u00e1ndez Shaw, das er in einer Zeitung las.<br \/>\nUraufgef\u00fchrt wurde sein Werk unter dem Titel \u00bbLa vie br\u00e8ve\u00ab in franz\u00f6sischer \u00dcbersetzung<br \/>\n1913 in Nizza. Mascagnis Textdichter Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci griffen<br \/>\nauf ein italienisches Volksst\u00fcck Giovanni Vergas zur\u00fcck, das seinerseits auf einer Novelle<br \/>\ndesselben Autors basierte.<\/p>\n<p>Deutschlandradio Kultur zeichnet die Premiere \u00bbLa vida breve\/Cavalleria rusticana\u00ab auf und<br \/>\nsendet den Opern-Doppelabend am Samstag, 21. Januar 2012, ab 19.05 Uhr (in L\u00fcbeck auf<br \/>\n95,3 MHZ digital 5c).<\/p>\n<p>Musikalische Leitung Roman Brogli-Sacher<br \/>\nInszenierung Rosetta Cucchi<br \/>\nB\u00fchne Tiziano Santi<br \/>\nKost\u00fcme Claudia Pernigotti<br \/>\nChoreographie Martina W\u00fcst<br \/>\nChor Joseph Feigl<\/p>\n<p>Mit Therese Fauser \/ Wioletta Hebrowska, Anne Preu\u00df, Monika Reinhard \/ Rebekka<br \/>\nReister, Ausrine Stundyte, Veronika Waldner; Patrick Busert \/ Hyo Jong Kim, Jo\u00e3o<br \/>\nCarrera, Fabiano Cordeiro \/ Dmitry Golovnin, Steffen Kubach \/ Hyeon-Jun Yeoum,<br \/>\nGerard Quinn, Antonio Yang<br \/>\nChor und Extrachor des Theater L\u00fcbeck, Philharmonisches Orchester der<br \/>\nHansestadt L\u00fcbeck<\/p>\n<p>Kostprobe Dienstag, 03. Januar, 18.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus, Eintritt frei<br \/>\nPremiere Freitag, 13. Januar, 19.30 Uhr<br \/>\nWeitere Vorstellungen Samstag, 21. Januar, 19.30 Uhr; Sonntag, 05. Februar, 16.00 Uhr;<br \/>\nFreitag, 17. Februar, 19.30 Uhr; Sonntag, 04. M\u00e4rz, 18.00 Uhr; Sonntag, 18. M\u00e4rz, 18.00 Uhr;<br \/>\nMittwoch, 04. April, 18.00 Uhr; Freitag, 01. Juni, 19.30 Uhr (zum letzten Mal in dieser<br \/>\nSpielzeit)<\/p>\n<p>Veranstaltungsort Theater L\u00fcbeck, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Bartsch, Kinderm\u00f6rder<br \/>\nVon Oliver Reese. Eine Selbstdarstellung mit Texten aus den Briefen J\u00fcrgen Bartschs an Paul Moor<br \/>\nPremiere Freitag, 20. Januar 2012, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>\u00bbIm Gegensatz zu den meisten Menschen habe ich nicht mehr<br \/>\nden geringsten Grund zu l\u00fcgen.\u00ab<\/p>\n<p>Die breite \u00d6ffentlichkeit stufte ihn als \u00bbzweitschlimmsten Verbrecher des Jahrhunderts\u00ab ein<br \/>\n&#8211; nach Hitler, noch vor Stalin. Vor \u00fcber 40 Jahren ermordete J\u00fcrgen Bartsch, die \u00bbBestie von<br \/>\nLangenberg\u00ab, vier Schuljungen, bei der ersten Tat selbst gerade mal 15 Jahre alt. Die<br \/>\nBriefe, die er w\u00e4hrend seiner Haftzeit bis zu seinem Tod an den Journalisten Paul Moor<br \/>\nschrieb, zeichnen das bedr\u00fcckende Psychogramm eines Menschen mit geschundener Seele,<br \/>\ninnerlich zerrissen und \u2013 w\u00e4ren nicht seine Gewaltexzesse \u2013 fast bemitleidenswert.<br \/>\nRegisseurin Katrin Lindner inszeniert einen schonungslosen Theaterabend, der den<br \/>\nunausweichlichen Lebensweg eines missbrauchten Kindes zu einem von unvorstellbaren<br \/>\nFantasien getriebenen Serienm\u00f6rder offenbart. Wann beginnt ein Opfer, T\u00e4ter zu werden?<br \/>\nReicht eine schreckliche Kindheit als Erkl\u00e4rung? Wer oder was ist diese \u00bbBestie Mensch?