{"id":56490,"date":"2012-01-13T12:40:22","date_gmt":"2012-01-13T11:40:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=56490"},"modified":"2012-01-13T12:40:22","modified_gmt":"2012-01-13T11:40:22","slug":"landwirtschaftsministerin-juliane-rumpf-in-tondern-agrarpolitik-ist-zentraler-bereich-des-europaischen-einigungsprozesses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/landwirtschaftsministerin-juliane-rumpf-in-tondern-agrarpolitik-ist-zentraler-bereich-des-europaischen-einigungsprozesses\/","title":{"rendered":"Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf in Tondern: &#8222;Agrarpolitik ist zentraler Bereich des europ\u00e4ischen Einigungsprozesses&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>TONDERN. Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf hat bei der Er\u00f6ffnung einer grenz\u00fcberschreitenden Konferenz zur Reform der EU-Agrarpolitik deren Rolle beim europ\u00e4ischen Einigungsprozess betont.<!--more--> Frau Rumpf unterstrich, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) einer der wenigen Bereiche auf europ\u00e4ischer Ebene sei, der nahezu vollst\u00e4ndig &#8222;vergemeinschaftet&#8220; wurde. Trotz zwischenzeitlicher Probleme wie &#8222;Milchseen&#8220; und &#8222;Getreidebergen&#8220; sei die GAP eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte: &#8222;&#8220;Von Anfang an war die Agrarpolitik eines der wichtigsten europ\u00e4ischen Politikfelder. Sie ist heute Europas Antwort auf die globale Herausforderung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise&#8220;&#8220;, so Frau Rumpf heute (13. Januar) in Tondern.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Agrarpolitik sei mehr als reine Fachpolitik, denn sie stehe im Schnittpunkt vielf\u00e4ltiger Interessen. Die Agrarpolitik der Zukunft m\u00fcsse sich offensiv mit den Erwartungen der Gesellschaft an die Landwirtschaft und den globalen Herausforderungen auseinandersetzen. Deshalb seien die j\u00fcngsten Vorschl\u00e4ge der Europ\u00e4ischen Kommission zur GAP beiderseits der deutsch-d\u00e4nischen Grenze auf gro\u00dfes Interesse gesto\u00dfen.<br \/>\nLandwirtschaftsministerin Rumpf sagte, sie unterst\u00fctze grunds\u00e4tzlich die Vorschl\u00e4ge zum &#8222;Greening&#8220;, also einer st\u00e4rkeren Verkn\u00fcpfung von landwirtschaftlicher T\u00e4tigkeit, Landschaftspflege und Naturschutz. Das sei wesentlich, um den hohen finanziellen Aufwand weiter zu legitimieren und im EU-Haushalt abzusichern. Jedoch sei der Kommissionsvorschlag noch nicht ausgereift: So solle es schon angesichts der gro\u00dfen nat\u00fcrlichen und agrarstrukturellen Unterschiede zwischen Finnland und Sizilien nicht ausschlie\u00dflich EU-einheitliche Auflagen beim &#8222;Greening&#8220; geben, vielmehr brauchten die Mitgliedstaaten einen gr\u00f6\u00dferen Spielraum bei der Ausgestaltung als bisher vorgesehen, machte Juliane Rumpf deutlich. Die Betriebe ben\u00f6tigten ebenfalls ein gewisses Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t und Auswahlm\u00f6glichkeiten, warnte sie vor zu starren Festlegungen.<br \/>\nAuch eine Trennung von Basis- und &#8222;Greening&#8220;-Pr\u00e4mie bei den Direktzahlungen lehnt die Ministerin ab. Eine Spaltung innerhalb der Landwirtschaft m\u00fcsse hier unbedingt verhindert werden. Hingegen sei eine deutliche Trennung des \u201eGreening\u201c von den schon existenten freiwilligen Agrarumweltma\u00dfnahmen erforderlich, da sonst eine Doppelf\u00f6rderung oder sogar eine Pflicht zur Mitfinanzierung aus den L\u00e4nderhaushalten die Folge sei: &#8222;&#8220;Finanzschwache L\u00e4nder wie Schleswig-Holstein w\u00fcrden in diesem Fall deutlich benachteiligt&#8220;&#8220;, sagte Frau Rumpf.<\/p>\n<p>Europa sei angesichts der Probleme in der Wirtschafts- und W\u00e4hrungskrise auf Erfolge angewiesen. Die EU-Agrarpolitik biete sich hier wegen ihres integrativen Charakters besonders an, betonte Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin. Sie bekannte sich zu Europa und den positiven Auswirkungen der europ\u00e4ischen Integration und Kooperation insbesondere in der deutsch-d\u00e4nischen Grenzregion: &#8222;&#8220;Wir haben hier einen Schatz und ein Erbe, das wir unbedingt bewahren und weiterentwickeln m\u00fcssen&#8220;&#8220;, so Juliane Rumpf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TONDERN. 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