\u00ab<\/p>\n<p>Inszenierung Katrin Lindner<br \/>\nAusstattung Peter Lehmann<\/p>\n<p>Mit Will Workman<\/p>\n<p>Premiere Freitag, 20. Januar, 20.00 Uhr<br \/>\nWeitere Vorstellungen Sonntag, 22. Januar, 18.30 Uhr (Theatertag); Freitag, 03. Februar,<br \/>\n20.00 Uhr; Samstag, 04. Februar, 20.00 Uhr; Dienstag, 14. Februar, 20.00 Uhr<br \/>\n(Publikumsgespr\u00e4ch im Anschluss an die Vorstellung)<\/p>\n<p>Veranstaltungsort Theater L\u00fcbeck, Junges Studio<\/p>\n<p>5. Sinfoniekonzert Stradivari. Brahms.<br \/>\nWerke von Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart<br \/>\nSonntag, 22. Januar, 11.00 Uhr, und Montag, 23. Januar 2012, 20.00 Uhr, Musik- und<br \/>\nKongre\u00dfhalle<\/p>\n<p>Johannes Brahms (1833 &#8211; 1897) Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16;<br \/>\nKonzert f\u00fcr Violine und Orchester D-Dur op. 77<br \/>\nWolfgang Amadeus Mozart (1756 &#8211; 1791) Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550<\/p>\n<p>Mozart hat die Gattung der Serenade auf einen H\u00f6hepunkt gef\u00fchrt \u2013 bestes Beispiel daf\u00fcr,<br \/>\nwie viel Kunstfertigkeit in dieser \u00bbunverbindlichen\u00ab Musikform liegen kann, ist seine \u00bbKleine<br \/>\nNachtmusik\u00ab. Johannes Brahms wandte sich ebenfalls der Serenade zu, als er zwischen<br \/>\n1857 und 1860 Herbst und Winter am F\u00fcrstlichen Hof in Detmold zu Gast war. Hier leitete er<br \/>\nden Singverein, erteilte der Prinzessin Klavierunterricht und hatte auch Gelegenheit, seine<br \/>\nGedanken zu ordnen, nachdem die Pl\u00e4ne eines gro\u00dfen sinfonischen Werks vorerst<br \/>\ngescheitert waren. Seiner Serenade Nr. 2 gab er Profil etwa durch einen choralartigen<br \/>\nBl\u00e4serbeginn im ersten und oszillierende Metrik im zweiten Satz sowie durch den aparten<br \/>\nKunstgriff, das kleine Orchester ohne Geigen zu besetzen. Das Werk lag dem Komponisten<br \/>\ngenug am Herzen, um es 1875 nochmals einer Revision zu unterziehen.<\/p>\n<p>Im Jahr zuvor hatte Brahms sein 1879 uraufgef\u00fchrtes Violinkonzert begonnen, zugedacht<br \/>\nseinem Freund Joseph Joachim, der ihm \u2013 wie so oft \u2013 mit spieltechnischen Ratschl\u00e4gen zu<br \/>\nSeite stand. Das Werk fand rasch Verbreitung, so dass der Virtuose Pablo de Sarasate mit<br \/>\nseinem Unmut die viel zitierte Ausnahme bleibt: Er war entr\u00fcstet, da der Komponist vom<br \/>\nSolisten verlange, am Beginn des Adagios mit der Geige in der Hand herumzustehen,<br \/>\nw\u00e4hrend die Oboe ihm \u00bbdie einzige Melodie des Konzerts\u00ab vorblase.<\/p>\n<p>Als Mozart 1788 seine \u00bbgro\u00dfe\u00ab g-Moll-Sinfonie verfasste, war er gerade in den Wiener<br \/>\nVorort Alsergrund umgezogen und steckte in einer ernstzunehmenden finanziellen Krise,<br \/>\nvon der die Bittbriefe an seinen Logenbruder Michael Puchberg zeugen. Die immense<br \/>\nPopularit\u00e4t der Sinfonie l\u00e4sst vergessen, wie ungew\u00f6hnlich ihre Anlage ist, was sich allein<br \/>\nschon in der Wahl der Tonart zeigt. Ein rhythmisch dr\u00e4ngender Gestus beherrscht vor allem<br \/>\ndie Ecks\u00e4tze des Werks, wobei dem Finale ein dem Kopfsatz ebenb\u00fcrtiges Gewicht<br \/>\nzukommt, und Mozarts Modulationen sind geradezu gewagt. Urspr\u00fcnglich f\u00fcr ein Orchester<br \/>\nohne Klarinetten komponiert, wurde die Sinfonie nachtr\u00e4glich um diese Instrumente erg\u00e4nzt<br \/>\n\u2013 m\u00f6glicherweise im Zusammenhang mit einer Auff\u00fchrung zu Mozarts Lebzeiten, \u00fcber die<br \/>\nman allerdings nur Vermutungen anstellen kann.<\/p>\n<p>Dirigent Anthony Bramall<br \/>\nVioline Linus Roth<br \/>\nPhilharmonisches Orchester der Hansestadt L\u00fcbeck<\/p>\n<p>Termine Sonntag, 22. Januar, 11.00 Uhr, und Montag, 23. Januar, 20.00 Uhr<\/p>\n<p>Veranstaltungsort Musik- und Kongre\u00dfhalle<\/p>\n<p>GASTSPIEL singout GOSPEL 2012<br \/>\nDas stimmgewaltige Gospelkonzert zum Mitsingen und Mitswingen<br \/>\nSonntag, 22. Januar 2012, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Gospelkonzerte gibt es reichlich, aber ein Gospelkonzert mit einem 200-Stimmen starken<br \/>\nChor, internationalen Solisten und dazu einer Gospel-Profi-Band im Theater L\u00fcbeck ist eher<br \/>\ndie Ausnahme. Leiter und Initiator des Projektes Silas Edwin hatte die Idee zum Projekt \u00fcber<br \/>\nNacht und rief gemeinsam mit Julie Okuesa das SingOut-Projekt im Jahre 2005 in Bremen<br \/>\nins Leben. Seitdem wandert das Projekt in St\u00e4dten Norddeutschlands (Bremen, Osnabr\u00fcck,<br \/>\nHannover, Bielefeld, Oldenburg, L\u00fcbeck, Kiel) und startet in Hannover in die 2. Runde.<\/p>\n<p>In dem Projekt werden 200 S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen aus verschiedenen Ch\u00f6ren<br \/>\nzusammengef\u00fchrt und 6 Monate gemeinsam auf ein Konzert hin vorbereitet. Bereits in den<br \/>\nvergangenen Jahren begeisterten die SingOut-MassChoir die Besucher. Die 200 S\u00e4nger<br \/>\nhaben sich zusammengetan und ein im Repertoire und im Stil weit gef\u00e4chertes<br \/>\nGospelprogramm mit der Band um den Pianisten Elvis E einstudiert. Das Repertoire<br \/>\nbeinhaltet sowohl moderne als auch traditionelle, immer wieder gern geh\u00f6rte, Songs wie<br \/>\n\u00bbKhumbaya\u00ab und \u00bbHe&#8217;s Got The Whole World\u00ab. Der MassChoir wird unterst\u00fctzt von<br \/>\ninternationalen Solisten die mit auf der B\u00fchne auftreten werden. Mit dabei sind u.a. Grammy<br \/>\nAward, Gewinner Timothy Riley (USA), die stimmgewaltige Tracy Campbell aus London,<br \/>\nSamsong, Nigerias bekanntester Gospels\u00e4nger. Diese und andere Solisten werden mit dem<br \/>\n200 Stimmen-starken Chor am 22. Januar 2012 im Theater L\u00fcbeck auftreten und einen<br \/>\nAbend voller Gospel pr\u00e4sentieren. Sie bestechen durch ein au\u00dferordentliches Klangvolumen<br \/>\nund versprechen einen wundervollen Gospelabend aus dem jeder beschwingt nach Hause<br \/>\ngehen wird. Dies ist nicht einfach irgendein Gospelkonzert, sondern ein Gospelerlebnis der<br \/>\nganz gro\u00dfen Klasse. Seien Sie dabei, wenn die \u00bbStimme L\u00fcbeckers\u00ab gospelhaft erklingt.<br \/>\nWeitere Info: www.singout-gospel.de<\/p>\n<p>Termin Sonntag, 22. Januar, 19.30 Uhr<\/p>\n<p>Veranstaltungsort Theater L\u00fcbeck, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drama lirico in zwei Akten und vier Bildern von Manuel de Falla. 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